Mit dem Abbau der Schweinehaltung punkten

Schweinehaltende Betriebe, die ihre Bestände abstocken oder ganz aufgeben, erhalten in Niedersachsen bevorzugten Zugang zu den Fördermitteln aus dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP). Dazu erklärt Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte: „Schweinehaltende Betriebe erleben derzeit große wirtschaftliche Unsicherheiten – nicht zuletzt durch die sinkende Nachfrage nach Schweinefleisch. Veränderungsbereiten Betrieben möchte ich daher dabei helfen, alternative Standbeine aufzubauen. Mit dem AFP setzen wir jetzt einen weiteren wichtigen Baustein unseres Diversifizierungsprogramms um.“ Ziel der angepassten neuen Förderung ist es, Neuorientierungen…

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Umfrage analysiert psychische Belastung bei Landwirtinnen und Landwirten

Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts MARKET in Österreich im Auftrag der Österreichischen Hagelversicherung hat die psychische Belastung bei Landwirtinnen und Landwirten analysiert. Die größten Sorgen bereiten demnach insbesondere preis- und kostengebundene Faktoren. So leidet beispielsweise jeder Zweite unter steigenden Preisen für Dünger und Energie als auch unter höheren Abgaben. Auch Ernteausfälle durch Unwetter usw. sorgen bei einem großen Teil der Befragten für persönliche Bedenken. „Drei Viertel der befragten Landwirte gaben an, dass vor allem psychische Herausforderungen in den letzten Jahren mehr geworden sind. Auch bei den…

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Krisengewinne und Lebensmittelteuerung

Dass Energieunternehmen seit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine enorme Profite eingefahren haben, ist weithin bekannt. In den letzten Monaten häufen sich jedoch auch Belege für Krisenprofiteure aus dem Agrar- und Ernährungssektor, während die Lebensmittelteuerung in vielen Ländern auf hohem Niveau bleibt. Die hohen Lebensmittelpreise tragen dabei direkt zu einem Anstieg von (Ernährungs-)Armut bei. Im Juni gaben die Nichtregierungsorganisationen IATP und GRAIN eine Analyse von Geschäftsberichten heraus, gemäß derer die neun weltweit größten Düngemittelunternehmen ihre Profite im Jahr 2022 von 28 auf 49 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum…

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Neue Gentechnik: Bayern äußert Bedenken

In Bayern haben sich die Minister:innen für Landwirtschaft und Umwelt skeptisch zu den Gentechnikvorschlägen der EU-Kommission geäußert. Damit verlässt die CSU-geführte Staatsregierung den gentechnikfreundlichen Kurs der Unionsparteien im Bund. Der Grund: Im Bayern ist im Oktober Landtagswahl. Bayern ist seit April 2014 Mitglied im Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen und hat 2019 den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen gesetzlich verboten. Im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt machte die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber von der CSU deutlich, dass sie auch neue gentechnische Verfahren (NGT) skeptisch…

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Pestizide in Kleingewässern überschreiten zugelassene Grenzwerte

Trotz umfangreicher Zulassungsprüfung und strengen Auflagen gelangen Pestizide aus der Landwirtschaft in umweltschädlichen Mengen in kleine Gewässer. Eine neue Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt, dass die Pestizidbelastung von Kleingewässern dort besonders hoch ist, wo viele Pestizide auf den umliegenden Äckern eingesetzt werden. In 80 Prozent der untersuchten Bäche in der Agrarlandschaft Deutschlands überschritten die gemessenen Pestizide die für Tiere und Pflanzen festgelegten Grenzwerte. „Das Kleingewässermonitoring zeigt deutlich, dass unsere Gewässer nicht ausreichend vor…

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Schafe als Solarpark-Pfleger

