20.01.2020

„Ein Signal, das die Politik ernst nehmen sollte“

Einen Tag vor der „Wir haben es satt!“-Demonstration (WHES-Demo) hatte die Initiative „Land schafft Verbindung“ (LsV) zu einer Trecker-Demonstration in Berlin und an weiteren Orten bundesweit aufgerufen. Insgesamt sollen nach LsV-Angaben bis zu 20.000 Trecker bundesweit auf der Straße gewesen sein. Einer der Redner der LsV-Demonstration in Berlin war auch Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und Anmelder der WHES-Demo am 18.01.. Im Gegenzug sprach auf der WHES-Demo mit Tilo von Donner auch ein LsV-Vertreter. Für Georg Janßen „ein Signal, das die Politik sehr ernst nehmen muss“, sagt er auf der LsV-

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20.01.2020

Konzept der „Zukunftskommission Landwirtschaft“ erwartet

„Eine Zukunft für die Landwirtschaft zu entwickeln“, ist nach Ansicht von Tilo von Donner, einem Vertreter der Initiative „Land schafft Verbindung“ (LsV), die Aufgabe der auf dem Agrargipfel im Kanzleramt beschlossenen „Zukunftskommission Landwirtschaft“. Das sagte er auf der „Wir haben es satt!“-Demonstration in Berlin. Und auch Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ging in seiner Rede auf der LsV-Kundgebung auf die Kommission ein. Damit dort „wirklich was rauskommt“, müssten folgende Punkte geklärt werden: was sind unsere gemeinsamen Ziele; was kostet eine notwendige Anpassung die Betriebe; wievie

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20.01.2020

"Du entscheidest"

"Du entscheidest". Unter dieses Motto stellt das Bundeslandwirtschaftsministerium in diesem Jahr seinen Auftritt auf der Grünen Woche und will damit auf die Rolle des Verbrauchers und seine Einflussmöglichkeiten innerhalb der Wertschöpfungskette hinweisen. Mit Blick auf die Verantwortung der Verbraucher und Verbraucherinnen sagt der Ehrenvorsitzende des BUND auf der „Wir haben es satt!“-Demo: „Natürlich haben auch wir mit unserer täglichen Einkaufsentscheidung eine Verantwortung“. Aber letztendlich verantwortlich für die Wertschöpfungskette und die daraus resultierenden Folgen wie Umweltprobleme „ist die Politik, die geschworen hat, Schaden v

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20.01.2020

27.000 für die enkeltaugliche Landwirtschaft und gutes Essen

Bauernhöfe unterstützen, Insektensterben stoppen und konsequenten Klimaschutz – das fordern 27.000 Menschen bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration zum Auftakt der „Grünen Woche“ in Berlin. „Wir haben die Alibi-Politik des Agrarministeriums gehörig satt!“, sagt die Sprecherin des veranstaltenden „Meine Landwirtschaft“-Bündnisses Saskia Richartz. „Die Bundesregierung trägt die Verantwortung für das Höfesterben und den Frust auf dem Land. Seit 2005, als Angela Merkel Kanzlerin wurde, mussten 130.000 Höfe schließen – im Schnitt gab ein Familienbetrieb pro Stunde auf. Die Klimakrise, zu viel Nitrat im Grundwasser und das dramatische Artensterben zeigen,

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18.01.2020

AbL übergibt Vorschläge zur Landpachtvergabe an Oberbürgermeister in Erfurt

Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL) haben dem Oberbürgermeister der Stadt Erfurt Andreas Bausewein ihre Vorstellungen zur zukünftigen Gestaltung der Landpachtverträge der Stadt überreicht. "Die Städte und Gemeinden haben die Möglichkeit und die Pflicht dafür zu sorgen, dass auf ihrem Land in ihrer Umgebung Landschaften geschaffen werden, in denen es wieder Spaß macht, spazieren zu gehen. Ortsansässige Bauern und Bäuerinnen müssen hier Lebensmittel für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Gemeinde produzieren", sagt Michael Grolm, AbL-Landesvorsitzender. Der Erfurter OB zeigte sich sehr interessier

