15.03.2021

Turbulenzen am Schweinemarkt gehen in die nächste Runde

Der Schweinemarkt kommt nicht zur Ruhe. Nach monatelangen katastrophalen Erzeugerpreisen stiegen sie nun drastisch an. In den letzten 3 Wochen erhöhte sich der Schweinepreis um 31 ct/kg bzw. 26% auf 1,50 €/kg und der Ferkelpreis wächst um mehr als das Doppelte von 22 € auf 51 €/ 25kg Ferkel in dieser Woche. Damit kommen die Schweinebauern wieder in die Nähe der schwarzen Zahlen, die die Interessengemeinschaft Schweinehalter Norddeutschland (ISN) aktuell bei mindestens 1,60 €/kg bzw. 60 € je Ferkel ansetzt. Diesen steilen Anstieg hatten selbst Marktexperten nicht für möglich gehalten. Welche Gründe können zur Erklärung angeführt werden: 1) Abbau der

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15.03.2021

AbL legt Verbesserungsvorschläge zur zukünftigen Ausgestaltung der GAP vor

Die Ausgestaltung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) steht nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) vor zentralen Weichenstellungen. Die AbL kritisiert die von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwürfe zur nationalen Ausgestaltung der künftigen EU-Agrarpolitik und macht Verbesserungsvorschläge. Kritik an den Entwürfen kommt auch vom BUND. Die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am 5. März 2021 an die Verbände der Zivilgesellschaft übersandten Gesetzentwürfe zur kommenden Förderperiode der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) nach 2023, lassen aus Sicht der AbL stark an Inno

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15.03.2021

Bündnis fordert: Patente auf Saatgut stoppen

Am 11. März hat das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut!“ mit der Übergabe eines Berichts über Patentanträge auf konventionell gezüchtete Pflanzen an das Bundesjustizministerium Ministerin Christine Lambrecht (SPD), zuständig für Justiz und Verbraucherschutz, aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die bestehenden Verbote der Patentierung von Saatgut auch umgesetzt werden, so wie dies im Koalitionsvertrag angekündigt ist. Der aktuelle Patent-Bericht mit Recherchen zu Patentanmeldungen aus dem Jahr 2020 zeigt, dass allein im vergangenen Jahr 80 neue Patente auf herkömmlich gezüchtete Pflanzen beantragt wurden, obwohl die Patentierung von „im Wesentlichen b

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13.03.2021

Eine Pionierin der muttergebundenen Kälberaufzucht

Erst kürzlich sorgten für die Tiere unzumutbare Kälbertransporte „quer durch Europa“ wieder für Schlagzeilen und Tierschützer forderten beispielsweise vor dem Landwirtschaftsministerium in Baden-Württemberg den Stopp der Transporte. Als „Lösungsstrategie zur Vermeidung von Kälbertransporten“ wurde auf der virtuellen Frühjahrstagung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Bayern (AbL) die muttergebundene Kälberhaltung vorgestellt. „Im konventionellen Bereich ist hier noch viel Pionierarbeit zu leisten“, erklärt Isabella Hirsch, stellvertretende Vorsitzende der AbL Bayern, unter Hinweis auf bereits bestehende, vielversprechende Initiativen im

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13.03.2021

Eine Online-Austauschplattform für Bäuerinnen und Bauern - terrABC

Nützliche standortangepasste Methoden der Landwirtschaft, die dazu beitragen Bodenfruchtbarkeit und Pflanzenvielfalt zu erhöhen, die Tierhaltung artgerechter zu machen sowie eine sozial befriedigende und ökonomisch erfolgreiche Lebensmittelerzeugung zu ermöglichen, stehen im Fokus der Online-Austauschplattform terrABC. „Wir sind überzeugt, dass Klimawandel, Erhalt von Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität u.a. durch die Verbindung bäuerlicher Erfahrungswerte mit neuen Erkenntnissen besser gemeistert werden können und dass es gilt, den Austausch von Wissen hierüber zu unterstützen“, heißt es seitens der Macherinnen und Macher der Plattform. Via terrABC.

