19.11.2018

SH: Neuer Landwirtschaftsminister trifft Milchbauern und Branchenvertreter

Zu seinem ersten „Gesprächskreis Milch“, zu dem das Landwirtschaftsministerium in Schleswig-Holstein seit der Milchkreis 2008/2009 regelmäßig einlädt, traf sich Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht mit Milchbauern und Branchenvertretern. Der Gesprächskreis bildete dabei auch den Rahmen für eine Premiere. Im Beisein von Minister Albrecht unterzeichnete die Osterhusumer Meierei Witzwort eG als erste Molkerei aus Schleswig-Holstein die Weidecharta der Initiative PRO WEIDELAND. Milchbetriebe, die ihre Produkte mit diesem Label verkaufen, verpflichten sich unter anderem, dass ihre Kühe an mindestens 120 Tagen auf der Weide grasen können, dass pro Mi

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19.11.2018

Bäuerlicher Klimaappell an die Bundesregierung

Vor der bevorstehenden UN-Klimakonferenz in Katowice/Polen rufen die Arbeits­gemein­schaft bäuer­liche Landwirtschaft, Bioland, Demeter und Naturland mit dem „Bäuerlichen Klimaappell“ die Bundesregierung zur Einhaltung ihrer Klimaziele auf. Sie erklären: „Der Klimawandel gefährdet zunehmend die Existenz landwirtschaft­li­cher Betrie­be hier bei uns und weltweit. Der verheerende Dürresommer 2018 muss eine Zeiten­wende in der Klimafrage einläuten. Die Bundesregierung muss ihre eige­nen Klimaziele zu 100% einhalten und eine CO2 Steuer einführen. Bäuerinnen und Bauern brauchen Klima­schutz. Durch umweltschonenden Ackerbau und artgerechte Tierhaltung nehm

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19.11.2018

Breites Bündnis fordert von der Bundesregierung Zustimmung zur UN-Erklärung für Bauernrechte

Heute entscheidet die Vollversammlung der Vereinten Nationen nach sechs Jahren der Beratung über die UN-Erklärung für die Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten. Ein breites Bündnis von 15 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert die Bundesregierung dazu auf, für die Annahme der Erklärung zu stimmen. Die Erklärung stärkt die Rechte von besonders diskriminierten, ausgegrenzten und in ihrer Existenz bedrohten Gruppen auf dem Land, die einen Großteil der Welternährung sichern. Dazu erklärt Paula Gioia von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Europäischen Koordinati

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18.11.2018

Volksbegehren „Rettet die Bienen“ in Bayern zugelassen

Das bayerische Innenministerium hat das Volksbegehren „Rettet die Bienen und Schmetterlinge – Stoppt das Artensterben“ zugelassen. Bei den Initiatoren des Volksbegehrens zeigt man sich „überglücklich“, dass ihnen „ein höchst wirksamer und rechtlich trotzdem unangreifbarer Gesetzentwurf“, der die Voraussetzung für die Zulassung darstellt, gelungen ist. „Diese direktdemokratische Initiative ist die größte Chance für den Naturschutz in Bayern seit Jahrzehnten“, freut sich die Volksbegehren-Sprecherin Agnes Becker, die auch stellvertretende Landesvorsitzende der ÖDP ist, die das Volksbegehren initiiert hat. „Wir werden mit aller Kraft das schon bestehende

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18.11.2018

Bayer korrigiert die eigenen „Fakten“

„Mehr als 800 Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Glyphosat nicht krebserregend ist“. Mit dieser Aussage, die sich ähnlich formuliert in Berichten und Pressemitteilungen des Bayer-Konzerns findet und so auf der von Bayer betriebenen online-Plattform „hier-sind-die-fakten“ zu lesen war, hat der Konzern über Monate und Jahre versucht, die Öffentlichkeit, Gerichte und Genehmigungsbehörden davon zu überzeugen, dass kein Zusammenhang zwischen Glyphosat und Krebs besteht. Die Tageszeitung taz hat sich auf die Suche nach den 800 Studien gemacht und Erstaunliches zutage gefördert: In Wirklichkeit gehen nur rund 50 Analysen überhaupt auf diese Frage zum Zusa

