NEULAND: Bei den Koalitionsverhandlungen Chance zum Umbau der Nutztierhaltung nutzen

Der NEULAND-Verein für besonders tiergerechte Nutztierhaltung erwartet von den anstehenden Koalitionsverhandlungen von SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP konkrete Schritte für den Umbau der Nutztierhaltung. „In den Ergebnissen der Sondierungen wird angekündigt, die Bäuerinnen und Bauern darin zu unterstützen, die Nutztierhaltung tiergerecht umzubauen. Das unterstützen wir und freuen uns mit dem NEULAND-Qualitätsfleischprogramm eine praktikable Alternative anbieten zu können. NEULAND verfügt über kontrollierbare Richtlinien mit einem hohen Tierwohlstandard und ist als Marke eingeführt. Ein verbindliches staatliches Tierwohllabel könnte eine…

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Europaparlament unterstützt Farm-to-Fork-Strategie

Mit 452 Ja- zu 170 Nein-Stimmen bei 76 Enthaltungen hat das Europaparlament die Kommissionsstrategie „Vom Hof auf den Tisch“ (Farm-to-Fork) unterstützt. 50 % weniger Pestizide, 25 % weniger Dünger, 50 % weniger Antibiotika und 25 % Ökolandbau in der gesamten Landwirtschaft bis 2030 lauten zentrale Ziele der Strategie, die die EU-Kommission im Mai 2020 als einen zentralen Baustein ihres "Green Deals" verkündet hat, mit dem Europa bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden soll. Neben den geplanten Regulierungen zur landwirtschaftlichen Erzeugung wird in der Entschließung der EU-Abgeordneten die gesamte Lebensmittellieferkette von der Erzeugung über…

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Irland: Nationaler GAP-Strategieplan mit Kappung und Degression

Irlands Regierung hat ihre Vorstellungen zum nationalen GAP-Strategieplan vorgestellt. Dazu zählt auch eine Kappung und Degression der Direktzahlungen aus der ersten Säule. Der GAP-Strategieplan ist laut einer Mitteilung der Regierung auf die Verwirklichung von drei allgemeinen Zielen ausgerichtet, nämlich:- die Förderung eines smarten, wettbewerbsfähigen, resilienten und diversifizierten Agrarsektors, der langfristige Ernährungssicherheit gewährleistet;- die Unterstützung und Stärkung des Umweltschutzes, einschließlich des Schutzes der biologischen Vielfalt, und des Klimaschutzes sowie eines Beitrags zur Verwirklichung der umwelt- und klimabezogenen…

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Meldungen von Märkten, Handel und Vermarktern

„Tierwohl“-Milchstandard zum Schnäppchenpreis – Bauern aufpassen! ++ Immer mehr Fleisch mit Haltungsform im Handel ++ Schweineschlachtungen gehen zurück

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Arla verschärft Kriterien für Biomilch – Bauern nicht gefragt

Auch die Industrie scheint Freude daran zu finden, sich zum Gesetzgeber aufzuspielen. Nur so ist der Vorstoß des dänisch-schwedischen Milchkonzern Arla zu verstehen, neue umfassende Richtlinien für die Biomilch aufzustellen und die bisherigen Kriterien zu verschärfen. Arla Foods, nach eigenen Angaben weltgrößter Biomolkereikonzern mit über 900 Biomilcherzeugern, davon 100 in Deutschland, hebt die Messlatte für seinen Biomilch-Standard deutlich an und führt 11 neue Kriterien zu Klimaschutz, Biodiversität, Bodengesundheit und Tierwohl ein, die über die bisherigen Anforderungen hinausgehen. So sollen die Biobetriebe u.a. komplett auf Ökostrom umstellen,…

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Europaparlament betont Vorsorgeprinzip und Wahlfreiheit bei neuer Gentechnik

