16.01.2019

BDM legt „Sektorstrategie 2030“ für den Milchsektor vor

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. hat heute in Berlin seine „Sektorstrategie 2030“ vorgestellt und dabei betont, dass man besonderen Wert darauf gelegt habe, eine Strategie zu erarbeiten, die der Bezeichnung Sektorstrategie 2030 auch Rechnung trägt. „Wenn man nach vorne denkt, braucht man ganz neue Ansätze“, erklärte BDM-Sprecher Hans Foldenauer einleitend. Die Probleme des Sektors lägen ganz eindeutig bei den Milchviehhaltern und seien derart eklatant, dass klar sei, dass eine Sektorstrategie genau da anzusetzen habe. Die Milchviehhalter hätten eine schlechte Marktstellung und trügen beim gegenwärtigen Preisfindungssystem upside d

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16.01.2019

Tierschutzbund präsentiert Aktionsplan „Zukunft für nachhaltigen Tierschutz“

Anlässlich der aktuellen Diskussion um eine staatliche Tierwohlkennzeichnung, hat der Deutsche Tierschutzbund heute auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin seinen Aktionsplan „Zukunft für nachhaltigen Tierschutz“ vorgestellt. In dem Papier macht der Verband deutlich, dass eine staatliche Tierwohlkennzeichnung alleine nicht ausreicht, um die anstehenden Herausforderungen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung zu lösen. Die Tierschützer drängen auf eine Gesamtstrategie, in die eine Tierwohlkennzeichnung als ein Instrument eingepasst ist. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes braucht es ordnungsrechtliche Flankierung, gezieltere Tierwohlförderu

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14.01.2019

Naturschutzverbände sehen Handlungsdefizit bei der Landwirtschaftsministerin

Seit fast zwei Jahren wird in Deutschland intensiv über den dramatischen Verlust der Insektenfauna diskutiert. Seit knapp einem Jahr gilt das Versprechen der Bundesregierung, rasch und ambitioniert zu handeln, „um die Lebensbedingungen für Insekten noch in dieser Legislaturperiode deutlich und nachhaltig zu verbessern“. Anlässlich des heutigen „Runden Tischs“ von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zum Thema Insektenschutz und Landwirtschaft erklären die Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und ihr Dachverband Deutscher Naturschutzring (DNR): „Seit Monaten bleibt die Bu

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14.01.2019

Schluss mit unfairen EU-Subventionen: Klöckner darf Bauern, Verbraucher und Klima bei EU-Agrarreform nicht im Stich lassen

Aufruf zur „Wir haben es satt!“-Großdemonstration am 19.1.19 Mit Steuergeld Umwelt, Tiere und Klima schützen und den Bauernhöfen eine Zukunft geben Am 19. Januar gehen Zehntausende bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration für eine ambitionierte Agrarreform auf die Straße. Heute fordern Bauern, Wissenschaftler und Vertreter der Zivilgesellschaft in Berlin, dass der Agrarindustrie endlich der Geldhahn abgedreht werden muss. Die 60 Milliarden Euro an jährlichen EU-Agrargeldern müssen künftig Höfesterben, Klimaüberhitzung und Artensterben stoppen, anstatt diese Effekte der industriellen Landwirtschaft zu beschleunigen. Besonders in der Verantwortung s

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14.01.2019

Parlamentarischer Beirat fordert ehrgeizigere Ziele von der Bundesregierung auch in der Agrarpolitik

Der "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" soll mehr politischer Auftrieb verliehen werden. Dies fordert der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung (PBnE) in einer "Stellungnahme zum Peer Review 2018 zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie". Der Beirat sieht die Bundesregierung in der Pflicht und fordert auch mit Blick auf die EU-Agrarpolitik "dem Anliegen der Nachhaltigkeit einen höheren und glaubwürdigeren Stellenwert zu geben". Klimakrise, Verlust der Artenvielfalt sowie Luft- und Wasserverschmutzung sind zentrale Handlungsfelder, bei denen Deutschland die Nachhaltigkeitsziele bisher nicht erreicht..“Di