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17.01.2020

Imker schüttet Glyphosat-verunreinigten Honig vor BMEL

Wenige Tage vor der "Wir haben es satt!"-Demonstration hat ein Brandenburger Imkerpaar über einhundert Eimer mit Honig vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) in Berlin abgeladen. Die insgesamt rund vier Tonnen Honig von Sebastian und Camille Seusing sind ein Fall für den Müll. Wegen zu hoher Belastung mit Glyphosat - es wurde eine bis zu 152-fache Überschreitung des erlaubten Grenzwerts gemessen - darf der Honig nicht verkauft werden. Der Gegenwert des Schadens beträgt rund 60.000 Euro. Die eigentlich erfolgreiche Imkerei steht dadurch jetzt vor dem Aus. Aus Protest gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung, die weiterhin zulässt,

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16.01.2020

AgrarBündnis: Veränderungen in der Landwirtschaft gemeinsam anpacken!

Zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche in Berlin hat das AgrarBündnis den Kritischen Agrarbericht vorgestellt und sich dabei für klare Regeln, aber auch für eine gezielte Unterstützung der Landwirtschaft ausgesprochen. Die Ausgabe 2020 legt einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema „Stadt, Land – im Fluss“. Während in den Städten die Wohnungsnot immer drängender wird, leiden entlegene Regionen unter mangelnder Infrastruktur und teuren Mobilitätskosten. „Die Landwirt­schaft alleine wird nicht der Rettungsengel für die Probleme ländlicher Räume sein“, sagte AgrarBündnis-Geschäftsführer Frieder Thomas bei der Präsentation des Berichts. „Aber wenn w

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15.01.2020

Greenpeace-Studie: Mit Tierwohlabgabe und Mehrwertsteuerangleichung den Umbau der Tierhaltung unterstützen

Eine Tierwohlabgabe von maximal 50 Cent auf jedes Kilogramm Fleisch kann den schnellen Ausstieg aus der nicht tiergerechten Haltung finanzieren. Zugleich lässt sich die klima- und umweltschädliche Subventionierung von Fleisch und Milchprodukte beenden, wenn die Mehrwertsteuer angeglichen wird. Parallel können Steuern auf pflanzliche Lebensmittel sinken und so Verbraucherinnen und Verbraucher entlastet werden. Das zeigt eine im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche in Berlin vorgelegte Analyse verschiedener Abgaben auf Fleisch und Milchprodukte, die die Denkfabrik Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace erstellt hat.

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14.01.2020

Die Bundesregierung muss für eine nachhaltige und sozial gerechte Digitalisierung in der globalen Landwirtschaft eintreten

Anlässlich des am 16. Januar beginnenden Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin haben 22 zivilgesellschaftliche Organisationen ein gemein­sa­mes Positionspapier für eine sozial gerechte und ökologisch verträgliche Digitalisie­rung der globalen Landwirtschaft veröffentlicht. Das breite Bündnis fordert die Bundesregierung auf, die Digitalisierung so zu gestalten, dass weltweit Bäuerinnen und Bauern sowie andere Arbeitende in der Landwirtschaft davon profitie­ren und die globalen Umwelt- und Klimaziele erreicht werden können. Beim GFFA soll unter an­de­rem ein Konzept für einen Internationalen Digitalrat für Landwirtschaft und Ernährung vo

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14.01.2020

Tierschutzbund droht Klöckner mit Strafanzeige

Der Deutsche Tierschutzbund droht Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts auf Meineid und Tierquälerei – sollte die von ihr vorgelegte Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, speziell zur Haltung von Sauen in Kastenständen, in Kraft treten. Der Verordnungsentwurf bedeutet eine Verschlechterung für die Tiere und verstößt damit gegen das Staatsziel Tierschutz und somit gegen das Grundgesetz. Der Tierschutzbund hat die Mitglieder des Agrarausschusses aufgefordert, bei ihrer Sitzung am 27. Januar dem Entwurf die Zustimmung zu verweigern. „Mit der Verschlechterung der Sauenhaltung droht nach d

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13.01.2020

AbL ruft Bauern auf, Schadensersatzansprüche gegenüber Großhändlern von Pflanzenschutzmitteln geltend zu machen

