DVL: Blockaden lösen – Wege zu einer gemeinwohlorientierten GAP weitergehen

Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) fordert, die politischen Ambitionen im Umwelt- und Klimaschutz nicht weiter abzuschwächen und auf die großen Herausforderungen wie Biodiversitätskrise und Klimakrise entschlossen zu reagieren. Beim Deutschen Landschaftspflegetag 2025 in Bad Staffelstein (Bayern) unterstrich der DVL das enorme Potenzial, das im bundesweiten Netzwerk der Landschaftspflegeverbände steckt. Mit dem Motto des Landschaftspflegetages „Können wir! Machen wir? – Natur- und Klimaschutzziele umsetzen“ weist der DVL auf die Widersprüchlichkeit im Natur- und Klimaschutz hin. Während Politik, Verwaltung und Wissenschaft viel von…

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Termin-HINweise

Offener digitaler Stammtisch der AbL AG Agroforst zum Thema „Agroforst als Schlüssel zur Wasserresilienz?“ am 11. Juni 2025, 19 Uhr, online +++ Online Forum von Agrar Koordination & PAN Germany zum Thema „Mythos: Pestizide sichern die Ernährung der Welt“ am 11. Juni 2025 von 15:30 bis 17:30  Uhr +++ AbL goes Öko-Feldtage am 18./19. Juni 2025, Canitz, Sachsen +++ AgrarBündnis Online-Veranstaltungsreihe zu „Nutzungsalternativen für wiedervernässte Moore“ am 18.06./20.06./25.06./27.06.2025, jeweils von 9:30-12.00 Uhr   Digitaler Stammtisch: Agroforst als Schlüssel zur Wasserresilienz? Zum offenen digitalen Stammtisch der AbL-AG "Agroforst &…

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Bahnbrechendes Urteil in Klimaklage gegen RWE: Große Emittenten können für Klimarisiken haftbar gemacht werden

„Peruanischer Bauer scheitert mit Klage gegen RWE.“ So titelt die Tagesschau ihre Meldung zum jetzt erfolgten Urteil des Oberlandesgerichts Hamm im Zivilverfahren des peruanischen Kleinbauern und Bergführers Saúl Luciano Lliuya gegen den Energiekonzern RWE. Doch das ist nur die eine Seite des Urteils, wie auch Lliuya betont. Die andere: Große Emittenten können nach dem deutschen Zivilrecht für die Folgen des Klimawandels zur Verantwortung gezogen werden – erstmals in einem Urteil festgeschrieben. Die Richter:innen haben damit Rechtsgeschichte geschrieben. „Ein bedeutender Prozess im Rahmen der aktuellen Klimawandel-Debatte“ heißt es in einer Mitteilung…

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Anreize umsetzen statt ankündigen

Der Deutsche Bundestag hat im vergangenen Sommer beschlossen, zusätzliche Öko-Regelungen für die Weidehaltung von Milchkühen und zur Verbesserung der Biodiversität auf dem Acker einzuführen. In der Praxis sollten diese ab 2026 beantragt werden können. Das schwarz-rote Bundeskabinett hat jetzt beschlossen, die neuen Öko-Regelungen „Weidehaltung in milchviehhaltenden Betrieben“ und „Verteilung von Biodiversitätsflächen in den Betrieben“ nicht wie bislang vorgesehen bereits im kommenden Jahr, sondern erst 2027 einzuführen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) kritisiert diese erste konkrete Amtshandlung der neuen Bundesregierung in der…

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Bundesumweltminister für Gentechnik-Kennzeichnung

29.05.2025 +++ Das Bundesumweltministerium wird sich auch unter seinem neuen Amtschef Carsten Schneider (SPD) dafür einsetzen, dass Pflanzen aus neuen gentechnischen Verfahren (NGT) gekennzeichnet werden müssen. Das schrieb eine Sprecherin dem Infodienst Gentechnik gestern auf Anfrage. Agrarminister Alois Rainer (CSU) hat sich zu der Frage noch nicht positioniert. Bei einer Bundestagsdebatte vergangene Woche wurde jedoch deutlich, dass es zwischen den Koalitionspartnern hier noch Meinungsverschiedenheiten gibt. Wird sich Deutschland im Trilog über neue Regeln für NGT-Pflanzen in Brüssel also weiter enthalten? Auf Antrag der Fraktion Bündnis90/Die…