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13.01.2019

SPD für radikale Neuausrichtung der EU-Agrarförderung

„Jedes Jahr werden in der EU rund 58 Milliarden Euro quasi bedingungslos an Landwirtschaftsbetriebe und so indirekt an Flächeneigentümer weiter gereicht“, kritisiert der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Rainer Spiering die bisherige Förderpraxis in der EU-Agrarpolitik. Um das zu ändern, hat die SPD-Bundestagsfraktion in einem Positionspapier mit dem Titel „Unser Vorschlag für eine Gute Gemeinsame Agrarpolitik“ eine radikale Neuausrichtung der Agrarförderung nach dem Prinzip „öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ beschlossen. „Das derzeitige europäische Agrarfördersystem (GAP) ist ungerecht. Die Ausrichtung der GAP ist weder

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12.01.2019

Geflügelfleisch stark verkeimt

Mehr als die Hälfte von frischem Hähnchenfleisch aus dem Lebensmitteleinzelhandel ist mit dem Durchfallerreger Campylobacter verunreinigt, bei Proben am Schlachthof sind es sogar drei von vier. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen hervor. Für Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der grünen Bundestagsfraktion, hat die Bundesregierung „Warnungen lange ignoriert“. Bereits 2011 habe die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vor einem Anstieg von Campylobacterinfektionen in der EU gewarnt und Vorschläge gemacht, wie die Gesundheitsrisiken für die BürgerInnen in der EU deutlich

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11.01.2019

USA regeln die Kennzeichnung von Genfood

Das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) hat festgelegt, wie Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Zutaten zu kennzeichnen sind. Verbraucherschützer halten die Regelungen für unzureichend. Das meldet der Nachrichtendienst Gentechnik. Demnach müssen nach den USDA-Regeln nur Lebensmittel als ‚bioengineered’ (biotechnologisch) gekennzeichnet werden, die nachweisbar gentechnisch verändertes Erbgut enthalten. Das Erbgut muss durch rekombinante, also außerhalb des Organismus erzeugte und künstlich eingeführte DNA verändert worden sein. Und es muss sich um eine Veränderung handeln, die in der Natur nicht vorkommt und auch theoretisch nicht

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11.01.2019

Milcherzeugerpreise nach oben statt nach unten "verhandeln"

Ungläubiges Staunen und Kopfschütteln sind für den Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) noch die mildesten Reaktionen, die die jüngsten Presseverlautbarungen des Bauernverbands zum Milchmarkt bei den Milchviehhaltern ausgelöst haben. Trotz einer gegenüber dem Vorjahr rückläufigen Milchanlieferung und trotz deutlich steigender Produktionskosten erklärt der Bauernverband, dass 33 Cent/kg Milch die Marke sei, „an der wir unsere Molkereien messen werden“ und legt damit die Messlatte noch tiefer als den zum Jahreswechsel ohnehin schon abgesenkten Milchpreis von durchschnittlich rund 35 Cent. Experten rechnen laut BDM aufgrund stark gestiegener Fut

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11.01.2019

Bayern will gentechnikanbaufrei bleiben

Bayern dringt weiter auf eine gesetzliche Lösung, um Anbauverbote für grüne Gentechnik zu ermöglichen. Das betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) zum Auftakt des Jubiläumsjahres "10 Jahre gentechnikanbaufreies Bayern" in München. "Seit 10 Jahren steht der Freistaat für einen Anbau ohne grüne Gentechnik. Unser Anspruch sind hochwertige regionale Lebensmittel und hohe Lebensqualität. Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ist nicht mit den empfindlichen Naturräumen und kleinteiligen Agrarstrukturen im Freistaat vereinbar. Hier ist jetzt der Bund gefordert. Auch künftig muss der Anbau von gentechnisch veränd

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09.01.2019

"Wir haben dieses niedrige Milchpreisniveau satt!"

