26.09.2016

Bremer ersetzen Billigfleisch durch Biofleisch

Mehr als 5.000 Bremer Bürgerinnen und Bürger waren dem Aufruf des Agrarpolitischen Bündnisses Bremen (ABB) gefolgt und hatten Ende 2015 den Bürgerantrag unterzeichnet, in dem sie die Verwendung von Fleisch aus artgerechter Tierhaltung für die öffentliche Gemeinschaftsverpflegung in Bremen fordern. Zunächst war der Antrag Anfang diesen Jahres in mehreren Ausschüssen abgelehnt worden - vor allem weil den Abgeordneten die Festlegung, was unter „aus artgerechter Tierhaltung“ zu verstehen ist, zu unbestimmt war. Obwohl es klar definierte Labelprogramme wie das lang etablierte Neuland oder das kürzlich hinzugekommene Tierschutzlabel gibt. Vergangene Woche

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26.09.2016

Milchmengenreduzierung in Österreich

Zwischen 3,5 und 4,2 Prozent beträgt die beantragte Mengenreduzierung österreichischer Milchbauern im Rahmen des von der EU aufgelegten Unterstützungspakets zur Entlastung des Milchmarktes. Diese ist unterteilt in drei mögliche Zeitfenster, für die die Landwirte eine Unterstützung für ihre Mengenreduktion beantragen können. Für den ersten Termin, Oktober bis Dezember, liegen rund 4.000 Anträge für eine Reduktion um 3,5 Prozent verglichen mit dem Referenzzeitraum, Oktober bis Dezember 2015, vor. Noch höher, bei 4,2 Prozent, liegt die verglichen mit dem Referenzzeitraum, den entsprechenden Monaten des Vorjahres, beantragte Reduktionsmenge für das Zeitfe

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26.09.2016

Noch weniger Antibiotika verbraucht

Um 53 Prozent haben sich die offiziellen Abgabemengen von Antibiotika durch Tierärzte im Fünfjahreszeitraum 2011-2015 reduziert. Von 1.706 t auf 805 t. Im August war vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit noch eine Reduktion um nur 51 % vermeldet worden. Die jetzige Korrektur hat ihre Ursache in einer fehlerhaften Meldung eines Pharmaunternehmens. Die enormen Reduktionsmengen müssten eigentlich überraschen. Hatten die Tierhalter, allen voran die Betreiber intensiver Schweine- und Geflügelanlagen nicht immer schon einen verhältnismäßigen Einsatz von Antibiotika beteuert. Wie es zur Mengenreduktion kam, wird aber nicht offengeleg

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15.09.2016

TTIP & CETA stoppen!

Kommt zu den Großdemos am 17. September!

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15.09.2016

Ein Riese entsteht

Jetzt ist es also passiert. Der deutschen Pharma und Agrokonzern Bayer kauft das für seine gentechnisch manipulierten Saaten mit ihrer Pestizidtoleranz bekannte usamerikanische Unternehmen Monsanto. Noch allerdings müssen einige Hürden genommen werden. Unter anderem Kartellrechtlich muss der DEAL noch abgesegnet werden und auch die Zustimmung der Monsantoaktionäre steht noch aus. Die kritische Bauern- und Saatgutbewegung sieht die geplante Übernahme des US-Konzerns Monsanto durch Bayer als „Kampfansage, aber auch als Herausforderung um den zukünftigen Weg der Landwirtschaft“ an, kommentiert Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft b

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15.09.2016

Neues Siegel und Portal für gentechnikfreie Futtermittel

Kooperation zwischen VLOG und Non-GMO Finder Berlin, 13.09.2016 – Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) vergibt ab sofort das Siegel „VLOG geprüft“ für Futtermittel, die nach EU-Recht nicht als gentechnisch verändert gelten und nach dem strengen VLOG-Zertifizierungsstandard von unabhängigen Instituten kontrolliert wurden. Futtermittelunternehmen haben die Möglichkeit, ihre "VLOG geprüft"-Ware in einer benutzerfreundlichen Datenbank, dem Non-GMO Finder, zu listen. „Unabhängige Vor-Ort-Kontrollen, Dokumentenprüfungen und PCR-Analysen sind die Pfeiler der Zertifizierung nach VLOG-Standard. Das Siegel ‚VLOG geprüft‘ macht diese Futterm

