Neue Gentechnik: Keine Belege für Pestizidreduktion

Die EU-Kommission argumentiert, mit neuen gentechnischen Verfahren (NGT) hergestellte Pflanzen könnten helfen, Pestizide einzusparen. Einer Analyse der Verbraucher:innenorganisation Foodwatch zufolge gibt es dafür keine belastbaren Daten. Sie forderte deshalb zusammen mit den Umweltorganisationen BUND und Global 2000 eine „echte Pestizidreduktion statt leerer Gentech-Versprechen“. Dass Gentechnik-Pflanzen dabei helfen könnten, den Pestizideinsatz zu reduzieren, ist für Foodwatch-Pestizidexperte Lars Neumeister bislang nur eine Behauptung der Agrarindustrie. Konkrete Zahlen über ein solches Potenzial der Neuen Gentechnik habe die Europäische Union…

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BDM-Aktionen „Wir baden aus, was die Politik versäumt!“

Unter dem Motto „Wir baden aus, was die Politik versäumt“ stand die bundesweite Aktion der Milchbäuerinnen und Milchbauern des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) e.V. anlässlich des Weltmilchtags am 1. Juni, die in Hannover am 30. Mai ihren Auftakt hatte und am 31. Mai in Berlin, Düsseldorf, Stuttgart, Schwerin sowie am 1. Juni in Kiel und München fortgesetzt wurde. Unterstützende Worte kommen von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die zum zeitgleich zum Weltmilchtag stattfindenden Weltbauerntag Respekt, Wertschätzung und langfristige Perspektiven für die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern fordert. Nach den…

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Neue Gentechnik: Kanada schafft Zulassung ab

Das kanadische Landwirtschaftsministerium hat für die meisten gentechnisch veränderten Pflanzen und daraus hergestellte Lebensmittel die Zulassung abgeschafft. Solange kein fremdes Erbgut eingebaut wird, können die Pflanzen ohne jede staatliche Kontrolle angebaut und vermarktet werden. Damit folgte die Regierung eins zu eins Vorschlägen der Gentechniklobby. Biologisch und konventionell gentechnikfrei wirtschaftende Betriebe fürchten nun um ihre Existenz. Anfang Mai verkündete die kanadische Landwirtschaftsministerin Marie-Claude Bibeau neue Saatgutrichtlinien für die kanadische Lebensmittelbehörde CFIA. Sie legen fest, dass gentechnisch veränderte…

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NGO-Analyse entlarvt Ernährungssicherheits-Argument von Agrar-Lobbyisten als Schwindel

“Wir brauchen jeden Quadratmeter Boden” für den Anbau von Weizen, um “leere Teller in Europa” und Hunger in der Welt zu verhindern. Mit diesem Argument erkämpften Agrar-Lobbyisten und ihre politischen Verbündeten im Frühjahr 2022 das Aussetzen der Greening-Auflagen aus der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). 21 Mitgliedstaaten nutzten 2022 die EU-Ausnahmeregelung und ackerten die für die Biodiversität gewidmeten Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) für die landwirtschaftliche Produktion um. Doch wie eine neue Analyse von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, BirdLife International, Birdlife Österreich, Corporate Europe Observatory und GLOBAL…

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Weltmilchtag am 1. Juni: Erzeuger fordern in einem offenen Brief an die Europäische Union die Einrichtung eins Instruments zur Krisenprävention im Milchsektor

Nachfolgend dokumentieren wir den offenen Brief der europäischen Erzeuger des EMB, ECVC, APLI und der Confédération paysanne, sowie von OXFAM, SOS FAIM und CFSI an die Europäische Union mit der Forderung, jetzt ein Instrument zur Krisenprävention im Milchsektor einzurichten und den Druck vom EU-Markt und damit von den Erzeugern in der EU und in Afrika zu nehmen.

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BUND Naturschutz klagt gegen die bayerische Wolfsverordnung

Die am 1. Mai in Kraft getretene Wolfsverordnung, mit der die bayerische Staatsregierung den Abschuss von Wölfen erleichtern will, ist nach Ansicht des BUND Naturschutz (BN) rechtlich weder haltbar, noch ist der Erhaltungsstatus des Wolfes in Bayern gesichert. Darüber hinaus vernachlässige sie einen effektiven Herdenschutz. Die Staatsregierung müsse sich an Recht und Gesetz halten, weshalb der BUND Naturschutz gegen die Verordnung klagt. Zudem müssen die Kriterien für nicht schützbare Weidegebiete überarbeitet werden. Zur Klage des BUND Naturschutz gegen die Bayerische Wolfsverordnung vor dem Verwaltungsgerichtshof in München erklärt der…

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Anbindehaltung: Nun das Aus in fünf Jahren?

Eben noch war von einer Übergangszeit von zehn Jahren bis zum endgültigen Aus für die Anbindehaltung die Rede, so auch von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, da taucht in einem jetzt zwischen den zuständigen Bundesressorts kursierendem Gesetzentwurf des Tierschutzgesetzes nur noch eine Frist von 5 Jahren auf. Die sogenannte Kombihaltung (Anbindehaltung im Stall im Winter, Weidehaltung im Sommer oder stundenweiser Zugang zu einem kleinen Laufhof neben dem Stall) soll weiterhin möglich sein, es sind jedoch höhere Haltungsauflagen geplant (unter anderem ganzjährig mindestens zweimal in der Woche der Zugang zu einer Freifläche, für maximal 50…

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Europäisches Parlament muss den Weg für ein EU-Lieferkettengesetz frei machen

Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) appelliert an die deutschen Abgeordneten im Europäischen Parlament, am 1. Juni für das EU-Lieferkettengesetz zu stimmen. „Mit dem EU-Lieferkettengesetz kann die EU weltweit ein starkes Zeichen setzen, dass Ausbeutung, Umweltzerstörung und die Schädigung des Klimas in Wertschöpfungsketten europäischer Unternehmen nicht länger toleriert werden“, erklärt Martina Schaub, Vorstandsvorsitzende von VENRO. „Wir begrüßen es sehr, dass der Rechtsausschuss in seinem Vorschlag eine stärkere Einbindung von Betroffenen und zivilgesellschaftlichen Organisationen bei der Erstellung von Risikoanalysen und…

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WWF-Umfrage zu Ernährung: Sorge um bezahlbare Lebensmittel wächst

Laut einer aktuellen Umfrage, die die Naturschutzorganisation WWF in elf EU-Ländern durchgeführt hat, sehen 56 Prozent der Befragten den Preis als Grund dafür, keine nachhaltigen Lebensmittel zu konsumieren. Im Vergleich zu 47 Prozent im Jahr 2021 ist dies ein deutlicher Anstieg. In Deutschland glauben 70 Prozent der Befragten, dass nachhaltige Lebensmittel genauso viel oder weniger kosten sollten als weniger nachhaltige Alternativen. Von diesen Befragten sind 59 Prozent der Meinung, dass Preissenkungen bei nachhaltigen Lebensmitteln der richtige Weg sind, während 18 Prozent sich eine Preissteigerung bei weniger nachhaltigen Produkten wünschen. Die …

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