Existenzen sichern bei ASP-Ausbruch

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in den Wildschweinbeständen vieler Regionen Osteuropas immer weiter aus (Polen, Baltikum, Moldawien, Rumänien und Tschechien, Weißrussland, Russische Föderation, Ukraine, Georgien, Armenien und Aserbaidschan). Auch Ungarn ist mittlerweile betroffen. Vielfach sind auch Hausschweinebestände von der ASP betroffen. Auf der italienischen Insel Sardinien kommt die Afrikanische Schweinepest bereits seit Jahrzehnten vor. So beschreibt Ende April das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit die Situation zur ASP. Ein Ausbruch in Deutschland hätte gravierende Folgen für…

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JEFTA so nicht ratifizieren

Das Netzwerk Gerechter Welthandel hat heute alle Bundestagsabgeordneten in einem offenen Brief aufgefordert, das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan (Japan-EU-Free-Trade-Agreement; JEFTA) vor der Ratifizierung „sorgfältig zu prüfen und von der Bundesregierung die Ablehnung des Abkommens in seiner jetzigen Form zu fordern“. Das Abkommen soll bereits am 26. Juni 2018 im Rat der EU beschlossen werden. In dem Brief drücken die Unterzeichner ihre „tiefe Besorgnis über den Inhalt und das beschleunigte Ratifizierungsverfahren des EU-Japan-Handelsabkommens aus“. Das bisher größte Handelsabkommen der EU „erfordert eine viel umfassendere Überprüfung,…

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Milchimporte aus Ozeanien vernichten bäuerliche Milchhöfe

Die Wirtschaftsminister der EU-Mitgliedsstaaten haben heute dem Handelsmandat der EU-Kommission zugestimmt, auf dessen Grundlage nun die Verhandlungen für Handelsabkommen zwischen der EU und Neuseeland und Australien beginnen. Bisher ist der sensible Milchmarkt in Europa weitestgehend vor Importen geschützt. Der Schutz soll mit diesen neuen Handelsabkommen fallen. „Die Situation auf dem Milchmarkt ist aktuell äußerst fragil und angespannt“, sagt Ottmar Ilchmann, Milchsprecher der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. „Zwar hat sich der Markt in den letzten Wochen leicht erholt, trotzdem ist perspektivisch nicht mit Preissteigerungen zu…

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In Notwehr den Wolf töten

Wölfe, die ein Weidetier von besonderem materiellen oder ideellen Wert angreifen, dürfen als letzte Möglichkeit in Notwehr getötet werden. Das meldet der Bauernbund Brandenburg als Ergebnis eines von ihm bei der Kanzlei Kubicki & Schöler in Auftrag gegebenen Rechtsgutachtens. "Wer zum Beispiel ein wertvolles Zuchttier verteidigt, geht nach unserer Rechtsauffassung straffrei aus", sagte Bauernbund-Geschäftsführer Reinhard Jung auf einer Pressekonferenz in Leibsch im Spreewald und kündigte an, dass der Bauernbund den ersten Landwirt oder Jäger, der deswegen angeklagt werden sollte, die Prozesskosten bezahlen wird. Die Verteidigung in diesem Fall würde…

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Weltweiter Protest gegen Bayer und Monsanto

Weltweit haben am 19.05.2018 in zahlreichen Städten Menschen unter dem Slogan „March against Monsanto“ gegen Chemiekonzerne wie Bayer, Monsanto, BASF oder Syngenta protestiert. In Deutschland kam es beispielsweise zu Protestmärschen mit mehreren hundert Teilnehmern in Hamburg und Düsseldorf, in Basel in der Schweiz waren es rund 2000 Demonstranten. Der Protest richtet sich gegen alle Umweltsünden und Menschenrechtsverletzungen, die mit den Agrar- und Chemie-Konzernen in Verbindung gesetzt werden: Regenwaldabholzung, Breitbandherbizide wie Glyphosat, Gen-Food, Patente auf Saatgut, Nahrungsmittel-Monopole, Aufkauf kleinbäuerlicher Betriebe, Vertreibung…

