06.09.2022

Niedersachsen: „Die Sommerweideprämie kommt 2023!“

Niedersachsen führt in der neuen EU-Förderperiode ab 2023 eine Sommerweideprämie für Milchkühe ein. Dies teilte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast in einem Gespräch mit Verbandsvertretern der Milchwirtschaft mit. Die AbL Niedersachsen/Bremen begrüßt die Einführung der Sommerweideprämie, sieht aber auch Handel und Verarbeiter in der Pflicht. Die Höhe der Sommerweideprämie soll laut der Ankündigung der Ministerin 75 Euro je Milchkuh in der konventionellen Landwirtschaft sowie 51 Euro je Mutterkuh in der ökologischen Landwirtschaft betragen. Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Mit der Sommerweideprämie setze ich auf eine verlässl

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06.09.2022

Fürs Klima und die Gerechtigkeit!

Erneuerbare statt Fracking, Kohle und Atom! - AbL unterstützt mit breitem Bündnis die Mobilisierung der Fridays For Future-Streiks

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06.09.2022

Deutscher Umwelt-Ehrenpreis zeichnet Engagement für Umwelt und Landwirtschaft aus

Im Rahmen der 30. Vergabe des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) verliehenen Deutschen Umweltpreises wird in diesem Jahr auch ein Ehrenpreis vergeben: Er geht an eine junge Landwirtin und eine junge Umweltschützerin - Myriam Rapior vom Umweltverband BUND und Kathrin Muus als frühere Bundesvorsitzende der Landjugend. Rapior und Muus haben nach Ansicht des DBU-Generalsekretär Alexander Bonde etwas erreicht, was lange Zeit kaum für möglich gehalten wurde. „Frau Rapior als Vertreterin der jungen Umweltbewegung und Frau Muus als junge Engagierte aus der Landwirtschaft sind ein tolles Beispiel dafür, wie Grabenkämpfe zu überwinden sind. Sie hab

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05.09.2022

Bolivien greift gegen Schmuggel von Gentech-Saatgut durch

29.08.2022. Mehr als 620 Tonnen transgene Sojabohnen und Mais im Wert von fast 900.000 US-Dollar hat die bolivianische Zollbehörde nach eigenen Angaben vor zwei Wochen bei einer Razzia im Departement Santa Cruz beschlagnahmt. Die Ware wurde in einem Lagerhaus in Stapeln unbeschrifteter Jutesäcke sowie in Silos aufbewahrt. „Transgene Lebensmittel sind auf nationalem Gebiet nicht erlaubt, da sie die Gesundheit der Bevölkerung schädigen", sagte ein Zollfahnder. Ein anonymer Hinweis setzte die nationale Zollbehörde Boliviens sowie das Nationale Institut für land- und forstwirtschaftliche Innovation (INIAF) in Aktion. Nachdem sie die gentechnisch verände

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05.09.2022

Neues Referat und neue Ansprechpartner im BMEL

Vor dem Hintergrund der politischen Bedeutung der ökologischen Lebensmittelwirtschaft und dem damit verbundenen Aufgabenumfang wird im BMEL ab September 2022 ein weiteres Referat etabliert, das sich um Belange und Fragen rund um die ökologische Lebensmittelwirtschaft kümmern soll. Referat 712 a wird zuständig sein für grundsätzliche Angelegenheiten, Strategien, Förderung sowie die nationale Eiweißpflanzenstrategie. Die Leitung des Referates übernimmt zukünftig Herr Dr. Karl Kempkens. Das Referat 712 b übernimmt die Aufgaben im Bereich Rechtsetzung auf nationaler und internationaler Ebene mit besonderer Relevanz für die ökologische Lebensmittelwirtsc

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05.09.2022

Stressanfällige Vitamin D-Tomaten

Laut aktuellen Publikationen aus England und Südkorea ist es möglich, mit Hilfe von Neuer Gentechnik den Gehalt an Vitamin D in Tomaten zu erhöhen. Dazu wurden mit Hilfe der Genschere CRISPR/Cas genetische Anlagen „ausgeschaltet“, die unter anderem für die Reaktion der Pflanzen auf Umweltstress wichtig sind. Die Tomaten reichern jetzt zwar Vitamin D3 an, sind infolgedessen aber möglicherweise auch anfälliger gegenüber Krankheiten und Schädlingsbefall, so Testbiotech. Auch andere Stoffwechselwege können gestört oder Inhaltsstoffe ungewollt verändert sein. Um Risiken und mögliche Vorteile zu überprüfen, soll eine Variante der Tomaten jetzt in Freiland

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30.08.2022

Kommen die mageren Bio-Jahre?