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15.09.2016

Schwedische Milch bleibt gentechnikfrei

Schwedische Molkereien wollen weiterhin nur gentechnikfreie Milch produzieren. Das berichtet der Branchendienst Feednavigator.com. Diese freiwillige Vereinbarung zwischen Molkereien und Bauern wird seit 1996 jährlich neu geschlossen. Voraussetzung ist laut  schwedischem Bauernverband, dass die Molkereien die Mehrkosten für das gentechnikfreie Sojafutter vergüten. „Arla und die anderen Molkereien zahlen den Bauern etwas mehr, weil sie gentechnikfreies Futter benutzen“, zitiert Feednavigator den Nachhaltigkeitsexperten des Bauernverbandes, Jan Eksvärd. Neben dem Tierwohl sei Gentechnikfreiheit einer der Gründe, warum Verbraucher schwedische Produkt

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13.09.2016

Europäische und kanadische Studie kritisiert CETA

Anlässlich der in Kürze anstehenden Entscheidungen über das Freihandelsabkommen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) beleuchten kanadische und europäische ExpertInnen der Zivilgesellschaft in einer neuen Studie die umstrittensten Aspekte des Abkommens. Sie kommen zu dem Schluss, dass das Abkommen in seiner derzeitigen Form das Allgemeinwohl beider Seiten des Atlantiks gefährdet. Die Studie benennt u.a. Gefahren im Bereich Konzernklagerechte, Landwirtschaft und Energiepolitik. Die aus Deutschland beteiligten Organisationen AbL, BUND, Forum Umwelt & Entwicklung, PowerShift forderten in einer gemeinsamen Presseerklärung einen sofortige

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13.09.2016

Transatlantische Bauernerklärung gegen CETA und TTIP

„TTIP und CETA stoppen“ ist eine zentrale Forderung der Bauernorganisationen National Family Farm Coalition (NFFC) aus den USA, der National Farmers Union (NFU) aus Kanada und von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Die Organisationen veröffentlichten am 12. September ihre gemeinsame Erklärung: „Bäuerinnen und Bauern wollen kein CETA und TTIP“. Die Bauernorganisationen weisen darauf hin, dass die Landwirtschaft und ihre Bauernhöfe sowie die Umwelt auf beiden Seiten des Atlantiks die Verlierer sein werden. Die Gentechnikfreiheit stehe auf dem Spiel genauso wie eine qualitativ hochwertige und regionale Lebensmittelversorgung in Amer

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08.09.2016

"Wir haben es satt!"-Kongress Ende September

Unter dem Motto „Landwirtschaft Macht Essen“ findet vom 30. September bis 3. Oktober 2016 der zweite "Wir haben es satt!"-Kongress in Berlin statt. Seit sechs Jahren bringt die „Wir haben es satt!“ Demonstration im Januar zehntausende, ganz unterschiedliche Menschen in Berlin gemeinsam auf die Straße, um für eine bäuerliche, ökologischere und sozial gerechte Landwirtschaft weltweit einzutreten. Der Kongress soll Zeit und Möglichkeit bieten, um die Forderungen nach einer anderen Agrarpolitik und die Fragestellungen zu diskutieren, zu hinterfragen und weiter zu entwickeln. + Wie können wir die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion ökol

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08.09.2016

Aktion zur Agrarministerkonferenz – das Wasser steht bis zum Hals

„Vielen Bäuerinnen und Bauern steht das Wasser bis zum Hals. Stoppt das Höfesterben!“, mit dieser Botschaft verdeutlichten Aktive der Kampagne „Meine Landwirtschaft“, Aktion Agrar und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft in der Ostsee vor Beginn der Bund-Länder-Agrarministerkonferenz die dramatische, existenzbedrohende Lage unzähliger Landwirte. Der Hintergrund: In den letzten 10 Jahren haben 40.000 Milchvieh haltende Be­triebe und 64.000 Schweine haltende Betriebe die Hoftore geschlossen – und auch 2016 geht das Höfesterben weiter. Mit ihrer Aktion richteten die Landwirte und Unterstützer ein deutliches „Es reicht!“ an Bundeslandwirtsc

