Umweltministerkonferenz fordert Stärkung einkommenswirksamer Entlohnung von Umweltleistungen in der GAP

„Die einkommenswirksame Honorierung von Leistungen für den Umwelt-, Biodiversitäts- und Klimaschutz muss als zentrales Element der zukünftigen GAP gestärkt werden. Wenn es gelingt, ökologisch wirksame Maßnahmen mit einer für viele Betriebe attraktiven einkommenswirksamen Honorierung zu verbinden, ist eine hohe Akzeptanz der Maßnahmen bei vielen Betrieben zu erwarten.“ Das hat die Umweltministerkonferenz (UMK) beschlossen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft begrüßt diesen Teil des Beschlusses der UMK zur zukünftigen Gestaltung der GAP, bemängelt jedoch das Fehlen eines zentralen Punktes. Die seitens der EU-Kommission (EU-KOM)…

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BayWa: Sanierungsplan zum Schuldenabbau und Schrumpfen beschlossen

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Finanzexperten sprachen von einem Schicksalstag im Sanierungsdrama der BayWa. Immerhin ist der strauchelnde Agrarriese jetzt einen Schritt aus der selbstverschuldeten Schieflage herausgekommen. Aktionäre und Gläubiger haben dem Sanierungsplan bei einem vom Gericht angeordneten Termin zugestimmt. Sonst hätten Gläubiger Ende Juni die Rückzahlung von Darlehen in Höhe von 1,41 Mrd. Euro verlangen können. Der Münchner Agrarkonzern wäre aller Voraussicht nach Bankrott gewesen. Immerhin braucht kein Finanzgläubiger vorerst auf Geld zu verzichten und auch die liefernden Bauern bekommen ihre Ware bezahlt. Erleichterung und…

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AbL fordert neue Bundesregierung auf: Sichern Sie das Vorsorgeprinzip und das Recht auf gentechnikfreie Erzeugung!

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) kritisiert den schwachen Beschluss der Umweltministerkonferenz, die sich noch nicht mal auf das Vorsorgeprinzip einigen konnten. Zuvor hatten Bäuerinnen und Bauern bei der UMK in Orscholz mit vielen der Ministerinnen und Ministern Gespräche geführt und ihnen ihr Positionspapier übergeben (die Bauernstimme berichtete). Den UMK-Beschluss kommentiert Annemarie Volling, Gentechnik-Expertin der AbL: „Wir Bäuerinnen und Bauern kritisieren die Umweltminister:innen der Bundesländer, weil sie sich noch nicht mal auf die Einhaltung des EU-Vorsorgeprinzips einigen konnten. Ein wichtiges EU-Prinzip zur…

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VLOG: EU-Agrarverbände tischen uns Lügen auf

Vertreter:innen der EU-Kommission, des Europaparlaments und des Ministerrats (Trilog) haben am 6. Mai 2025 in Straßburg mit den Verhandlungen zur Regulierung Neuer Gentechnik (NGT) begonnen und dabei stoßen unterschiedliche Positionen zu den Themen NGT-Rückverfolgbarkeit, -Kennzeichnung und -Nachweisverfahren aufeinander. Die European Non-GMO Industry Association (ENGA) hat zu diesem Anlass ein Hintergrundpapier veröffentlicht, welches Details der Themenkomplexe erörtert, ihre mögliche Umsetzung in der Praxis darlegt und aufzeigt, dass eine konsequente Kennzeichnung von alter und neuer Gentechnik möglich wäre. Darauf weist der Verband Lebensmittel Ohne…

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Wunsch der Verbraucher:innen: GAP-Zahlungen gerechter verteilen

Die Verbraucher:innen wünschen, dass die GAP-Zahlungen gerechter verteilt werden und zielgerichteter an Umwelt- und Tierschutzauflagen gekoppelt sind. Das sind zentrale Ergebnisse einer Umfrage zur EU-Agrarpolitik, die vom EU-Dachverband der Verbraucherorganisationen (BEUC) durchgeführt wurde. „Die Verbraucher wollen, dass die künftige GAP für die Landwirte gerechter wird“, erklärt BEUC-Generaldirektor Agustín Reyna. „Es überrascht nicht, dass die Mehrheit will, dass die Subventionen vor allem kleinen und mittleren Betrieben sowie Junglandwirten zugutekommen. Landwirte, die sich besonders anstrengen und nachhaltige Praktiken anwenden, sollten…

