Milchdialog: Positionspapier zu notwendigen Veränderungen im Interesse der Landwirtschaft

Im Rahmen des sogenannten „Milchdialogs“, zu dem der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) eingeladen hatte, haben sich die Verbände und Organisationen der Landwirte, die sich insbesondere für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft engagieren, auf ein gemeinsames Positionspapier "Jetzt umsteuern in der Agrar(markt)politik" verständigt. In dem an Politikerinnen und Politiker gerichteten Positionspapier sind wichtige Zielsetzungen und politische Handlungsnotwendigkeiten zusammengefasst, die erforderlich sind, um die Erzeuger zu stärken und in die Lage zu versetzen, die großen betrieblichen und politischen Herausforderungen der Zukunft zu…

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Erdüberlastungstag mahnt zur Ressourcenwende

Anlässlich des weltweiten „Erdüberlastungstags“ (Earth Overshoot Day) am 22. August mahnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zu einer radikalen Kehrtwende in der Art wie wir wirtschaften und leben. Ab diesem Tag hat die Menschheit nach Berechnungen des „Global Footprint Network“ bereits die gesamten natürlichen Ressourcen verbraucht, die unser Planet innerhalb eines Jahres erzeugen und regenerieren kann. Um ihren Ressourcenbedarf nachhaltig zu decken, bräuchte die Weltbevölkerung aktuell 1,6 Erden, gemessen am deutschen Verbrauch sogar etwa drei Erden. „Die Warnsignale blinken rot: Unsere Erde ist bis zum Anschlag überlastet. Dabei…

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Merkel steht „zweifelnd“ zum Mercosur-Abkommen

Als „das wohl konkreteste Ergebnis“ des Treffens von Vertreterinnen der Fridays for Future-Bewegung mit Bundeskanzlerin Merkel hat Luisa Neubauer, die wie auch Greta Thunberg an dem Treffen teilnahm, auf Twitter mitgeteilt, die Bundeskanzlerin „hat uns in der Kritik am Mercosur Abkommen zugestimmt & erklärt es definitiv nicht zu unterschreiben“. Daraufhin twitterte der Politische Geschäftsführer von Germanwatch, Christoph Bals: „Wenn das stimmt, ist das Sensation“. Regierungssprecher Steffen Seibert wollte nach dem Treffen dazu nichts sagen, da er aus vertraulichen Gesprächen grundsätzlich nicht berichte. Er teilte „in der Sache“ jedoch mit, dass die…

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Verbände sehen nach WBAE-Gutachten Ministerin Klöckner in der Bringschuld

Das Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) des Bundeslandwirtschaftsministeriums zeigt: Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung, Handel, Verbraucher – das gesamte Ernährungssystem muss einem Systemwechsel unterzogen werden. Nur so können Herausforderungen im Zusammenhang Klima-, Umwelt- und Tierschutz bewältigt und der Lawine ernährungsbedingter Krankheiten begegnet werden. Die Ernährungspolitik muss vom Nachzügler zum Vorreiter werden. Freiwillige Verpflichtungen reichen nicht. Die dringend notwendige Agrarwende muss durch eine sozial-ökologische Ernährungswende begleitet…

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Der Wissenschaftliche Beirat fordert umfassende Transformation des Ernährungssystems

Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) hat sein Gutachten „Politik für eine nachhaltigere Ernährung: Eine integrierte Ernährungspolitik entwickeln und faire Ernährungsumgebungen gestalten“ an Bundesministerin Julia Klöckner (BMEL) übergeben. „Um unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, brauchen wir eine umfassende Transformation des Ernährungssystems. Die gegenwärtige Gestaltung unserer Ernährungsumgebungen macht es Konsumenten und Konsumentinnen sehr schwer, sich nachhaltiger zu ernähren“, so Harald Grethe, Vorsitzender des Beirats. „Wir benötigen stärkere politische Steuerungsimpulse…

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Region stärken – Benachteiligungen für das Fleischerhandwerk beseitigen

