Der Gentechnik-Wolf wirft seine Schatten

Die US-Firma Colossal Biosciences behauptet, den ausgestorbenen ‚Schattenwolf‘ wieder zum Leben erweckt zu haben. Diese Art (Canis dirus) ist vor über 10.000 Jahren ausgestorben und mit dem heute lebenden Grauwolf nicht direkt verwandt. Tatsächlich aber hat Colossal nicht mehr als einen gentechnisch veränderten Grauwolf geschaffen, der an 20 Stellen in seinem Erbgut verändert ist. Unter anderem ist der Wolf jetzt größer und hat ein verändertes Fell. In zahlreichen Medienberichten über diese Tiere wurde richtig festgestellt, dass hier keineswegs eine ausgestorbene Tierart wiederbelebt wurde. Doch die Risiken für die Umwelt bleiben in der…

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Diese Art von Genossenschaftsstrukturen müssen hinterfragt werden

Die Fusionspläne der Molkereigenossenschaften Arla und DMK sorgen weiter für Gesprächsstoff. Die Informationspolitik der Molkereien zu ihren Fusionsplänen ist für die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) „absolut dürftig“ und „skandalös“. Diese Art von Genossenschaftsstrukturen sei dringend zu hinterfragen und die Position der Erzeugerinnen und Erzeuger durch entsprechende politische Rahmenbedingungen zu stärken. Nichts Gutes erwartet die MEG Milch Board von der geplanten Fusion, sieht die Kartellbehörden gefordert und fordert, dass eine Genehmigung des Zusammenschlusses nicht erfolgen sollte, bevor nicht eine flächendeckende…

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Veganer Fleischersatz: Nische zwischen Hype und Realität

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Es ist noch nicht lange her, da galt der Veggie-Markt als riesiger Wachstumsmarkt und die Fleischalternativen als eine Rettung des schwächelnden und schrumpfenden Fleischmarktes. Wer sich nicht in dem Boom engagierte, galt als innovationsfeindlich und verpasse den Zug der Zeit. „Die Veränderung kommt. Wir entscheiden uns nur noch, ob mit uns oder ohne uns,“ verkündete der Fleischersatz-Guru und Ex-Pionier beim Marktführer „Rügenwalder Mühle“ Godo Röben noch vor einem Jahr auf dem „Fleischkongress“(!). Inzwischen ist es ruhiger geworden um den Hype. Zwar konsolidiert sich der Markt und geht in viele Richtungen, aber…

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MMI 2-2025: MEG Milch Board appelliert an die neue Bundesregierung

Zur Deckung ihrer Milcherzeugungskosten fehlen den Milchbäuerinnen und Milchbauern im Bundesdurchschnitt immer noch 6 Prozent. Der Vorstandvorsitzende der MEG Milch Board Frank Lenz appelliert deshalb an die zukünftige Bundesregierung, die Bedeutung der deutschen Milchwirtschaft nicht aus den Augen zu verlieren und den Weg zu mehr Marktbeteiligung durch die Vertragspflicht für alle Marktbeteiligten und 100 Prozent der Milch umzusetzen. Im Januar 2025 lag der Milch Marker Index in Deutschland bei 121. Die Milcherzeugungskosten sind von Oktober 2024 bis Januar 2025 sehr leicht von 55,58 Cent auf 55,78 Cent pro Kilogramm gestiegen. Da aber der…

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Photovoltaik-Ausbau landwirtschafts- und umweltgerecht gestalten

Die AbL veröffentlicht im April ihr Positionspapier: „Landwirtschaft & Energiewende - Für einen landwirtschafts- und umweltverträglichen Photovoltaik-Ausbau“. Das Papier enthält konkrete Vorschläge für politische Entscheidungstragende auf kommunaler-, Landes-, und Bundesebene zur Gestaltung eines landwirtschafts- und umweltverträglichen Photovoltaik(PV)-Ausbaus. Dabei spricht sich die AbL ausdrücklich für den aus Klimaschutzgründen notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien aus. Da dieser zu größeren Teilen auf landwirtschaftlichen Flächen erfolgt, fordert sie, dass dadurch aufkommende Konkurrenzsituationen zwischen Energie- und Nahrungsmittelerzeugung…

