27.09.2021

AMK und neue Bundesregierung müssen GAP Verordnungen anpacken – AbL macht Vorschläge

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) legt im Vorfeld der anstehenden Agrarministerkonferenz vom 29.09. bis 01.10. in Dresden konkrete Ausgestaltungsvorschläge zu den GAP-Verordnungen der Öko-Regelungen, GLÖZ-Standards, gekoppelten Zahlungen und den Definitionen der „landwirtschaftlichen Tätigkeit“ sowie des „aktiven Landwirtes“ vor. Die Inhalte der Verordnungen zu den bereits im Juni 2021 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten GAP-Gesetze haben großen Einfluss darauf, ob die Ziele der kommenden Förderperiode in Deutschland erreicht werden oder nicht. Die Länder und insbesondere das zuständige Bundesministerium für Landwirtschaft (BM

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27.09.2021

Nach der Wahl Umbau kraftvoll anpacken – Vorschläge liegen auf dem Tisch

Deutschland hat gewählt (siehe Grafik) und in ersten Reaktionen haben Verbände und Organisationen wie auch die AbL ihre Erwartungen und Forderungen an die Regierungsbildung und die Inhalte der zukünftigen Regierungspolitik formuliert. Laut einer Analyse der Forschungsgruppe Wahlen hat die CDU/CSU bei den Landwirtinnen und Landwirten an Zustimmung gegenüber dem Jahr 2017 16% verloren und kommt jetzt auf noch 45%. Zunahmen verzeichnet demgegenüber die SPD von 5% auf 12%. Keine Veränderung gegenüber 2017 gibt es demnach bei der FDP mit rund 14%, der AfD mit 8% und den Grünen mit 5% der Stimmen in dieser Berufsgruppe. AbL: Jeder Hof zählt und Umbau kraftv

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27.09.2021

Bauernverbände fordern AMK zur Einführung zusätzlicher Öko-Regelungen für Weidehaltung und Grünland auf!

Ein breiter Zusammenschluss aus Landesverbänden der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), dem Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM) und Land schafft Verbindung (LsV) hat gemeinsame Vorschläge zur Einführung zusätzlicher Öko-Regelungen für Weidehaltung und Grünland vorgelegt. Von den Agrarministerinnen und -ministern der Länder fordern sie, die anstehende Agrarministerkonferenz in Dresden für ein klares Bekenntnis zur Einführung dieser zusätzlichen Öko-Regelung zu nutzen und bereits zu Beginn der kommenden Förderperiode mindestens eine zusätzliche Öko-Regelung für Weidehaltung von Milchkühen einzuführen. Die Verbände verweisen auf die bisl

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27.09.2021

Meldungen von Märkten, Handel und Vermarktern

Marktanteil der 4 großen LEH- Konzerne bei 75% - Biohändler holen auf ++ Auch Lidl mit Schweinefleischaktionen ++ Schweineschlachtungen nur in Deutschland zurückgegangen – Exporte im Preiskampf

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27.09.2021

Reduzierung der Methanemissionen angekündigt

Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten haben den „Global Methane Pledge“ angekündigt. Dabei handelt es sich um eine Initiative zur Verringerung der weltweiten Methanemissionen auch aus der Landwirtschaft, die auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP 26) im November in Glasgow auf den Weg gebracht werden soll. US-Präsident Biden und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, appellieren gemeinsam an die Länder, sich der Initiative anzuschließen. Für die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ein Schritt in die richtige Richtung und die neue Regierung in Deutschland müsse das Thema dringend angehen. Methan ist ein starke

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27.09.2021

„Jeder Hof zählt, und deswegen zählt für uns jedes Zehntelgrad“ – bäuerliche Beteiligung am globalen Klimastreik von Fridays For Future

Unter den Mottos „Uproot the System“ und „Alle fürs Klima“ gingen beim globalen Klimastreik von Fridays for Future am 24. September weltweit Menschen für Klimagerechtigkeit auf die Straße. Über 400 Demonstrationen gab es allein in Deutschland, mit insgesamt – so die Zahlen der Klimabewegung – 620.000 Demonstrant*innen, davon 100.000 in Berlin. In Deutschland war der Streik thematisch stark auf die Bundestagswahl ausgerichtet. „Wir machen die Wahl zur Klimawahl“ war das Ziel des Kokreises aus zivilgesellschaftlichen Verbänden – darunter der AbL – der den Streik mit einer großen Mobilisierungskampagne unterstütze. Bäuerliche BeteiligungUnter den Demons