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17.11.2018

EU-Rechnungshof kritisiert mangelhaften Tierschutz in der EU

Deutliche Defizite und Schwachstellen bei der Umsetzung des Tierschutzes in der EU stellt der Europäische Rechnungshof (EuRH) in einem aktuellen Sonderbericht „Tierschutz in der EU: Schließung der Lücke zwischen ehrgeizigen Zielen und praktischer Umsetzung“ fest. Ausgehend von der Frage, ob die 1,5 Milliarden Euro, die in der EU im Zeitraum 2014-2020 aus Mitteln der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für Tierschutzzahlungen in 18 Mitgliedstaaten im Rahmen der Entwicklung des ländlichen Raums bereitgestellt werden, auch den Vorgaben entsprechend ausgegeben werden, prüfte der EuRH erstmals stichprobenartig den Schutz landwirtschaftlich genutzter Tiere auf Be

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17.11.2018

Milchbauern befürchten Rückgang der Weidehaltung durch den Wolf

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) fordert die Politik auf, zügig das EU-Recht anzupassen, um die Entnahme bzw. Tötung des Wolfs, der durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie streng geschützt sei, zu erleichtern. „Die Wolfspopulation ist in ganz Deutschland in den vergangenen Jahren so weit angestiegen, dass sich die Konflikte zwischen landwirtschaftlichen Tierhaltern und dem streng geschützten Wolf weiter deutlich verschärft haben“, heißt es beim BDM. Insbesondere in Grünlandregionen wie Schleswig-Holstein, die stark von Weidehaltung geprägt sind, treten immer häufiger Risse durch Wölfe auf. „Die Rasanz, mit der die Wolfspopulation wäc

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15.11.2018

Klimaziele 2030: Zivilgesellschaft legt Maßnahmenprogramm vor

Unter dem Motto „Wann, wenn nicht jetzt!“ haben mehr als sechzig Organisationen aus der Breite der Zivilgesellschaft ein umfassendes Forderungspapier erarbeitet, in dem die notwendigen Maßnahmen in allen klimapolitischen Handlungsfeldern beschrieben werden, damit Deutschland sein Klimaziel 2030 erreicht. Zentrale Forderungen sind ein baldiger Kohleausstieg als Beitrag zur Energiewende, die schnelle Umsetzung der Verkehrs- und Agrarwende sowie ein ambitionierter CO2-Preis. Zum Handlungsfeld „Landwirtschaft“ heißt es in den Kernforderungen des Papiers, dass ein Großteil der Emissionen der Landwirtschaft aus der Tierproduktion stammt und die zentrale H

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15.11.2018

GV-Soja in der Ukraine „außer Kontrolle“

In der Ukraine werden in großem Stil gentechnisch veränderte Sojabohnen (GV-Soja) angebaut und die Situation ist „außer Kontrolle“. Das erklären in einer gemeinsamen Pressemittelung in Kiew die Umweltorganisation Agent Green und die Initiative Donau-Soja. Agent Green hat im Sommer 2018 auf Sojafeldern in sechs Regionen der Ukraine, in denen insgesamt mehr als die Hälfte des ukrainischen Sojaanbaus stattfindet, 60 Proben genommen. In der Hälfte dieser Proben wurde GV-Soja nachgewiesen. Dies ist laut Pressemitteilung „illegal“. Zwar erlaube die Ukraine den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen, allerdings müsse dieser dazu in ein öffentliches Regi

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14.11.2018

Antibiotikaresistente Keime auf Frischeprodukten nachgewiesen

Eine Wissenschaftliche Studie des Julius Kühn-Instituts (JKI) hat antibiotikaresistente Bakterien mit mehreren übertragbaren Resistenzgenen auf Frischeprodukten nachgewiesen und konzentriert sich bei den Untersuchungen auf den Teil der Escherichia coli-Bakterien, die gegen den Wirkstoff Tetrazyklin, der in der Tierhaltung eingesetzt wird, resistent sind. Das teilt das JKI in einer gemeinsamen Presseinformation mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mit. Salate sind beliebte Lebensmittel, um sich ausgewogen und gesund zu ernähren, heißt es da. Für den Konsum werden sie oft bereits fertig geschnitten und in Folie verpackt zum Kauf angeboten. V

