Jens Behrens (SPD): „Mit der SPD wird es keine Abschaffung des THKG geben.“

Jens Behrens (MdB SPD) im Gespräch mit Marktbeobachter Hugo Gödde +++ Der Schweinemarkt befindet sich seit Monaten in Turbulenzen. Der Erzeugerpreis für Ferkel und Mastschweine ist ruinös niedrig. Die Rücklagen aus besseren Tagen sind längst aufgebraucht und ein Ende der Talfahrt ist nicht abzusehen. Der Markt ist voll und der Konsum eher schwach. Zusätzlich drängen aus dem EU-Ausland (Spanien, Dänemark) große Mengen an Edelteilen (Schinken, Kotelett, Filet) auf den Markt. Und der Export kann die Übermengen nicht wegschaffen. Da ist guter Rat teuer. Die Stimmung der Schweinehalter ist im Keller. Zusätzlich kommt aus der Regierungspolitik außer guten…

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Mit gezielten Verträgen Marktposition der Erzeuger stärken!

Anlässlich der Ergebnisse der Diskussionen der EU-Mitgliedstaaten zur Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) beim Agrarrat-Treffen sowie der Konsultation des BMLEH zur nationalen Umsetzung der EU-weiten Vertragspflicht (Milchsektor Art. 148 GMO) hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ihre Forderungen nach einer gerechteren und zukunftsfesten Ausgestaltung der Förder- und Marktpolitiken, die enger zusammen gedacht werden müssen, bekräftigt. Ziel muss die Stärkung derjenigen Betriebe sein, die gesellschaftliche Leistungen im Klima-, Umwelt- und Tierschutz in besonderem Maße erfüllen. Bei sinkendem Budget für die Förderung steigt darüber…

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Kleinbäuerinnen in Afrika erhalten Alternativen Nobelpreis

In Stockholm sind die diesjährigen Preisträger:innen des Alternativen Nobelpreises (Right-Livelihood-Award) bekannt gegeben worden. Der diesjährige Preis geht an Frauen und von Frauen geführte Organisationen, die sich den besonders tief verwurzelten Machtstrukturen unserer Zeit entgegenstellen: autoritärer Herrschaft, patriarchaler Gewalt und einer unkontrollierten Entwicklung Künstlicher Intelligenz. Eine ausgezeichnete Organisation ist die Rural Women’s Assembly (RWA). „Weil sie als geeinte Bewegung von Kleinbäuerinnen Land und Saatgut gegen die Enteignung durch internationale Konzerne und körperliche Selbstbestimmung gegen patriarchale Strukturen…

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Mangelnder Klimaschutz: Deutschland kostet das Zögern jährlich viele Milliarden Euro

Die ökonomischen Folgen der Klimakrise werden immer sichtbarer. Auf die volkswirtschaftlichen Schäden, die durch das Zögern beim Klimaschutz entstehen, hat Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin zum Abschluss des ExtremWetterKongresses in Hamburg hingewiesen. „Allein der Extremsommer 2026 hat in Deutschland nach einer aktuellen Studie volkswirtschaftliche Schäden von rund 36 bis 42 Milliarden Euro verursacht. Das entspricht etwa 0,8 bis 0,9 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Besonders ins Gewicht fallen Produktivitäts- und Produktionsausfälle,…

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Biogas mit Mehrwert: Wie multifunktionale Substrate Energiesicherheit und nachhaltige Landwirtschaft verbinden können

Biogas kann nach Ansicht des Thinktanks Agora Agrar einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft in Deutschland leisten. Der Einsatz multifunktionaler Substrate eröffne der Branche neue Chancen - wenn jetzt die richtigen politischen Rahmenbedingungen geschaffen würden. Biogas hat in Deutschland dann eine starke Zukunftsperspektive, wenn es andere erneuerbare Energien wie Wind und Sonne flexibel ergänzt und zugleich die Klima- und Umweltleistungen der Landwirtschaft stärkt. Zu diesem Ergebnis kommt ein neues Impulspapier des Thinktanks Agora Agrar, das den Mehrwert sogenannter „multifunktionaler Substrate"…

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Edeka darf Tegut trotz zunehmender Konzentration im LEH übernehmen

