Termin-HINweise

Gerecht geht anders! Großdemo zum G7-Gipfel ++ Öko-Feldtage

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Erste Reaktionen auf Tierhaltungskennzeichnung unterstreichen weiteren deutlichen Handlungsbedarf

Die ersten Reaktionen auf die von Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir vorgestellten Eckpunkte zur Tierhaltungskennzeichnung reichen von „sehr begrüßt“ (Bioland), über „erster Schritt mit vielen Schlupflöchern“ (ISN), einem Konzept mit „erheblichen Lücken“ (Bauernverband) und „deutlichem Verbesserungsbedarf“ (Tierschutzbund) bis hin zu dem Vorwurf, dass mit dem vorgelegten Konzept der strategische, politisch gesteuerte Umbau der Tierhaltung verfehlt werde (ProVieh).  Die Tierschützer kritisieren unter anderem die ausschließlich für Bio vorgesehene höchste Haltungsstufe. Im Gegensatz dazu freut sich der grüne EU-Abgeordnete Martin Häusling über die…

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Özdemir stellt Eckpunkte für verpflichtende staatliche Tierhaltungskennzeichnung vor

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat „Eckpunkte zur Einführung einer verpflichtenden staatlichen Tierhaltungskennzeichnung“ vorgelegt. Wie bereits im Vorfeld erwartet, umfasst die Kennzeichnung die fünf Haltungsstufen Stall, Stall+Platz, Frischluftstall, Auslauf/Freiland sowie Bio. Gestartet wird mit der Kennzeichnung bei Schweinefleisch, wobei „maßgeblich für die Kennzeichnung die Haltungsform der Tiere während des produktiven Lebensabschnittes, bei Fleisch die Mast,“ ist. „Unsere tierhaltenden Betriebe brauchen dringend eine verlässliche und langfristige Perspektive, damit sich Investitionen in Tierwohl und Klimaschutz lohnen. Einen…

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AbL: Verursacherprinzip statt Rote Gebiete

Die EU- Kommission hat die von der Bundesregierung vorgelegte Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten (AVV Gebietsausweisung – AVV GeA), den sogenannten roten Gebieten, zugestimmt und drängt auf eine zügige Verabschiedung. Die Neufassung war notwendig geworden, um die von der EU angedrohten Strafzahlungen von täglich 800.000 € im Rahmen des Vertragsverletzungsverfahrens der EU-Nitratrichtlinie abzuwenden. Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir hofft jetzt auf die Unterstützung der Länder und dass die AVV noch vor der Sommerpause im Bundesrat beschlossen wird. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche…

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EU gibt weniger Geld für Klimaschutz aus, als von ihr selbst angegeben

20 % der Gelder will die EU für den Klimaschutz ausgeben, lautet das selbstgesteckte Ziel. Nur erreicht wird es nicht, insbesondere nicht im Bereich der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Obwohl ca. die Hälfte der dem Kilmaschutz zugerechneten Gelder – immerhin fast 60 Milliarden - der EU aus der GAP stammen, wird diese besonders schlecht bewertet. Dies ist das Resultat eines Sonderberichts, welchen der Europäische Rechnungshof letzte Woche vorstellte. „In keinem anderen Bereich seien so viele Ausgaben zu Unrecht als klimaschutzdienlich verbucht worden wie bei der Agrarförderung – hier sei der entsprechende Betrag den Prüfern zufolge um fast 60…

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BDM zum Tag der Milch: „Am großen Rad drehen“ zugunsten positiver Veränderungen für Mensch, Tier und Umwelt

Anlässlich des Tags der Milch, am 1. Juni, veranstaltete eine Delegation von Bäuerinnen und Bauern des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) vor dem Bundesagrarministerium (BMEL) in Berlin ein gemeinsames Frühstück unter dem Titel “Meet & Eat”, und überreichte an Dr. Manuela Rottmann, Parlamentarische Staatssekretärin des BMEL, ein Standpunktpapier, in dem das Agrarministerium aufgefordert wurde, sich für systemische Veränderungen des Ernährungssystems einzusetzen, um Armut und Hunger zu bekämpfen und sich gleichermaßen für geeignete Rahmenbedingungen für eine faire Bezahlung der Erzeuger einzusetzen. Rottmann versicherte, dass das BMEL mit…

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300.000 EU- Bürger*innen appellieren an Umweltministerin Lemke: Gene Drives stoppen!

Mehr als 300.000 Bürger:innen der Europäischen Union fordern, die ersten Freiland-Experimente mit gentechnisch veränderten Gene-Drive-Organismen durch ein globales Moratorium zu unterbinden. Die in der europäischen „Stop Gene Drive“-Kampagne organisierten Verbände Save Our Seeds, die Aurelia Stiftung und das Umweltinstitut München haben in Berlin eine entsprechende Petition an Umweltministerin Steffi Lemke übergeben. Mit dem Gentechnikverfahren Gene Drive könnten zukünftig wildlebende Arten manipuliert oder sogar ganz ausgerottet werden – mit nicht absehbaren Folgen für die Ökosysteme. Gene Drives werden mit Hilfe des neuen Gentechnikverfahrens…

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Mehr Schädlinge durch transgene Soja

In einer aktuellen Publikation berichten WissenschaftlerInnen aus Argentinien und Brasilien, wie der Anbau von transgener Soja die Ausbreitung bestimmter Schmetterlingsraupen (Spodoptera cosmioides, black armyworm) fördert, die als Schädlinge gelten. Die Gentechnik-Soja ‚Intacta‘, die ursprünglich von Monsanto entwickelt wurde, ist resistent gegen Glyphosat und produziert ein Insektengift. Jetzt zeigt sich, dass die Kombination dieser Eigenschaften die Ausbreitung der Raupen begünstigt, die erhebliche Schäden in den Feldern verursachen können, teilt das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech mit. Die Ursache für…

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Termin-HINweis

Ukraine-Krieg und globale Lebensmittelversorgung: Auswirkungen und agrarpolitische Handlungsoptionen

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27.08.2026

Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…