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14.11.2018

Illegaler Handel mit Pflanzenschutzmitteln ist globales Problem

Der Handel mit illegalen Pflanzenschutzmitteln ist nach Einschätzung von Europol einer der am schnellsten wachsenden Bereiche der organisierten Kriminalität in der Europäischen Union. Gefälschte oder nicht genehmigte Mittel können ein Risiko für die Gesundheit und die Umwelt darstellen und verursachen zudem große wirtschaftliche Schäden. Das teilt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) anlässlich eines Symposiums mit, zu dem sich auf Einladung des BVL am 6. und 7. November Experten von Institutionen der EU, aus Behörden verschiedener EU-Mitgliedstaaten und der Bundesländer sowie der Wirtschaft trafen, um sich über Wege zur

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13.11.2018

Halbierung der Milchpulverbestände keine Erfolgsmeldung für Milchviehbetriebe

„Die Hälfte des seit 2015 eingekauften Magermilchpulvers wurde wieder in den Verkehr gebracht, ohne die Erholung des Milchsektors zu gefährden. Der letzte Verkauf von 30.000 Tonnen fand am 8. November statt. Von den im Jahr 2015 eingekauften 380.000 Tonnen sind bereits 190.000 Tonnen verkauft. Der EU-Preisbericht für den Milchmarkt von dieser Woche zeigt gleichzeitig, dass sich die Preise sowohl für Milch als auch für Magermilchpulver verbessert haben.“ Das meldet die EU-Kommission am 9. November. Für den Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) ist die verkündete Halbierung jedoch kein Grund zum Jubeln, sondern Ausdruck des völlig verfehlten Ein

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12.11.2018

Jetzt aktiv werden gegen JEFTA

Die Weichen für das Handelsabkommen zwischen der EU und Japan (JEFTA – Japan-EU Free Trade Agreement) scheint in den Endzügen: JEFTA soll noch im Dezember diesen Jahres durch das EU-Parlament ratifiziert werden und dann in Kraft treten. Der tonangebende Handelsausschuss des EU-Parlamentes hat am 5. November JEFTA bereits durchgewunken und damit eine Empfehlung an das EU-Parlament abgeben. Im Gegensatz zu CETA werden die Parlamente der Mitgliedsstaaten nicht mehr über JEFTA abstimmen, da ein Investitionsschutzabkommen separat verhandelt wird. Der Koordinationskreis des bundesweiten Netzwerkes Gerechter Welthandel (NGW) hat einen Offenen Brief an alle

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12.11.2018

BDM fordert Nachbesserung bei Dürrehilfen

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) fordert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf, die Antragsvoraussetzungen für die Dürrehilfen in einem Punkt, der die Milchviehhalter unabsichtlich benachteiligt, zu überarbeiten. Im Rahmen des gemeinsamen Dürrehilfeprogramms von Bund und Ländern stellt sich laut BDM eine Maßgabe der Antragsstellung als Problemfall für die Milchviehhalter dar. Die Milchmarktkrise 2015/2016, die den Milchviehhaltern bereits riesige Verluste beschert habe, sorge nun dafür, dass ausgerechnet die existenziell gefährdeten Milchviehhalter in vielen Fällen eine wichtige Maßgabe dieses Dürrehilfeprogramms

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11.11.2018

MEG Milch Board fordert entschlossenes Eingreifen von der Politik

Die Milcherzeugergemeinschaft Milch Board begrüßt die in den vergangenen Monaten an Fahrt gewonnene Diskussion über die Notwendigkeit einer Reform der Lieferbeziehungen zwischen Milcherzeugern und ihren Abnehmern, den Molkereien, ausdrücklich. „Ich habe zunehmend den Eindruck, dass die Politik verstanden hat, dass der Milchmarkt neue Regelungen hinsichtlich der Lieferbeziehungen braucht. Die Hoffnungen, dass die Marktpartner dies untereinander selbst regeln können, haben sich als nicht tragfähig erwiesen“, erklärt Peter Guhl, der Vorstandsvorsitzende der MEG Milch Board. Guhl wundert sich darüber nicht. „Wie sollen die Milcherzeuger in einem übersättig