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde

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30.08.2022

„Bundesminister Özdemir, sichern Sie die Ernten der Zukunft!“

Angesichts der durch die Klimakrise, durch anhaltende Hitze und Trockenheit beeinflussten Ernteergebnisse fordern Naturschützer ein Umdenken in der Landwirtschaft und die Politik zum Handeln auf. Nach Ansicht des BUND muss der Ackerbau jetzt dringend geändert und müssen Klima und Biodiversität besser geschützt werden. Der NABU betont die Dringlichkeit, die Agrarpolitik endlich an ökologischen Maßstäben neu auszurichten. Und der WWF fordert den Bundeslandwirtschaftsminister auf, die Landwirtinnen und Landwirte bei der Bewältigung der Folgen der Klimakrise zu unterstützen, indem er zum Beispiel eine vernünftige nationale Ackerbaustrategie mit klaren Ziel

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30.08.2022

Özdemir: Licht und Schatten bei der Ernte 2022

Die Folgen der Klimakrise stellen die deutsche Landwirtschaft zunehmend vor ungeahnte Schwierigkeiten. Das zeigt der amtliche Erntebericht 2022, den Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir in der vergangenen Woche vorgestellt hat. Der Bericht zeigt laut Özdemir auch, dass sich einige Bäuerinnen und Bauern schon jetzt auf die Klimaveränderungen einstellen und zunehmend Sorten und Kulturen anbauen, die mit Hitze und Trockenheit besser umgehen können. Özdemir will die Landwirtschaft dabei unterstützen, unabhängiger zu werden insbesondere von synthetischem Dünger, der energieintensiv hergestellt werde und vor allem von russischem Gas abhängig sei, und er

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30.08.2022

Keine neuen Gentechnik-Pflanzen durch die Hintertür

Jetzt bekannt gewordene bisher interne Papiere der EU-Kommission zur Deregulierung der Gentechnik bewertet die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft als „absolut unakzeptabel“ und fordert Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und Bundesumweltministerin Steffi Lemke auf, gegen die Pläne vorzugehen.

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30.08.2022

Oberste Verbraucherschützerin übt Kritik an geplanter Tierhaltungskennzeichnung

Seit dem 4. Juli ist sie im Amt als neue Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (Vzbv) und hat jetzt ihre Vorstellungen zum „Verbraucherschutz in Zeiten multipler Krisen“ vorgestellt, Ramona Pop, zuvor grüne Senatorin in Berlin für Wirtschaft und Energie. Neben der vorherrschenden Energiedebatte dürfen ihrer Ansicht nach die anderen Kernthemen des Vzbv nicht zu kurz kommen und dazu zählt sie auch die Bekämpfung von ungerechtfertigten Preissteigerungen oder Greenwashing bis hin zu neuen Kennzeichnungspflichten für Tierhaltung, Herkunft und Nachhaltigkeit. Der von Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir vorgelegte Gesetzentwurf zur Tierhaltungs

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30.08.2022

Destatis: Landwirtschaft nur mit geringem Verbrauch bei Frischwassernutzung

Sei es in der Landwirtschaft, dem Bergbau, der Energieversorgung oder dem verarbeitenden Gewerbe – alle großen Wirtschaftszweige sind auf Wasser angewiesen. Im Jahr 2019 wurden von Betrieben in Deutschland – ohne Betriebe der öffentlichen Wasserversorgung – insgesamt gut 15,3 Milliarden Kubikmeter Frischwasser verwendet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der Weltwasserwoche vom 23. August bis zum 1. September mitteilt, setzten die Betriebe 84,7 % des Wassers oder knapp 13,0 Milliarden Kubikmeter für die Kühlung von Produktions- und Stromerzeugungsanlagen ein. Dazu zählten vor allem Betriebe der Energieversorg

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29.08.2022

Lupinen als Alternative zu importiertem Tierfutter

Eine vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) durchgeführte Umfrage unter Landwirtinnen und Landwirten zeigt, dass der Lupinenanbau in Deutschland die Abhängigkeit der Betriebe von Eiweißfutterimporten verringern und die Verwendung von Düngemitteln einsparen könnte. Für zufriedenstellende Erträge und rentablen Anbau sind laut der ZALF-Umfrage jedoch Züchtungsmaßnahmen und finanzielle Anreize entscheidend. Teile von Ostdeutschland sind laut ZALF ein historisch bedeutendes Anbaugebiet für Lupinen. Warum die Anbauflächen und Erntemengen seit einigen Jahren trotzdem stark schwanken, sollte eine Umfrage im Rahmen der Leguminosenforschung

