20.09.2022

Studie: Tierwohl für Kühe - bezahlbar?

Viele Milcherzeuger/innen würden gern mehr „Tierwohl“ auf ihren Betrieben umsetzen. Doch seit Jahren sind die Kosten der Milcherzeugung nicht gedeckt, Investitionen nur schwer möglich. Zudem ist völlig unklar, in welche Standards investiert werden müsste und welche Kosten sie verursachen. Darauf weist die MEG Milch Board hin und hat deshalb eine Studie beim Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft in Auftrag gegeben, die sich mit dieser Thematik befasst. Anders als in anderen Studien wurde vom Ist-Zustand ausgegangen. Basis dafür ist die 2021 veröffentlichte „PräRi-Studie“. Davon ausgehend wurden die Kosten für Investitionen in mehr Platz, einen Lau

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20.09.2022

Aufruhr in der Bioschweine-Szene

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde

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20.09.2022

Upländer Bauernmolkerei erhält Großen Preis des Mittelstandes 2022

Im Rahmen einer Gala zum 28. Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung wurde die Upländer Bauernmolkerei als Preisträger des Jahres 2022 geehrt. „Die Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung für alle unsere Kolleginnen und Kollegen sowie Bäuerinnen und Bauern“, so Geschäftsführerin Karin Artzt-Steinbrink, die gemeinsam mit Sven Lorenz, dem Vorsitzenden der Milcherzeugergemeinschaft die Bronzestatue entgegennahm. Bundesweit waren 4546 Unternehmen für den Wettbewerb nominiert Der Wettbewerb ist der resonanzstärkste Wirtschaftswettbewerb Deutschlands und wurde von der Welt einmal als die deutschlandweit begehrteste Wirts

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20.09.2022

Klimaschutz zur Chefsache machen - Tempolimit statt Klimabremse!

Beim globalen Klimastreik am Freitag gehen weltweit Millionen von Menschen auf die Straße. Die Klimakrise ist längst auch in Deutschland angekommen und bedroht hier bereits bäuerliche Existenzen. Dennoch handelt der Verkehrsminister nicht.

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20.09.2022

Verbände-Brief: Stopp der staatlichen Förderung von Biokraftstoffen!

Die Beimischung von Biokraftstoffen zu fossilem Benzin wird seit mehr als fünfzehn Jahren staatlich gefördert. Spätestens seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der dadurch noch einmal verschärften Welternährungslage muss nach Ansicht von Vetreter:innen verschiedener Organisationen und wissenschaftlicher Institutionen aus dem Agrar-, Umwelt- und Verbraucherschutzbereich die Verarbeitung von Weizen, Mais und Rapsöl zu Biokraftstoffen aber in Frage gestellt werden: Statt Getreide und Raps in Autos zu verbrennen, sollte es vorrangig für die menschliche Ernährung eingesetzt werden. Mit dieser Position haben sich die Vertreter:i

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20.09.2022

DVL: Vielfalt in der Fläche schaffen!

Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) fordert, für wirksamen Klima- und Artenschutz die Praxiserfahrungen der deutschen Landschaftspflegeorganisationen zu nutzen. Bei der Eröffnung des Deutschen Landschaftspflegetages 2022 unterstrich der Dachverband der deutschen Landschaftspflegeorganisationen, dass wirksamer Schutz nur mit praxisnahen Förderprogrammen gelingen könne. Biodiversität und Klima lassen sich nur dann erfolgreich schützen, wenn Maßnahmen auf regionaler Ebene angepackt und umgesetzt werden, so der DVL. Als regionale, freiwillige Zusammenschlüsse aus Landwirtschaft, Naturschutz und Kommunen verfügen die deutschen Landschaftspfl

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19.09.2022

Bremst britischer Bio-König Charles Truss‘ Gentechnikpläne?