Die Politik sollte der Idee, Schafe als Solarpark-Pfleger einzusetzen, „zum Durchbruch verhelfen“. Das regt der Förderverein der Deutschen Schafhaltung (FDS) an. Beim Ausbau der erneuerbaren Energien kommt der Photovoltaik eine wichtige Rolle zu. Nachteil bisher meist laut FDS: Bei Solarparks ist der Verbrauch an Flächen enorm und diese sind anderweitiger Nutzung entzogen. Der Förderverein fordert die Politik daher auf, das Konzept einer Solarpark-Pflege durch Schafherden genauer zu betrachten und in öffentliche Unterstützungsprogramme einzubeziehen. „Als Idee einfach genial: Mit einer Beweidung lässt sich die ‚naturnahe‘ Pflege von Solarparks…

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Milchmarkt am Boden – kommt die Rettung durch Aldi?

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Aldi gibt beim Haltungswechsel weiterhin Gas. Wie das Unternehmen jetzt ankündigte, wird der Discounter bereits ab Frühjahr 2024 ausschließlich Frischmilch aus den höheren Haltungsformen 3 und 4 verkaufen und damit das bisherige Ziel deutlich früher als geplant anvisieren. Während regelmäßig Marktkenner die mangelnde Bereitschaft zum Kauf höherwertiger Produkte beklagen, nennen Aldi Nord und Aldi Süd die hohe Nachfrage und eine funktionierende Verfügbarkeit und Beschaffung durch ihre Lieferanten als Begründung für die eigentlich erst für 2030 vorgesehene Zielsetzung. Bereits heute liegt der Umsatzanteil von…

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München könnte sich regional selbst mit Lebensmitteln versorgen

Können sich Städte aus der umliegenden Region ernähren? Im Falle Münchens ist die Antwort ein eindeutiges Ja. Bei einer Reduzierung von Lebensmittelabfällen und einer Umstellung auf fleischärmere und regionalere Ernährung schrumpft sogar das dafür notwendige Einzugsgebiet. Das ergab die Studie eines Forschungsteams des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF). Der Süden Bayerns könnte sich rechnerisch selbst mit Lebensmitteln versorgen, trotz hoher Bevölkerungsdichte und bergiger Landschaften und sogar bei einer vollständigen Umstellung auf Ökolandbau. Das gilt selbst dann noch, wenn derzeit noch landwirtschaftlich genutzte Moorflächen…

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Tag der Indigenen Völker am 9. August: Deutsche Energiewende – ohne Verletzung indigener Rechte!

Die deutsche Bundesregierung muss sich im Rahmen der Energiewende zur Einhaltung der ILOKonvention 169 und der UN-Erklärung über die Rechte Indigener Völker verpflichten und ihr eigenes Lieferkettengesetz effektiv durchsetzen. Sie darf die Fehler der fossilen Energiegewinnung nicht wiederholen und muss ihr Versprechen, keinen grünen Kolonialismus zu machen, in die Tat umsetzen. Das fordert der Koordinationskreis ILO 169, ein Zusammenschluss von deutschen zivilgesellschaftlichen Organisationen, Netzwerken und Expert:innen, die sich für die Stärkung der Rechte Indigener Völker, der Menschenrechte sowie den Schutz der Regenwälder und den Klimaschutz…

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Mecklenburg-Vorpommern untertützt Errichtung von Agroforstsystemen

Landwirtschaftliche Unternehmen können in Mecklenburg-Vorpommern eine finanzielle Unterstützung für die Errichtung von Agroforstsystemen erhalten. „Damit ist unser Land nach Bayern eines der ersten Bundesländer, welches die Neuanlage von streifenförmigen Agroforstsystemen auf Acker- und Dauergrünlandflächen im Rahmen einer investiven Förderung unterstützt“, so Agrarstaatssekretärin Elisabeth Aßmann. Durch die Kombination landwirtschaftlicher Kulturen und Forstwirtschaft werde ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Biodiversität und Klimaresilienz geleistet, fährt Aßmann fort. Vorteile von Agroforstsystemen seien u.a.: - Die Verringerung der…

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