18.01.2021

"Wir haben es satt!"-Protest: Bauern-, tier- und umweltfeindliche Agrarpolitik im Wahljahr abwählen!

Mit ihren Fußabdrücken haben rund zehntausend Menschen in Berlin die Agrarwende eingefordert. Zum Auftakt des Superwahljahres hat das „Wir haben es satt!“-Bündnis ein Meer aus Fußabdrücken vor das Kanzler*innenamt getragen. Pandemiekonform hat das Agrarwende-Bündnis für eine Politik, die Höfen, Tieren und der Umwelt eine Zukunft gibt, demonstriert. „Agrarindustrie abwählen – Agrarwende lostreten!“ lautete die Botschaft vor dem Amtssitz von Kanzlerin Merkel. Saskia Richartz, „Wir haben es satt!“-Sprecherin, sagt im Namen der 60 Bündnis-Organisationen: „Billiges Essen ist eine Sackgasse, die weder die Landwirtschaft noch die Verbraucher*innen weiterbrin

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18.01.2021

Bauernprotest vor der CDU-Parteizentrale – Gemeinsam können wir Agrarpolitik besser!

Bäuerinnen und Bauern sind im Zuge der Protestaktion „Fußabdruck“ des „Wir haben es satt!“-Bündnisses mit fast 30 Treckern vor die CDU-Zentrale in Berlin gefahren. Mit einem „Treckerreifenabdruck für die Agrarwende“ und der Botschaft „15 Jahre CDU Agrarpolitik hinterlassen Spuren“ demonstrieren sie gegen die Agrarpolitik des „Weiter so“ der CDU. Seit 15 Jahren lenkt die CDU/CSU das Bundeslandwirtschaftsministerium und trägt damit die agrarpolitische Hauptverantwortung in Deutschland. 130.000 landwirtschaftliche Betriebe haben seit 2005 aufgegeben. Dumpingpreise setzen immer mehr landwirtschaftliche Betriebe unter Druck. Die Klimakrise und das Artenster

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18.01.2021

Bauernproteste: „Nicht Dialogrunden, sondern Taten sind gefragt“

In Niedersachsen hatten vor dem Hintergrund der Bauernproteste Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast (CDU) und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) Verbände und Organisationen zu einem virtuellen „Branchengespräch“, auch Lebensmittel-Gipfel genannt, eingeladen. „Es war ein respektvolles Gespräch, ein verantwortungsvoller Umgang und ich wünsche mir, dass dieses auch so weitergetragen wird. Dass es keine Gräben und keine Streitereien gibt, sondern dass man weiter diesen Dialog sucht“, erklärte Otte-Kinast nach dem Gespräch. Ottmar Ilchmann, AbL-Landesvorsitzender in Niedersachsen und Milchsprecher der Bundes-AbL, hat an dem Gespräch teilgenommen un

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18.01.2021

BMEL-Investitionsprogramm: Eindeutige Präferenz für die Großbetriebe

Die Möglichkeit zur Antragstellung zum „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank war kaum eröffnet, da war das Onlineportal wegen Überlastung schon nicht mehr zu erreichen. Und innerhalb kürzester Zeit waren die vorgesehenen Haushaltsmittel für Teilbereiche des Programms (Maschinen und Geräte der Außenwirtschaft) ausgeschöpft. Viele Bauern und Bäuerinnen sind verärgert, fühlen sich mit Blick auf die Inhalte und das Verfahren der Antragstellung sogar betrogen. War ursprünglich die nächste Runde zur Antragstellung erst in einem halben Jahr vorgesehen, so wurde zwischenzeitlich vom Bundeslandwirtschaftsministerium mitge

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16.01.2021

Milchdialog: Lösungen suchen statt Schuldfragen nachgehen

Die am Milchdialog teilnehmenden Verbände und Organisationen halten die Diskussionen und das erneute Ping-Pong-Spiel zwischen Handel, Verarbeitern und Politik, wer wie viel Verantwortung für die aktuellen Butterpreissenkungen trägt, für wenig zielführend. „Wir dürfen über der Schuldfrage nicht vergessen, dass es weitaus wichtiger ist, jetzt konstruktiv nach vorne an Lösungen für eine höhere Wertschöpfung für die Erzeuger zu arbeiten“, fordern die Teilnehmer des Milchdialogs. „Wir haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass alle Teilnehmer der Wertschöpfungskette Verantwortung übernehmen müssen, wenn es darum geht, den Landwirtinnen und Landwirten

