Molkerei Goldsteig hebt Glyphosatverbot auf und erntet Kritik von Naturschützern

Die Molkerei Goldsteig hat ihren Milchlieferanten vor vier Jahren die Anwendung des Totalherbizids Glyphosat für die Erzeugung ihres Wiesen- und Ackerfutters untersagt. Jetzt hat die Molkerei ihren Erzeugern mit Blick auf deren erhöhte Produktionskosten die Anwendung wieder erlaubt. Der BUND Naturschutz in Bayern kritisiert diese Entscheidung mit deutlichen Worten und fordert die Molkerei auf als Reaktion auf die gestiegenen Kosten den Milchviehaltern besser mehr Geld für ihre Milch zu zahlen. Die Molkerei verteidigt daraufhin ihre Entscheidung. Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) kritisiert, dass die Molkerei Goldsteig ihren Milchlieferanten den…

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Özdemir: Ostafrika droht schlimmste Hungersnot seit 40 Jahren

Bundesregierung stellt 430 Millionen Euro für globale Ernährungssicherung bereit

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ECVC: Krieg und Krisen unterstreichen Notwendigkeit für Ernährungssouveränität

Im Vorfeld des Internationalen Tages des bäuerlichen Widerstands am 17. April hat die Europäische Koordination Via Campesina (ECVC), der auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft angehört, in einem offenen Brief an die Führung mehrerer EU-Kommissionen, des Parlaments und des Rates auf die besondere Bedeutung der Kleinbäuerinnen und -bauern hingewiesen und einen soliden politischen Rahmen gefordert, um Ernährungssouveränität auf europäischer und globaler Ebene zu erreichen und im Falle einer Nahrungsmittelkrise besser vorbereitet zu sein. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und anderer globaler bewaffneter Konflikte bringt die…

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KLB Bayern: „Carbon Farming“ weder ökonomisch noch ökologisch zielführend

Der Landsoziale Arbeitskreis (LSAK) der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) Bayern begrüßt Überlegungen der Bayerischen Staatsregierung, im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms auch Förderungen zum Humusaufbau bzw. zur CO2-Bindung aufzulegen. Ein Handel mit Zertifikaten in diesem Bereich erscheint dem LSAK aber weder ökonomisch noch ökologisch zielführend zu sein. Bei Förderprogrammen zum Humusaufbau ist nach Ansicht des LSAK-Sprechers, Alfred Hainthaler (KLB-Diözesanverband Passau), der Fokus auf Programme zu legen, die einen Anreiz schaffen, sich dauerhaft um den Erhalt bzw. den Aufbau von Humus auf landwirtschaftlichen Flächen zu bemühen. Hai…

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EU-Außenbeauftragter: Russland verursacht Hunger in der Welt

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hat Russland vorgeworfen, durch den Angriffskrieg auf die Ukraine Hunger in der Welt zu verursachen. Felder würden zerstört und Weizen könne nicht mehr in andere Länder exportiert werden. Im Anschluss an ein Treffen des Rates für Auswärtige Angelegenheiten in Luxemburg erklärte Borrell: „Die Russen machen die Sanktionen für die Lebensmittelknappheit und die steigenden Preise verantwortlich. Aber nicht die Sanktionen sind die Ursache, sondern Russland, das Bomben auf ukrainische Felder wirft, und russische Kriegsschiffe, die Dutzende von Schiffen voller Weizen blockieren, die nicht aus den ukrainischen Häfen…

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Termin-HINweise

Webinar: Der Ukraine-Krieg und seine Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Ernährung vor Ort, in Deutschland und weltweit ++ Saatgut und das Recht auf Nachbau - Vom Konzern zurück in bäuerliche Hände ++ Gelbe Pracht und gutes Pflanzenöl – Pestizidreduktion im Rapsanbau

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Frieden säen, Krieg beenden – Hunger, Biodiversitäts- und Klimakrise solidarisch stoppen

„Die durch den Krieg in der Ukraine verursachte Verschärfung der Welternährungskrise muss die Politik endlich aufrütteln.“ Diesen Appell richteten heute entwicklungspolitische, bäuerliche und Menschenrechts-Organisationen an Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir bei einer Kundgebung vor dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Vor einem großen Friedenssymbol aus jungen Getreidepflanzen, flankiert von zwei Traktoren, appellierten die zivilgesellschaftlichen und bäuerlichen Vertreter:innen von Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Brot für die Welt, Christliche Initiative Romero (CIR), FIAN, INKOTA, MISEREOR und Oxfam an…

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Özdemir muss Gentechnik-Hühner und Eier stoppen

Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Vereins Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) zeigt, dass 85 Prozent der befragten Verbraucher:innen fordern, dass Eier von Hühnern, die von gentechnisch veränderten Zuchthennen abstammen, als Gentechnik gekennzeichnet werden sollten. 70 Prozent gaben an, dass sie solche Gentechnik-Eier nicht kaufen würden. Dazu kommentiert Annemarie Volling, Gentechnik-Expertin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL): „Wir fordern Bundesminister Cem Özdemir auf, sich für eine strikte Regulierung neuer Gentechniken im Sinne des Vorsorgeprinzips einzusetzen und Gentechnik-Hühner und Eier zu stoppen. Wird im…

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Versteckte Gentechnik im Osterei?

Eier von Hühnern, die von gentechnisch veränderten Zuchthennen abstammen, sollten entsprechend gekennzeichnet werden. Das sagen 85 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Verbandes Lebensmittel Ohne Gentechnik (VLOG) kurz vor Ostern. 70 Prozent würden solche Gentechnik-Eier nicht kaufen. VLOG-Geschäftsführer Alexander Hissting kommentiert die Umfrageergebnisse: „Eier verstecken ist ein beliebter Oster-Brauch. Versteckte Gentechnik in den Eiern kommt dagegen gar nicht gut an. Die Umfrage zeigt einmal mehr: die Menschen wollen wissen, wie ihre Lebensmittel hergestellt werden. Sollte so ein Verfahren eines Tages nach…

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Umstrittene Versorgungslage bei Biofutter

Werden echte Versorgungskrise haben. Geht den Bio-Betrieben das Tierfutter aus? Fürs Biosiegel wird es eng. So oder so ähnlich sind in jüngster Zeit Schlagzeilen zu lesen, die bezugnehmend auf Äußerungen des Bauernverbandes oder des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft und angesichts des Krieges in der Ukraine die Situation bei der Futtermittelversorgung für Biobetriebe beschreiben. So erklärt beispielsweise der Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft, Friedrich-Otto Ripke, in der Osnabrücker Zeitung: "Die Bio-Tierhalter sind als erste von den Kriegsauswirkungen betroffen. Wir werden eine echte Versorgungskrise beim…

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Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…