Weidepflicht für Ökobetriebe: Gemeinsamer Einsatz für eine längere Übergangsfrist

Die Umsetzung der Weidepflicht für die bayerischen Bio-Betriebe, die das Aus für einige Betriebe bedeuten wird (die Bauernstimme berichtete), war das Thema eines Spitzengesprächs in der vergangenen Woche von Staatsministerin Michaela Kaniber mit der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ Bayern), der Molkerei Gropper, der Andechser Molkerei Scheitz sowie der Präsidenten der Anbauverbände Bioland und Naturland, die die Interessen des deutschen Dachverbands BÖLW sowie die Europäische Vereinigung IFOAM Organics Europe vertreten. Im Schulterschluss von Bio-Verbänden, deren politischer Vertretung und der Bio-Verarbeitung machten…

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Union und SPD leiten keinen Politikwechsel ein!

Der Koalitionsvertrag von Union und SPD enthält aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) in einzelnen Punkten wichtige Vereinbarungen zur Weiterentwicklung der Landwirtschaft und Agrarpolitik. Hierzu zählen vor allem die finanzielle Stärkung der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) und des Umbaus der Tierhaltung in Richtung tierwohlgerecht. Auch die Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU auf „Einkommensanreize für die Erbringung von Klima-, Umwelt und Tierwohlleistungen“ in der 1. Säule und die stärkere Förderung von landwirtschaftlichen Existenzgründungen ist begrüßenswert und greift…

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Fusionen haben Bäuerinnen und Bauern bisher geschadet

Die Molkereigenossenschaften Arla Foods aus Dänemark und DMK Group haben ihre Fusionsabsicht angekündigt. Aus der Fusion soll „die größte Molkereigenossenschaft Europas hervorgehen“ und „die leistungsstärkste Molkereigenossenschaft Europas“ geschaffen werden, deren „Pro-forma-Umsatz bei 19 Milliarden Euro liegt“, so Arla und DMK in einer Mitteilung. Für den Bauernverband löst die Ankündigung „ein Aufhorchen in der Milchbranche aus“, stellt jedoch einen „nachvollziehbaren Schritt“ dar, während deutliche Kritik von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) kommt. Von einem…

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BDM zum Koalitionsvertrag: Im Agrarteil sehr viel Luft nach oben

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) hält die agrarpolitischen Inhalte des Koalitionsvertrags zwischen CDU, CSU und SPD in Summe für ernüchternd. Wie sich schon in den ersten Entwürfen abgezeichnet habe, ignoriere der Vertrag zentrale Reformvorschläge für die Milchviehhaltung und lasse die drängendsten Probleme der Branche unbeantwortet. Zukunftsfähige Landwirtschaft braucht mehr als Lippenbekenntnisse „Es ist bezeichnend, dass die Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) und ihre umfassenden Empfehlungen mit keinem Wort im Koalitionsvertrag erwähnt werden“, kritisiert der BDM-Vorsitzende Karsten Hansen. „Konstruktive Vorschläge für eine…

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Schwarz-rote Koalition: Hochrisiko-Vertrag für Klima, Natur und Mitwirkungsrechte

Deutliche Kritik am Koalitionsvertrag von Union und SPD kommt von Natur- und Umweltschutzverbänden. Von einem „Hochrisiko-Vertrag“ spricht der BUND, „einen klimapolitischen Rückfall noch hinter den Stand der Merkel-Ära“ nennt ihn die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Greenpeace sieht „die ökologischen Lebensgrundlagen und unser aller Sicherheit“ gefährdet. Optimistisch zeigt sich lediglich der NABU. „Union und SPD haben einen Hochrisko-Vertrag für das Klima und den Naturschutz abgeschlossen. In vielen Bereichen ist ein Rückschlag zu befürchten. Verantwortung für Deutschland heißt, den Kurs klar auf den Schutz von Klima und Natur zu setzen. Die neue…