Die Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) ist weiter gestiegen: EDEKA, REWE, die Schwarz-Gruppe (Lidl/Kaufland) und ALDI (Nord und Süd) vereinten 2025 zusammen mehr als 90 Prozent der bundesweiten Umsätze auf sich. Das teilt das Bundeskartellamt im Zusammenhang mit der Freigabe der Übernahme von 178 tegut-Lebensmittelmärkten sowie weiteren Unternehmensteilen durch die EDEKA mit. Die EDEKA hat sich verpflichtet, weitere 24 tegut-Standorte für einen Zeitraum von vier Jahren nicht zu erwerben. Damit werden die vom Bundeskartellamt nach intensiven Ermittlungen festgestellten wettbewerblichen Bedenken ausgeräumt bzw. auf ein…

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Sicherheitsstandards für Freisetzungen von Gentechnik-Mikroben nicht absenken!

In einem gemeinsamen Appell zu den Sicherheitsstandards für Freisetzungen von Gentechnik-Mikroben haben sich 36 zivilgesellschaftliche Organisationen aus 12 Ländern an Abgeordnete des EU-Parlaments gewandt. Ihr Aufruf ist eine Reaktion auf den Vorschlag der EU-Kommission, der die Sicherheitsstandards für Freisetzungen gentechnisch veränderter Bakterien, Hefen, Algen und Viren drastisch absenken würde. Die Unterzeichner:innen fordern das Parlament auf, den Vorschlag abzulehnen oder wesentlich abzuändern. Für die Organisationen aus den Bereichen Umweltschutz, Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Imkerei, Lebensmittelproduktion und Wissenschaft ist es…

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Weitere Klagen gegen EU-Gentechnik-Verordnung

Die Slowakei hat am 21.9. beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen die neue EU-Verordnung für Pflanzen aus neuer Gentechnik eingereicht. Das bestätigte ein Gerichtsprecher dem Infodienst Gentechnik. Die slowakische Regierung folgte damit einem Appell aus der Zivilgesellschaft mit 300 Unterstützer:innen aus ganz Europa. Bereits am 7.9. hatte, wie erst jetzt bekannt wurde, der Schweizer „Verein der freien Geistesmenschen“ (ALU) gemeinsam mit anderen gegen die EU-Verordnung beim Europäischen Gericht geklagt. Wie die staatliche slowakische Agentur TASR Anfang September berichtet hatte, hatte der slowakische Premierminister Robert Fico nach einer…

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AMK: Länder fordern Planungssicherheit, weniger Bürokratie und verlässliche Perspektiven für die Landwirtschaft

Mit konkreten Weichenstellungen für die Zukunft der Landwirtschaft ist die Agrarministerkonferenz unter bayerischem Vorsitz in Würzburg zu Ende gegangen. Das teilt die AMK mit. Im Mittelpunkt standen demnach die künftige Gemeinsame Agrarpolitik, eine grundlegende Neuausrichtung des Düngerechts, verlässliche Perspektiven für die Nutztierhaltung sowie der Umgang mit zunehmenden Wetter- und Marktrisiken. „Unsere Bäuerinnen und Bauern erwarten zu Recht, dass Politik Probleme löst. Genau darum ging es uns in Würzburg: um Planungssicherheit, weniger Bürokratie und Regeln, die draußen auf den Höfen auch funktionieren. Wir haben bei wichtigen Themen konkrete…

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Landwirtschaft krisenfest machen statt Krisen verwalten!

Anlässlich der Herbstkonferenz der deutschen Agrarministerinnen und -minister des Bundes und der Bundesländer (AMK), welche in dieser Woche in Würzburg stattfand (detaillierte Ergebnisse lagen diesem Nachrichtenbrief bei Redaktionsschluss noch nicht vor), forderte die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) agrarpolitisches Handeln, welches die Betriebe gerade nach diesem Dürresommer und erneut steigenden Kosten in ihrer Resilienz stärkt. Einen Kurswechsel in der Agrarpolitik forderte mit Blick auf die AMK der Deutsche Naturschutzring (DNR). Den Einsatz der AMK für eine europäische Landwirtschaftspolitik (GAP), die auch in Zukunft die…

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