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02.09.2016

Französische Milchbauern erreichen höheren Milchpreis

An 15 Standorten waren französische Milchbauern dem Aufruf des größten Bauernverbands des Landes FNSEA gefolgt und hatten die Werke des Molkereiunternehmens Lactalis blockiert. In drei Gesprächsrunden hatten sich die Vertreter des Bauernverbands mit den Unternehmenssprechern darauf geeinigt den Milchpreis, der aktuell bei 28 Cent liegt, bis zum Jahresende mit einer monatlichen Anhebung um 0,5 Cent bis zum Jahresende auf 30 Cent anzuheben. In Frankreich ist Lactalis mit seinem Milchpreis, das Unternehmen mit dem geringsten Auszahlungspreis. Für deutsche Bauern könnte dies vor dem Hintergrund von Auszahlungspreisen, die sich beim Deutschen Milchkontor d

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02.09.2016

DMK-Molkerei in Edewecht dicht gemacht

Woher sie kamen bleibt unklar. Auf einmal waren sie da. Die 120 Milchbauern mit ihren 60 Treckern. Vor dem Werk des Molkereikonzerns Deutsches Milchkontor (DMK) im niedersächsischen Edewecht. Und dann ging nichts mehr. Kein Rein kein Raus. Sie waren gekommen um gegen die ruinös schlechten Milchpreise der größten deutschen Molkerei DMK zu protestieren. In der Nacht von Montag auf Dienstag machten sie für mehrere Stunden bis weit nach Mitternacht die Tore dicht. Vor allem junge Milcherzeuger sind mit den Schleppern gekommen. Die Milchpreise des Molkereikonzerns DMK sind in Deutschland und auch im europäischen Vergleich Schlusslicht. DMK zahlt nur 20 Cen

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29.08.2016

Neulandpersonalie

Im Juni 2016 hat Christoph Dahlmann die Geschäftsführung der Neuland Vertriebs GmbH in Bergkamen übernommen; seit Februar dieses Jahres ist er schon für die Geschäfte der ebenfalls dort ansässigen Biofleisch NRW e. G. zuständig. Hugo Gödde, der 26 Jahre den Schlacht- und Verarbeitungsbetrieb geführt und entwickelt hat, ist in den Unruhestand verabschiedet worden und wird sich als Seniorpartner um besondere Aufgaben wie die Begleitung von anstehenden Baumaßnahmen oder Themenprojekten, z. B. im Bereich Tierwohl, kümmern. Dahlmann hatte zuvor vier Jahre lang das Eiweißfutterprojekt „Vom Acker in den Futtertrog“ der nordrhein-westfälischen AbL sowie die G

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29.08.2016

Die Vorgaben des Handels

In Holland wollen die beiden größten Supermarktketten des Landes den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bei Obst, Kartoffeln und Gemüse stark einschränken. Ab 2019 sollen die „28 umweltschädlichsten Pflanzenschutzmittel“ bei den Produkten für diese beiden Ketten nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Zusätzlich sollen Nachhaltigkeitskriterien beim Anbau eingeführt und die Betriebe dementsprechend verpflichtet werden sich zertifizieren zu lassen. Die Unternehmen fordern aber nicht nur sondern wollen auch zusichern, dass sie ab dem Stichtag viel Ware wie möglich aus den Niederlanden und den Grenzgebieten zu Deutschland und Belgien einzukaufen, um die Trans

