BÖLW zur Bundestagswahl: „Deutschland braucht eine zukunftsfähige Land- und Lebensmittelwirtschaft“

Die Mitgliederversammlung des Bio-Spitzenverbands Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) hat in Berlin in einer Resolution seine Forderungen an die Parteien zur Bundestagswahl verabschiedet. Der BÖLW fordert wirksame Maßnahmen für die mittelständische Lebensmittelwirtschaft, für mehr Tierwohl, eine gute Gemeinschaftsverpflegung, Wahlfreiheit in Sachen Gentechnik und natürlichen Pflanzenschutz. Ziel ist es, die Lebensmittelwirtschaft zukunftsfest, umweltschonend und gesellschaftlich anschlussfähig zu gestalten und die unternehmerische Verantwortung für Gemeinwohlleistungen zu stärken. Tina Andres, Vorstandsvorsitzende des BÖLW, kommentiert…

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Kein Gentech-Lachs mehr zu Weihnachten: AquaBounty ist pleite

Über 30 Jahre lang hatte das US-Unternehmen AquaBounty Technologies, Inc. erfolglos versucht, seinen schnellwachsenden Gentech-Lachs auf den Markt zu bringen. Nun hat die Firma ihre letzte Anlage geschlossen, ihre Aktien sind wertlos. Dennoch ist Zuchtlachs auf dem Weihnachtsteller nicht unbedingt gentechnikfrei. Norwegen hat gentechnisch verändertes Rapsöl als Lachsfutter zugelassen. Das Siechtum hat ein Ende: Nachdem AquaBounty bereits Fischzuchtanlagen in den USA verkauft hatte, schloss nun der letzte Betrieb des Unternehmens in Kanada die Tore. Dort waren die Elterntiere für die untergebracht, die die Lachs-Eier für die Aufzucht produzierten.…

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Agrarpolitik zum Thema machen!

Die neue Ausgabe der Unabhängigen Bauernstimme, die erste zum neuen Jahr 2025 ist da! Anlässlich des anstehenden kurzen, aber wahrscheinlich recht knackigen Bundestagswahlkampfs befasst sich der Schwerpunkt mit agrarpolitischen Bau- und Leerstellen, um deren Bewältigung sich die möglichen zukünftigen Regierungsparteien bewerben. Gemeinsam fassen Claudia Gerster, Bäuerin mit Bio-Gemischtbetrieb, und Martin Schulz, Bauer mit Neuland-Schweinemast und Biogas, in ihrem Kommentar als Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) die aktuelle Lage der Höfe, die agrarpolitische Bilanz der vergangenen Jahre und die anstehenden…

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Hofschilder mit deutlicher Botschaft

Im Februar 2025 wird ein neuer Bundestag gewählt. Und da will die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) im Vorfeld auf den Höfen ein deutlich sichtbares Zeichen setzen, auf dem Acker, am Scheunentor, am Hänger, im Hofladen: „Wir fordern die neue Bundesregierung dazu auf, sich für agrarpolitische Rahmenbedingungen einzusetzen, in denen viele und vielfältige landwirtschaftliche Betriebe unter fairen Bedingungen wirtschaften können – denn Zukunft braucht Höfe“, heißt es bei der AbL, die dazu ein Hofschild anbietet, dass individuell mit vier unterschiedlichen Sprüchen gestaltet werden kann. Weitere Informationen auch zur Bestellung und den…

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AbL begrüßt erste Ansätze der EU-Kommission zum marktpolitischen Rahmen

Die EU-Kommission hat erste Vorschläge vorgelegt zur Änderung der Rechtsrahmen in der gemeinsamen Marktorganisation (GMO) und in der Richtlinie Unlauterer Handelspraktiken (UTP). Damit geht es für Elmar Hannen, AbL-Milchbauer in Nordrhein-Westfalen, endlich nach vorne. „Der Vorstoß der EU-Kommission zeigt, dass die europäische Debatte um die Stärkung von uns Bäuerinnen und Bauern in der Wertschöpfungskette endlich nach vorne gerichtet ist. Das stärkt in Deutschland die vielen landwirtschaftlichen Verbände, die etwa einen Rechtsrahmen für eine Vertragspflicht vor Lieferung mit Preisen, Menge und Laufzeiten fordern – der Deutsche Bauernverband gehört…

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Die GAP nach 2027 - krisenfest, ökologischer und gerecht!