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27.09.2021

Streit in der Union über Finanzierungsfrage zum Umbau der Nutztierhaltung

Es fliegen die Fetzen, Kritik auf ganzer Linie, so lauteten Kommentare von Medienvertretern, nachdem sie erste Stimmen aus der am Montag da noch laufenden Präsidiumssitzung der CDU nach der Bundestagswahl gehört hatten. Von agrarpolitischen „Meinungsverschiedenheiten“ in der Union zeugt auch eine „interne Mail“ der Union, die noch vor der Bundestagswahl in verschiedenen Medien auftauchte und in der vier agrarpolitische Vertreter der Union scharfe Kritik an einem unter Federführung der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Gitta Connemann entwickelten und als „CDU-Vorschlag“ veröffentlichten Finanzierungsvorschlag, einem privaten Fonds, zur Umsetzung

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27.09.2021

Zustimmung für neuen Wolfsmanagementplan für Mecklenburg-Vorpommern

Agrar- und Umweltminister Dr. Till Backhaus hat einen Wolfsmanagementplan für Mecklenburg-Vorpommern (M-V) unterzeichnet. Zuvor hatten der Bauernverband M-V, der Landesschaf- und Ziegenzuchtverband M-V, der Landesjagdverband M-V, der NABU M-V und der BUND M-V sowie weitere Beteiligte dem Wolfsmanagementplan zugestimmt. Zum größten Teil konnte laut einer Mitteilung der MV-Regierung inhaltlich Einigkeit erzielt werden, abweichende Positionen wurden kenntlich gemacht. Zu diesen strittigen Themen zählt die künftige einzelfallunabhängige Regulierung des Wolfsbestandes in Mecklenburg-Vorpommern, die momentan aus rechtlichen Gründen nicht möglich sei. Der n

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25.09.2021

AbL: Bürokratische Regulierungswut könnte künftige Agroforstwirtschaft gefährden

Bürokratische Regulierungswut könnte nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) die künftige Agroforstwirtschaft gefährden. Das Nachsehen hätten letztendlich die Landwirte sowie die Bemühungen um mehr Umwelt- und Klimaschutz! Die AbL hat daher ein Protestschreiben an Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner gerichtet. Still im Hintergrund und fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit werden bereits die Förderrahmenbedingungen für die künftige Agroforstförderung vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) und den Bundesländern erarbeitet. Doch einige der nun vorgedrungenen Informationen stoßen bei der AbL Mitteld

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24.09.2021

Los geht’s: Auftakt zur AbL-Aktionswoche im Zeichen des Bodenmarkts

Landspekulation und Landnahme durch außerlandwirtschaftliche Investor:innen standen im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltungen zur großen AbL-Aktionswoche „Jeder Hof zählt!“ in Hamburg und Berlin am 3. September 2021.

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24.09.2021

BDM, AbL, Freie Bauern und LsV laden Parteien zum agrarpolitischen Gespräch in Mecklenburg-Vorpommern

Agrarpolitische Vertreter:innen aus Mecklenburg-Vorpommern folgten der Einladung der bäuerlichen Verbände, um auf dem Milchviehbetrieb von Jan Rüße in Klocksin die Zukunft der Landwirtschaft zu diskutieren.

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24.09.2021

Bäuerlicher Klimaaustausch: Anpassung an den Klimawandel

Seit Mai 2021 organisiert die AbL den „Bäuerlichen Klimaaustausch“, in dem Landwirt:innen von ihren Klimaschutzstrategien berichten. In der Aktionswoche ging es im 4. Austausch um die Planung betrieblicher Anpassung an Klimawandelfolgen und die komplexen Herausforderungen, die damit verbunden sind.

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24.09.2021

Jeder Hof zählt – für die männlichen Kälber in der Milchviehhaltung

Der Hof Stolze Kuh öffnete seine Tore für interessierte Bäuerinnen und Bauern, um in einem Praxisdialog die Vorteile der kuhgebundenen Kälberaufzucht zu diskutieren.

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24.09.2021

Informationsveranstaltung zur Dammkultur

Im Rahmen der Aktionswoche lud das Projekt „Ackervielfalt – vom Feld bis in den Einkaufskorb“ zu einer Informationsveranstaltung rund um das Thema Dammkulturen ein. Hier exklusiv vorab ein Bericht, der auch in der nächsten Druck-Ausgabe der Unabhängigen Bauernstimme erscheinen wird.