Die neue britische Premierministerin Liz Truss hat das Umwelt- und Agrarministerium neu besetzt. Nicht nur Umweltaktivisten und Gentechnikkritiker, auch konservative Politiker fürchten, dass ihre neue Regierung Landwirtschaft und Umwelt schaden wird. Denn sie will weit mehr, als die neue Gentechnik für die Lebensmittelproduktion freizugeben. Experten erwarten, dass der neue König und Bio-Bauer Charles III sich künftig vor allem hinter den Kulissen für Ökologie und Umwelt engagieren wird. Die frühere Agrarministerin Liz Truss hatte sich in ihrer Wahlkampagne hinter die Landwirtschaftspolitik von Boris Johnson gestellt. Sie wolle „die britische Lebens

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14.09.2022

Özdemirs Tierhaltungsentwürfe nach den Borchert-Plänen überarbeiten

Anlässlich der heute beginnenden Herbst-Konferenz der Agrarministerinnen und -minister des Bundes und der Länder in Sachsen-Anhalt fordert die AbL, den Entwürfen von Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir zum Umbau der Tierhaltung in der vorliegenden Form nicht zuzustimmen und eine rasche Überarbeitung nach den Borchert-Plänen zu fordern. Eine entsprechende ausführliche Stellungnahme hat die AbL den Agrarminister:innen des Bundes und der Länder zukommen lassen. Dazu erklärt der AbL-Vorsitzende Martin Schulz: „Die Entwürfe zum Umbau der Tierhaltung aus Özdemirs Landwirtschaftsministerium sind so nicht zielführend. Der Entwurf zur Tierhaltungskennzeich

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14.09.2022

AbL: Wesentliche Zielsetzungen der GAP-Reform nicht durch bürokratische Vorgaben gefährden, sondern praxistauglich ausgestalten

AbL-Landesverbände sehen Agrarminister:innen auf ihrer Herbst-Konferenz in der Handlungsverantwortung - beispielsweise bei den Regelungen zu Agroforstsystemen

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13.09.2022

Borchert-Kommission nimmt BMEL-Auftrag an und lässt ihn ruhen

Die Borchert-Kommission lässt bis auf weiteres ihre Arbeit ruhen. Zwar nimmt das Gremium das neue Mandat von Minister Özdemir an, den Umbau der Tierhaltung zu begleiten. Eine Fortsetzung sei jedoch nur sinnvoll, „wenn die Bundesregierung den Einstieg in eine langfristig vertraglich zugesicherte und staatlich finanzierte Tierwohlprämie beschließt,“ wie es in einem Beschluss v. 8. September heißt, den die Kommission nach einem Gespräch mit dem Minister veröffentlichte. Erst dann sei man wieder zur Mitarbeit bereit. Wörtlich heißt es zur Finanzierung: „Zweck dieser Prämie ist es, den Landwirtinnen und Landwirten einen verlässlichen Ausgleich für die Me

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13.09.2022

SPD: Arbeit der Borchert-Kommission von sehr hoher Wichtigkeit – vorliegender Gesetzesentwurf bleibt hinter Empfehlungen der Kommission zurück

Die SPD-Fraktion im Bundestag unterstreicht die Bedeutung der Borchert-Kommission und mit Blick auf die von Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir vorgelegten Gesetzentwürfe zur Tierhaltung geht nach Ansicht der SPD „eindeutig mehr“.   Matthias Miersch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender erklärt: „Die Empfehlungen des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung sind die entscheidende Grundlage für die künftige Nutztierhaltung in Deutschland. Die Arbeit der Borchert-Kommission ist daher für die SPD-Fraktion von sehr hoher Wichtigkeit. Wir dürfen den dort erzielten Konsens nicht verspielen. Ich bedauere sehr, dass die Borchert-Kommission ihre Arbeit r

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13.09.2022

Vogel: Beim Entlastungspaket der Bundesregierung die landwirtschaftlichen Betriebe stärker in den Fokus zu nehmen

Am kommenden Freitag befasst sich die Agrarministerkonferenz in Quedlinburg in Sachsen-Anhalt mit der Sicherung der Energieversorgung in der Land- und Ernährungswirtschaft. Neben einem Fachgespräch zur Situation mit dem Präsidenten der Bundesnetzagentur wird auch das Bundesministerium zu den Auswirkungen und Folgen des Kriegs in der Ukraine auf die Landwirtschaft, die Versorgungssicherheit und die Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten berichten. Brandenburgs Agrarminister Axel Vogel verweist in diesem Zusammenhang darauf, beim Entlastungspaket der Bundesregierung die landwirtschaftlichen Betriebe stärker in den Fokus zu nehmen und die Ernährungsindu