Die Verbände-Plattform zur Gemeinsam Agrarpolitik der EU (GAP), in der Organisationen aus Landwirtschaft, Umwelt-, Natur-, Klima-, Verbraucher- und Tierschutz sowie der Entwicklungszusammenarbeit kooperieren, hat zum Beginn der neuen EU-Legislaturperiode in Brüssel ihre Ziele, Forderungen und Vorschläge für die kommende GAP-Reform zur Diskussion gestellt. Die Stellungnahme mit dem Titel „ZUKUNFT GESTALTEN“ (DE/EN) sieht im Kern vor, dass mit Beginn der kommenden Förderperiode alle Fördermittel der GAP für eine einkommenswirksame Honorierung klar definierter Leistungen der Bäuerinnen und Bauern in den Bereichen Umwelt-, Natur-, Klima-, und Tierschutz…

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Deutsches Herkunftszeichen bewegt den Schweinemarkt - zur Freude der Ferkelerzeuger

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Seit Jahren bemühen sich viele (nicht alle!) Schweinehalter darum, dass deutsche Schweine und Ferkel bevorzugt an den Markt gehen. Höhere Auflagen beim Tierschutz, beim Immissionsschutz, beim Futterbau oder beim Baurecht verschlechtern ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber ausländischen Produzenten, argumentieren sie zu Recht. Deshalb fordern sie eine Auslobung für deutsches Fleisch von der Geburt bis zur Verkaufstheke – in der Hoffnung, dass der Verbraucher diese heimische Herkunft beim Einkauf gutheißt und belohnt. Herkunftskennzeichnung - eine langjährige Bauernforderung Auf den ersten Blick findet sich für…

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Nein zum EU-Mercosur-Freihandelsabkommen!

Mit deutlichen Worten kritisieren landwirtschaftliche Verbände, so die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), das European Milk Board (EMB) und der Bauernverband (DBV), die Einigung zum EU-Mercosur-Freihandelsabkommen in Uruquay. Jetzt muss dem Vertrag noch im EU-Rat von ausreichend vielen, nämlich 15 Mitgliedsstaaten zugestimmt werden, die zugleich mindestens 65 % der EU-Bevölkerung repräsentieren, damit es in Kraft tritt. Länder wie Österreich und Frankreich versuchen mittels Sperrminorität das Abkommen zu stoppen, auch Italien hat bereits seine Ablehnung bekundet. AbL: Bundesregierung muss Abkommen ablehnen Die…

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EU-Kommission will Position der Landwirt:innen in der Wertschöpfungskette stärken

Die EU-Kommission schlägt neue Maßnahmen vor, um die Position der Landwirte in der Agrar- und Lebensmittelversorgungskette zu stärken und die grenzüberschreitende Durchsetzung von Maßnahmen gegen unlautere Handelspraktiken zu verbessern. Der grüne EU-Abgeordnete Martin Häusling sieht darin längst überfällige positive Ansätze. Die Vorschläge, die laut EU-Kommission die Ergebnisse des Strategischen Dialogs der EU widerspiegeln, sehen unter anderem Verbesserungen bei Verträgen zwischen Landwirten und Käufern (Verarbeitern und Handel) vor, ebenso wie die Stärkung von Erzeugerorganisationen. Es soll geklärt werden, wann Begriffe wie „fair“, „gerecht“ und…

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Umwelt-NGOs bringen Glyphosat vor den Europäischen Gerichtshof

Gemeinsam mit dem Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN) Europe und seinen Mitgliedern – ClientEarth, Générations Futures, Global 2000 und PAN Niederlande – ficht PAN Germany die Zulassung von Glyphosat durch die Europäische Union vor dem Europäischen Gerichtshof an. Die von den NGOs dem Gerichtshof vorgelegte “Klage auf Nichtigerklärung“ basiert laut PAN auf einer umfassenden wissenschaftlichen und rechtlichen Analyse und benennt gravierende Mängel im Bewertungsverfahren von Glyphosat. Die NGOs belegen: Die EU-Kommission und ihre wissenschaftlichen Agenturen haben wiederholt kritische Studien, die schädliche Wirkungen von Glyphosat dokumentieren,…

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Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…