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Bodenschutz in der EU: Ein Anfang, aber noch kein Durchbruch

In der vergangenen Woche haben sich Rat, Europaparlament und EU-Kommission auf eine EU-Bodenrichtlinie geeinigt. Für die Landwirtinnen und Landwirte sollen keine konkreten Verpflichtungen hinzukommen. Von „schwierigen Verhandlungen“ spricht der grüne EU-Abgeordnete Martin Häusling, der in dem Ergebnis einen Anfang, aber noch keinen Durchbruch sieht. „Der Widerstand gegen die Bodenüberwachungsrichtlinie war enorm – insbesondere in den letzten Tagen hatte die Agrarlobby massiv gegen die Vorlage polemisiert. Trotzdem ist es gelungen, einen wichtigen Einstieg in den Bereich Bodenschutz zu schaffen. Zwar ist die nun vorliegende Richtlinie noch weit davon…

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Bauernverband und EU-Jungbauern beim Bodenschutz nicht einer Meinung

Für den Bauernverband (DBV) stellt die Einigung auf europäischer Ebene zur Bodenüberwachungs- und resilienzrichtlinie eine „untragbare Belastung für die Praxis dar“, während die Richtlinie für die EU-Jungbäuerinnen und -bauern, CEJA (Conseil Européen des Jeunes Agriculteurs), eine bessere Entscheidungsfindung auf betrieblicher und politischer Ebene ermöglicht, „ohne die Junglandwirte zusätzlich zu belasten“. CEJA versteht sich als die Stimme der nächsten Generation von Landwirten in Europa gegenüber den europäischen Institutionen. Die Mitgliedschaft erstreckt sich laut CEJA über 22 EU-Mitgliedstaaten und 33 nationale Mitgliedsorganisationen. Darunter…

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Kaum Schoko-Osterhasen ohne Ausbeutung im Regal

Ostern steht vor der Tür und damit schon seit Wochen Regale voller Schokohasen, -küken und -eier. Doch wer glaubt, mit gutem Gewissen das Osternest füllen zu können, liegt nach Ansicht der Entwicklungs- und Hilfsorganisation Oxfam falsch, wie neue Recherchen von Oxfam zeigen. Armut bleibt die Regel im Kakaoanbau. Die neue Oxfam-Studie „Raising the bar. Supermarkets must urgently adress structural exploitation of cocoa.” analysiert, ob Supermärkte Verantwortung für ihre Lieferkette übernehmen. Die Recherchen ergaben, dass die Versprechen weit von der Realität abweichen: Aldi Nord, Edeka, Lidl und Rewe zahlen für weniger als 4 Prozent der angebotenen…

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OECD: Rollback bei den Agrarumweltleistungen

Der ursprünglich positive Trend der Agrarumweltleistungen der 27 in der OECD zusammengeschlossenen Industriestaaten der Welt hat sich im Verlauf der letzten 30 Jahre deutlich verlangsamt und in Kernbereichen in der letzten Dekade sogar umgekehrt. Das geht aus dem Bericht der Organisation Environmental Performance of Agriculture in OECD Countries hervor. Positiv vermerkt die OECD, dass die landwirtschaftliche Produktion in diesem Zeitraum zwar um 40 % gestiegen ist, die landwirtschaftliche Nutzfläche jedoch um 10 % abgenommen hat und die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft nur um 4 % gestiegen sind. Diese Fortschritte in Bezug auf die…

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Fleischverzehr leicht steigend

Nach vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) lag der rechnerische Fleischverzehr in Deutschland im Jahr 2024 mit durchschnittlich 53,2 Kilogramm pro Person leicht über dem der beiden Vorjahre (2022: 52,8 sowie 2023: 52,9 Kilogramm pro Person). Insbesondere Hühnerfleisch war beliebter, während der Verzehr von Schweinefleisch in den vergangenen Jahren nahezu stagniert. Die Fleischerzeugung legte erstmals seit 2016 wieder zu, teilt das BZL mit. Wie aus der Versorgungsbilanz Fleisch 2024 hervorgeht, lag Schweinefleisch beim Verzehr mit 28,4 Kilogramm je Einwohner erneut vorn, jedoch mit rund 100 Gramm weniger als 2023. Die…

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