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EU-Ausschuss der Regionen: Preise sichern, die die Produktionskosten decken

Der EU-Ausschuss der Regionen (AdR) fordert mit Blick auf die Kommissionsvorschläge zur Zukunft der GAP eine Stärkung der Position der Landwirte in der Wertschöpfungskette. In einer einstimmig beschlossenen Stellungnahme begrüßt der AdR den Vorschlag der Kommission, die öffentliche Unterstützung gezielter auf diejenigen Landwirte auszurichten, die sie am dringendsten benötigen, „wobei ein besonderes Augenmerk auf Betriebe in Gebieten mit naturbedingten Benachteiligungen und Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit und Raumplanung, Junglandwirte und neue Landwirte sowie gemischte landwirtschaftliche Betriebe gelegt werden soll“. Der AdR empfiehlt…

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Ministerin Staudte sieht Landwirte beim Düngen auf dem richtigen Weg

Die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre haben sich verstetigt, die Ziele wurden jedoch weiterhin noch nicht ganz erreicht – das zeigt laut einer Mitteilung des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums der aktuelle Nährstoffbericht der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK), bei der die Düngebehörde angesiedelt ist. Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte stellte den Bericht, bei dem der Zeitraum vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024 betrachtet wird, gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Landwirtschaftskammer, des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) sowie dem Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und…

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Verkaufsstopp für giftiges Pestizid aufgehoben: Deutsche Umwelthilfe fordert höchstrichterliche Klärung nationaler Prüfungskompetenzen

„Das hochgiftige, hormonschädliche Pestizid Elipris darf wieder verkauft werden“, teilt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) mit. Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) hat demnach einem Eilantrag des Herstellers Corteva Agriscience Germany stattgegeben und damit eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Braunschweig aufgehoben, das zuvor auf Eilantrag der DUH die Vollziehung dieser Zulassung ausgesetzt hatte. Auch wenn das OVG die Rechtsauffassung der DUH in wesentlichen Teilen bestätigt, so die DUH, gibt es der Beschwerde im Ergebnis statt. Die Begründung des Gerichts: Weil das Pestizid in Tschechien zugelassen wurde, müsse die Zulassung auch…

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Bäuerinnen und Bauern der AbL fordern Umweltminister auf: Sichern Sie das Vorsorgeprinzip und das Recht auf gentechnikfreie Erzeugung!

Zu Beginn der Umweltministerkonferenz in Orscholz übergaben heute Bäuerinnen und Bauern der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) den Minister:innen ihr Forderungspapier zur geplanten Deregulierung neuer Gentechnik-Pflanzen. Die Bäuerinnen und Bauern fordern, dass die Minister:innen ihren Einfluss auf Bundes- und europäischer Ebene geltend machen sollen, um das EU-Vorsorgeprinzip und das Recht auf gentechnikfreie Erzeugung zu sichern – sowohl für biologisch als auch für konventionell wirtschaftende Betriebe. Marlene Herzog, Bäuerin aus Contwig/Landkreis Südwestpfalz und Landesvorsitzende der AbL-Saarland/Rheinland Pfalz kommentiert:…

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Landwirtschaftliche Einkommen zwischen „noch gut“ und „echt schlecht“

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ „Einkommen der Landwirte brechen ein – Geld vernichtet mit Milch und Ackerbau“ (agrarheute). „Nach dem Rekordjahr 2022/23 hat bei den Einkommen der Höfe eine wirtschaftliche Normalisierung eingesetzt.“ (top agrar) Die Einschätzungen der wirtschaftlichen Lage der Landwirtschaft im Wirtschaftsjahr (WJ) 2023/24 im Lichte der Agrarpresse könnte kaum unterschiedlicher sein. Dabei liegen allen die gleichen Zahlen der Testbetriebe des Bundesagrarministeriums zugrunde. Aber offensichtlich sind auch Zahlen politisch – je nach parteilicher Couleur. Dabei reicht die Bewertung von „noch gut“ bzw. ca. 15% über dem Schnitt der…

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