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Vorsorge vor Wirtschaftsinteressen

Die Chemiekonzerne Bayer und Syngenta sind mit ihren Klagen vor dem Gericht der Europäischen Union (EuG) gegen ein von der EU-Kommission im Jahr 2013 ausgesprochenes Teilverbot für drei Neonikotinoide gescheitert. Dabei handelt es sich um die im April 2018 wegen ihrer erwiesenen Schädigung für die Bienen von einer Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten zur Anwendung im Freiland verbotenen Mittel Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam. In einer Pressemitteilung des EuG wird insbesondere auf den für Organe wie die EU-Kommission oder Regierungen geltenden Vorsorgegrundsatz eingegangen. „Was den Vorsorgegrundsatz betrifft, weist das Gericht darauf hin,…

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EU-Agrarausschuss für Kappung

Der Agrarausschuss des EU-Parlaments hat sich mit einem deutlichen Votum für die Unterstützung der kleinen und mittleren bäuerlichen Betriebe durch die anstehende Reform der EU-Agrarpolitik (GAP) ausgesprochen. Erreicht werden soll dieses Ziel durch eine Kappung, das heißt eine Begrenzung der Flächenprämien für Großbetriebe, eine stufenweise Degression und Deckelung der Prämien. Die Kappung soll in allen EU-Mitgliedsländern greifen, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden. „Es freut mich, dass sich der Ausschuss so klar zur Notwendigkeit der Kappung und/oder Degression bekannt hat. Wir müssen auch dafür sorgen, dass dies nicht durch…

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Zukunft des Ackerbaus

Vor dem Hintergrund des Klimawandels, der Belastung des Grundwassers mit Nitrat und Pestiziden, des Insektensterbens, des Verlustes an Biodiversität sowie beispielsweise der Zunahme der Entwicklung von Resistenzen ist in den letzten Monaten auch der Ruf nach einer Neuausrichtung im Ackerbau, nach einer Ackerbaustrategie immer lauter geworden. Als „einen aktiven Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte“ hat jetzt der Zentralausschuss der Deutschen Landwirtschaft (ZDL) seine Vorstellungen zur Zukunft des Ackerbaus vorgelegt. Der ZDL, das sind der Deutsche Bauernverband (DBV), die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG), der Deutsche Raiffeisenverband…

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Tierschutzbund und Milchbauern kritisieren Schleuderpreise bei Milch

In den sinkenden Preisen für Trinkmilch, zuerst von Aldi angekündigt, in den Supermarktregalen sieht der Deutsche Tierschutzbund (TSchB) eine Entwicklung „zu Lasten der Tiere und der Landwirte“. Die auch von einer breiten Mehrheit der Gesellschaft geforderten, höheren Tierschutzstandards sind nach Ansicht des TSchB mit Dumpingpreisen nicht möglich und so werden auch die Milchkühe zunehmend zum Opfer dieses gnadenlosen Buhlens um die Schnäppchenjäger. Die Fortsetzung des Preiskampfes lässt den Landwirten keine Alternative: Sie müssen die Produktionskosten senken, die Anzahl der Kühe in der Herde erhöhen oder die Milchmenge pro Kuh steigern, um noch…

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Bauernverband verärgert über „seine“ NRW-Agrarministerin

„Völlig überraschend und für mich nicht nachvollziehbar hat sich die NRW-Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking am vergangenen Freitag auf der Agrarministerkonferenz in Münster für eine temporäre, obligatorische und entschädigungslose Milchmengenreduzierung im Krisenfall ausgesprochen“, zitiert topagrar-online den Vizepräsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) Wilhelm Brüggemeier. Bei diesem milchpolitischen Thema ginge es um eine Grundsatzfrage: „Wollen und unterstützen wir unternehmerische Entscheidungen jedes einzelnen Milcherzeugers oder machen wir uns für staatliche Reglementierungen stark“, so Brüggemeier…

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