„Wann, wenn nicht jetzt!“ - AgrarBündnis fordert, Landwirtschaft und Ernährung krisenfest und zukunftssicher zu gestalten

Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche hat das AgrarBündnis den Kritischen Agrarbericht 2023 vorgestellt. Der Bericht dokumentiert jährlich die Vielfalt der politischen Debatte zu Landwirtschaft und Ernährung. Er formuliert fundierte Kritik am derzeitigen Agrarsystem, benennt aber auch Konzepte, Ideen und gelungene Praxisbeispiele, wie es anders gehen könnte. Einen besonderen Schwerpunkt legt der Kritische Agrarbericht diesmal auf das Thema Landwirtschaft & Ernährung für eine Welt im Umbruch. Frieder Thomas, Geschäftsführer des Bündnisses, machte deutlich, dass die vielen aktuellen Krisen die Verletzlichkeit des derzeitigen Agrarsystems deutlich…

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Tierwohlprämien der Dreh- und Angelpunkt, nicht die Kennzeichnung

Borchert-Kommission will den Wandel der Tierhaltung (mit)gestalten

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EMB: Wirklichkeit in der Landwirtschaft crasht politische Ziele

Das Ziel einer regionalen, unabhängigen und nachhaltigen Landwirtschaft kann nach Ansicht des European Milk Board (EMB) mit der aktuellen EU-Politik nicht erreicht werden. Für das EMB steht daher fest: Wir brauchen Reformen! Mehr Unabhängigkeit und eine bessere Ernährungssicherheit, mehr regionale Produktion, kleine, mittlere und grünere Betriebe als Rückgrat der Landwirtschaft und eine durchweg nachhaltige Erzeugung ergeben ein Bild von der Landwirtschaft, das sehr viele Menschen - Bäuerinnen und Bauern, Verbraucher und auch politische Vertreter – laut EMB zu 100 Prozent unterstützen. Denn es weise in eine optimistische Zukunft, von der…

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Verbände fordern von Özdemir Scharfschaltung des EU-Sicherheitsnetzes für Agrarmärkte für den Milchmarkt

Auf der Grünen Woche haben der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und LsV Deutschland ein gemeinsam mit der Deutschen Milcherzeugergemeinschaft MEG Milch Board verfasstes Forderungspapier an Bundesagrarminister Cem Özdemir vorgestellt, in dem dieser aufgefordert wurde, das EU-Sicherheitsnetz für Agrarmärkte für den Milchmarkt scharfzuschalten. Der Milchmarkt habe seinen Kipp-Punkt längst überschritten, ein politisches Handeln sei daher höchst angebracht, so die Verbandsvertreter übereinstimmend. In den Verhandlungen auf EU-Ebene müsse Bundesagrarminister Cem Özdemir eine…

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ZALF: Carbon-Farming-Zertifikate kein sinnvolles Instrument für den Klimaschutz

Einer kürzlich im Journal of Environmental Management erschienenen Studie zufolge sind CO2-Ausgleichszertifikate, die auf einer Steigerung der organischen Kohlenstoffmenge in landwirtschaftlichen Böden beruhen (Humuszertifikate), als Instrument für den Klimaschutz ungeeignet. Vor allem die Dauerhaftigkeit der Speicherung sowie deren Überwachung seien nicht ausreichend gewährleistet. Es sei unwahrscheinlich, dass die Zertifikate den Emissionsausgleich tatsächlich langfristig erbringen, für die sie am Markt gehandelt werden, so die Autorinnen und Autoren. Die dafür eingesetzten Mittel könnten an anderer Stelle wirksamerer eingesetzt werden, etwa im…

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Deutliche Mehrheit gegen Absenkung der EU-Gentechnik-Standards

Die EU-Kommission plant, die Standards für Zulassung und Kennzeichnung von Gentechnik-Pflanzen und Lebensmitteln abzusenken. Die deutsche Bundesregierung sollte das nicht unterstützen, meint die deutliche Mehrheit in einer aktuellen Umfrage des Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG). 58 Prozent der Befragten sprachen sich Anfang Januar 2023 in einer repräsentativen Civey-Umfrage gegen eine deutsche Unterstützung der Pläne der EU-Kommission zur Gentechnik-Deregulierung aus, nur 25 Prozent sind dafür, knapp 17 Prozent unentschieden. Erfreuliche Aussagen von Lemke und Özdemir „Eine deutliche Mehrheit will, dass Deutschland sich gegen eine…

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Brot für die Welt: Umdenken bei der Hungerbekämpfung nötig

Brot für die Welt fordert anlässlich des internationalen Treffens der Agrarminister:innen beim Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) erneut ein Umdenken bei Hungerbekämpfung: Mehr Getreide auf dem Teller statt in Trog und Tank!

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Studie: Schattenseiten der Digitalisierung ernst nehmen

Nitrat im Trinkwasser, Insektensterben und Verlust der Biodiversität in der Agrarlandschaft: Digitale Technologien wie Drohnen, Sensoren, Agrar-Apps und GPS-gesteuerte Roboter können helfen, dass die Landwirtschaft ökologischer wird, etwa indem der Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden verringert wird. Doch damit dies gelingt, braucht es ökologische und soziale Leitlinien, sonst könnte die Digitalisierung bestehende Probleme sogar verschärfen. Das betonen Forschende vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in einer vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) beauftragten Studie, die…

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