Aufruf an die Politik: Die Gen-Schere unter Kontrolle halten!

In einem gemeinsamen Aufruf setzen sich Organisationen aus den Bereichen Wissenschaft, Landwirt­schaft, Imkerei und Umweltschutz kritisch mit einem umstrittenen Bericht der EU-Kommission zum Einsatz Neuer Gentechnik bei Pflanzen und Tieren auseinander. Sie bemängeln, dass der Bericht der Kommission die Risiken für Mensch und Umwelt nicht ausreichend berücksichtigt und damit zu politischen Entscheidungen führen könne, die das Vorsorgeprinzip beschädigen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die Aurelia Stiftung, das Gen-ethische Netzwerk (GeN), die Gesellschaft für ökologische Forschung (GöF), die Interessengemeinschaft für…

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Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern den Stopp des geplanten EU-Mercosur-Abkommens und eine Kehrtwende in der EU-Handelspolitik

Anlässlich der in Brüssel im Rahmen des Rates für Auswärtige Angelegenheit tagenden EU-Handelsminister*innen, auf deren Tagesordnung auch das EU-Mercosur-Abkommen stand, hat ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen und Initiativen aus den Bereichen Umweltschutz, Landwirtschaft, Menschenrechte, Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe vor dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) protestiert und in einem gemeinsamen Aufruf die Bundesregierung aufgefordert, das geplante Handelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay zu stoppen. Die Bundesregierung unterstützt die Bestrebungen der…

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Demeter: Insektenvielfalt braucht Bäuerinnen und Bauern!

Seit 2001 wird der 22. Mai als „Internationaler Tag der biologischen Vielfalt“ begangen. Viel Grund zu Feiern gibt es an diesem Tag nach Ansicht des Anbauverbands Demeter jedoch nicht, solange die Absichtserklärungen zum Schutz der Artenvielfalt nicht in eine konsequente Gesetzgebung, beispielsweise in der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik, umgesetzt werden. Viele Landwirt*innen befürchten nach Ansicht von Demeter, unter neuen gesetzlichen Vorgaben nicht mehr wirtschaftlich arbeiten zu können. Daher gebe es zum noch in Verhandlungen befindlichen Insektenschutzgesetz zahlreiche Proteste. Dabei könnte die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) Chancen bieten, um…

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Glyphosat schädigt auch Insekten

„Wir erleben derzeit ein Insektensterben bedrohlichen Ausmaßes. Der Insektenreichtum geht ebenso zurück wie die Artenvielfalt, ganz abgesehen von den Auswirkungen des zunehmenden Verschwindens von Biene, Käfer und Co. auf höhere Ebenen in der Nahrungskette.“ Das teilt die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) anlässlich der Veröffentlichung neuer Erkenntnisse zur Anwendung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat in der Landwirtschaft mit. Laut der Studie gefährdet der Einsatz von Glyphosat die lebenswichtigen symbiotischen Beziehungen zwischen Insekten und Mikroorganismen und stellt somit ein ernstes Problem für Ökosysteme dar. Glyphosat schädigt laut MPG…

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Meldungen von Märkten, Handel und Vermarktern

+ Agrarhandel meldet für 2020 gute Ergebnisse + Auch Fleischindustrie zufrieden trotz Marktchaos + Weiterhin Streit mit Importferkeln bei QS + Russland exportiert Schweinefleisch

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Biokreis: Neuer Standard 'Generationengerechtigkeit' für regional & fair-Zertifizierung

Der ökologische Anbauverband Biokreis hat seine Richtlinien für seine regional & fair-Zertifizierung nach eigenen Angaben umfassend überarbeitet und will damit mithilfe eines Punktesystems den Ökolandbau gerecht gestalten, auch für kommende Generationen. Die regional & fair-Zertifizierung ist ein freiwilliger Standard, den Mitglieder im Biokreis zusätzlich zu den Biokreis-Richtlinien erfüllen können. Er steht Unternehmen aus Gastronomie, Verarbeitung und Handel sowie Imkereien und direktvermarktenden landwirtschaftlichen Betrieben offen. Sie können nach erfolgreich durchlaufener Zertifizierung ihre Produkte als regional & fair ausloben und damit laut…

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AGRARDIALOG erzielt erste Ergebnisse

In der vergangenen Woche legte die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) im Auftrag der Gesprächsplattform AGRARDIALOG erste Ergebnisse der Plattform vor. Danach haben Landwirtschaft, Lebensmittelhandel und Verarbeitungswirtschaft im AGRARDIALOG mehrere Modellprojekte auf den Weg gebracht. Die Medieninformation der DLG im Wortlaut: „Die Vertreter der teilnehmenden Organisationen und Unternehmen haben sich in den Arbeitsgruppen Milch, Schwein und Herkunftskennzeichnung auf folgende Maßnahmen verständigt: Die AG Schwein analysiert die Rahmenbedingungen für eine gemeinsame vertragliche Zusammenarbeit auf Basis der Vollkosten und Risikozulagen in…

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Agroforstsystem auch auf Grünland fördern

Eine Ausweitung der Fördermöglichkeiten von Agroforstsystemen über die von der Bundesregierung vorgeschlagenen Maßnahmen hinaus fordert die Linke im Bundestag. In ihrer Antwort auf eine Anfrage der Linken erklärt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), dass die agroforstliche Bewirtschaftungsweise auf Ackerland ein Teil des Strategieplans für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP-Strategieplan) werden soll, angeboten als Öko-Regelung. Die Förderung der Beibehaltung von Agroforstflächen würde sich laut BMEL zudem gut mit einer investiven Förderung über die 2. Säule ergänzen. Das innerhalb der Bundesregierung federführende BMEL sei daher bezüglich einer…

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Axel Vogel: Obergrenzen für neue Tierhaltungsanlagen sind dringend notwendig

Der von Mecklenburg-Vorpommern in den Bundesrat eingebrachte Antrag zur Einführung von Obergrenzen für Tierbestände in Nutztierhaltungsanlagen ist für Brandenburgs Landwirtschaftsminister Axel Vogel ein “überfälliger Anstoß, bessere Tierhaltung gesetzlich zu regeln“. „Mecklenburg-Vorpommern stößt damit eine Debatte zu einem wichtigen Faktor für tier- und umweltgerechte sowie nachhaltige Tierhaltung an – eine Debatte, die CDU und SPD im Bund und einigen Ländern bislang nicht zu führen bereit waren“, so Vogel. 55.700 Schweine starben bei dem Großbrand in der größten deutschen Schweinezuchtanlage in Alt Tellin. „Die Bilder davon sind schrecklich, und…

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Verwaltungsgericht Oldenburg erlaubt entgegen anderslautendem Erlass Tiertransport nach Marokko

Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat den von Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast untersagten Transport von 270 Rindern nach Marokko aufgrund einer Klage des betroffenen Unternehmens erlaubt. Otte-Kinast und auch der Tierschutzbund fordern Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zum Handeln auf. Die Ministerin erklärt nach dem Urteil: „Ich bedaure diese Entscheidung. Das Urteil zeigt: Der Bund muss jetzt handeln. Wir brauchen ein bundesweites Verbot der Beförderung von Tieren in Drittstaaten, in denen die Einhaltung des Tierschutzes nicht gewährleistet ist – je zügiger, desto besser!“ Das niedersächsische…

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