In ihrer Entschließung verabschieden die Parlamentarier auch einen Absatz zu neuen Gentech­nik-Verfahren. In Absatz 36 nehmen sie den Bericht der EU-Kommission zu neuen Gentechniken und die Einleitung einer „regierungspolitischen Maßnahme“ „zur Kenntnis“. Gemeint ist damit die vorläufige Folgenabschätzung der Kommission. Die Parlamentarier betonen aber, dass das „Vorsorgeprinzip und die Notwendigkeit, Transparenz und Wahlfreiheit für Landwirte, Verarbeitungsbetriebe und Verbraucher sicherzustellen“ sei. Die geplanten Maßnahmen sollten Risikobewertungen sowie Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung umfassen. Den Verbrauchern müssten „relevante…

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BfN-Positionspapier: Auch Neue Gentechniken nach geltendem EU-Gentechnikrecht regeln

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) nimmt in einem Positionspapier Stellung zu den neuen Gentechnik-Verfahren. Das Amt erläutert darin, warum die geltende Regulierung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in der EU für Neue Gentechniken geeignet und auch notwendig ist, um sowohl Mensch, Tier und Umwelt vor potenziellen Gefahren zu schützen als auch mögliche Nachhaltigkeitsziele im Rahmen europäischer Strategien zu unterstützen. Anlass war, dass die EU-Kommission mit ihrer vorläufigen Folgenabschätzung eine mögliche Gesetzesinitiative eröffnet hat. In einer für Anfang 2022 erwarteten umfassenderen Folgenabschätzung sollen Gesetzesvorschläge zur…

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Über 69.000 Einsprüche gegen Gentechnik

Am 24. September veröffentlichte die EU-Kommission erste Vorschläge für eine mögliche Gesetzesinitiative mit dem Ziel der Deregulierung (oder abgeschwächte Regulierung) neuer Gentechnik-Verfahren. Würde die EU-Kommission mit ihren Vorschlägen durchkommen, würde für einen Großteil neuer Gentechnik-Pflanzen wichtige Prinzipien der EU-Gentechnikregulierung und das in der EU verankerte Vorsorgeprinzip ausgehebelt. Der erste Schritt einer EU-Gesetzesinitiative beinhaltet auch eine kurzzeitige öffentliche Konsultation, bei der EU-Bürger:innen die Möglichkeit haben, der Kommission ihre Meinung zu sagen. In der Regel sind solche Konsultationen wenig bekannt,…

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AbL: Die kommende GAP muss gerechter und ökologischer werden – Verordnungen anpassen!

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fordert Ministerin Klöckner und das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) zu Änderungen in den kürzlich vorgelegten Verordnungsentwürfen zur kommenden Förderperiode der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) auf. In ihrer schriftlichen Stellungnahme und auf der in der letzten Woche erfolgten Verbändeanhörung fordert die AbL im Kern:1. Mehr Gerechtigkeit bei der Mittelvergabe durch eine wirksame Definition des „aktiven Landwirts“.2. Ein ansteigendes Budget für die Öko-Regelungen ausgehend von mindestens 25 Prozent.3. Prämienhöhen in den Öko-Regelungen mit denen Bäuerinnen und Bauern Geld…

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Zehn Agrar- und Umweltverbände appellieren an sondierende Parteien: Zukunftskommission Landwirtschaft umsetzen!

Zu Beginn der Sondierungsgespräche zur Bildung der neuen Bundesregierung haben insgesamt zehn Agrar- und Umweltverbände gemeinsam an die Parteien appelliert, die in der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) errungenen Kompromisse auch in den Sondierungsgesprächen und in einer Koalitionsvereinbarung zu berücksichtigen. Im Interview mit Agra-Europe (AgE) erläutert der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Werner Schwarz, als ein Vertreter der den Appell unterstützenden Agrarverbände, die Bedeutung der gemeinsamen Positionierung mit den Naturschutzverbänden und sieht darin auch eine Stärkung der Position gegenüber der Politik. Von der…

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