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13.09.2022

Özdemir: Exportverbot gesundheitsschädlicher Pestizide kommt

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bereitet ein Exportverbot für bestimmte gesundheitsschädliche Pflanzenschutzmittel vor, die in Deutschland produziert werden, aber in der EU nicht eingesetzt werden dürfen. Wie das Exportverbot für bestimmte, gefährliche Pestizide besonders umfassend umgesetzt werden kann, zeigt ein im Auftrag des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), der Heinrich-Böll-Stiftung, des INKOTA-netzwerk, des Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung erstelltes und jetzt veröffentlichtes Gutachten. Mit dem angekündigten Exportverbot leistet die Bundesregierun

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12.09.2022

94% der Österreicher:innen wollen strenge Regeln für neue Gentechnik

94 Prozent der Menschen in Österreich wollen, dass auch Produkte neuer Gentechnik weiterhin als „gentechnisch verändert" gekennzeichnet werden müssen. Das ergab eine Umfrage des österreichischen Handelsverbandes. 92 Prozent der Befragten fordern, dass Lebensmittel, Futtermittel und Saatgut aus neuer Gentechnik genauso streng kontrolliert und auf gesundheitliche und ökologische Risiken geprüft werden wie Produkte „alter“ Gentechnik. 70 Prozent der Österreicher:innen sprechen sich schließlich gegen eine vereinfachte und schnellere Zulassung von Lebensmitteln, Saatgut und Futtermitteln aus neuer Gentechnik aus. Hintergrund der Umfrage: EU-Deregulier

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12.09.2022

Gutes Geschäft: BASF und Corteva stapeln Spritzmittel-Resistenzen

Es ist ein Teufelskreis: Immer neue Spritzmittel erzeugen bei Wildpflanzen immer neue Resistenzen. Um solche „schwer kontrollierbaren Unkräuter“ weiterhin beseitigen zu können, wollen die Agrarchemiekonzerne BASF und Corteva nun gemeinsam Nutzpflanzen wie Soja gentechnisch so verändern, dass sie vier Herbizide aus ihren Portfolios gleichzeitig überleben. Nach Unternehmensangaben sollen diese „stacked traits“ (dt. gestapelte Merkmale) mittelfristig auch an Dritte lizensiert werden. Zunächst wollen BASF und Corteva bis 2030 „eine breitere Palette an herbizidtoleranten Sojapflanzen“ entwickeln, heißt es in einer Presseinformation von voriger Woche. Daf

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12.09.2022

Studie: Gesunde Ernährung spart Fläche und Emissionen ein

Wenn sich die Deutschen nachhaltig und gesund ernähren und weitgehend auf tierische Lebensmittel verzichten würden, könnten drei Viertel der aktuell durch die Landwirtschaft und Ernährung verursachten Treibhausgase eingespart werden. Durch eine Ernährung nach dem Vorbild solch einer „Planetary Health Diet“ würden nur noch 60% der momentan bestellten landwirtschaftlichen Nutzfläche für die Ernährung der Bundesbürger*innen benötigt: Auf der übrigen „freiwerdenden“ Fläche könnten entweder Lebensmittel für weitere 70 Millionen Menschen angebaut oder Wälder gepflanzt werden, um die deutsche Landwirtschaft treibhausgasneutral zu machen. Das geht aus einer St

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12.09.2022

UN warnen vor Hunger-Katastrophe in Somalia

Die UN haben vor einer unmittelbar bevorstehenden humanitären Notlage in Somalia gewarnt. Das unter einer historischen Dürre leidende Land am Horn von Afrika stehe am Rand einer Hungersnot, sagte UN-Koordinator Martin Griffiths in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. „Das ist heute die letzte Warnung.“ Die jüngsten Daten zeigten konkret, dass es von Oktober bis Dezember in zwei Bezirken im Süden des Landes eine Hungersnot geben werde. Betroffen seien die Bezirke Baidoa und Buurhakaba. Der UN-Koordinator zeigte sich „zutiefst schockiert über das Ausmaß an Schmerz und Leid, das so viele Somalier erdulden müssen“. Bei seinem Besuch in Baidoa, dem „Ep

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06.09.2022

Weizen Ernte 2022 – ein Appell aus aktuellem Anlass!

Anpassung der Qualitätsbewertung und Ernährungssicherheit durch regionale Versorgungsstrukturen

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06.09.2022

Wird das Kükentöten exportiert?

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde

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15.09.2022

Fast die Hälfte, 41 Prozent, der schweinehaltenden Betriebe