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16.01.2021

Dekret: Mexiko sagt Adiós zu Glyphosat und Gentechnik-Mais

Mexiko hat der Verwendung von Glyphosat und gentechnisch verändertem Mais einen Riegel vorgeschoben. Ein am 31. Dezember im Amtsblatt veröffentlichtes Dekret sieht vor, dass der Einsatz des Herbizids und die Nutzung von GVO-Mais bis spätestens Ende Januar 2024 durch „nachhaltige Alternativen“ ersetzt werden müssen. „Mit dem Ziel, zur Ernährungssicherheit und -souveränität beizutragen und als besondere Maßnahme zum Schutz des heimischen Maises, der Milpa, des biokulturellen Reichtums, der bäuerlichen Gemeinschaften, des gastronomischen Erbes und der Gesundheit des mexikanischen Volkes, werden die Behörden für Biosicherheit (...) die Genehmigungen für di

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16.01.2021

BDM: Milchpreisabschläge für Anbindehalter – sieht so Solidarität aus?

Der von der Molkerei Almil AG, einem Tochterunternehmen der Genossenschaftsmolkerei Hochwald, mit ihrer Milcherzeugergemeinschaft Altötting-Mühldorf vereinbarte Milchpreisunterschied von 2 Cent/kg für Milch aus ganzjähriger Anbindehaltung gegenüber dem Preis für Milch aus Laufstall- oder einer anerkannten Kombinationshaltung ist nach Ansicht des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) Ausdruck der mangelnden Marktstellung der Milcherzeuger gegenüber ihren Abnehmern. Wieder einmal bekämen Milcherzeuger zu spüren, wer der „Herr im Haus“ ist, wer bestimmt, wo es lang geht. „Es ist aber auch ein Zeichen mangelnder Solidarität innerhalb der Milcherz

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16.01.2021

Bundestag beschließt Förderung der Agroforstwirtschaft – nun müssen auch die Länder handeln

Agroforstsysteme sollen künftig mit Mitteln der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) gefördert werden. Das hat der Bundestag am 13.01.2021 beschlossen und damit nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ein starkes Zeichen für eine zukunftsweisende Form der Landwirtschaft gesetzt. „Für uns als AbL ist der Einsatz für eine umwelt- und klimafreundliche sowie enkeltaugliche Form der Landwirtschaft ein großes Herzensanliegen. Daher unterstützen und befürworten wir Agroforstsysteme als einen nachhaltigen und zukunftsweisenden Lösungsansatz. Viele unserer Mitglieder zeige

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16.01.2021

AbL Sachsen-Anhalt: Agrarstrukturgesetz jetzt!

Eigentlich wollte Michael Krack von der Aktion Agrar in der geplanten Anhörung des Landtages mit den Abgeordneten darüber diskutieren, wie Sachsen-Anhalt Landgrabbern wirklich das Handwerk legen kann. Immerhin ist Sachsen-Anhalt gerade dabei, mutig einen historischen Schritt zu gehen und als erstes Bundesland eine eklatante Gesetzeslücke zu schließen. Nun wurde wegen der gestiegenen Infektionszahlen die Anhörung zum Agrarstrukturgesetz ersatzlos gestrichen und er kam mit dem Trecker, um auf den Diskussionsbedarf aufmerksam zu machen. Das teilt die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Sachsen-Anhalt (AbL) mit und deren Geschäftsführerin Jessica

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16.01.2021

Offener Brief: „Machen Sie endlich Ernst mit dem Neonicotinoid-Verbot!“

Anlässlich der in mehreren Bundesländern erteilten Notfallzulassungen für den bienenschädlichen und deshalb eigentlich verbotenen Insektizid-Wirkstoff Thiamethoxam haben sich der Deutsche Berufs und Erwerbs Imker Bund e.V. (DBIB), der Imkerverband Rheinland-Pfalz und die Aurelia Stiftung mit einem offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) sowie den Präsidenten des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Friedel Cramer, gewandt. Die Organisationen fordern darin unter anderem, bereits erteilte Notfallzulassungen zur Saatgutbehandlung im Zuckerrübenanbau dringend wieder zurückzuziehen und dafür zu so

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15.01.2021

AbL Mitteldeutschland: Wochenmärkte für Lebensmittel sind systemrelevant und müssen geöffnet bleiben!

