EU-Kommission stellt Mängel bei deutschem GAP-Strategieplan fest und fordert Nachbesserungen

Am vergangenen Freitag hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) Post aus Brüssel erhalten: den Brief mit Anmerkungen der EU-Kommission zu dem von Deutschland eingereichten GAP-Strategieplan. Auf 50 Seiten fordert die EU-Kommission Deutschland auf, Aspekte zu prüfen, Mängel zu beheben bzw. Präzisierungen vorzunehmen, eine umfassendere und bessere begründete Argumentation oder weitere Informationen zu liefern. Und sie hat „eindeutige Mängel festgestellt“. Bisher liegen nur wenige Reaktionen auf das zwischenzeitlich vom BMEL veröffentliche Papier vor. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir erklärte kurz auf Twitter: „Auch wir sehen bei der GAP…

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Bauer Ulf Allhoff-Cramer klagt gegen VW-Konzern

Erstmals musste sich in der vergangenen Woche ein Gericht mit einer Klima-Klage gegen einen Autokonzern befassen. Geklagt hat mit Unterstützung von Greenpeace der Biobauer Ulf Allhoff-Cramer, der als Bauer und Klimaaktivist auch in der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft aktiv ist. „Jetzt sind wir in einer Situation, wo wir nur noch ein so kleines Zeitfenster haben, um das Ruder herumzureißen. Und deshalb muss jetzt auch die Industrie, die in so unglaublicher Weise klimaschädlich produziert, in die Pflicht genommen werden und muss dazu verpflichtet werden, sich entsprechend dem Paris-Abkommen zu verhalten und zu produzieren“, erklärt…

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Bayern will Benachteiligung kleiner Schlachtbetriebe bei der Gebührenordnung aufheben

Die Bayerische Staatsregierung will kleine Schlachtbetriebe finanziell entlasten und so nach eigenen Worten die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte in Bayern konsequent stärken. „Der Ministerrat hat deshalb ein Konzept zur grundlegenden Änderung der Fleischhygienegebühren beschlossen“, heißt es in einem Bericht aus der Kabinettssitzung vom 17. Mai 2022. Mit der Gebührenänderung will der Freistaat demnach faire Rahmenbedingungen für kleine handwerkliche Schlachtbetriebe sicherstellen. Ziel sind verringerte und vor allem einheitliche, pro geschlachtetem Tier anfallende Gebühren für die amtliche Überwachung. „Aktuell sind die Gebühren pro…

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BDL: Vorrang der Agrarproduktion beim Ausbau der Photovoltaik

„Keine Solaranlagen auf fruchtbares Ackerland.“ Das ist nach eigenen Angaben eine Kernforderung des Bundes der Deutschen Landjugend e.V. (BDL) zum Ausbau der Photovoltaik. Zugleich will die größte Junglandwirt:innen-Organisation den Vorrang für landwirtschaftliche Produktion auf Landwirtschaftsflächen, um eine sichere Versorgung mit Lebensmitteln und Agrarrohstoffen zu ermöglichen. So steht es im Positionspapier „Photovoltaikanlagen auf Landwirtschaftsflächen“, das die BDL-Bundesmitgliederversammlung am 30. April 2022 beschlossen hat. „Heutige Entscheidungen betreffen die jungen Menschen, die zukünftig Höfe übernehmen, Land pachten und dort…

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Ausreichend GVO-freier Raps verfügbar: Qualität angemessen bezahlen!

Einige Verbände versuchen immer wieder, Marktunsicherheiten zu instrumentalisieren, um bewährte Qualitätsstandards in der landwirtschaftlichen Erzeugung zu kippen. Aktuell wird der Krieg in der Ukraine genutzt, um eine angeblich drohende Nicht-Verfügbarkeit gentechnikfreier Futtermittel zu behaupten. Darauf weisen der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hin und warnen vor einem unbegründeten voreiligen Aussetzen GVO-freier Fütterung und fordern stattdessen angemessene Bezahlung der höheren Kosten für die Erzeuger:innen. Erst kürzlich hatte der Präsident des Deutschen…

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Trotz Beschuss auf die Felder

Die Situation und Rolle der Bauern in der Region um die Stadt Mykolajiw im Süden der Ukraine hat ZDF-Korrespondent Johannes Hano am 23. Mai geschildert, einer Region, in der immer wieder russische Raketen und Granaten einschlagen. Mykolajiw ist eine strategisch wichtige Stadt, da sie als Tor zu Odessa und dem dortigen, für den Export für Agrarrohstoffe wie Weizen und Mais bedeutsamen, zur Zeit blockierten Hafen gilt. Zur Situation in den Dörfern erklärt Hano, dass er mit Bauern gesprochen habe, die trotz schweren Beschusses immer wieder auf ihre Felder rausgehen und das sei nicht so leicht. „Die Russen waren hier, die wurden vertrieben. Und man hat den…

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Meldungen von Märkten, Handel und Vermarktern

Steuererhöhung für Fleisch, Senkung für Obst und Gemüse? ++ Das Märchen vom günstigen Lebensmittelland Deutschland ++ Mehr Tomaten als Schweinefleisch gegessen

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Jetzt ein starkes Zeichen setzen

Petition unterschreiben: Nicht hinter unserem Rücken. Kein Freifahrtschein für neue Gentechnik in unserem Essen!

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Termin HINweis

Gemeinwohlverpachtung: Staats- und Kirchenland in Bäuerinnen- und Bauernhand Im Rahmen der agrarpolitischen AbL-Fortbildungsreihe lautet am 02.06 online um 19.00 Uhr das Thema: Gemeinwohlverpachtung: Staats- und Kirchenland in Bäuerinnen- und Bauernhand. Nur etwa 40 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland ist im Eigentum der Landwirt:innen. Ein Großteil der Flächen ist somit im Eigentum von Personen und Institutionen, die diese an landwirtschaftliche Betriebe verpachten. Über die Auswahl der Pächter:innen haben sie ein sehr machtvolles Instrument zur Gestaltung unserer Kulturlandschaft in der Hand: Sie können die Weichen dafür…

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Höfesterben ist kein Naturgesetz, sondern Folge verfehlter Politik

Eine aktuelle Studie für den EU-Agrarausschuss belegt erneut, dass der Strukturwandel Millionen von Arbeitsplätzen auf dem Land gekostet hat – und weitere Millionen kosten wird, wenn die Politik nicht eingreift. Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament und Mitglied im Umweltausschuss, mahnt eine radikal veränderte Subventionspolitik an. Die von der Fachabteilung Struktur- und Kohäsionspolitik in der Generaldirektion Interne Politikbereiche vorgelegte Studie zeigt nach Ansicht der Autor:innen unter anderem, „dass der zahlenmäßige Rückgang der landwirtschaftlichen Betriebe maßgeblich auf eine Marktstruktur…

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