Neue Züchtungsmethoden als Gentechnik einstufen

Ende Juli will der Europäische Gerichtshof (EuGH) darüber entscheiden, ob die neuen Züchtungstechniken wie CRISPR-Cas als Gentechnik zu beurteilen sind. Aus diesem Anlass hat ein breites Bündnis aus Landwirtschaft, Saatgutinitiativen, Umwelt- und Verbraucherschutz in einer Resolution, die jetzt an die Bundestags- und EU-Abgeordneten gegangen ist, gefordert, „dass neue molekulare Techniken wie CRISPR-Cas, TALEN, Zink-Finger-Nuklease, ODM usw. als Gentechnik einzustufen und auch nach dem geltenden Gentechnikrecht zu regulieren sind“, heißt es bei der dem Bündnis angehörenden Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). „Wir Bäuerinnen und…

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Verbände-Plattform fordert scharfe Korrektur der GAP-Vorschläge

Eine „scharfe Korrektur“ an den von der EU-Kommission vorgelegten Vorschlägen zur Reform der EU-Agrarpolitik (GAP) fordert die Verbände-Plattform, ein Zusammenschluss von 17 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Tier-, Natur- und Umweltschutz sowie Entwicklungszusammenarbeit. Anlässlich des Bund-Länder-Gesprächs mit den EU-Kommissaren Hogan und Oettinger am 10. Juli in Brüssel rufen sie in einer Stellungnahme die Bundesländer, die Bundesregierung und die EU-Abgeordneten dazu auf, die Agrarreform EU-weit auf Umwelt, biologische Vielfalt, Tierschutz und wirtschaftliche Perspektiven für bäuerliche Betriebe und ländliche Gemeinschaften…

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AbL fordert weitere Zulassung für heterogenes Saatgut

Am 2. Juli soll in der EU-Kommission in Brüssel über die weitere Zulassung sogenannter „Populationssorten“ abgestimmt werden. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fordert die EU-Kommission in einem Brief auf, dafür zu sorgen, dass weiterhin Saatgut heterogener Sorten von Hafer, Gerste, Weizen und Mais in der EU verkauft werden darf und so das Saatgut von anpassungsfähigen und stressresistenten Getreide-Populationen zu fördern. Diese heterogenen Sorten werden als Populationen, Evolutionsramsche oder Composite Cross Populations (CCP) bezeichnet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sorten sind sie genetisch breiter aufgestellt und die…

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Gerade kleinere und mittlere Betriebe fördern

„Mir ist es wichtig, gerade kleinere und mittlere Betriebe zu fördern. Die Gemeinsame Agrarpolitik muss künftig stärker als bisher auf die Situation von gerade diesen landwirtschaftlichen Unternehmen, besonders Familienbetrieben und Betrieben mit Tierhaltung, zugeschnitten werden. Der Vorschlag der Europäischen Kommission sieht mehr Flexibilität bei der Umverteilungsprämie zugunsten kleiner und mittlerer Betriebe vor. Wir sind hier auf dem richtigen Weg“, das sagt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) in einem Interview in der Juliausgabe der Unabhängigen Bauernstimme auf die Frage, ob sie die Aufschläge auf die ersten Hektare erhöhen…

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Landesregierung bricht Versprechen an Weidetierhalter

Trotz anderslautender Versprechen gibt es keine Förderung der Weidetierhaltung durch die SPD-CDU-Koalitionsregierung in Niedersachsen. „Ministerpräsident Stephan Weil und Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast brechen ihre Versprechen an die Weidetierhalter, den Wegfall der Grünlandprämie in benachteiligten Gebieten durch eine gezielte Förderung für die Weidehaltung von Milchkühen notfalls aus Landesmitteln auszugleichen. Wegen der vielen ökologischen Leistungen durch Weidehaltung stünde auch Olaf Lies als Umweltminister hier in der Pflicht. Aber nichts kommt, und das bei rosiger Haushaltslage, zuletzt noch einmal verbessert durch die…

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Neue Gentechnik fördert Patentierung

Neben viel Kritik an der von Seiten befürwortender Wissenschaftler und der Industrie immer wieder anfgeführten Sicherheit neuer gentechnischer Verfahren, wie CRISPR/CAS, werden diese auch die Patentierung von Tieren und Pflanzen weiter vorantreiben. Dies wird weitreichende Auswirkungen auf vor allem kleinere und mittelständige Züchtungsunternehmen haben, schreibt Christoph Then von Testbiotech in der Juliausgabe der Unabhängigen Bauernstimme. Auch wenn die Verfahren, wie behauptet, günstig und verhältnismäßig einfach anzuwenden seien, so profitieren doch vor allem große Konzerne, die neben der Züchtung auch eine eigene Rechtsabteilung für die…

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Umbau der GAP empfohlen

Gleich zwei wissenschaftliche Beiräte des Bundeslandwirtschaftsministeriums empfehlen einen massiven Umbau der gemeinsamen Agrarpolitik sowie der nationalen Umsetzung. Das ist einem ausführlichen Bericht in der aktuellen Ausgabe der Unabhängigen Bauernstimme zu entnehmen. Der wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz empfiehlt eine schnelle Abschaffung der Direktzahlungen und fordert diese durch an konkrete, überprüfbare Kriterien gebundene Fördermaßnahmen zu ersetzen. Auch der wissenschaftliche Beirat für Biodiversität und genetische Ressourcen will, dass die Zahlung von Fördergeldern genutzt wird, um…

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Umweltverträglicher Umgang mit Pestiziden

"Der stumme Frühling – Zur Notwendigkeit eines umweltverträglichen Pflanzenschutzes“, so heißt die im Frühjahr erschienene Publikation der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Die Akademie beschreibt sich selbst als von wirtschaftlichen und politischen Interessen unabhängig. Ihr Fokus sei es, wichtige gesellschaftliche Zukunftsthemen aus wissenschaftlicher Sicht zu beleuchten und an die Öffentlichkeit und politische Akteure zu vermitteln.Die Leopoldina appelliert mit Nachdruck an verantwortliche Akteure, dass ein „grundsätzliches Umdenken“ in der europäischen Agrar- und Chemiepolitik erforderlich sei. Als drängende Probleme der aktuellen…

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Entscheidung über Transparenz am Bodenmarkt verschoben

Der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Bundestages hat gestern die Abstimmung über einen Antrag der Linken zur Schaffung von mehr Transparenz auf dem Bodenmarkt in Deutschland ausgesetzt, das berichten die Parlamentsnachrichten des Bundestages (hib). Demnach vereinbarten die Abgeordneten mit Einverständnis der Fraktion Die Linke und im Einvernehmen der übrigen Fraktionen von CDU/CSU, SPD, AfD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen, sich in einem Berichterstattergespräch über das Thema weiter austauschen zu wollen. Die Linksfraktion begründete den Verzicht auf Abstimmung über die Vorlage damit, dass das Thema zu wichtig sei, um die Möglichkeit eines…

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Bundesregierung beim Wolf zum Handeln aufgefordert

Die mit der wachsenden Wolfspopulation einhergehenden Konflikte durch ein überlegtes und nachhaltiges Management auf ein verträgliches Maß zu minimieren und dabei die naturschutzfachlichen, wirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Interessen wie den Schutz von Weidetieren zu berücksichtigen, das ist das Ziel eines im Bundestag eingebrachten Antrages der Koalitionsfraktionen von CDU, CSU und SPD. Darin fordern die Abgeordneten die Bundesregierung unter anderem dazu auf, die Arbeit der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) über den Herbst 2018 hinaus fortzuführen. Darüber hinaus soll geprüft werden, wie die ökologischen…

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