Anlässlich der heute vom Bundeskartellamt veröffentlichten Liste von Großhändlern von Pflanzenschutzmittel, gegen die wegen wettbewerbswidriger Abstimmung von Preislisten, Rabatten und Einzelpreisen Bußgelder verhängt wurden, ruft die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) alle Bauern, die Pflanzenschutzmittel bei den Kartell-Mitgliedern gekauft haben, auf, ihre Schadensersatzansprüche gegenüber diesen Unternehmen geltend zu machen. Die AbL ist im Gespräch mit einer Kanzlei, um die Bauern hierbei rechtlich zu unterstützen. Martin Schulz, AbL-Bundesvorsitzender, sagt: "Diese Größen des genossenschaftlichen und gewerblichen Agrarhandels

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13.01.2020

Der Landwirtschaft eine Perspektive geben: Agrarwende anpacken!

Wenige Tage vor der großen „Wir haben es satt!“-Demonstration am 18. Januar fordern 100 Organisationen aus Landwirtschaft und Gesellschaft von der Bundesregierung, das Höfe- und Insektensterben zu stoppen, das EU-Mercosur-Abkommen zu verhindern und endlich die Klimakrise ernsthaft zu bekämpfen. Auf einer Pressekonferenz in Berlin warfen Bündnis-Vertreter*innen der Regierung vor, Bauernhöfe weiter die eigenen politischen Versäumnisse ausbaden zu lassen statt sich den Zukunftsaufgaben zu stellen. „Agrarwende anpacken, Klima schützen!“ lautet das Motto der Demonstration, bei der zum Auftakt der Grünen Woche wieder Zehntausende auf die Straße gehen. Im Sc

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13.01.2020

Raus auf die Straße!

„Agrarwende anpacken, Klima schützen!“ Unter diesem Motto steht die diesjährige Wir haben es satt!-Demo am 18.01. in Berlin. Ein „Pflichttermin“ für Alle, die ein eindeutiges Zeichen setzen wollen für die Bauernhöfe, das Klima und die Tiere! Ein deutliches Zeichen ist laut organisierendem Aktionsbündnis „Meine Landwirtschaft“ auch deshalb notwendig, weil für den 17.01. die Initiative „Land schafft Verbindung“ (LsV) ebenfalls zu einer Demonstration aufgerufen hat, die sich, so Dirk Andresen, ein LsV-Sprecher in einem Video, als Gegendemo zur Wir haben es satt!-Demo versteht und sich gegen die Düngeverordnung und „ideologische Überzeugungen von NGOs“ ric

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13.01.2020

Bußgelder gegen Großhändler von Pflanzenschutzmitteln wegen wettbewerbswidriger Abstimmung von Preislisten, Rabatten und Einzelpreisen

Nachdem Agravis und BayWa sich bereits öffentlich zu Bußgeldzahlungen im Zusammenhang mit Verfahren vor dem Bundeskartellamt bekannt hatten, hat die Kartellbehörde heute eine Gesamtübersicht veröffentlicht. Demnach hat das Bundeskartellamt Bußgelder in Höhe von insgesamt rund 154,6 Millionen Euro gegen sieben Großhändler von Pflanzenschutzmitteln und deren Verantwortliche wegen Absprachen über Preislisten, Rabatte und einige Einzelpreise beim Verkauf an Einzelhändler und Endkunden in Deutschland verhängt. Bußgelder wurden verhängt gegen die AGRAVIS Raiffeisen AG, Hannover/Münster, die AGRO Agrargroßhandel GmbH & Co. KG, Holdorf, die BayWa AG, Münch

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13.01.2020

Bioland wirft Bundesregierung Politikversagen vor

Im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche (IGW) formuliert Bioland noch einmal seine agrarpolitischen Forderungen und wirft der Bundesregierung jahrzehntelanges Politikversagen in der Agrar- und Umweltpolitik vor. Unter dem Motto „Bauern frustriert – Lebensgrundlagen bedroht!“ fasst Jan Plagge, Präsident von Bioland, die derzeitige Lage zusammen. An Bundesministerin Klöckner richtet er den Appell: „Es muss Schluss sein mit wirkungslosen Strategiepapieren und Runden Tischen. Jetzt sind ein konsistentes Gesamtkonzept und vor allem konsequentes Handeln gefragt.“ „Die Bundesregierung muss endlich glaubwürdig werden und die Rahmenbedingungen so gestalten

