“Zukunft braucht Höfe: Wie geht es weiter in der Agrarpolitik?” Mit dieser Frage haben sich am Wochenende mehr als 180 AbLer:innen und Gäste auf der AbL-Mitgliederversammlung intensiv auseinandergesetzt. In Werkstätten und im Plenum wurde fachlich diskutiert über faire Preise, Umbau der Tierhaltung, Gemeinsame Agrarpolitik, Recht auf Nachbau, verursachergerechte Düngepolitik, gentechnikfreie Landwirtschaft, Bodenpolitik und vieles mehr. Auch Hofvorstellungen, regionales Essen und ein kulturelles Programm haben dabei nicht gefehlt.
Im Fokus der politisch strategischen Überlegungen der AbL stand die Situation auf den Höfen. Das wird dadurch gewährleistet, dass sowohl im Bundesverband, als auch in den Landesverbänden die Bäuerinnen und Bauern die politische Ausrichtung vorgeben. Dafür werden die notwendigen Beteiligungsstrukturen stetig weiterentwickelt. Besonders erfreulich war die Teilnahme vieler junger Bäuerinnen und Bauern. Am Vortag hat die junge Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL) ihre Tagung ebenfalls in Hannover durchgeführt.
Auf der Mitgliederversammlung wurde turnusgemäß auch ein neuer Bundesvorstand gewählt. Dabei sind die beiden bis dahin aktuellen Bundesvorsitzenden Claudia Gerster und Martin Schulz mit einem überragenden Wahlergebnis von den Mitgliedern wiedergewählt worden. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Claudia Schievelbein und Reiko Wöllert gewählt und als weitere Mitglieder im Vorstand Elisabeth Waizenegger, Doro Sterz, Florian Fassbinder, Anne-Monika Spallek und Bernd Voß. Den nicht mehr kandidierenden und somit ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Lucia Heigl, Anastasia Kühn, Carla Klusmann und Marcus Nürnberger wurde für ihre wertvolle und zum Teil langjährige Vorstandsarbeit herzlich gedankt.
