Nick: "Gemeinwohlorientierte Landwirtschaft sorgt für besseren Zugang zu Boden und Vitalität in ländlichen Räumen"

„Gemeinwohlorientierte Landwirtschaft sorgt für besseren Zugang zu Boden und Vitalität in ländlichen Räumen.“ Das erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Dr. Ophelia Nick, anlässlich der Veröffentlichung des von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erstellten sozioökonomischen Abschlussberichts „Neue Organisationsformen des Landeigentums – Boden in Gemeinschaft“. Die vom BMEL in Auftrag gegebene Studie liefert erstmals einen Überblick über die vielfältigen Konzepte, mit denen ein gemeinwohl-orientiertes Management von Äckern und Weiden angestrebt wird.   „Unsere Böden sind zu…

weiter lesen...


Gericht verurteilt Schweinehalter wegen Schwanzkupierens

In Frankreich ist erstmalig ein Schweinhalter aufgrund des routinemäßigen Kupierens der Schwänze wegen Tierquälerei zu einer Geldstrafe von 50.000 Euro verurteilt worden, davon 25.000 Euro zur Bewährung ausgesetzt. Die örtliche Tierrechtsorganisation L214, die mehrfach die Haltungsbedingungen in dem Betrieb angeprangert hatte, spricht von einem „historischen“ Urteil, da die Justiz zum ersten Mal eine Praxis verurteilt, die seit fast 20 Jahren durch einen Erlass vom 16. Januar 2003 verboten ist. Zudem sei Frankreich wegen dieser Praxis im Jahr 2020 von der EU-Kommission abgemahnt worden – ohne bisherige Folgen. Brigitte Gothière, Mitbegründerin von…

weiter lesen...


Agrarstaatssekretärin: Regeln für neue Gentechnik nicht aufweichen

Pflanzen, die mit neuen Gentechnikverfahren (NGT) wie Crispr/Cas verändert wurden, müssen auf ihre Risiken geprüft, behördlich zugelassen und gekennzeichnet werden. Das seien wichtige Elemente des geltenden regulatorischen Rahmens, in dem sich ihr Ministerium in der neuen Legislaturperiode bewegen werde, sagte Agrarstaatssekretärin Silvia Bender bei einer Diskussion des Grain-Club. Dabei wolle man die ökologischen und gesellschaftlichen Folgen dieser Techniken stärker betrachten als bisher. Die Grünenpolitikerin verwies darauf, dass alle Studien der jüngsten Zeit eine stabil hohe Skepsis der Bevölkerung gegenüber gentechnischen Verfahren zeigen und…

weiter lesen...


Bäuerinnen und Bauern fordern Klimaschutz

Am 7. April demonstrierten anlässlich der in Nordrhein-Westfalen bevorstehenden Landtagswahlen Bäuerinnen und Bauern aus 12 bäuerlichen Verbänden, zusammengeschlossen im bäuerlichen Klimanetzwerk NRW, für mehr Klimaschutz vor dem Düsseldorfer Landtag und überreichen ihre Forderungen für die kommende Legislaturperiode an Vertreterinnen und Vertreter der Parteien. Im Rahmen der Demonstration warnte das Netzwerk ausdrücklich davor, trotz Kriegen und Hungersnöten die fortschreitenden Klima- und Biodiversitätskrisen nicht aus den Augen zu verlieren. Xenia Brand, Referentin für Klimaschutz bei der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und…

weiter lesen...


Transgene Pflanzen haben ihre Zukunft hinter sich

2021 ging in der EU erstmals kein Antrag auf Neuzulassung gentechnisch veränderter Pflanzen ein. Seit die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA im Jahr 2004 ihre Arbeit aufgenommen hat, wurden über 150 Anträge auf Marktzulassung von transgenen Pflanzen eingereicht, bis 2020 kamen jedes Jahr neue Anträge hinzu. Bereits in den letzten Jahren war deren Anzahl allerdings zurückgegangen. Mögliche Gründe für die Flaute bei den Anmeldungen sieht das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech darin, dass der Anbau der transgenen Pflanzen in den meisten Anbauregionen stagniert und es schon seit Jahrzehnten kaum Pflanzen mit…

weiter lesen...


