DUH meldet Etappensieg im Kampf gegen Glyphosat: Zulassung von Roundup Future bleibt in wesentlichen Teilen ausgesetzt

Die Zulassung des Glyphosat-Pestizids Roundup Future bleibt laut einer Mitteilung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) in wesentlichen Teilen ausgesetzt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat demnach einen Antrag des Pestizidherstellers Monsanto Agrar Deutschland GmbH auf Anordnung der sofortigen Vollziehung der Zulassung für das glyphosathaltige Mittel Roundup Future teilweise zurückgewiesen. Das BVL kommt nach vorläufiger Prüfung zu dem Schluss, dass bei Heranziehung neuer Daten Grenzwertüberschreitungen im Grundwasser für einige Anwendungen nicht ausgeschlossen werden können. Zuvor hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH)…

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Bayer-Vorstand: Noch ein Jahr auf Bewährung

Der Umsatz der Bayer AG ging 2024 zurück, der Konzern machte 2,5 Milliarden Euro Verlust, die Zahl der unerledigten Glyphosatklagen in den USA steigt wieder. Der Aktienkurs hat sich seit dem Amtsantritt von Bill Anderson als Vorstand vor zwei Jahren halbiert. Wichtige Investoren kritisierten dessen Arbeit auf der Hauptversammlung des Konzerns massiv und machten deutlich, dass Anderson in diesem Jahr endlich liefern muss. Das Finanzjournal ftd.de überschrieb seinen Vorbericht zur diesjährigen Hauptversammlung des Bayer-Konzerns mit: „Andersons Endgegner heißt Glyphosat“. Das trifft in zweierlei Hinsicht zu. Zum einen zieht die vor allem aus der Tochter…

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BDL: Agrarische Einkommensperspektiven zu vage

Die Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) sollten der Fahrplan für eine nachhaltige und tragfähige Agrarpolitik sein. Ihre Umsetzung fordert auch der Bund der Deutschen Landjugend (BDL). Doch im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD findet sich laut BDL nur wenig von dem, was die ZKL empfiehlt. Erwähnt werde sie im Gegensatz zur Zukunftskommission Fischerei gar nicht. Ein nach Ansicht des BDL bedauerliches Signal – und ein Armutszeugnis für eine Politik, die vorgibt, die Landwirtschaft besonders im Blick zu haben.  „Die zentralen Leitlinien für die Landwirtschaft der Zukunft wurden gemeinsam von Wissenschaft, Landwirtschaft und…

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Bayer muss Verantwortung und Haftung übernehmen

Wer Risikoprodukte auf den Markt bringt, muss bei Schäden zahlen. Das fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) mit Blick auf die morgige virtuelle Bayer-Hauptversammlung, auf der unter anderem Bernd Schmitz, stellvertretender AbL-Bundesgeschäftsführer, zu den Aktionären sprechen wird. „Bayer bringt viele Produkte auf den Markt und behauptet stets, sie seien sicher. Bayer behauptet auch, dass die Verantwortung für ihre Produkte im Zentrum ihres Handelns steht. Die AbL fordert Bayer auf, endlich ihren eigenen Ansprüchen nachzukommen“, erklärt Schmitz und nennt als Beispiel Parkinson. „Parkinson ist seit März 2024 auf der Liste der…

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Offener Brief an die Bayer-Aktionäre

Vor der Bayer-Hauptversammlung am 25. April 2025 haben über 100 Organisationen aus der EU, den USA und der ganzen Welt einen Offenen Brief an die Bayer-Aktionäre unterzeichnet. Die Organisationen – Vertreter:innen aus den Bereichen Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Wissenschaft, Menschenrechts- und Umweltschutz - fordern die Aktionäre auf, die intensive Lobbykampagne von Bayer in den USA zu stoppen, mit der verhindert werden soll, dass Bürger vor Gericht gehen, wenn sie nach dem Einsatz von Roundup oder anderen schädlichen Pestiziden Gesundheitsschäden erlitten haben, Lobbying-Bemühungen des Konzerns zu stoppen, die dem öffentlichen Interesse schaden…

