FDP darf Markt nicht blockieren - Milchbauern wollen Preise verhandeln können!

AbL, BDM und MEG Milch Board führen bäuerliche Aktion mit Kuh auf dem Gänsemarkt in Hamburg durch und fordern SPD und Grüne in der Ampelregierung auf, gegenüber der FDP nicht einzuknicken.

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AbL NRW: „Bürokratieabbau darf nicht dem Abbau von Standards dienen"

Anlässlich eines Austauschgesprächs zur „Lage in der Land- und Ernährungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen", zu dem NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen für eingeladen hatte, hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) NRW e. V. ein Forderungspapier zum Bürokratieabbau veröffentlicht. Dabei unterstreicht die AbL NRW, dass ein Abbau von Bürokratie keinesfalls einem Abbau von ökologischen und sozialen Standards dienen darf. Die AbL NRW setzt sich stattdessen ausdrücklich für Bürokratieabbau an den Stellen ein, wo er zu einer Entlastung insbesondere kleiner und mittlerer Betriebe führen würde. Denn diese sind durch…

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Aktion Agrar und jAbL protestieren für massive Reduktion der Sojaimporte

Am vergangenen Samstag demonstrierten Vertreter:innen der jungen Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und der Organisation Aktion Agrar gemeinsam auf und an der Weser am Braker Hafen in Niedersachsen: Mit Paddelbooten und einem geschmückten Traktor forderten sie eine massive Reduktion der Sojaimporte. Sie warnten vor Weservertiefungsplänen für immer größere Frachtschiffe. Es brauche eine Zukunft für regional orientierte, bäuerliche Landwirtschaft, die durch immer mehr Importe, Exporte und die sogenannten Freihandelsabkommen gefährdet werde. Der Hafen Brake an der Unterweser ist für das Aktionsbündnis ein Ort mehrerer Zukunftskonflikte.…

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EU-Abgeordneter: Agrarbeihilfen züchten Milliardäre

Der grüne EU-Haushaltskontrollpolitiker Daniel Freund kritisiert im Interview mit Agra Europe (AgE) das System der landwirtschaftlichen EU-Direktzahlungen. Nicht nur, dass bekanntermaßen 80% der EU-Agrargelder an 20% der größten Betriebe gehen, sondern es gebe ein viel größeres Problem. „In vielen Mitgliedstaaten, vor allem in der östlichen EU, hat sich eine Kaste an durch Agrarbeihilfen gezüchteten Agrarmilliardären gebildet“, die oft exzellente Verbindungen in Regierungskreise haben. Als Beispiele nennt Freund den ehemaligen tschechischen Premierminister Andrej Babiš oder das Umfeld um den ungarischen Regierungschef Viktor Orbán. So habe es in Ungarn…

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Neue Gentechnik: Belgier scheitern mit Kompromissvorschlag

Ein weiterer Versuch der belgischen Ratspräsidentschaft, einen mehrheitsfähigen Kompromiss zur künftigen Regulierung von Pflanzen aus Neuer Gentechnik (NGT) zu erreichen, ist gescheitert. Sie wollte mit einer strengen Formulierung zur Patentierbarkeit von NGT-Pflanzen widerständige Mitgliedstaaten auf ihre Seite ziehen. Die Belgier wollen ihre Bemühungen noch bis Ende Juni fortsetzen, doch die Chancen werden als gering eingeschätzt. Der Grund für ihre Aktivitäten ist offensichtlich: Zum 1. Juli geht die Ratspräsidentschaft über auf die NGT-kritischen Ungarn, die voraussichtlich wenig Energie in eine Kompromisssuche stecken werden. Im ersten Halbjahr…

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Initiative fordert Anerkennung für Vielfalt auf dem Acker

Abwechslungsreiche Fruchtfolgen sind ein Win-Win für Natur und Landwirtschaft: Sie fördern Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt und reduzieren zugleich den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Ob Dürre oder niedrige Weltmarktpreise - wer mehr Kulturen anbaut, ist wirtschaftlich resilienter und streut sein Risiko. Als gängige Praxis sind weite Fruchtfolgen auf etlichen landwirtschaftlichen Betrieben daher längst Standard. Auch wer EU-Agrargelder erhalten möchte, muss derzeit Vorgaben zum Wechsel auf dem Acker umsetzen. Doch diese Regelung möchten die Landesagrarminister*innen von CDU und CSU nun kippen. Ein Bündnis mit Organisationen aus…

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Agrarpolitisch ackern

Die Juniausgabe der Unabhängigen Bauernstimme ist da! Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf dem Ackerbau: Da werden nicht nur Lebensmittel erzeugt – Ackern ist gleichzeitig auch angewandte Agrarpolitik: So kommen Bauern und Bäuerinnen zu Wort, die ganz bewusst seit Jahren auf ihren Äckern auf Vielfalt und neue Bearbeitungstechniken setzen. Auch die Betroffenheit  durch Extremwetterverhältnisse auf den Höfen wird deutlich – mit ganz unterschiedlichen individuellen Umgangsweisen. Ein Bauer setzt sich beim Saatgut ganz praktisch für seine Unabhängigkeit von Hybriden und Saatgutindustrie ein und züchtet mit Maispopulationen. Und zwei Generationen eines…

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Altes Denken beim Umbau der Fleischindustrie – wenn Aldi, Lidl, Edeka und Co. nicht wären

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Rollback gibt es nicht nur in der EU-Agrarpolitik, bei den Regelungen für Natur- und Pflanzenschutz oder bei den Auflagen auf den Äckern und Wiesen. „Zurück zu früheren Angeboten“ wird immer mehr zum Mainstream in vielen Bereichen des Agrarbusiness‘, auch auf den Fleischmärkten und im Milchsektor. Die Hoffnung vieler NGO’s auf die Ampel, den Umbau der Tierhaltung voranzutreiben, ist nachhaltig ins Stocken geraten. Das Tierschutzgesetz steckt im Entwurf fest, versprochene Erweiterung der Tierhaltungskennzeichnung (THK) auf die Lebenszeit der Schweine bleibt völlig konzept- und planlos. Mehr Tierwohl bei Rindern,…

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Ein faires Einkommen für die Landwirte JETZT!

Hunderte von Landwirtinnen und Landwirten aus ganz Europa haben in Brüssel auf Initiative des European Milk Board (EMB) unter dem Motto „Ein faires Einkommen für die Landwirte JETZT!“ für Fairness im Agrarsektor demonstriert und auf diesem Weg ihre Forderungen an die zeitgleich tagenden EU-Agrarminister sowie an die EU-Kommission und das Parlament herangetragen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Mitglied im EMB, sieht die Demonstration auch als Signal an die Ampelregierung in Berlin. Als Verband europäischer Milchbäuerinnen und -bauern aus mehr als 15 Ländern hatte das EMB die wichtige Demonstration im Vorfeld des…

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Ausverkauf der Thüringer Landwirtschaft an Investoren geht ungehindert weiter

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Mitteldeutschland kritisiert aufs Schärfste, dass es der Regierungskoalition und Landwirtschaftsministerin Susanna Karawanskij trotz aller Versprechungen nicht gelungen ist, in Thüringen den Ausverkauf der Böden an Investoren zu stoppen. Nach einer Anhörung im April durch den Landwirtschaftsausschuss des Thüringer Landtags haben die Abgeordneten des Ausschusses jetzt entschieden, dass das Gesetz aus zeitlichen Gründen in dieser Legislatur nicht mehr an den Landtag überwiesen werde. Kritik wurde dabei auch am juristisch mangelhaften Regierungsentwurf geübt. Dieser hätte eine zeitaufwendige…

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Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…