„Die Zeit ist reif für mehr Nutzpflanzenvielfalt“, lautete der Tenor einer Veranstaltung mit Podiumsdiskussion in der Werkhof-Gärtnerei Dortmund, zu der die Gärtnerei und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) eingeladen hatten. Die Gärtnerei baut etwa 70 verschiedene Tomatensorten nach demeter-Richtlinien an und eine große Anzahl davon konnte bei einer Verkostung von den zahlreichen Teilnehmern, zu denen auch die Landwirtschaftsministerin von NRW, Ursula Heinen-Esser, gehörte, kennengelernt werden. Seit 1900 sind laut FAO 75 Prozent der Nutzpflanzenvielfalt weltweit verloren gegangen. Der Hauptgrund ist, dass in der heutigen…