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24.09.2021

Saatgut in bäuerlicher Hand – Gentechnikfreiheit erhalten

In gleich mehreren Veranstaltungen innerhalb der Aktionswoche wurde die Frage des Saatguts ins Zentrum gestellt. Bei Dreien ging es dabei zunächst um die Risiken der neuen Gentechniken und die Wichtigkeit, eine gentechnikfreie konventionelle und biologische Züchtung auszubauen und zu fördern.

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24.09.2021

Ein Wochenende voller ELAN

In die Zeit der Aktionswoche „Jeder Hof zählt!“ fiel auch das Sommertreffen des Emanzipatorischen LandwirtschaftsNetzwerks, ELAN abgekürzt. ELAN ist ein Zusammenschluss von FLINTAS* (Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinär, Trans) aus unterschiedlichen Bereichen der Landwirtschaft und dem ländlichen Raum.

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20.09.2021

LEH beendet Mitarbeit im AGRARDIALOG

Gerade noch hatte der Agrardialog verkündet, dass lösungsorientiert an einem Maßnahmenkatalog, der das wirtschaftlich erfolgreiche Arbeiten aller Mitglieder der Wertschöpfungskette ermöglicht, gearbeitet werde und konkrete Punkte dazu benannt, da verbreitete sich die Nachricht, dass der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) seine Mitarbeit im Agrardialog aufgekündigt habe und seine Aktivitäten zukünftig auf die maßgeblich vom Bauernverband (DBV) und dem Raiffeisenverband (DRV) mitgegründete „Koordinierungszentrale Handel Landwirtschaft“ (ZKHL) verlegen werde. Die Ergebnisse aus dem Agrardialog sollen in die Koordinierungszentrale übertragen werden, so der Hau

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20.09.2021

Grüne legen Gesetzentwurf zur Agrarstrukturreform in Niedersachsen vor

In Niedersachsen haben die Grünen einen Gesetzentwurf zur Sicherung der bäuerlichen Agrarstruktur in den Landtag eingebracht. Dadurch sollen insbesondere der Einstieg branchenfremder Investor*innen in die Landwirtschaft erschwert und die Preissteigerungen für landwirtschaftliche Flächen gebremst werden. Dabei nehmen in der ersten Beratung im Landtag die Grünen Bezug zum Motto der AbL-Aktionswoche „Jeder Hof zählt“ und die SPD zu dem von der AbL vorgelegten „Vorschlag für die dringend notwendige Regulierung des Bodenmarkts am Beispiel Anteilkäufe (Share Deals)“. Ein niedersächsisches Agrarstrukturgesetz ist nach Ansicht der agrarpolitischen Sprecherin

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20.09.2021

Artgerechte Schweinehaltung braucht Perspektiven und keine pauschale Aufstallungsanordnung

Anlässlich des „Schweinegipfels“ haben der Bund Ökologische Lebensmittelmittelwirtschaft (BÖLW) und der Deutsche Tierschutzbund darauf hingewiesen, dass die Ausbreitung der Afrikanische Schweinepest (ASP) nicht zur Folge haben darf, die tiergerechte Außenhaltung einzuschränken. Statt einer Aufstallung müsse man andere Maßnahmen ergreifen – auch, um dieser Haltungsform angesichts des notwendigen Umbaus der Tierhaltung eine Perspektive zu bieten. „Die artgerechte Schweinehaltung braucht dringend eine zuverlässige Perspektive“, sagt Peter Röhrig, BÖLW-Geschäftsführer und Teilnehmer des Schweinegipfels. „Die Afrikanische Schweinepest hat sich in sechs deu

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20.09.2021

Bundesrat fordert Schritte und Tempo beim Umbau der Nutztierhaltung von Klöckner

Der Bundesrat hat am 17. September in einer Entschließung die Bundesregierung mit Nachdruck aufgefordert, den Umbau der Nutztierhaltung für mehr Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz voranzutreiben und aufbauend auf den Ergebnissen der infolge der Borchert-Kommission erstellten Machbarkeitsstudie, einen verlässlichen Finanzierungsrahmen für alle nutztierhaltenden Betriebe in Deutschland zu schaffen. Dabei betont der Bundesrat, dass die landwirtschaftlichen Betriebe aktuell und vor dem Hintergrund global gestörter Lieferketten aufgrund von ASP und Corona kurzfristig Lösungen erwarten. Als Grundlage für einen Umbau und dessen Finanzierung bedarf es laut der

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13.09.2021

Nicht kostendeckende Preise, ungerechte Landvergabe, klimawa