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13.03.2021

AbL: Landwirtschaft ist Teil einer Lösung der Klimakrise

Für Freitag, den 12. März 2021, und damit genau eine Woche vor dem von Fridays For Future ausgerufenem globalen Klimastreik am 19. März, lud die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zu einer Pressekonferenz ein. Der Ort der Pressekonferenz war zwar ungewöhnlich, aber für den Anlass genau richtig: Sie fand auf dem Futtertisch des Kuhstalls von Milchbauer und AbL-NRW Vorstand Bernd Schmitz in Hennef-Hanf bei Bonn statt. Dieser leidet seit drei Jahren in Folge unter extremer Dürre. Themen der Pressekonferenz waren die Klimawandelfolgen auf dem Hof und die Frage, was es braucht, damit Kühe einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Weiter

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13.03.2021

LandFrauenverband: Lohnlücke endlich schließen

Der Deutsche LandFrauenverband unterstützt 2021 erneut die Equal-Pay-Day-Kampagne und das damit verbundene Ziel, die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen endlich zu schließen. Wie jedes Jahr erinnert der Equal Pay Day an die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Als bundesweiter Aktionstag macht er symbolisch auf den Lohnunterschied aufmerksam und zeigt auf, dass Frauen in Deutschland vom 1. Januar bis zum Equal Pay Day — im Jahr 2021 der 10. März — im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen unbezahlt gearbeitet haben. Aktuell liegt die Lohnlücke, die sich im Vergleich zum vergangenen Jahr minimalst verringert hat, bei weiterhin 20 Prozent. Der Deuts

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08.03.2021

AbL kritisiert: Verbändebeteiligung zur zukünftigen GAP ist der Tragweite des Anliegens unwürdig

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) übt deutliche Kritik an der vom Bundeslandwirtschaftsministerium für die Verbändebeteiligung eingeräumten Frist von nur wenigen Tagen und am Gesamtprozess zur Erarbeitung einer Stellungnahme zu den Gesetzentwürfen der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP). Seit vergangenem Freitagabend sind die zivilgesellschaftlichen Verbände vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgefordert, zu den Gesetzentwürfen der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) in der kommenden Förderperiode ab 2023 Stellung zu nehmen. Die hierfür vom BMEL festgesetzte Frist (bis 11.03.) ist außer

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08.03.2021

Zukunftskommission Landwirtschaft ruft zur Mitgestaltung ihrer Arbeit auf

Zur Teilnahme an einem virtuellen „Zukunftsgespräch Landwirtschaft“ am 16. März 2021 ruft die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) auf. „Wie unsere Lebensmittel erzeugt werden, interessiert nicht nur die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL), sondern uns alle. Landwirtschaft erzeugt unsere Lebensmittel, Landwirtschaft prägt die Landschaft, Landwirtschaft beeinflusst die Umwelt und ist von Umwelt abhängig. In diesen Zusammenhängen, die die gesamte Gesellschaft betreffen, bewegt sich die Zukunftskommission Landwirtschaft, die im Auftrag der Bundesregierung Empfehlungen für ein nachhaltiges Land-wirtschaftssystem erarbeitet“, heißt es in einer Mitt

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08.03.2021

Ministerin Klöckner bleibt deutlich unter ihren Möglichkeiten

Die vom Bundeslandwirtschaftsministerium veröffentlichten Eckpunkte für die nationale Ausgestaltung der GAP nach 2023 werden deutlich kritisiert. Sie sehen für das neue Instrument der Öko-Regelungen lediglich einen Budget-Anteil von nur 20 Prozent vor. Die Umsetzung der auch vom bundeseigenen Thünen-Institut als besonders umweltwirksam eingestuften Gemeinwohlprämie ist im Papier ebenso wenig enthalten wie eine wirksame Kürzung der Prämien für außerlandwirtschaftliche Investoren. Auch die angeblich erweiterte Förderung von Junglandwirt*innen ist im Konkreten nicht nachzuvollziehen. So lauten zentrale Kritikpunkte von Nichtregierungsorganisationen. Kriti

