VENRO: Dieser Haushaltsentwurf darf so nicht verabschiedet werden!

Wenn im Bundestag diese Woche der Bundeshaushalt 2025 debattiert wird, dann geht es auch um die im Haushaltsentwurf vorgesehenen deutlichen Kürzungen bei den Mitteln für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. VENRO, der Dachverband entwicklungspolitischer und humanitärer Nichtregierungsorganisationen in Deutschland, spricht von einem „Kahlschlag“ und fordert die Abgeordneten auf, die geplanten drastischen Kürzungen in diesen Bereichen zurückzunehmen und den seit Jahren steigenden Bedarfen anzupassen. Nach den Plänen der Bundesregierung sollen der Etat für Entwicklungszusammenarbeit um acht Prozent und der Etat für die Humanitäre Hilfe um 53…

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BMEL legt „Zukunftsprogramm Pflanzenschutz“ vor und setzt auf Kooperation statt auf Verbote und Ordnungsrecht

Am Mittwoch hat Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir das „Zukunftsprogramm Pflanzenschutz“ vorgestellt. Für den Anbauverband Bioland ist es „noch schwächer als erwartet“ und der Name des Programms verkomme „zur Farce.“ Demgegenüber kann nach Ansicht des NABU das Papier „zu einem echten Aufbauprogramm werden“. Und für den Bauernverband (DBV) handelt es sich bei dem Programm im Kern um ein Reduktionsprogramm Pflanzenschutz, mit dem die Chance für einen gesellschaftlichen Kompromiss im Bereich Pflanzenschutz und Naturschutz vertan wurde. In dem jetzt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vorgelegten „Zukunftsprogramm…

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Dialog zur Zukunft der Landwirtschaft in der EU legt Ergebnis vor

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Mittwoch die Ergebnisse des strategischen Dialogs zur Zukunft der Landwirtschaft in der EU vorgestellt. Der „Dialog“ ist die Brüsseler Variante zur Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) in Deutschland und fand wie die ZKL unter dem Vorsitz von Professor Peter Strohschneider statt. Teilnehmer:innen in dem rund 30-köpfigen Gremium waren unter anderen die European Coordination Via Campesina (ECVC), dem auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) angehört,  und der Dachverband der Europäischen Bauernverbände (COPA), dem der Bauernverband (DBV) angehört, sowie IFOAM, Slow Food und…

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Ernte schlecht, Preise schlecht – Wirrungen am Getreidemarkt

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Über die Preisrallye am Getreidemarkt staunen selbst erfahrene Marktexperten. Und die Erklärungen für das Auf und Ab der Getreidepreise drücken eher Hilflosigkeit als klare Analyse aus. Seit Monaten prasseln wöchentlich neue, oft widersprüchliche Meldungen auf die Ackerbauern ein. Der Weizenpreis rutschte z.B. an der Pariser Börse, dem maßgeblichen europäischen Umschlagplatz, von 240 €/Tonne im Oktober auf 180 €/t Anfang März ab, um bis Ende Mai auf 270 €/t zu springen und Ende August auf 200 €/t zu purzeln – immer hinterlegt von wechselnden Einschätzungen über die Ernteprognosen in aller Welt. An der weltweit…

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AbL unterstützt Forderung der Verbraucherzentrale zur Preisbeobachtungsstelle

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert die Politik auf, bei den Lebensmittelpreisen für Transparenz zu sorgen und hat ein Gutachten vorgelegt, das zeigt, dass eine Preisbeobachtungsstelle für mehr Transparenz und faire Preise auch in Deutschland umsetzbar ist. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) unterstützt die Forderung der Verbraucherzentrale. Nach wie vor weiß in Deutschland niemand, wie die Lebensmittelpreise entstehen, heißt es bei der vzbv mit Verweis auf andere europäische Länder, in denen es Preisbeobachtungsstellen gibt, die Preise und Kosten vom Acker bis ins Supermarktregal erfassen. „Die Bundesregierung…

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Niedersachsen legt Entwurf für Agrarstrukturgesetz vor

Die Niedersächsische Landesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung und Verbesserung einer bäuerlichen Agrarstruktur in Niedersachsen (Niedersächsisches Agrarstruktursicherungs- und Agrarstrukturverbesserungsgesetz, kurz: NASVG) zur Verbandsbeteiligung freigegeben. Die AbL Niedersachsen/Bremen begrüßt die Initiative von Agrarministerin Miriam Staudte. Ziel der Gesetzesinitiative ist laut einer Kabinettsmitteilung die Sicherung und Förderung selbstständig wirtschaftender bäuerlicher Betriebe sowie die Verbesserung der Agrarstruktur. Land- und forstwirtschaftlicher Grund und Boden soll vorwiegend den Land- und Forstwirtinnen und -wirten,…

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Kritik am Nationalen Energie- und Klimaplan

Am 29.8. wurde die Aktualisierung des Nationalen Energie- und Klimaplans vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veröffentlicht. Die EU-Staaten müssen seit dem Pariser Klima-Abkommen regelmäßig Energie- und Klimapläne veröffentlichen. Diese sollen Auskunft darüber geben, welche nationalen Maßnahmen zur Erfüllung der Klimaziele geplant sind und die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten stärken. Dabei soll ein Zeitraum von 10 Jahren in den Blick genommen und zu den folgenden Themen berichtet werden: Verringerung der CO₂-Emissionen durch Abbau der Treibhausgase und Ausbau der erneuerbaren Energien, Energieeffizienz,…

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Biogasförderung künftig nach Tageszeit

Das vom Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, angekündigte „Biomassepaket“ vorgestellt und kommentiert von Thomas Griese, stellv. Vorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW und ehemaliger Staatssekretär im Umwelt- und Landwirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalens und später im Umwelt- und Energieministerium von Rheinland-Pfalz.

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Anbau von transgenem Mais in Spanien: Risiken unterschätzt

Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) hat einen Bericht über das Monitoring des Anbaus von Mais MON810 in Spanien veröffentlicht. Die Behörde kritisiert die Firma Bayer dafür, ihre Verpflichtungen zur Überwachung des Anbaus dieses insektengiftigen Mais nicht zu erfüllen. Seit mehreren Jahren wird davor gewarnt, dass sich der transgene Mais mit Teosinte, der Wildform des Mais, kreuzen und hybride Nachkommen erzeugen kann. Teosinte gilt in den Maisanbaugebieten Spaniens als besonders schwer kontrollierbares Unkraut. Obwohl sie dazu verpflichtet ist, hat die Firma Bayer die Institutionen der EU nicht offiziell über diese Risiken informiert. Das teilt…

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Wie riskant sind freigesetzte Gentech-Bakterien?

Die EU-Lebensmittelbehörde EFSA hat einen Bericht über die Anwendung von gentechnisch veränderten Mikroorganismen in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion veröffentlicht. Sie sieht darin kein neues Risiko und hält es für ausreichend, die bestehenden Leitlinien für die Risikobewertung anzupassen. Diese Einschätzung halten gentechnikkritische Organisationen und einige Behörden von Mitgliedstaaten für falsch. Gentechnisch veränderte Mikroorganismen (GMM) wie Bakterien, Hefen und Mikroalgen sind seit Jahrzehnten im Einsatz. Eingeschlossen in Fermentern produzieren sie in ihrer Nährlösung Enzyme, Vitamine, Proteine oder Fettsäuren. Aufgereinigt…

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27.08.2026

Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…