Hamburger Senat muss aktiv werden und Bauernhof erhalten

Nachdem die Klage der Familie Jaacks gegen den Verkauf der von ihr gepachteten Hofstelle durch die Hamburger Wirtschaftsbehörde an einen außerlandwirtschaftlichen Käufer erfolglos blieb, sucht die Familie jetzt eine neue Hofstelle. Für die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Hamburg/Schleswig-Holstein liegt es am Hamburger Senat, Familie Jaacks umgehend und zielorientiert zu unterstützen. Berit Thomsen, Geschäftsführung der AbL Hamburg/Schleswig-Holstein, erklärt: „Wenn der Hamburger Senat weiterhin tatenlos zuschaut, dann hat er zu verantworten, dass die Familie Jaacks ihren Bauernhof und damit ihre wirtschaftliche Existenz verliert.…

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Organisationen appellieren an Agrarministerkonferenz: Das Land denen, die es bearbeiten!

Zum Auftakt der internationalen Agrarministerkonferenz (Global Forum for Food Agriculture, GFFA), die auf Einladung Deutschlands vom 24. bis 28. Januar in Berlin stattfindet, weisen die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft AbL, Brot für die Welt, FIAN und INKOTA darauf hin, dass immer mehr Ackerland von Finanzinvestoren aufgekauft und für nachwachsende Rohstoffe und industrielle Zwecke genutzt wird. Am 22. Januar übergaben 30 Traktorfahrerinnen und Traktorfahrer anlässlich der 12. „Wir haben es satt“-Aktion einen Appell, diese Entwicklung aufzuhalten, an die Agrarministerinnen und Agrarminister des GFFA. „Wir haben uns erneut auf den Weg…

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G7 müssen die Krise als Chance für Transformation nutzen

Am 1. Januar 2022 hat Deutschland den G7-Vorsitz übernommen und am 21. Januar die diesjährigen Schwerpunktthemen verkündet. Anlässlich der Veröffentlichung des Programms der deutschen G7-Präsidentschaft appellieren der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) und das Forum Umwelt und Entwicklung an die G7, ihrer internationalen Verantwortung gerecht zu werden. Für die Bundesregierung biete die G7-Präsidentschaft die Möglichkeit, kraftvolle Impulse für eine Transformation der Wirtschaft und globale Solidarität zu setzen. Inhaltlich richtet sich das Programm der deutschen G7-Präsidentschaft laut Bundesregierung an fünf thematischen…

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Projekt „BienenHaltenHof“ sucht teilnehmende Höfe

Mit bäuerlicher Bienenhaltung unter anderem einen Impuls zur Erhöhung der Artenvielfalt im ländlichen Raum geben möchte das Projekt „BienenHaltenHof“ und sucht zur Teilnahme daran jetzt jeweils sechs Höfe im Süden (Allgäu, Bodenseeraum) und im Norden Deutschlands (alle nördliche Bundesländer). Die teilnehmenden Betriebe bekommen je drei Bienenvölker in Bienenwohnungen, die sie aus drei Systemen auswählen können (Bienenkiste, Bienenbox, Dadant- Magazin) und die sie dann drei Jahre lang selbst bewirtschaften. Hierzu wird fachliche Begleitung angeboten, außerdem werden Online-Veranstaltungen und Hoftage zur Beratung und Erfahrungsaustausch organisiert.…

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Neustart Agrarpolitik: AbL überträgt WHES-Treckeraktion im Livestream

„Wir haben Agrarindustrie satt!“ – viele Menschen kennen die große, bunte Demonstration für Bauernhöfe statt Agrarfabriken, welche seit mehr als zehn Jahren jeden Januar Zehntausende auf die Straße bringt. Pandemiebedingt wurde die Demonstration dieses Jahr verschoben. Aber die Agrarwende-Bewegung bleibt trotz Pandemie politisch sichtbar. Die Bäuerinnen und Bauern der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fahren am 22.1.22 mit ihren Treckern zum Landwirtschaftsministerium von Minister Özdemir. Dort übergeben sie auf einer coronakonformen Kundgebung gemeinsame Forderungen für eine zukunftsfähige Agrarpolitik. Damit wollen Bäuerinnen und…

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WHES: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ - Agrarwende jetzt!

Wenige Tage vor dem „Wir haben es satt!“-Protest am Bundestag fordern über 60 Organisationen aus Landwirtschaft und Gesellschaft heute eine rasche Umsetzung der Agrar- und Ernährungswende. Nachdem das Agrarministerium in den letzten 16 Jahren tatenlos bei Höfesterben, Tierfabriken und Klimakrise zugesehen hat, ist der Reformstau heute enorm. Deswegen muss der neue Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir jetzt schleunigst den Umbau von Landwirtschaft und Ernährungssektor anpacken. Die große „Wir haben Agrarindustrie satt!“-Demonstration, die traditionell im Januar stattfindet, wurde wegen der hohen Corona-Infektionszahlen verschoben. Dennoch findet am…

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Lob und Kritik zur Haltung des LEH

Die Ankündigungen des Lebensmitteleinzelhandels zur Haltungskennzeichnung und der mit ihr verbundenen Festlegung höherer Tierwohlstandards verursachen Lob und Kritik bei Tierschutzverbänden, überspannen den Bogen nach Ansicht des Bauernverbandes und sind für den niedersächsischen Umweltminister ein wichtiges Etappenziel auf dem Niedersächsischen Weg. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt, dass sich der Handel zu höheren Tierschutzstandards bei der Milch bekennt, sieht weiterhin auch die Politik in der Pflicht und fordert eine Verbesserung des Ordnungsrechts. „Nach dem Frischfleisch klettert der Handel nun bei der Milch auf der Haltungsformstufe nach…

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LEH startet mit Haltungsformkennzeichnung bei Milch

Nachdem aus den Reihen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) zunächst Rewe bereits Ende 2021 erste konkrete Angaben für eine Haltungsformkennzeichnung bei Milch gemacht hatte, folgen Anfang 2022 Edeka, Lidl und Aldi – mit mal mehr, mal weniger genauen Angaben zu Schritten und Zeitplan. Ein Bestandteil der angekündigten stärkeren Berücksichtigung des Tierwohls bei der Kennzeichnung ist der Verzicht auf die Anbindehaltung in den höheren Haltungsstufen. Ende 2021 teilt Rewe mit: „Die REWE Group führt ab Januar nächsten Jahres bei ihren Milch und Molkerei-Produkten schrittweise die bisher nur bei Fleisch und Fleischwaren bekannte vierstufige…

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Schweineland Spanien – produzieren bis zur Ökokrise

Ein Länderbericht und Kommentar von Marktbeobachter Hugo Gödde

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MMI: Fließt kein Geld, fließt keine Milch

Der Vorstandsvorsitzende der Milcherzeugergemeinschaft (MEG) Milch Board Frank Lenz begrüßt die jüngst gestiegenen Milchpreise, ein Gefühl der Zufriedenheit kann er aber auch mit Blick auf die neuesten Zahlen des Milch Marker Index (MMI) noch nicht verspüren. Laut MMI deckt der Milchauszahlungspreis immer noch 19 Prozent der Kosten der Milcherzeugung nicht. Im Oktober 2021 betrug der MMI 112, somit sind die Milcherzeugungskosten im Vergleich zum Basisjahr 2015 um 12 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Juli 2021 lagen die Milcherzeugungskosten in Deutschland mit 46,13 Cent pro Kilogramm Milch um knapp einen Cent höher, und der MMI legte um 2 Prozent…

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