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AbL sieht Molkereien in der Pflicht, ihre Mitglieder umfassend zu informieren

Im Juni entscheiden die Vertreterversammlungen von Arla Foods und DMK Group über die Fusion ihrer Molkereien. Derzeit finden Informationsveranstaltungen entweder physisch oder digital für die Mitglieder der Molkereien statt. Für die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft muss eine zentrale Frage sein, wie sich die Fusion auf die Betriebsergebnisse der Höfe auswirkt. Positiv beurteilt, wenig überraschend, der DMK-Aufsichtsratschef Heinz Korte die Zukunft für die Betriebe. AbL-Bundesvorsitzende Claudia Gerster sagt: „Die Bäuerinnen und Bauern dieser Molkereien sollten diese Veranstaltungen unbedingt nutzen, und notwendige Informationen einholen,…

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Mit ChatGPT zu insektengiftigen NGT-Pflanzen

Sogenannte „NGT 1-Pflanzen“ aus Neuer Gentechnik, die an maximal 20 Stellen im Genom verändert wurden und kein fremdes Genmaterial enthalten, sollen nach einem Gesetzesvorschlag der EU-Kommission künftig ohne Risikoprüfung und Kennzeichnung freigesetzt werden können. In einem gemeinsamen Projekt der Aurelia Stiftung, des Instituts für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech und der Initiative Save Our Seeds (SOS) konnte nun allerdings erstmals gezeigt werden, dass es mit Hilfe einer öffentlich zugänglichen Version des KI-Bots ChatGPT 4o möglich ist, NGT 1-Pflanzen zu entwerfen, die insektengiftig sind. Nach dem Gesetzesentwurf…

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EU-Geld verdienen

Die Juni-Ausgabe der Unabhängigen Bauernstimme ist da! Der Schwerpunkt gibt diesmal verschiedene Einblicke in die EU-Agrarpolitik (GAP – Gemeinsame Agrarpolitik der EU). Es fehlen konkrete Schritte zur Stärkung der Bauern und Bäuerinnen am Markt, so der ostfriesische Milchbauer Ottmar Ilchmann, Sprecher der Fachgruppe GAP der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), in seinem Kommentar zu den aktuellen Entwicklungen auf europäischer und nationaler Ebene. Zu wünschen übrig lasse auch die finanzielle Unterstützung für Bewirtschaftungsweisen auf den Höfen, die Ressourcen schützen, Wetterextreme abpuffern oder artgerechte Tierhaltung umsetzen -…

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Pestizid-Abbauprodukt TFA in höhere Gefahrenklasse eingestuft

Die Bundesstelle für Chemikalien (BfC) hat in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (UBA) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Ewigkeitschemikalie Trifluoressigsäure (TFA), die unter anderem auch als Abbauprodukt verschiedener Pestizide identifiziert wurde, offiziell als fortpflanzungsgefährdend sowie als sehr langlebig und mobil bewertet und ein entsprechendes Einstufungsdossier bei der Europäischen Chemikalienagentur eingereicht. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt den Vorstoß und fordert schnelle politische Konsequenzen. Die DUH führt bereits mehrere Verfahren gegen PFAS-Pestizide (Ewigkeits-Pestizide), die Flufenacet enthalten.…

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Nicht nur auf Feldern: Pestizidbelastung in der gesamten Landschaft

Synthetisch-chemische Pestizide aus dem konventionellen Landbau verbleiben nicht auf den Anbauflächen, auf denen sie ausgebracht wurden, sondern verteilen sich „in der gesamten Landschaft“. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU). Die Ergebnisse werfen nach Ansicht des Forscherteams um Prof. Carsten Brühl ein neues Licht auf die potenziellen Umweltauswirkungen konventioneller Landwirtschaft. Um Gebiete um Äcker, Obstplantagen und Weinberge zu schützen, muss der Pestizideinsatz dringend reduziert werden, so die Forscher, für die jetzt die Politik gefragt ist. Das…

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Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…