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  • Jedes Jahr im Januar zur Grünen Woche erscheint das Jahrbuch:
    Der kritische Agrarbericht mit Hintergründen zur Agrarpolitik

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Aktuelle Ausgabe

Kommentar: Ministerium muss jetzt arbeiten!

Es ist nichts Neues, dass in eine neue Bundesregierung erstmal viel Hoffnung gesteckt wird. So hatten das Bekenntnis zu den Zielen der Borchert-Kommission und die Ankündigung im Koalitionsvertrag, zusätzlich 1,5 Milliarden Euro für den Umbau der Tierhaltung zur Verfügung zu stellen, den Eindruck erweckt, die Arbeit der letzten Jahre sei für die beteiligten Verbände nicht umsonst gewesen. Anfang September kam dann aber, für alle überraschend, die Ankündigung des Ministers, dass das Bundesprogramm zum Umbau der Tierhaltung ersatzlos gestrichen werden soll und bestehende Zusagen nicht eingehalten…

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Kommentar: Längst überfällig

Eigentlich, dachte ich, liefe mir der Kommentar zum UN-Jahr der Bäuerinnen 2026 locker von der Feder. Mir ist schon lange bekannt, wie sich die Situation von Frauen im landwirtschaftlichen Kontext darstellt. Doch das Thema ist nicht nur sehr komplex und vielschichtig, sondern auch stark emotional aufgeladen. Das rührt daher, dass sich gerade in der Geschichte der Landwirtschaft die strukturelle Benachteiligung, Abhängigkeit und Traumatisierung von Frauen über Jahrhunderte widerspiegelt und diese im historischen Kontext sowie im Zusammenhang der großen Transformation, die Landwirtschaft in den…

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Nachrichten

Vorzeichen stehen auf Alarm - 2026 wird ein (vor-)entscheidendes Jahr für Ferkelerzeuger

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Auf die Schweinehalter wartet ein schwieriges Jahr. Die Schweine- und Ferkelpreise sind abgestürzt auf 1,45 €/kg Schweinefleisch bzw. 35 € pro Ferkel. Damit fehlen dem Erzeuger etwa 50 Euro am Schwein, wovon die Sauenhalter die Hälfte der Zeche zahlen. Während manche Marktbeteiligte nur von einer Durststrecke bis zur Grillzeit, vielleicht gar nur bis Ostern träumen, - bis dahin soll der EU-Schweineberg abgebaut sein - werden auf die ferkelerzeugenden Betriebe sicherlich äußerst schwierige Monate zukommen. Denn neben dem Preistal müssen noch ehrgeizige…

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Erneute Verschiebung des Kennzeichnungsgesetzes - ein Armutszeugnis für die Politik!

Der Bundestag hat in der vergangenen Woche in 2. und 3. Lesung eines gemeinsamen Gesetzentwurfes von Union und SPD zur Tierhaltungskennzeichnung mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und Linken entschieden, den Start des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes vom 1. März 2026 auf den 1. Januar 2027 zu verschieben. Die Grünen stimmten dagegen, die AfD enthielt sich. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) kritisiert die Verschiebung scharf und fordert Bundeslandwirtschaftsminister Rainer und die Bundesregierung auf, umgehend einen konkreten Fahrplan für die Weiterentwicklung des Gesetzes…

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Empfehlung

Neuerscheinung Januar 2026

Der kritische Agrarbericht 2026

Schwerpunkt: Wandel & Widerstand

Wir erleben zurzeit einen Epochenwandel mit ebenso disruptiven wie tiefgreifenden Änderungen. Nicht zuletzt auch in der Agrarpolitik: Unter dem Deckmantel von Bürokratieabbau wird jede Form von Ordnungspolitik infrage gestellt und delegitimiert. Das zeigt sich bei der Zulassung von Pestiziden, bei der ineffizienten und rechtlich problematischen Düngepolitik, der mangelnden Regulierung des Bodenmarktes oder beim verschleppten Tierschutz. Tiefpunkt dieser Entwicklung ist das vorläufige Ergebnis des EU-Trilogs Anfang Dezember 2025 und die dort beschlossene weitgehende Deregulierung der Neuen Gentechnik. Das Vorsorgeprinzip, der Umwelt- und Verbraucherschutz sowie die Zukunft der gentechnikfreien konventionellen und ökologischen Märkte stehen zur Disposition.

ISBN: 978-3-930413-80-5, Preis: 27,- €, Erscheinungstermin: 15.01.2026

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