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10.11.2018

Umstrittener Plan zum Glyphosat-Ausstieg

Als Reaktion auf die Pläne von Bundesumweltministerin Schulze (SPD) zum Glyphosat-Ausstieg hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) an die Zuständigkeit ihres Hauses erinnert. "Ich habe bereits im April diesen Jahres das Eckpunktepapier zu einer Minderungsstrategie von Glyphosat vorgelegt. Die Zielmarke ist im Koalitionsvertrag klar gesetzt: Wir haben vereinbart, mit einer systematischen Minderung den Einsatz von Glyphosat und glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel deutlich einzuschränken mit dem Ziel, die Anwendung so schnell wie möglich grundsätzlich zu beenden“, erklärt Klöckner. Seitdem habe ihr Ministerium intensive Gespräche

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10.11.2018

Bundesumweltministerium legt Plan zum Glyphosat-Ausstieg vor

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat einen Plan für einen schrittweisen Ausstieg aus der Nutzung des Breitband-Herbizids Glyphosat vorgelegt. Dazu soll die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung geändert werden. Zudem wird das Umweltbundesamt, das als Fachbehörde am Zulassungsverfahren beteiligt ist, die Zulassung biodiversitätsschädigender Produkte an einen Anwendungsvorbehalt knüpfen. Landwirte, die solche Mittel nutzen wollen, müssen auf ihren Ackerflächen einen Mindestanteil an pestizidfreien Ackerlebensräumen für Tier- und Pflanzenarten garantieren. Dieser Anwendungsvorbehalt gilt nicht nur für Glyphosat, sondern künftig für alle Pestizide, die die

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09.11.2018

Preisabschlüsse gegen Milcherzeuger

AbL-Milchsprecher Ottmar Illchmann kritisiert Molkereien und Handel bezüglich ihrer jüngst abgeschlossenen Halbjahreskontrakte und fordert Bundesministerin Klöckner zum Handeln auf. „Die Verhandlungsführer von Molkereien und Einzelhandel leben offenbar in einer anderen Welt. Entgegen der Situation auf den Höfen nach der Rekord-Trockenheit und mit entsprechend dürftigen Futterbeständen haben sie nicht etwa die Milchpreise angehoben, sondern behalten die im Frühjahr gesenkten Preise weiter bei oder senken sie wie bei der Butter noch. Sie verhindern damit den dringend notwendigen Anstieg der Erzeugerpreise auf ein Niveau, das insbesondere unsere stark s

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09.11.2018

Verbreitung von Antibiotika über Gülle „am problematischsten“

Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt den EU-Mitgliedstaaten, den Risiken, die von Antibiotika und Antibiotikaresistenzen (AMR) in der Umwelt ausgehen, besser zu begegnen. "Die Verbreitung von AMR ist ein weltweit zunehmendes Problem. Der "One Health Action Plan on AMR" der EU befasst sich mit diesem Thema vor allem im Bereich der Human- und Veterinärmedizin. Nach Meinung des UBA adressiert er jedoch bisher die Umwelt nur unzureichend. Dabei sind Boden und Wasser Entstehungsorte von Resistenzen (oder „Brutstätten“). „Diese Risiken müssen wir richtig identifizieren, managen und minimieren", so Jutta Klasen, Leiterin der Abteilung „Chem

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09.11.2018

Bundestag lehnt Verbesserungen bei Tiertransporten ab

Eine Mehrheit im Bundestags hat Anträge der Grünen und der FDP zu Tiertransporten, die eine deutliche Verbesserung der Transportbedingungen zum Ziel hatten, abgelehnt. Zuvor hatten die Anträge bereits im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages keine Mehrheit gefunden. Die Grünen forderten in ihrem Antrag ein Aussetzen der Transporte – solange bis die Vorgaben der EU-Verordnung zu Lebendtiertransporten in Drittstaaten wirklich eingehalten werden - sowie begrenzte Transportzeiten. Die FDP forderte die Unterbindung der Transporte, wenn diese nicht den europarechtlichen Mindeststandards entsprechen, sowie die Einhaltung der EU-

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05.11.2018

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