04.07.2022

Dachverband Ökologische Pflanzenzüchtung gegründet

Zwölf ökologisch arbeitende Pflanzenzüchtungsunternehmen haben zum Auftakt der Öko-Feldtage den Dachverband ökologischer Pflanzenzüchtung in Deutschland gegründet. Sie wollen damit ihre Interessen innerhalb der Öko-Branche besser vertreten und auch in der Agrarpolitik als Institution und Ansprechpartner wahrgenommen werden. „Dieser starke gemeinsame Auftritt zeigt ganz klar: Wir mischen mit in Politik und Wirtschaft, denn Biozüchtung ist gerade jetzt entscheidend! Das Ziel von 30 Prozent Bio können wir erreichen. Das gelingt jedoch nur mit für den Ökolandbau geeignetem Saatgut – unser Ziel muss also auch 30 Prozent Biozüchtung sein. Außerdem muss ko

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04.07.2022

Wissenschaftler: Die GAP-Strategiepläne sollten verbessert werden

Um dem Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten, könnte sich die Europäische Union bei der Gestaltung ihrer künftigen Agrarpolitik an sechs Grundsätzen orientieren, begleitet von mehrjährigen Vereinbarungen und progressiven Zahlungssystemen. Dies sind die Kernpunkte der Empfehlungen von über 300 Wissenschaftler:innen aus 23 EU-Mitgliedstaaten, die im Auftrag der Europäischen Kommission konsultiert wurden. Das teilt das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) mit Verweis auf eine jetzt veröffentlichte Zusammenfassung der Ergebnisse dieses Konsultationsprozesses mit. Ein besonderer Schwerpunkt der Studie liegt auf dem neue

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04.07.2022

Bericht: ‚Patentdickicht' blockiert die konventionelle Pflanzenzüchtung

Die traditionelle Pflanzenzucht könnte bald unmöglich werden, da große Konzerne verstärkt versuchen, Patente auf natürlicherweise vorkommende Gene und zufällige Mutationen anzumelden. Darauf macht ein neuer Bericht des Bündnisses „Keine Patente auf Saatgut!“ aufmerksam, der am 29. Juni veröffentlicht wurde. Die Nutzung der biologischen Vielfalt für die konventionelle Züchtung von Pflanzen und Tieren wird so behindert oder sogar blockiert, da diese Patente ein undurchdringliches ‚Patentdickicht‘ für kleinere und mittlere Züchter*innen schaffen. Ganz davon abgesehen, dass sie eigentlich unzulässig sind, da in Europa nur gentechnische Verfahren und nicht

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29.06.2022

Schwarz-grüne Regierungskoalition in NRW startet mit kritisiertem Ressortzuschnitt

In Nordrhein-Westfalen (NRW) hat eine schwarz-grüne Regierung ihre Arbeit aufgenommen. Die Grundlage bildet ein Koalitionsvertrag, der mit Blick auf die Herausforderungen für Landwirtschaft, Umwelt und Klima insbesondere einen Kritikpunkt hervorgerufen hat: die Aufteilung der bis dato noch in einem Ministerium (Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz) zusammengefassten Bereiche Umwelt und Landwirtschaft in zukünftig zwei Ministerien – ein grün geführtes Umwelt- und ein CDU-geführtes Landwirtschaftsministerium. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft NRW reagiert mit Unverständnis auf die Teilung des Ministeriums u

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29.06.2022

G7-Gipfel: Kraftvolles Signal zur Eindämmung der Klimakrise bleibt aus und finanzielle Zusagen allein machen die Welt nicht gerechter

Die G7-Staats- und Regierungschefs sind nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch beim Gipfel deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurückgeblieben. Nachdem die Fachminister:innen ihnen im Mai eine gute Vorlage für große Fortschritte unter anderem in der Klimapolitik erarbeitet hatten, ist das Ergebnis nun vor allem von Schadensbegrenzung geprägt. „Es ist sehr ärgerlich, dass das klimapolitische Aufbruchssignal, das bei diesem Gipfel möglich war, ausgeblieben ist“, bilanziert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Stattdessen musste vor allem klimapolitische Schadensbegrenzung betrieben werden.“ Auslöse

