AGRARDIALOG legt Grundstein für gemeinsame Zukunft

Für den AGRARDIALOG ist die wirtschaftliche Situation der Betriebe, die maßgeblich über die Erzeugerpreise bestimmt wird, sowie die Stellung der Landwirtschaft in der Wertschöpfungskette das zentrale Thema. Demgegenüber will die vom Bauernverband mitgegründete „Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft“ (ZKHL) den ersten Schwerpunkt zunächst auf das Thema „Herkunft Deutschland“ legen. Mit dem unmittelbaren Blick auf die wirtschaftliche Situation der Betriebe sieht sich die neue Bauernallianz, der AGRARDIALOG, nun als wichtigster Ansprechpartner für Politik, Verwaltung, Handel und Medien. Der Name Agrardialog steht bisher für die Gespräche zwischen…

weiter lesen...


BDM: Regierungsbildung für Aufbruch und Kurswechsel in der Agrarpolitik nutzen

Die Bäuerinnen und Bauern des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. haben ihre Forderung nach einem Kommando- und Kurswechsel für den Milchmarkt erneuert und ihre konkreten Erwartungen an die Agrarmarktpolitik einer neuen Bundesregierung formuliert. „Das bisherige politische Aussitzen und Totdiskutieren von längst festgestellten strukturellen Problemen im Milchmarkt hat uns Milchviehhalterinnen und Milchviehhalter erhebliche Wertschöpfungsverluste beschert, die die Substanz unserer Betriebe massiv geschädigt haben und notwendige Veränderungen für die Zukunftsfähigkeit der Betriebe deutlich erschweren“, kritisiert BDM-Vorsitzender Stefan…

weiter lesen...


Patente auf „Neue Gentechnik" bedrohen traditionelle Züchtung

Europa steht vor der Erteilung von hunderten neuen Patenten auf Saatgut. Auch ZüchterInnen, die keine Gentechnik anwenden wollen, werden dabei zunehmend durch Patente auf die „Neue Gentechnik" (u.a. Gen-Schere CRISPR/Cas) bedroht. Gegen diese Entwicklung hat die Allianz "Keine Patente auf Saatgut!" mit der Übergabe von 38 leeren Bierflaschen an das Europäische Patentamt (EPA) in München protestiert. 38 Flaggen in den Flaschen repräsentieren die Vertragsstaaten des EPA, deren VertreterInnen am Tag des Protestes an einem Treffen des Verwaltungsrates teilnahmen, der eigentlich für die korrekte Auslegung der europäischen Patentgesetze verantwortlich ist,…

weiter lesen...


AbL und NABU gemeinsam für Natur und Landwirtschaft

Die Vorstände der Landesverbände der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und des Naturschutzbundes (NABU) in Nordrhein-Westfalen (NRW) eint das gemeinsame Ziel des Erhalts bäuerlicher, kleinstrukturierter Betriebe, die auskömmlich wirtschaften und gleichzeitig Lebensräume in der Agrarlandschaft erhalten können, sowie die Unterstützung der Weidetierhaltung. Zum Thema Wolf wird ein intensiver Austausch angestrebt. Bei einem Treffen auf dem Milchviehbetrieb von Kristina Schmalor, stellvertretende Vorsitzende der AbL NRW in Sundern-Hagen, haben die Vorstände engagiert über die Probleme kleinerer Bauernhöfe diskutiert. Dabei hob Dr. Heide…

weiter lesen...


Bundespräsident dankt Bäuerinnen und Bauern für ihre Arbeit

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei einem Erntedankfest in Victorbur in Ostfriesland/Niedersachsen den Bäuerinnen und Bauern für ihre Arbeit gedankt. Es sei „weiß Gott keine Selbstverständlichkeit“, dass wir jeden Tag vor vollen Regalen stehen und uns die Lebensmittel aus dem Regal nehmen können. Ferner betonte er unter anderem mit Verweis auf die verheerende Zerstörung durch die Fluten im Sommer im Westen Deutschlands, dass in diesem Jahr die Landwirte die Abhängigkeit von der Natur besonders zu spüren bekommen hätten. «Insofern, glaube ich, ist der Erntedank auch eine Gelegenheit, um uns wieder bewusst zu machen, vor welchen Aufgaben, vor…

weiter lesen...