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08.03.2021

Machbarkeitsstudie: Umbau der Tierhaltung ist machbar und finanzierbar

Die vom Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung (Borchert-Kommission) vorgelegten Vorschläge zum Umbau der Nutztierhaltung sind machbar und finanzierbar. Zu diesem Ergebnis kommen die Gutachter in der von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner in Auftrag gegebenen „Machbarkeitsstudie zur rechtlichen und förderpolitischen Begleitung einer langfristigen Transformation der deutschen Nutztierhaltung“. In ersten Reaktionen auf das 286 Seiten umfassende Papier wird das Ergebnis vielfach im Grundsatz begrüßt. Kritik wird an einzelnen Aussagen des Gutachtens geübt, einige Stimmen lehnen insbesondere den Finanzierungsansatz jedoch vollständig ab. Das Bundeslandwi

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08.03.2021

Agrardialog führt den gemeinsamen Arbeitsprozess unbeirrt fort

Mit einigem Erstaunen haben alle am sogenannten Agrardialog beteiligten Verbände und Organisationen zur Kenntnis genommen, dass der Deutsche Bauernverband (DBV) mit dem Handelsverband Deutschland (HDE) eine eigenständige Gesprächsplattform initiiert hat, die nun parallel und unabhängig von den von den zwischen Bäuerinnen, Bauern und dem Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandel (BVLH) bereits laufenden Gesprächen im Agrardialog stattfindet. Dies umso mehr, als sich die am Agrardialog beteiligten berufsständischen Vertreter vorab noch intensiv darum bemüht hatten, den Bauernverband mit in den Agrardialog einzubinden. Entstanden ist der Agrardialog

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08.03.2021

Milchdialog: LEH-Gespräche können Chance für Verständigung über die gesamte Wertschöpfungskette sein

Die am Milchdialog teilnehmenden landwirtschaftlichen Verbände und Organisationen arbeiten seit einigen Wochen maßgeblich daran mit, dass die Gespräche mit dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) strukturiert, organisiert und möglichst basisdemokratisch ablaufen können. „Es zahlt sich jetzt aus, dass wir uns schon vorher untereinander um einen Austausch bemüht haben, konkrete Zielvorstellungen formuliert haben und unsere Positionen im Vorfeld gemeinsam vertieft haben“, zeigen sich die Teilnehmer des Milchdialogs, die in den verschiedenen Arbeitsgruppen mitarbeiten, zufrieden. „Nachdem nun Struktur und Organisatorisches auch auf übergeordneter Ebene geklärt

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08.03.2021

Auch Handel bekennt sich zum Agrardialog

Anfang März verkündeten der Handelsverband Deutschland e. V. (HDE), der Deutsche Bauernverband e. V. (DBV) sowie der Deutsche Raiffeisenverband e. V. (DRV) in einer gemeinsamen Erklärung als Gründer und zukünftiger Träger „die Einrichtung einer ‚Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft‘ (Koordinationszentrale) zur grundlegenden Verbesserung der Zusammenarbeit in der Lieferkette“. Das sorgte bei etlichen Akteuren in der Wertschöpfungskette für Überraschung bis hin zu Verärgerung, befinden die sich doch bereits seit Wochen in einem konstruktiven Agrardialog zwischen Handel (unter anderem dem Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels - BVLH) und

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08.03.2021

Wohin mit dem vielen Geld? - Lebensmittelhändler als Krisengewinner

Die Situation des Lebensmitteleinzelhandels (LEH), seine Rolle in der Auseinandersetzung um die Verteilung der Anteile an der Wertschöpfungskette und seine Versuche, Kosten auf seine Lieferanten abzuwälzen, kommentiert AbL-Marktbeobachter Hugo Gödde. Es ist wie in jeder Krise. Es gibt Gewinner und Verlierer. Während die einen unter den Lockdowns leiden oder gar ihre Existenz verlieren wie Gastronomen, kleine Möbel- und Bekleidungsgeschäfte oder Kulturschaffende, können andere mit dem Geldzählen kaum nachkommen. Zu dieser Gewinnerbranche gehört auch der Lebensmittelhandel. So rechnet z.B. Edeka nach einem starken Jahresendgeschäft mit Zuwächsen von te

