Molkerei Gropper steigt bei PRO WEIDELAND ein

Die im bayrischen Bissingen beheimatete Molkerei Gropper steigt bei der Initiative PRO WEIDELAND ein. In dieser Woche soll in ausgewählten Märkten der Verkauf frischer Vollmilch mit dem entsprechenden Gütesiegel, das eine weidende Kuh auf einer grünen Wiese zeigt, beginnen. Das meldet das Grünlandzentrum Niedersachsen/Bremen e.V., das Eigentümer des Siegels ist. Verwaltet wird es von der PRO WEIDELAND GmbH. Die Weidemilch stammt ausschließlich von Milchbauern aus der nordrhein-westfälischen Region Aachen/Monschau. Diese müssen bei der Erzeugung und Weiterverarbeitung ihrer Milch strenge Kriterien erfüllen und unterliegen einer regelmäßigen Kontrolle.…

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Erster EU-Schritt gegen Landgrabbing

„Zur Politikgestaltung sind gute Statistiken und relevante Informationen erforderlich“ heißt es in einem Bericht des EU-Parlaments. Statistische Erhebungen, insbesondere was die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe anbelangt, beeinflussen die Entscheidungen, die beispielsweise im Zusammenhang mit der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) fallen. So enthält zum Beispiel der Reformvorschlag der EU-Kommission zur GAP u.a. eine Kappung/Degression der Hektarzahlungen ab 60 000 bzw. bei maximal 100 000 € pro Betrieb und Jahr. Damit soll der ungleichen Verteilung der Agrarzahlungen (20% der Betriebe erhalten 80% der Zahlungen) entgegengewirkt werden. Doch…

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Verbände fordern Verschlechterungs-Wettlauf bei GAP zu verhindern

Französische und deutsche Verbände-Plattformen fordern ihre Agrarminister auf, einen Verschlechterungs-Wettlauf bei der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zu verhindern. Die deutsche Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Frankreichs Minister Stéphane Travert hatten bei ihrem Treffen in Paris am 25. Juni angekündigt, dass sie zum EU-Agrarministerrat am 16. Juli eine gemeinsame Erklärung zu den Kommissionsvorschlägen zur Reform der GAP vorlegen würden. „Was die Minister bis heute, wenige Tage vor dem Agrarrat, nicht erreicht haben, vollzieht nun die Zivilgesellschaft, die das Gemeinwohl verteidigt“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung…

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Einsatz von Herdenschutzhunden

Ein Bündnis aus neun Landwirtschafts-, Natur- und Tierschutzverbänden, darunter der Deutsche Tierschutzbund, der Bundesverband der Berufsschäfer und die Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde, hat einen Entwurf zur Reform der Tierschutz-Hundeverordnung vorgelgt. Die Verbände wollen den Einsatz von Herdenschutzhunden rechtssicher machen, ohne das Wohl der Hunde zu gefährden. „In den deutschen Wolfsgebieten sind Herdenschutzhunde angesichts der Rückkehr des Wolfes für viele Betriebe unersetzlich geworden, weshalb ihr Einsatz rechtssicher möglich sein muss“, so die Verbände. Obwohl Herdenschutzhunde bewährte „Mitarbeiter“ vieler Schäferinnen und Schäfer…

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Lebensmittelhandel fordert klare Regulierung der Neuen Gentechnik

Führende Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) aus Deutschland und Österreich, wie EDEKA, Lidl, REWE und SPAR, haben in einem offenen Brief einen dringlichen Appell an die EU-Kommission gerichtet. Sie soll die Verfahren der Neuen Gentechnik und die daraus entstehenden Produkte nach EU-Gentechnikrecht als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) einstufen und entsprechend regulieren. Die Lebensmittelhändler begründeten ihre Forderung mit dem Vorsorgeprinzip. Um Verbraucher und Umwelt zu schützen, müssten die Verfahren der Neuen Gentechnik – analog zur bestehenden Gentechnik – vor ihrer Zulassung für Anbau oder Verwendung einer fundierten…