NEULAND mit neuer Vereinsspitze und neuen Strukturen

Mit einer Neuausrichtung seiner Vereinsstrukturen und einem neuen Vorstand ermöglicht NEULAND Bäuerinnen und Bauern mehr Einflussnahme und Gestaltungsspielraum im Verein. Mit der jetzt erfolgten Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Bonn können anerkannten NEULAND-Betriebe ordentliche Vereinsmitglieder werden und damit die Ausrichtung des NEULAND-Qualitätsfleisch Programmes aus besonders tiergerechter Haltung mitbestimmen. Die bisherigen Trägerverbände, der Deutscher Tierschutzbund e.V., der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) sind nach dem 31. März 2022…

weiter lesen...


BMEL-Pläne zur Tierhaltungskennzeichnung lösen deutliche Kritik aus

Die Pläne des Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) zur Tierhaltungskennzeichnung, wie sie jetzt von agrarheute öffentlich gemacht wurden und Gegenstand eines nicht-öffentlichen Gesprächs des BMEL mit Landwirtschaftsverbänden waren, haben sowohl von landwirtschaftlicher als auch von Tierschutzseite deutliche Kritik erfahren. Laut agrarheute soll sich die neue Kennzeichnung, die zunächst nur für frisches, unverarbeitetes Schweinefleisch gelten soll, an der EU-weit geltenden Eierkennzeichnung (O bis 3) orientieren und soll somit die folgenden vier Haltungsstufen enthalten:  „Stall“: Diese unterste Stufe der Haltungsform soll für Tierhaltung…

weiter lesen...


Ein Jahr nach Alt Tellin: Mit dem Thema Bestandsobergrenzen auseinandersetzen

Ein Jahr nach der Brandkatastrophe in Europas größter Ferkelzuchtanlage im mecklenburg-vorpommerschen Alt Tellin, bei dem über 50.000 Tiere starben, sind erneut Forderungen nach einem bundesweit verbesserten Brandschutz in der Tierhaltung erhoben worden. So fordert die Agrarministerkonferenz (AMK) mit Blick auf den Brandschutz den Bund auf aktiv zu werden, um zu verhindern, dass sich Stallbrände mit ihren katastrophalen Folgen für Tier und Mensch wiederholen. Für die Grünen „braucht es zeitnah eine klare und verbindliche Rechtsverordnung, die die Tiere schützt und nicht die Profitinteressen der Eigentümerinnen und Eigentümer“. Der Tierschutzbund…

weiter lesen...


Wissenschaftler:innen fordern Bundesregierung zu mehr Tempo bei Transformation des Ernährungssystems auf

Angesichts des Angriffs Russlands auf die Ukraine fordern zahlreiche Wissenschaftler:innen in einem offenen Brief an die Bundesregierung  diese dazu auf, dieTransformation des Ernährungssystems aktiv zu beschleunigen. Der Ukraine-Krieg führt zu steigenden Preisen von Lebensmitteln, Agrarrohstoffen und landwirtschaftlichen Produktionsmitteln (v.a. von Getreide, Ölsaaten, Futter- und Düngemitteln sowie Agrardiesel). In zahlreichen Ländern des Globalen Südens drohe deshalb eine Zunahme der Ernährungsunsicherheit und von damit einhergehender Unter- und Mangelernährung. Diese Entwicklungen verschärfen nach Ansicht der Wissenschaftler:innen auch in…

weiter lesen...


AMK: Eckpunktepapier zur wirtschaftlichen Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe übergeben

Anlässlich der Agrarministerkonferenz (AMK) hat in Magdeburg eine Verbändegemeinschaft landwirtschaftlicher Verbände – Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, European Milk Board und MEG Milch Board – ein Eckpunktepapier zur wirtschaftlich nachhaltigen Weiterentwicklung der Betriebe an den AMK-Vorsitzenden und Sachsen-Anhalts Agrarminister Sven Schulze übergeben. Minister Schulze nahm das Papier als Gastgeber der diesjährigen AMK stellvertretend für alle Agrarministerinnen und Agrarminister in Empfang und bestätigte, dass grundsätzlich anstehende Aufgaben im Agrarbereich nicht aus dem Blick verloren…

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

27.08.2026

Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…