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Entwicklungsorganisationen kritisieren Mittelkürzungen der Koalition bei den Entwicklungsleistungen

Licht und Schatten sehen die Entwicklungsorganisationen VENRO, Misereor und Germanwatch im jetzt vorgelegten Koalitionsvertrag. „Die Ziele können nicht mit warmen Worten erreicht werden“, heißt es bei VENRO, dem Bundesverband entwicklungspolitischer und humanitärer Nichtregierungsorganisationen (NRO), dem rund 150 deutsche NRO angehören. VENRO sieht aus Sicht der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe "ein wenig Licht und viel Schatten" im Koalitionsvertrag. Der Erhalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sei wichtig, sagt VENRO. Ein Ministerium ohne ausreichende Finanzierung könne jedoch dem großen…

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BÖLW: Koalition muss Potenziale des Wachstumsmarkts Bio heben

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) fordert mit Blick auf den Koalitionsvertrag von Union und SPD mehr Öko-Forschung und die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten. Im Koalitionsvertrag heißt es unter der Überschrift „Gleichwertigkeit von konventioneller und ökologischer Landwirtschaft“ zum Ökolandbau: „Für uns sind konventionelle und ökologische Landwirtschaft gleichwertige Bewirtschaftungsformen. Der Ökolandbau ist ein wichtiges Element einer nachhaltigen und klimaschonenden Landwirtschaft und ein wichtiger Innovationsmotor. Mit einer Biostrategie werden wir den Ausbau des Ökolandbaus deutlich stärken, indem wir die Mittel für die…

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HBB: Koalition einigt sich auf klares Bekenntnis zur Bioenergie

Die Bioenergieverbände im Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB) bewerten den Koalitionsvertrag grundsätzlich positiv und drängen auf zügiges Umsetzen der geeinigten Vorhaben im Bereich der Bioenergie. Sandra Rostek, Leiterin des HBB, der vom Bundesverband Bioenergie (BBE), dem Fachverband Biogas (FvB), dem Fachverband Holzenergie (FVH) und dem Bauernverband (DBV) getragen wird. begrüßt den Abschluss der Koalitionsverhandlungen und unterstreicht: „Das klare Bekenntnis zur Bioenergie, das die Verhandler aus CDU/CSU und SPD vereinbart haben, ist ein wichtiger und großer Schritt hin zur Erreichung der deutschen Klimaziele und ein wichtiges Signal an die…

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EMB: „Wir müssen über Genossenschaften reden!"

Mit der geplanten Fusion der Molkereigenossenschaften Arla Foods und DMK Group und einem nach eigenen Angaben kombinierten Pro-forma-Umsatz von 19 Milliarden Euro „wird es am Markt bald einen neuen Genossenschafts-Giganten geben“, erklärt das European Milk Board (EMB), der Dachverband europäischer Milcherzeugerverbände, dem auch der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft angehören. EMB-Präsident Kjartan Poulsen, selbst Arla-Mitglied und Vorstand des Verbandes dänischer Milcherzeuger (Landsforeningen af Danske Mælkeproducenter) sieht darin einen weiteren Schritt in einer im Sektor nur allzu…

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CBG zum Welt-Parkinson-Tag: BAYER & Co. müssen die Behandlungskosten mittragen!

Anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am 11. April fordert die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) die Bundesregierung auf, die Empfehlung des „Ärztlichen Sachverständigenbeirats" „Parkinson durch Pestizide" als Berufskrankheit bei LandwirtInnen anzuerkennen, rasch umzusetzen. „Die Politik muss die Berufskrankheiten-Verordnung jetzt entsprechend ergänzen. Sie darf nicht auf den letzten Metern vor der geballten Lobby-Macht einknicken", so CBG-Vorständin Brigitte Hincha-Weisel. Und Bernd Schmitz, AbL-Bundesgeschäftsführer und Mitglied der Vertreterversammlung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), fordert wie auch die…

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