In einer Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus hat die Stadt Halle (Saale) angeordnet, dass Wochenmärkte nicht mehr sattfinden., verkündet am 9. Januar im Amtsblatt der Stadt und unterzeichnet vom Oberbürgermeister Bernd Wiegand. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) fordert die Rücknahme der Schließung und Wochenmärkte in allen Städten und Gemeinden in Sachsen-Anhalt und bundesweit offen zu halten. „Die vom Bürgermeister von Halle verfügte Schließung der Wochenmärkte ist ein Schritt in die falsche Richtung“, sagt Claudia Gerster, Landessprecherin Sachsen-Anhalt der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

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11.01.2021

Umstrittene Bauernmilliarde: Jetzt können Förderanträge gestellt werden

Ab heute, Montagmittag, können bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank Anträge zum Investitionsprogramm Landwirtschaft, auch „Bauernmilliarde“ genannt, gestellt werden. Doch das Programm ist umstritten. Gut gemeint, aber schlecht gemacht, heißt es aus Landwirtschaftskreisen. Auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hat Zweifel an der Sinnhaftigkeit und übt Kritik an der Ausrichtung. Nach der Investition muss damit auch Geld verdient werden können. „Das neue Investitionsprogramm Landwirtschaft ist eines der größten Modernisierungsprogramme für die Landwirtschaft in der Geschichte der Bundesrepublik. Das Bundesministerium für Ernähru

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11.01.2021

Ferkelkastration ohne Betäubung ab 1. Januar verboten

Nach langjährigen Diskussionen und zweijähriger Übergangszeit ist die Ferkelkastration ohne Betäubung seit dem 1.Januar 2021 in Deutschland verboten. Damit sind drei Verfahren zur Ferkelaufzucht erlaubt: die Jungebermast, die Impfung gegen Ebergeruch sowie die Kastration unter Vollnarkose. Landwirtschaftsministerin Klöckner sieht darin „ein entscheidendes Datum für mehr Tierschutz“. Mit der Vorgabe der Schmerzausschaltung gehe die Bundesrepublik auch über das geltende EU- Recht hinaus. Aber sie weiß auch: „Für die Tierhalter bedeutet das einen höheren Aufwand und Investitionen.“ Deshalb wurde auch die Einführung alternativer Verfahren und Methoden un

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09.01.2021

IG BAU fordert besseren Schutz von Saisonbeschäftigten in der Landwirtschaft

Erhebliche Missstände bei den Arbeits- und Lebensbedingungen gibt es nach Beobachtung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) nicht nur bei Beschäftigten in der Fleischbranche sondern auch bei Saisonbeschäftigten in der Landwirtschaft: Unterbringung in Sammelunterkünften, extreme Arbeitszeiten, fehlende Krankenversicherun. „Auch ein großer Teil der rund 350.000 Saisonbeschäftigten in der Landwirtschaft arbeitet zu prekären Bedingungen“, sagt der stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Harald Schaum. Insbesondere osteuropäische Beschäftigte, die in der Spargel-, Erdbeer- oder Gurkenernte arbeiteten, litten teils unter „unhaltbaren Zus

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09.01.2021

Neuausrichtung der GAP und faire Erzeugerpreise für Klimaschutz

Vom 18. - 22. Januar wird anlässlich der Grünen Woche (IGW Digital 2021) erneut das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), nach den Worten von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner das weltweit „größte und wichtigste Forum für Agrarpolitik“, stattfinden. Höhepunkt der als Videokonferenz organisierten Veranstaltung ist die von der Ministerin ausgerichtete internationale Agrarministerkonferenz am 22. Januar. Eines der Haupthemen des GFFA 2021 ist der Klimawandel. Die Vorsitzenden der AbL fordern von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner gerechte Erzeugerpreise sowie konsequenten Klimaschutz und kündigen Proteste an. „Wir Bäuerin