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23.08.2022

Bund und Länder beschließen Ausnahmen von Stilllegung und Fruchtwechsel

Der im Nachgang der Sonderagrarministerkonferenz (AMK) vom 28. Juli 2022 eingeleitete Umlaufbeschluss, der eine vorübergehende Aussetzung des Fruchtwechsels (GLÖZ 7) und der Stilllegung landwirtschaftlicher Flächen (GLÖZ 8) vorsieht, ist einstimmig angenommen worden. Dazu erklärt der Vorsitzende der AMK, Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Sven Schulze: "Ich begrüße den einstimmigen Beschluss von Bund und Ländern. Damit leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Ernährungssicherheit und setzt ein Zeichen der Solidarität in Zeiten knapper Ressourcen." Und abschließend: „Unsere Landwirtinnen und Landwirte haben jetzt endlich Planungss

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23.08.2022

FDP blockiert weiter den Umbau der Nutztierhaltung

Als „Wahlkampfgetöse“ bezeichnet Jochen Borchert, Vorsitzender des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung (Borchert-Kommission) in einem Interview mit top agrar die Vorschläge der niedersächsischen FDP-Landtagsfraktion, die Bewegung der FDP in Sachen Finanzierung des Umbaus nahelegten, zumal die Vorschläge mit „führenden Köpfen“ der Bundes-FDP abgesprochen gewesen sein sollten. Ein „führender Kopf“, wenn er denn dazu gezählt werden darf, hat sich nun gemeldet und ist dem Eindruck von Bewegung entschieden entgegengetreten. Im Interview mit Agra Europe (AgE) bekräftigt der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Gero Hocker, d

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23.08.2022

Meldungen vom Schweinemarkt

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde: Preise im Auftrieb ++ Bei ASP Bauern allein gelassen, Handel und Politik stehlen sich aus Verantwortung ++ Initiative Tierwohl in der Kritik

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23.08.2022

Streit um Anbau von Gentechnik-Weizen in Argentinien

Gentechnisch veränderter Weizen ist bislang ein No-Go, weil Weizen-Händler und Verarbeiter mit Recht befürchten, ihre sensiblen Märkte zu verlieren. Das will Bioceres, ein argentinisches Gentechnik-Unternehmen nun ändern. Argentinien, siebtgrößter Weizenexporteur der Welt, hatte einen HB4-Weizen zum Anbau unter Vorbehalt zugelassen, weil Importgenehmigungen fehlten. Im Mai ist dieser Vorbehalt aufgehoben worden. In ersten Provinzen gibt es dagegen Klagen, weil laut argentinischem Recht vor dem Anbau regionale Kommissionen gebildet werden müssen (unter Einbezug der Indigenen und der regionalen Bevölkerung), die darüber zu entscheiden hätten. Befürchtet

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23.08.2022

Dürren und Hunger auch infolge des Krieges in der Ukraine weltweit auf dem Vormarsch

Langfristige Finanzierung der Ernährungssicherung wichtiger denn je

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23.08.2022

"Super-Erträge" mit Gentech-Reis: So entstehen Gentechnik-Märchen

Chinesische Wissenschaftler berichteten in einer Studie, wie sie durch Verdoppeln eines Gens bei Reis 40 Prozent höhere Erträge erzielten. Das Fachblatt Science veröffentlichte die Arbeit zusammen mit lobenden Kommentaren anderer Pflanzengenetiker*innen. Der Tenor: ein wichtiger Durchbruch, um mit Gentechnik die Welternährung zu sichern. Eine Woche später kritisierte eine angehende Pflanzenzüchterin auf Twitter die Darstellung als irreführend. Zahlreiche Züchtungsexperten stimmten zu. Die gentechnikkritische Plattform GMWatch verglich den Vorgang mit dem Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. Die Forschenden der Chinesischen Akademie für Agrarwisse

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23.08.2022

Dürren gefährden Grundwasserneubildung: Bioland fordert stärkeren Schutz der Trinkwasserressourcen

Bioland nimmt die aktuelle Dürre zum Anlass, den Schutz unserer Grundwasservorkommen vor Nitrat- und Pestizid-Einträgen in den Fokus des politischen Handels zu stellen.  „Die Klimakrise, mit ihren zunehmenden Dürreperioden, gefährdet die Trinkwasserversorgung. So findet in Trockenjahren eine deutlich geringere Grundwasserneubildung statt und die Pegelstände der Grundwasserleiter sinken. Der Qualitätssicherung des Wassers kommt damit eine noch höhere Bedeutung zu", so Gerald Wehde, Geschäftsleiter Agrarpolitik bei Bioland. „Der Ökolandbau ist die geeignetste präventive Maßnahme zum Schutz der Grundwasservorkommen, da er auf chemisch-synthetis

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