Gentechnisch veränderter Weizen ist bislang ein No-Go, weil Weizen-Händler und Verarbeiter mit Recht befürchten, ihre sensiblen Märkte zu verlieren. Das will Bioceres, ein argentinisches Gentechnik-Unternehmen nun ändern. Argentinien, siebtgrößter Weizenexporteur der Welt, hatte einen HB4-Weizen zum Anbau unter Vorbehalt zugelassen, weil Importgenehmigungen fehlten. Im Mai ist dieser Vorbehalt aufgehoben worden. In ersten Provinzen gibt es dagegen Klagen, weil laut argentinischem Recht vor dem Anbau regionale Kommissionen gebildet werden müssen (unter Einbezug der Indigenen und der regionalen Bevölkerung), die darüber zu entscheiden hätten. Befürchtet…