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09.01.2021

Mikroplastik belastet landwirtschaftlich genutzte Flächen

Ackerböden und Böden des Obst- und Gemüseanbaus zeigen weltweit eine hohe Kontamination mit Mikroplastik-Partikeln. Klärschlämme und der Einsatz großflächiger Plastikfolien (Mulchfolien), die die Felder vor Verdunstung schützen und der Unkrautbekämpfung dienen, sind eine bedeutende Ursache für diese Einträge. Dabei ist die Kontamination der landwirtschaftlich genutzten Böden durch Klärschlämme bis zu zehnmal so hoch wie durch Mulchfolien. Städte und stadtnahe Siedlungsgebiete sind ein Hotspot für Mikroplastik-Kontamination. Die Konzentration von Mikroplastik in diesem Umfeld ist im Vergleich zu ländlichen Gebieten bis zu zehnmal höher. In den Ländern

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09.01.2021

Milcherzeugerverband: Handel prügelt die Preise in den Keller

Der Verband der Milcherzeuger Bayern e.V. (VMB) kritisiert mit deutlichen Worten das Verhalten des Lebensmitteleinzelhandels. „Die zahlreichen Aktionen von Milchbauern in den Tagen vor und nach Weihnachten, vor allem im norddeutschen Raum, vor Auslieferungslagern und Läden des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) waren vergebens: Ungeachtet der in bilateralen Gesprächen zwischen Erzeugern und Vertretern des Handels gemachten Zusagen, hat der LEH für die neue Kontraktperiode die Einkaufspreise für Deutsche Markenbutter, Eigenmarken des Handels um 56 Cent/kg nach unten geprügelt“, erklärt der VMB mit Blick auf die Notierung an der Kemptener Börse am 5. Januar

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09.01.2021

Politik muss Welthandel qualifizieren für faire Erzeugerpreise

Trotz der Bauernproteste hat der deutsche Lebensmitteleinzelhandel (LEH) die Butterpreise nun doch um fast 60 Cent/kg gesenkt. Gleichzeitig hat die internationale Handelsplattform Global Dairy Trade bekannt gegeben, dass die internationalen Butterpreise seit Mitte Dezember 2020 um 7,2 Prozent gestiegen sind. „Es ist ein skandalöses Zeichen des Lebensmitteleinzelhandels, die Butterpreise jetzt sogar noch zu senken. Dabei ist der Weltmarktpreis für Butter angezogen und nicht einmal diese positiven Marktaussichten werden genutzt, um den ErzeugerInnen bessere Preise zu zahlen“, kommentiert AbL-Milchsprecher Ottmar Ilchmann. Dabei zeigten die anhaltenden B

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09.01.2021

Fleischatlas: Bauernproteste vollkommen richtig – Fleischwende jetzt einleiten

Anlässlich der Veröffentlichung des „Fleischatlas 2021“ bezeichnet der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt die aktuellen Proteste der Bäuerinnen und Bauern gegen die Preispolitik des Lebensmitteleinzelhandels als „vollkommen richtig“ und fordert Bundesagrarministerin Klöckner auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und die Ergebnisse des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung (Borchert-Kommission) umzusetzen. Die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die den „Fleischatlas 2021“ gemeinsam in Kooperation mit Le Monde Diplomatique herausgeben, fordern von der deutschen und europäischen Politik einen grundlegenden Umbau der F

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04.01.2021

Schneetourismus EXTREM – und seine negativen Folgen für Tier und Natur

Ferien und die Feiertage haben zahlreiche und für manche Regionen zu viele Menschen zu schneebedeckten Hängen und Pisten getrieben. „Die schönen verschneiten Landschaften und die herrlich klare Winterluft laden gerade viele Menschen zu einem Ausflug in die Natur ein. Als Landwirtin kann ich es nur zu gut verstehen, wie gerne man sich da in der Natur aufhält. Zurzeit kommen aber zu viele Menschen gleichzeitig auf die Idee, Skigebiete und angrenzende verschneite Orte zu Besuchen. Die Folge: Durch Autos zerstörte Wiesen, viel Müll und eine Menge unangenehme Hinterlassenschaften durch geschlossene oder nicht vorhandene Toiletten“ erklärt dazu die Landwirti

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