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13.01.2020

Umstrittenes Steuern mit Steuern

Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) hat eine Sondersteuer auf Fleischprodukte gefordert. Damit soll eine bessere Tierhaltung finanziert werden, da ansonsten die Landwirte auf den Mehrkosten etwa für tiergerechtere Ställe sitzen blieben, sagte Otte-Kinast der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). An der Ladenkasse werde der Verbraucher freiwillig nicht mehr bezahlen. „Da brauchen wir gar nicht drauf zu setzen.“ Deswegen werde das von der Bundesregierung geplante freiwillige Tierwohllabel auch keinen Durchbruch bringen. „Wir brauchen vermutlich eine Sondersteuer.“ Dem widersprach Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). F

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13.01.2020

USA: Nächster Molkereikonzern insolvent

In den USA hat mit dem Molkereikonzern Borden Dairy Co eine der größten Molkereien Insolvenz angemeldet, will aber weiterhin „operativ“ tätig bleiben. Als Grund nennt der Konzern hohe Schulden. Erst Ende 2019 hatte Amerikas zweitgrößter Molkereikonzern nach Umsatz, Dean Foods, Konkurs angemeldet. Als Ursache für die finanzielle Schieflage werden von Boden Diary unter anderem die steigenden Kosten für Rohmilch, die seit Januar 2019 um 27 Prozent gestiegen seien, und die „Herausforderungen des Marktes“ genannt. Laut Borden Diary haben in den vergangenen 16 Monaten in den USA fast 3000 Milchviehbetriebe aufgegeben. Der Milchkonsum im Land sei seit 2015 um

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11.01.2020

Neue Gentechnik: Ethik-Kommission verteidigt das Vorsorgeprinzip

In der Diskussion um die Regulierung der neuen Gentechnik behaupten interessierte Kreise immer wieder, das Vorsorgeprinzip würde Innovationen behindern. Die Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) hat diese Argumentation unter die Lupe genommen. Sie kam dabei zu einem eindeutigen Ergebnis: Die Behauptung ist falsch. Das Vorsorgeprinzip könne sogar, richtig angewandt, innovationsfördernd sein. Darauf weist der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) hin. Dabei argumentieren die Ethikexperten so: Eine Vorsorgesituation – wie etwa die Entwicklung und Anwendung neuer gentechnischer Verfahren – zeichnet s

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11.01.2020

Auch AGRAVIS beendet Verfahren mit Bundeskartellamt durch Millionen-Zahlung

„Angesichts eines Ermittlungsverfahrens, das das Bundeskartellamt auch gegen die AGRAVIS Raiffeisen AG geführt hat, hat sich das Unternehmen dazu entschlossen, der Beendigung des Verfahrens im Wege eines sogenannten ‚Settlements‘ – also in einer außergerichtlichen, einvernehmlichen Verfahrensbeendigung – zuzustimmen.“ Das teilt die Agravis Raiffeisen AG mit. Die Agravis hat sich nach eigenen Angaben mit dem Kartellamt auf die Zahlung eines Bußgeldes in Höhe von 43,7 Mio. Euro verständigt und wird nicht den Weg einer gerichtlichen Auseinandersetzung gehen. Das Bundeskartellamt hatte im März 2015 Durchsuchungen bei allen relevanten privaten und genossens

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11.01.2020

Insektenatlas: Insekten halten das ökologische System am Laufen

75 Prozent unserer wichtigsten Kulturpflanzen sind von der Bestäubungsleistung von Insekten abhängig. Doch global verzeichnen Insektenpopulationen dramatische Rückgänge. So sind etwa bei der Hälfte der 561 Wildbienenarten in Deutschland die Populationen rückgängig. Das stellt der „Insektenatlas 2020 - Daten und Fakten über Nütz- und Schädlinge in der Landwirtschaft“ fest, den die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin vorgestellt haben. „Insekten halten das ökologische System dieses Planeten am Laufen“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der beiden Organisationen. Beim Wegfall tierischer

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