Insbesondere mit Blick auf den Dürresommer 2018 fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) faire Milchpreise und kritisiert das Verhalten von Bauerverband und Handel. Mit den ersten Veröffentlichungen und Werbekampagnen rund um die Milch lassen sich erste, für die Milchbauern erschreckend niedrige Vorstellungen eines Milchpreisniveaus für 2019 erahnen, teilt die AbL mit. Dabei habe man schon im letzten Herbst dazu aufgefordert, wegen der katastrophalen Futterernte und den damit drastisch gestiegenen Kosten mehr für die Milch zu bezahlen. Es brauche endlich ein klares Signal für einen Milchpreis, wie er von der Milcherzeugergemein

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09.01.2019

60 Milliarden Euro für eine menschen-, tier- und klimafreundliche EU-Agrarpolitik

Die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordern gemeinsam eine zukunftsfähige Ausrichtung der EU-Agrarpolitik, die sich am Gemeinwohl und den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger orientiert. Eine repräsentative Forsa-Umfrage im heute veröffentlichten „Agrar-Atlas 2019“ zeigt, dass 80 Prozent der Befragten die Landwirtschaft für Leistungen wie Naturschutz, Gewässerschutz oder Klimaschutz staatlich fördern wollen. 76 Prozent der Befragten empfinden das Höfesterben in Deutschland als großes Problem und möchten, dass gerade mittlere und kleine Betriebe staatlich unterstützt werden. Der Agrar-Atlas 2019 zeigt, wi

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09.01.2019

Normenkontrollantrag beim Bundesverfassungsgericht zur Schweinehaltung

Das Land Berlin hält zentrale rechtliche Anforderungen an die Schweinehaltung in der deutschen Landwirtschaft für verfassungswidrig. Daher wird die Landesregierung mit einem Normenkontrollantrag beim Bundesverfassungsgericht gegen die einschlägigen Regelungen vorgehen. Der Antrag wird in den kommenden Tagen beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Auf Vorlage von Justizsenator Dr. Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen) hat der Berliner Senat in seiner Sitzung am 8. Januar 2019 beschlossen einen entsprechenden Normenkontrollantrag beim Bundesverfassungsgericht zu stellen. Dieser richtet sich gegen Regelungen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung.

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08.01.2019

Fahrt aufnehmen für eine gerechte Agrarpolitik!

Auf die Trecker zur Demo am 19.1.2019 in Berlin! Die Dürre im letzten Sommer zeigte es! Wir Bäuerinnen und Bauern sind die ersten, die vom Klimawandel direkt betroffen sind. Mit den Folgen kämpfen wir auf unseren Höfen vielfach noch heute. Existenzsicherungsbeihilfen für wenige Betriebe lösen das Problem nicht. Wir fordern konsequenten Klimaschutz, von den Marktpartnern faire Preise und eine Agrarpolitik,  die unsere konkreten Leistungen für Gemeinwohl und Umwelt unterstützt! Auch der Bodenmarkt braucht wirksame Regeln! Seit Jahren kündigen Bund und Länder neue Regeln an, doch der Ausverkauf an Kapitalanleger geht ungebremst wei

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08.01.2019

AbL empfing Bundesumweltministerin Schulze

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) ist am Montag, 7. Januar 2019, von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zu einem agrarpolitischen Meinungsaustausch empfangen worden. Zentrale Themen waren unter anderem die GAP-Reform, artgerechte Nutztierhaltung und der Klimaschutz. Auf dem NEULAND-Betrieb der Familie Eckei im westfälischen Fröndenberg (Kreis Unna) präsentierte Gastgeber Wilhelm Eckei zunächst die Besonderheiten der Haltung von Schweinen, Rindern und Hühnern nach dem NEULAND-Programm für eine besonders artgerechte und umweltschonende Nutztierhaltung. „Hier haben alle Tiere deutlich mehr Platz als gesetzlich vorgeschriebe