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Milchmenge knapp – Preis stabil – Entwicklung ungewiss

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Anfang des Jahres war die Milchwelt noch weitgehend in Ordnung. Alle Marktexperten waren sich einig, dass 2025 ein gutes Jahr für die Beteiligten wird. Die fundamentalen Daten deuteten auf einen stabilen Markt. Trotz Sorge, ob der Verbraucher bei den erhöhten Preisen mitspiele, war die Stimmung am Markt nicht euphorisch, aber auch nicht schlecht. Selbst der hohe Butterpreis, ein Kernelement der Preisbildung, konnte sich am Markt (fast) behaupten. Stabile Daten An der grundlegenden Faktenlage hat sich bis heute nichts verändert. Ein wichtiger Faktor, die Marktversorgung, die in der Vergangenheit immer den Druck…

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AbL legt neuer Bundesregierung Vorschläge für Photovoltaik-Ausbau vor

Die größte Gefahr beim Ausbau von Photovoltaik-Anlagen besteht nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft im Agieren kapitalstarker Akteur:innen am Bodenmarkt, das zu einem Ansteigen der Pacht- und Kaufpreise auf landwirtschaftlichen Flächen führt. Solche Akteure finden sich auch in der jetzt von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Liste der erfolgreichen Gebote der Ausschreibung für PV-Freiflächenanlagen und für Solaranlagen, die auf baulichen Anlagen errichtet werden, die weder Gebäude noch Lärmschutzwände sind, (Solaranlagen des ersten Segments) des Gebotstermins 1. März 2025. Neben bekannten Energie-Konzernen wie E.ON finden…

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OECD-Beschwerde gegen BAYER: Ein Jahr keine Entscheidung - Betroffene leiden weiter

Vor genau einem Jahr haben Organisationen aus Lateinamerika und Deutschland eine Beschwerde gegen die Bayer AG bei der OECD eingereicht. Trotz mehrfachem Austausch mit den Behörden, steht eine Entscheidung darüber noch immer aus. Betroffene von schweren Menschenrechtsverletzungen und gravierenden Umweltschäden im Zusammenhang mit Bayers Sojasaatgut- und Pestizidgeschäften in Südamerika warten weiterhin auf eine Antwort, das teilt das katholische Entwicklungshilfswerk Misereor mit. Die Beschwerde wurde im April 2024 von einem Bündnis sechs zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Argentinien, Brasilien, Paraguay, Bolivien und Deutschland, darunter…

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Tag der Landlosen: FIAN weist auf wachsende Landkonzentration hin

Anlässlich des Internationalen Tags der Landlosen am 17. April hat die Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland auf die weltweit wachsende Landbesitzkonzentration hingewiesen und auf die dringende Notwendigkeit von Agrarreformen aufmerksam gemacht. Diese sollten auch erneut zu einer Priorität der deutschen Entwicklungspolitik werden. FIAN sieht zudem dringenden Handlungsbedarf zur Unterbindung von Landgrabbing durch deutsche Unternehmen. Weltweit sind 98 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe unter 20 Hektar groß. Sie sind auf einem Viertel der Ackerflächen regelrecht eingequetscht, so FIAN. Die restlichen zwei Prozent besitzen hingegen 75…

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„Ohne Gentechnik"-Produkte für über 17 Milliarden Euro verkauft

2024 wurden in Deutschland rund 17,1 Milliarden Euro für „Ohne Gentechnik"-Lebensmittel ausgegeben. Der erfolgreiche Markt zählt jetzt auf politische Unterstützung durch die neue Bundesregierung, so der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG). Gegenüber 2023 ist der Umsatz mit Produkten, die mit dem grünen „Ohne GenTechnik"-Siegel ausgezeichnet sind, insgesamt um 1,6 Prozent leicht zurückgegangen. Das dürfte nach Ansicht des VLOG auch auf Inflationseffekten beruhen. Nach großen Preissteigerungen in den Jahren 2022 und 2023 insbesondere bei Milchprodukten sind die Preise 2024 teilweise wieder deutlich gesunken. In diesem Segment ist der „Ohne…

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