Agrardialog und Koordinierungszentrale Handel-Landwirtschaft im Gespräch über mögliche Zusammenarbeit

Die Gespräche zwischen den landwirtschaftlichen Organisationen im Agrardialog, zu denen auch die AbL gehört, und Vertretern der „Koordinierungszentrale Handel-Landwirtschaft“ (ZKHL) mit Bauern- und Raiffeisenverband sollen fortgesetzt werden – trotz der bisher sehr unterschiedlichen Vorstellungen zu der Art der Zusammenarbeit und den zu verfolgenden Zielen. Ausgelöst wurden die Gespräche durch eine Ankündigung des Lebensmitteleinzelhandels, den Agrardialog in Richtung ZKHL zu verlassen, und Äußerungen seitens der ZKHL, den Agrardialog in die ZKHL überführen zu wollen, woraufhin Vertreter des Agrardialogs von einer nicht zu akzeptierenden Übernahme…

weiter lesen...


Erhalt und Ausbau kleiner und mittelständischer Schlachtbetriebe notwendig

Angesichts fehlender geeigneter Schlacht- und Zerlegebetriebe für den Biobereich fordert die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) die neue Bundesregierung auf, kleine und mittelständische Unternehmen zu fördern, um diese Schlacht und Zerlegebetriebe zu erhalten und ggfs. weitere Schlachthöfe in Regionen mit geringer Schlachthofdichte aufzubauen, und erinnert an Lösungsansätze aus dem Branchengespräch Fleisch 2020. Die seit Jahren anhaltende Zentrierung in der Fleischwirtschaft mit entsprechenden Betriebsschließungen macht es nach Ansicht der AöL zunehmend schwieriger, für den Biobereich geeignete Schlacht und Zerlegestätten zu finden.…

weiter lesen...


Klimaschutz in den Koalitionsvertrag!

Mit Fridays For Future am 22. Oktober in Berlin auf die Straße

weiter lesen...


Britische Regierung will Gentechnik-Recht ändern

Das britische Landwirtschafts- und Umweltministerium (Defra) will das Gentechnik-Recht des Landes gravierend ändern. Ziel sei es, schnell neue gentechnisch veränderte Pflanzen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Großbritannien will eines der führenden Länder für Gentechnikforschung werden und ein positives Innovationsklima schaffen. Allerdings halten das viele Briten nicht für erstrebenswert. Nach einer Konsultation hat das Defra nun einen genaueren Plan veröffentlicht. Noch vor Ende des Jahres will es auf dem Verwaltungsweg eine Verordnung erlassen, die Freisetzungsversuche erleichtern soll. Sofern die in den Pflanzen vorgenommenen…

weiter lesen...


USA: Bayer Sieg und Niederlagen in US-Glyphosat-Verfahren

Ein Hoffnungsschimmer für Bayer im jahrelangen Streit über den krebserregenden Unkrautvernichter Glyphosat - erstmals hat Bayer einen juristischen Sieg vor einem Geschworenengericht in Kalifornien/USA errungen. Die Mutter eines in den USA an Krebs erkrankten Kindes gibt die Schuld daran dem Unkrautvernichter Roundup – und damit Bayer. Nach mehreren Niederlagen in vorherigen Geschworenenprozessen befand das Kalifornische Gericht, dass das Mittel nicht die Ursache der Krebserkrankung des Jungen sei. 2016 wurde bei dem damals vierjährigen Ezra Clark das Burkitt-Lymphom, eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems, diagnostiziert. Seine Mutter…

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

27.08.2026

Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…