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28.06.2022

AbL begrüßt Krisenbeihilfe des BMEL - Weitere Maßnahmen müssen aber folgen

Um die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine für die landwirtschaftlichen Betriebe abzumildern, will das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) „180 Millionen Euro Hilfen zielgerichtet und unbürokratisch auf die Höfe bringen“, die besonders unter Folgen des Ukraine-Kriegs leiden. Für die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ist diese Krisenbeihilfe richtig, es müssen aber weitere Maßnahmen folgen. Die Krisenhilfe soll laut BMEL aus zwei Hilfsprogrammen bestehen. Zum einen hat das BMEL eine Länder- und Verbändeanhörung zum Entwurf der "Verordnung zur Gewährung einer außergewöhnlichen Anpassungsbeihilfe für Erzeuger

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28.06.2022

Biomarkt sucht seinen Standort

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde

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28.06.2022

Landwirtinnen aus Ostdeutschland starten Petition: Lindner-Intervention gegen eine gemeinwohlorientierte Verpachtung der BVVG-Flächen stoppen

Unter dem Titel „Vertragsbruch: Stoppe Lindner beim Ausverkauf öffentlichen Eigentums“ haben die Landwirtinnen Dorothee Sterz und Gesine Langlotz eine bundesweite Online-Petition gegen Bundesfinanzminister Christian Lindner und seine Blockadehaltung gegen den im Koalitionsvertrag vereinbarten Umgang mit den Flächen der Bodenverwertungs- und verwaltungs GmbH (BVVG) gestartet. Unterstützt werden die Landwirtinnen von einem Bündnis aus junger AbL, den Landesverbänden AbL Mitteldeutschland und AbL NordOst sowie dem Bündnis junge Landwirtschaft (BJL). Unterdessen hat das Bundeslandwirtschaftsministerium erklärt, weiterhin an den Festlegungen im Koalitionsve

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28.06.2022

Alarmstufe (Bio)Gas

Kohle und Fracking-Gas dürfen nicht der Weisheit letzter Schluss sein

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27.06.2022

Union will EU-Gentechnikrecht aufweichen

Ein Unionsantrag „Landwirtschaftliche Produktion zukunftsfähig gestalten – Innovationsrah­men für neue genomische Techniken schaffen“ wurde Mitte Juni im Bundestag diskutiert und zur weiteren Beratung an die zuständigen Ausschüsse überwiesen. Die CDU/CSU-Fraktion fordert darin eine gezielte Nutzung und die Weiterentwicklung „neuer Züchtungsmethoden“ (wie sie sie nennt) in der Landwirtschaft, sowie eine Reform des EU-Gentechnikrechts. Minister Cem Özdemir solle sich für eine gezielte Nutzung und Weiterentwicklung einsetzen. Unterstützung signalisierte die FDP. Man könne sich einer Technologie nicht länger verweigern, deren Ergebnisse von konventione

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27.06.2022

Niedrigster Schweinebestand seit der deutschen Vereinigung

ISN: Eine riesige Ausstiegswelle rollt

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27.06.2022

Bayer abgeblitzt: Glyphosat-Berufungsantrag beim oberstes US-Gericht gescheitert

Der Bayer-Konzern hat erneut eine schwere Schlappe hinnehmen müssen. Der Supreme Court, das oberste Gericht der USA, hat den Revisionsantrag des Konzerns im Glyphosat-Fall Hardeman abgelehnt. Das Urteil ist nun rechtskräftig. Bayer muss 25 Millionen Dollar zahlen. Zuvor hatte die Generalstaatsanwältin Elizabeth Prelogar, die die US-Regierung vor dem Supreme Court vertritt, dem Gericht von der Annahme des Antrags abgeraten, dem ist das Gericht nun gefolgt. Der Konzern hatte Beschwerde gegen ein Urteil aus dem Jahre 2019 eingelegt. Dies hatte dem Rentner Edwin Hardeman 25 Millionen Dollar zugesprochen, da dessen Krebserkrankung aus Sicht der Geschwore