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08.03.2021

Parteien antworten auf AbL-Wahlprüfsteine zu den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wird kommenden Sonntag gewählt. In diesem Zusammenhang hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) Briefe mit Fragen zu zentralen agrarpolitischen Themen wie der nationalen Ausgestaltung der GAP, den neuen Gentechniken, dem Mercosur-Abkommen sowie dem Klimaschutz an die Parteien (CDU, SPD, GRÜNE, Linke und FDP) geschrieben. Bis Redaktionsschluss antworteten aus Rheinland-Pfalz CDU, Grüne und Linke. Die Antwort der CDU war so allgemein gehalten, dass sich daraus keine Antworten auf die Fragen ableiten ließen. Aus Baden-Württemberg antworteten CDU, Linke und SPD. Nachfolgend eine Zusammenfassu

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08.03.2021

Fleischwirtschaft: Tarifverhandlungen starten!

"Das Arbeitsschutzkontrollgesetz zeigt seine Wirkung. Erstmals wird über mehrere Tarifverträge verhandelt. Wenn es gelingt, dieses Paket zu schnüren, haben Billigheimer keine Chance mehr. Dann gibt es gleiche Spielregeln für alle und eine ganze Branche kann neu geordnet werden." So hat Freddy Adjan den Start der Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern der deutschen Fleischwirtschaft am kommenden Donnerstag (11. März) kommentiert. In mehreren Schritten sollen die Entgelte und die Arbeitsbedingungen von rund 160.000 Beschäftigten geregelt werden. Die NGG-Tarifkommission hat für einen Mindestlohntarifvertrag folgende Forderungen beschlossen:- Mi

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06.03.2021

Europäische Lebensmittelbehörde fordert Risikobewertung von Neuer Gentechnik

Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) hat einen zweiten Bericht zur Risikobewertung von Pflanzen aus Neuer Gentechnik vorgelegt. An einem gentechnisch veränderten Weizen wird aufgezeigt, dass auch Pflanzen, an denen kleine Veränderungen mit der Gen-Schere CRISPR/Cas durchgeführt wurden (sog. SDN-1-Anwendungen), einer eingehenden Risikobewertung unterzogen werden müssen. In einem vorhergehenden Bericht hieß es, nur Organismen, bei denen zusätzliche Gene eingefügt wurden, müssten geprüft werden. Der CRISPR-Weizen wurde so verändert, dass er weniger Gluten enthält. Dieses Eiweiß steht im Verdacht, entzündliche Reaktionen hervorzurufen. Durch den Eins

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06.03.2021

AbL: Mach mit beim Klimastreik auf den Feldern!

Am 19. März ruft Fridays for Future zum globalen Klimastreik auf. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ruft zur Unterstützung auf und wird als einen Beitrag eine „Acker-Demo“ mit Schildern durchführen. „Die Auswirkungen der Klimakrise kommen in dramatischer Weise auf unseren Höfen und Wäldern an – es ist Zeit, dass die Politik handelt! Wir sind bereit für Klima-, Wasser- und Biodiversitätsschutz auf unseren Höfen, wenn er nicht zulasten der Wirtschaftlichkeit geht“, heißt es bei der AbL. „Vor fünf Jahren wurde das Pariser Klima-Abkommen unterzeichnet. Vor drei Jahre gelangte der alarmierende Bericht des IPCC an die Öffentlichkeit. Es ist

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06.03.2021

USA: Kosten von Bodenerosion berechnet

Ein Drittel der Düngemittelmenge, die US-Landwirte auf Maisfelder ausbringen, dient nur dazu, den durch Erosion bedingten Mangel an Bodenfruchtbarkeit auszugleichen, und fördert nicht zusätzliches Wachstum. Für die Farmer entstehen daraus jährliche Zusatzkosten in Höhe von mehr als einer halben Milliarde Dollar, berechneten Wissenschaftler an der Universität in Boulder im US-Bundesstaat Colorado. Sie benutzten ein Analysemodell, das die Bestimmung des Einflusses von Variablen wie Düngermengen, künstliche Bewässerung und Klima auf das Pflanzenwachstum zulässt. Die Ernteerträge in den USA sind gleich hoch oder höher als in der EU, aber die USA haben den

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