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08.01.2019

Europäische Agrarpolitik muss Agrarstrukturpolitik werden

Angesichts der 2019 bevorstehenden Wahl zum Europäischen Parlament hat der Bauernbund Brandenburg die Parteien dazu aufgefordert, sich eindeutig zum bäuerlichen Familienbetrieb als der ökonomisch und ökologisch leistungsfähigsten Agrarstruktur zu bekennen. "Wir brauchen eine Kappung der Agrarsubventionen und deren Beschränkung auf ortsansässige Landwirte", sagte Bauernbund-Präsident Marco Hintze, der in Krielow im Havelland auf 560 Hektar Ackerbau und Rindermast betreibt: "Es ist ein Skandal, dass die riesigen Agrarkonzerne überregionaler Investoren nach wie vor mit Steuergeldern bis zum letzten Hektar durchsubventioniert werden."

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06.01.2019

Aufruf zur „Wir haben es satt“-Demo nach Berlin

In 2019 entscheidet die Bundesregierung bei der EU-Agrarreform (GAP) maßgeblich mit, welche Landwirtschaft die EU Jahr für Jahr mit 60 Milliarden Euro unterstützt. Das schreibt der aus über 50 Organisationen bestehende zivilgesellschaftliche Zusammenschluss „Meine Landwirtschaft“ in seinem Aufruf zur „Wir haben es satt“-Demonstration am 19. Januar in Berlin. Seiner Ansicht nach sollen die EU-Agrargelder nur noch für umwelt- und klimaschonende Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung eingesetzt werden und kleine und mittlere Betriebe, die gute Lebensmittel erzeugen, mehr Unterstützung erhalten. Agrarministerin Julia Klöckner dürfe sich nicht länger vo

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05.01.2019

Hogan hält an GAP-Zielen fest

Eine gerechtere und gezieltere Verteilung der EU-Agrargelder unter anderem durch eine Kürzung der Direktzahlungen pro Betrieb ab 60.000 Euro und eine absolute und verpflichtende Obergrenze bei 100.000 Euro (Reduktionsmechanismus) bleibt das Ziel des Vorschlages von EU-Agrarkommissar Phil Hogan für die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Das geht aus seiner Antwort auf eine schriftliche Anfrage der finnischen EU-Abgeordneten Elsi Katainen hervor. Der Vorschlag sei auch eine Reaktion auf die öffentliche Kritik an der bisherigen Verteilung der EU-Agrargelder zugunsten größerer Betriebe, zumal deren Bedarf an Einkommensunterstützung im Durchschnitt

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05.01.2019

Rheinland-Pfalz übernimmt AMK-Vorsitz

„Rheinland-Pfalz ist im Jahr 2019 das Zentrum der Agrarpolitik in Deutschland“, teilt das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) Anfang 2019 mit, denn dann übernimmt das Land mit Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing (FDP) den Vorsitz der Agrarministerkonferenzen in 2019. „2019 wird ein spannendes Jahr für die Agrarpolitik“, sagte Wissing. Das Hauptziel sei, zusammen mit den Länderministerinnen und -ministern sowie der Bundeslandwirtschaftsministerin die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020 im Interesse der deutschen Landwirtschaft kritisch zu begleiten und mit kons

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03.01.2019

Preise für Agrarland deutlich gestiegen

Die Preise für Agrarland in Deutschland explodieren förmlich – seit 2010 haben sich die Kaufpreise mehr als verdoppelt. War damals ein Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche noch für 11.854 Euro zu haben, lag 2017 der Preis im Bundesdurchschnitt bereits bei 24.064 Euro. Das geht aus dem Mitte Dezember vom Deutschen Bauernverband veröffentlichten Situationsbericht 2018/19 hervor, der sich auf die aktuellsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke stützt und diese in Grafiken aufbereitet. Diese Statistik wiederum beruht auf Angaben der Finanzämter oder der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte und erfasst

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14.01.2019

Als ich im Januar 2011 mit einer Freundin nachts durch die n