Das Fleischerhandwerk sieht sich in vielen Punkten durch Gesetze und Vorschriften stärker belastet als große Fleisch-Industriebetriebe. Deshalb hat die „Nationalmannschaft des Fleischerhandwerks“, bestehend aus 25 hochmotivierten Nachwuchskräften, drei Trainern und der „Teamchefin“ Nora Seitz, Vizepräsidentin des Deutschen Fleischer-Verbands, eine Unterschriftensammlung für eine Petition „Region stärken – Benachteiligungen für das Fleischerhandwerk beseitigen“, gerichtet an den Petitionssauschuss des Bundestages, gestartet, damit die entsprechenden Regelungen, die der Konzentration weiter Vorschub leisten, beseitigt werden. Lebensmittel aus der…

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Demo für eine zukunftsfähige EU-Agrarreform

Agrarwende jetzt! Fördergelder nur noch für insektenfreundliche und klimaschonende Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und für den Erhalt der Bauernhöfe! Das ist die zentrale Botschaft, mit der das „Wir haben es satt“-Bündnis zur Demo anlässlich des informellen Treffens der EU-Agrarministerinnen und -minister im Rahmen der deutschen EU-Präsidentschaft in Koblenz am 30. August aufruft. „Höfesterben, Klimakrise, Tierfabriken – wir brauchen dringend einen Systemwechsel in der Agrarpolitik! Doch Julia Klöckner klammert sich mit aller Macht an die pauschalen Flächensubventionen. Davon profitieren die, die viel Land besitzen. Das muss sich ändern -…

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BN Bayern: Regionale Schlachtstrukturen aufbauen

Die Einführung eines Sonderförderprogramms für bestehende und künftig anzusiedelnde kleine Schlachthofstrukturen und das Metzgerhandwerk fordert der Bund Naturschutz in Bayern (BN) angesichts der unhaltbaren Bedingungen für Mensch und Tier in den Schlachtgroßkonzernen. Ein positives Beispiel für regionale Strukturen ist für den BN der Metzgerschlachthof in Fürth. „Der Metzgerschlachthof in Fürth ist mit der breiten Beteiligung von 105 Gesellschaftern, Metzgern, Landwirten und Viehhändlern, die eine GmbH mit gut ausgebildeten Lohnschlächtern einschließt, mit dem regionalen Einzugsgebiet und der inzwischen sehr guten Auslastung eine bundesweite…

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Backhaus: Mal über das Schlachten des politischen Tabus „Kappung“ nachdenken

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus hat anlässlich eines Treffens der Agrarministerin und der Agrarminister der ostdeutschen Länder in Berlin bezüglich einer Kappung der Direktzahlungen im Zuge der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) Diskussionsbereitschaft erkennen lassen. „Ich sage immer wieder: wir wollen keinen Konflikt zwischen kleinen und großen Betrieben konstruieren. Entscheidend ist die Leistung, die der Landwirtschaftsbetrieb für die Umwelt und die Gesellschaft erbringt“, so Backhaus. Er verstelle sich einer Debatte über Kappung und Degression der Direktzahlungen aber nicht grundsätzlich. „Für die…

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Naturbewusstseinsstudie 2019: Deutsche sind gegen Gentechnik in der Landwirtschaft

Das Naturbewusstsein in der Bevölkerung steigt, die Bevölkerung ist für Schutzgebiete und gegen Gentechnik in der Landwirtschaft. Das sind die zentralen Ergebnisse der jetzt vom Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz veröffentlichten sechsten Naturbewusstseinsstudie, die den Schwerpunkt Schutzgebiete hat. In der alle zwei Jahre erscheinenden repräsentativen Studie wird unter anderem wiederholt auch das Thema Gentechnik abgefragt: Hier ist eine deutliche Mehrheit der Befragten, nämlich 95 Prozent, der Meinung, dass mögliche Auswirkungen auf die Natur untersucht werden sollten. 81 Prozent sprechen sich für ein Verbot von gentechnisch…

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