Nach Protest von Bauern und Verbrauchern kehrt Molkerei zum Glyphosatverbot zurück

„Aufgrund der vielen Reaktionen von Verbrauchern*innen, Landwirt*innen und Medien zur Aussetzung des Anwendungsverbots von Glyphosat“ bleibt das Glyphosat-Verbot „generell und grundsätzlich in der bisherigen Form bestehen.“ Das teilt die Goldsteig Käsereien Bayerwald GmbH mit und räumt ein, die Haltung der Verbraucher*innen und auch die einiger Milcherzeuger*innen, welche keinen oder sehr wenig Ackerbau betreiben, falsch eingeschätzt zu haben. Verbraucher und Bauern begrüßen die Kehrtwende der Molkerei. Vor vier Jahren hat die Molkerei Goldsteig das Glyphosatverbot verkündet, dieses kürzlich aufgehoben und jetzt wieder eingeführt. Dieses Vorgehen…

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Borchert-Kommission: Kennzeichnung der Premiumstufe – Orientiert am Ökolandbau und offen für konventionelle Betriebe

Die Borchert-Kommission (Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung) hat aktualisierte Empfehlungen zum Umbau der Nutztierhaltung vorgelegt. Wie Agra Europe (AgE) meldet, sieht die Kommission darin zur Finanzierung des Umbaus in der Rücknahme des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes auf tierische Produkte am ehesten die politische Chance für eine Umsetzung noch in dieser Legislaturperiode. Unzureichend ist laut AgE der Kommission zufolge die von der Bundesregierung in Aussicht gestellte Investitionsförderung von 1 Mrd € in den kommenden vier Jahren. „Der Umbau kann so nicht gelingen“, heißt es laut AgE in den aktualisierten Empfehlungen. Entscheidend sei vielmehr…

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Staatliche Förderung einer Mehrgefahrenversicherung aus den Agrargeldern nicht sinnvoll

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) begrüßt die ablehnende Haltung des Bundesagrarministeriums in der Frage der Förderung von Mehrgefahrenversicherungen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK). „Es steht außer Frage, dass die wetterbedingten Risiken zugenommen haben und aller Wahrscheinlichkeit nach auch weiter zunehmen werden“, erklärt BDM-Vorsitzender Stefan Mann. „Vor diesem Hintergrund sind wir Bäuerinnen und Bauern gut beraten, uns mit der Absicherung gegen wetterbedingte Schäden an unseren Kulturen zu befassen.“ „Aufgrund der sehr großen Vielfalt an Betriebsstrukturen…

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„Wie halten Sie es mit dem Klimaschutz?“

Das bäuerliche Klimanetzwerk NRW hat im Vorfeld der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 15. Mai Wahlprüfsteine an die CDU, Grüne, FDP, SPD und Linke geschickt. In den Fragen geht es um das Einhalten von Klimaschutz, sowie Klimaschutz in der Landwirtschaft. Zum bäuerlichen Klimabündnis NRW gehören aktuell die folgenden Verbände: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. NRW (AbL NRW), Biokreis NRW e.V., Bioland NRW e.V., Bundesverband Deutscher Milchviehhalter Landesteam NRW, Demeter im Westen e.V., junge AbL, junges Bioland NRW, Landesvereinigung Ökologischer Landbau NRW e.V. (LVÖ NRW), Naturland NRW e.V., Netzwerk Solidarische…

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VENRO fordert im Ergänzungshaushalt mehr Mittel für die Ernährungssicherung im globalen Süden

Anlässlich der anstehenden Beratungen des Bundeskabinetts über den Ergänzungshaushalt für das Jahr 2022 appelliert der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) an die Bundesregierung, eine Milliarde Euro zusätzlich bereitzustellen, um die globalen Folgen des Kriegs gegen die Ukraine zu bewältigen.  „Die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs treffen viele Länder im globalen Süden mit voller Wucht“, konstatiert Martina Schaub, Vorstandsvorsitzende von VENRO. „Im Jemen, in Afghanistan und am Horn von Afrika ist die Lage auf Grund von Kriegen und Konflikten, der Corona-Pandemie und langanhaltender Dürreperioden schon jetzt extrem…

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Wege zu einer klimaneutralen Biolandwirtschaft

Klimabewusstes Wirtschaften ist angesichts des immer deutlicher wahrnehmbaren und durch den Menschen verursachten Klimawandel eine gesamtgesellschaftliche Notwendigkeit, die auch von allen Wirtschaftsbereichen erbracht werden muss. Dieser Notwendigkeit muss sich nach Ansicht des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) in der Schweiz auch die Landwirtschaft, und insbesondere die auf Nachhaltigkeit fokussierte biologische Landwirtschaft stellen. Die in Abstimmung mit Bio Suisse erarbeitete Studie «Wege zu einer klimaneutralen Biolandwirtschaft in der Schweiz» zeigt laut FiBL erstmals, welche Maßnahmen in der Landwirtschaft, aber auch von…

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Calyxt-Soja: Nachweis noch 2022 möglich?

Gentechnisch veränderte (gv) Pflanzen ohne Fremd-DNA wie eine Sojalinie der US-Firma Calyxt können bislang unerkannt nach Europa gelangen, weil europäische Überwachungslabore sie nicht nachweisen können. Experten sind zuversichtlich, dass sie noch in diesem Jahr einen Nachweis für die Calyxt-Soja vorstellen können. Um die Testmethode für genomeditierten Raps des US-Herstellers Cibus, die gentechnikkritische Verbände 2020 entwickeln ließen, wird weiter gestritten. Das Problem für die Überwachungslabore der EU ist, dass sie bislang meist nur dann Informationen über gv-Pflanzen aus Drittländern erhalten, wenn die Hersteller sie in die EU exportieren…

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Termin-HINweis

Ernährungsunsicherheit als Folge des Krieges in der Ukraine? Droht sie wirklich? Was ist zu tun?

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Wolfgang Reimer designierter Vorsitzender der Agrarsozialen Gesellschaft

Neuer Vorsitzender der Agrarsozialen Gesellschaft (ASG) in Göttingen soll Wolfgang Reimer werden. Nach einer Vorstandssitzung in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass der 66- jährige Diplom-Agraringenieur aus dem baden-württembergischen Gaildorf sich auf der Mitgliederversammlung im November bewerben wird. Er tritt die Nachfolge der früheren schleswig-holsteinischen Landwirtschaftsministerin Juliane Rumpf an, die nach sechs Jahren nicht mehr kandidiert. Reimer war bis Dezember Regierungspräsident des Bezirks Stuttgart und von 2011 bis 2016 Amtschef im Landwirtschaftsministerium Baden-Württemberg, zuvor 10 Jahre im…

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Haltungskennzeichnung: Breite Kritik am Vorschlag des Ministeriums

Damit hat das Bundesministerium (BMEL) sicherlich nicht gerechnet. Ende März hat es seine Vorstellungen zur Tierhaltungskennzeichnung für Mastschweine vorgestellt (die Bauernstimme berichtete) – und breite und heftige Kritik geerntet. Die Orientierung der Kennzeichnung an den Stufen in der Eierkennzeichnung hat in der breiten Landwirtschaft, aber auch in der Industrie und im Handel Unverständnis bis Ablehnung hervorgerufen. Tatsächlich überrascht das deutliche Abweichen von den Ergebnissen des Kompetenznetzwerkes Tierhaltung („Borchert- Kommission“) die gesamte Branche. Die Kommission hatte nach langen und intensiven Diskussionen Empfehlungen…

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