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Gift-Paket überschattet EU-Mercosur-Handelsabkommen

Am 9. Juli hat die 34. Verhandlungsrunde zwischen der EU und den MERCOSUR-Staaten begonnen. Es wird angestrebt, das Abkommen bereits am 18. Juli beim Ministertreffen zu beschließen. "Aktuell werden die Verhandlungen aber durch die Gesetzesinitiative für ein neues Pestizid-Gesetz in Brasilien überschattet", das erklärt die Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung ÖBV-Via Campesina Austria. Treibende Kraft der Gesetzesinitiative ist laut ÖBV der brasilianische Landwirtschaftsminister, Blairo Maggi, der zugleich der größte Sojaproduzent weltweit ist. Das neue Gesetz werde die Zulassung von Pestiziden und die umwelt-, gesundheits- und…

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AbL NRW erwartet klare Signale von neuer Ministerin

„Klare Signale für die Erhaltung und Weiterentwicklung der bäuerlichen Landwirtschaft“ wünscht sich die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Nordrhein-Westfalen (AbL NRW) von der neuen NRW-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Ursula Heinen-Esser (CDU). In einem Gespräch von AbL NRW-Landesvorstandesmitgliedern mit der Ministerin in Düsseldorf betonte der Landesvorsitzende der AbL NRW Bernd Schmitz den dringenden Handlungsbedarf bei der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) im Bereich der Förderung. „Wir wollen die bei den Bauern bereits erfassten Daten unbürokratisch dafür nutzen, die öffentlichen…

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Kennzeichnung muss verbindlich werden

Mehrere Umwelt- und Tierschutzorganisationen „begrüßen grundsätzlich“ in einem gemeinsamen Papier die Bestrebungen der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft nach Verbesserungen für landwirtschaftlich genutzte Tiere. Bezüglich der Einführung des geplanten staatlichen Labels auf freiwilliger Basis erachten sie es allerdings als unerlässlich, „bereits jetzt in dessen gesetzlichen Rahmen die Überführung in eine verpflichtende staatliche Haltungskennzeichnung zu verankern“. Dass dies auch EU-rechtskonform möglich sei, wurde nach Ansicht der Organisationen mehrfach durch Gutachten belegt. „Weit über das Label hinaus, sehen wir in einer…

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SPD-Ziele für GAP nach 2020

„Es gilt der Grundsatz: öffentliches Steuergeld nur für öffentliche Leistungen!“ Mit diesem Statement beginnend haben der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag Dr. Matthias Miersch und der landwirtschaftspolitische Sprecher Rainer Spiering ein Eckpunktepapier für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 vorgelegt. „Wir müssen die aktuelle Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union nutzen, um das von den Agrarwissenschaftler*innen seit Jahrzehnten geforderte Umsteuern in der Agrarpolitik jetzt umzusetzen“, fordern die SPD-Abgeordneten. Die Landwirtschaft werde heute vor allem über die bewirtschaftete Fläche…

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Japanische und deutsche Bauern gegen JEFTA-Handelsabkommen

Am 6. Juli stimmen die EU-Minister, für Deutschland ist das Wirtschaftsministerium federführend, über den Freihandelsvertrag zwischen der EU und Japan (JEFTA) ab. Aus diesem Anlass warnen japanische und deutsche Bauern vor einem Ausverkauf der bäuerlichen Landwirtschaft im Welthandel. „Deutschland muss dieses Freihandelsabkommen ablehnen“, sagt Elisabeth Waizenegger, Milchbäuerin im Allgäu und im Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL): „Ansonsten verantwortet die deutsche Bundesregierung einen weiteren Meilenstein im Ausverkauf der bäuerlichen Landwirtschaft hier und auch in Japan. Unsere Höfe, allen voran in der…

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