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27.06.2022

Online-Ausgabe der Bauernstimme freigeschaltet

Der Bauernstimme-Verlag in eigener Sache

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21.06.2022

Nach Lindner-Intervention noch keine Einigung über BVVG-Flächen

Der innerhalb der Bundesregierung erzielte Kompromiss (die Bauernstimme berichtete) zur künftigen Verwendung von Flächen der Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) gilt nicht mehr. Das hat ein Sprecher des von Christian Lindner FDP-geführten Bundesfinanzministerium am vergangenen Donnerstag gegenüber Agra-Europe (AgE) bestätigt. Seinen Angaben zufolge seien auf „Grundlage des Koalitionsvertrages“ weitere Abstimmungen zwischen den Ressorts erforderlich. Eine finale Einigung liege noch nicht vor. Deutliche Kritik kommt von Umweltschutzverbänden. Die AbL hält an ihrer erst in der letzten Woche noch einmal unterstrichenen Position zur Vergab

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21.06.2022

Özdemir "angetan" von Kombihaltung

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat in Bayern einen Milchviehhof mit Kombinationshaltung besucht. „Vor dem Hintergrund des geplanten Auslaufens der Anbindehaltung in spätestens 10 Jahren braucht es hier Lösungen. Gerade in Bayern und Baden-Württemberg sind davon viele kleine Höfe betroffen“, twittert der Minister nach dem Treffen. Das lässt die Tierschutzorganisation ProVieh „aufhorchen“ und das sofortige Verbot der Anbindehaltung fordern. Während die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft erst jüngst in einem Papier festgestellt hat: „Die vielen Höfe mit Anbindehaltung müssen in einer Umbaustrategie mitgenommen werden, denn sie werden

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21.06.2022

Glyphosat im Honig: Gericht spricht Imker Schadensersatz zu

Ein Imker aus Brandenburg hat vor dem Landgericht Frankfurt/Oder einen Prozess um Schadensersatz für seinen mit Glyphosat verunreinigten Honig gewonnen. Der Imker hatte ein landwirtschaftliches Unternehmen wegen Verunreinigung seines Honigs mit Glyphosat verklagt. Die Zivilkammer in Frankfurt gab der Klage statt – und das Unternehmen muss ihm 14.544,- Euro Schadensersatz zahlen. Das Gericht sah laut Aussagen eines Sprechers in der Kontamination des Honigs mit Glyphosat eine Eigentumsverletzung. Das beklagte Agrarunternehmen beging nach Einschätzung des Gerichts eine rechtswidrige fahrlässige Pflichtverletzung. Der Imker Sebastian Seusing hatte im Fr

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21.06.2022

Multikrise und neue Strategien in der Schlachtindustrie

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde

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21.06.2022

Glyphosat muss erneut geprüft werden

Bayer steht weiterhin in der Kritik wegen seines Totalherbizids Glyphosat. Mit der über 60 Milliarden Dollar teuren Übernahme des Saatgutriesen Monsanto 2018 hatten sich Bayer auch zahlreiche Klagen in den USA aufgehalst wegen möglicher Krebsrisiken von Glyphosat. Aktuell gab es unabhängig voneinander zwei wichtige Gerichtsentscheidungen zu Glyphosat in den USA. Behördenanalyse der EPA „fehlerhaft“ Ein Berufungsgericht in San Francisco hat die US-Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) am 17. Juni 2022 angewiesen, die Gesundheitsrisiken von Glyphosat erneut zu überprüfen. Die drei Richter erklärten am Freitag einstimmig, es müs

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21.06.2022

Hessische Allianz für die Agrar- und Ernährungswende gegründet

Es „besteht die Gefahr, dass die derzeitige Situation genau jene Strukturen zerstört, die wir für die Zukunft brauchen und über deren Vorteil wissenschaftlich Einigkeit herrscht: regionale, ökologische Wertschöpfungssysteme mit größtmöglicher Unabhängigkeit von externen Betriebsmitteln.“ So steht es in einem Aufruf der jetzt neu gegründeten Allianz mit dem Namen „Hessische Allianz für die Agrar- und Ernährungswende“, zu der sich der BUND Hessen, der NABU Hessen, die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), die Vereinigung ökologischer Landbau in Hessen (VÖL), die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Slowfood sowie

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21.06.2022

Meldungen vom Schweinemarkt

Produktion geht zurück, Schlachtungen um 11% gesunken, LEH drückt ++ Auch Lidl und Kaufland mit 5xD ++ Zahl der „Mega- Sauenhalter“ in der Welt steigt – Deutschland „kleinstrukturiert“

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