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25.08.2016

Initiative zur Stallbauregulierung schlägt hohe Wellen

Bundesumwelt- und Bauministerin Barbara Hendricks (SPD) hat am 24. August angekündigt, die Massentierhaltung stärker regulieren zu wollen. Sie stellte ein Gesetzespaket vor, in dem u.a. vorgesehen ist, im Baugesetzbuch die Privilegierung für Stallbauten auf Anlagen-Größen zu beschränken, für die keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) oder UVP-Vorprüfung vorgeschrieben ist (z.B. 1.500 Mastschweineplätze). Teilbauten sollen ausdrücklich als eine Anlage gewertet werden, um die Salamitaktik des schrittweisen Erweiterns zu vermeiden. In der TA Luft (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft) soll nun bundesweit die Filterpflicht für große Stallanlag

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25.08.2016

Umweltrat für gleichberechtigte, bäuerliche Interessenvertretung

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) der Bundesregierung hat in seinem diesjährigen Umweltgutachten darauf hingewiesen, dass der Deutsche Bauernverband eine einflussreiche Schlüsselrolle in der agrarpolitischen Entscheidungsfindung hat. Der SRU kritisiert diese Einzelstellung, weil in der Diskussion zur Agrarpolitik weitere Interessen und Verbände, darunter die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, ein diverseres Meinungsbild ergeben. Die vom Bundesumweltministerium berufenen WissenschaftlerInnen empfehlen: "Verbraucher-, Umwelt-, Naturschutz- und reformbereite Landwirtschaftsinteressen sollten im formellen und informellen Be

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18.08.2016

Biobäuerliche Agrarkultur diskutieren

11 AutorInnen aus biobäuerlichen Kreisen der Schweiz, Österreichs und Deutschlands haben ein Diskussionspapier über bäuerliches Selbstverständnis von Biobauern und -bäuerinnen im 21. Jahrhundert verfasst (siehe Datei ganz unten). Sie nennen ihre Arbeitsgruppe selbst „Freisinger Kreis“ und vertreten die Einstellung „Biolandbau ist eine Agrarkultur, also mehr als eine landwirtschaftliche Verfahrenslehre und ein Zertifizierungsmodell.“ Ausgehend von den aktuellen Diskussionen zur zukünftigen Entwicklung des Ökolandbaus, hat die Gruppe ihre Vorstellungen von biologisch bäuerlichem Wirtschaften aufgeschrieben, unterteilt in drei Bereiche: Systemwechsel mit

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18.08.2016

Intakte Schnäbel in Hessen

Ab dem kommenden Jahr sollen in Hessen lebenden Legehennen die Schnöbel nicht mehr gekürzt werden. Dass ist das Ergebnis einer freiwilligen Vereinbarung zwischen dem Landesverband der Geflügelwirtschaft und der Landesregierung. Ab dem kommenden Januar sei der Eingriff nur noch in Ausnahmefällen möglich. Das allerdings ist schon jetzt die Gesetzliche Grundlage. Denn das Bundestierschutzgesetz lässt nicht kurative Eingriffe, wie das Schnäbelkürzen bzw das Schwänze kupieren nur im Einzelfall und in Ausnahmesituationen zu. Dass dies dennoch ein fester Bestandteil eines großteils der Legehennenbetriebe ist wird oft übersehen. Umso wichtiger der Schritt hin

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18.08.2016

Bäcker und Fleischer verschwinden

Es ist der Trend zu immer konzentrierteren, nicht selten industriellen Strukturen, der es den regional verwurzelten, handwerklich arbeitenden Bäckereien und Metzgereien zum Verhängnis wird. Eine kleine Anfrage der Grünen zeigte jetzt auf wie dramatisch der Rückgang in den beiden Handwerksbranchen wirklich ist. Während es im Jahr 2005 noch 16.741 Bäckereien im Bundesgebiet gab schrumpfte deren Zahl um 4.586 auf 12.155 Betriebe im Jahr 2015. Noch größer war die Zahl der Metzgereien, die in diesem Zeitraum aufhörten. Von ehemals 19.580 Betrieben 2005 waren zehn Jahre später noch 14.448 übrig geblieben. Mit der Reduktion der Betriebe geht auch ein Verlust

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