Aeikens fordert aktive Strukturpolitik

Eine „aktive Strukturpolitik“ fordert der Ende des Jahres aus dem Amt als Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium ausscheidende Dr. Hermann Onko Aeikens in einem Interview mit Agra-Europe, „weil der Einstieg nicht-landwirtschaftlicher Investoren in einigen Teilen des Bundesgebiets - nicht nur in Ostdeutschland - die bäuerliche Landwirtschaft, wie wir sie kennen und erhalten wollen, mit erheblichen Folgen für die Vitalität des ländlichen Raumes bedroht“. Für Aeikens ist es „für die Zukunft der Landwirtschaft entscheidend, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Bodenmarkt sind, und ob man außerlandwirtschaftlichen Investoren weiter das…

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AbL: Ackerbaustrategie – Veränderungen ermöglichen und vorantreiben

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) sieht Ackerbäuerinnen und Ackerbauern in Deutschland mit schwerwiegenden Herausforderungen konfrontiert. Diese sowie Lösungsansätze und politische Forderungen hat sie in einem jetzt in Berlin vorgestellten AbL-Positionspapier unter dem Titel „‘Optimum statt Maximum‘ als Leitlinie“ präsentiert. Bei der Vorstellung des neuen AbL-Positionspapiers nannte der Vorsitzende Martin Schulz als Herausforderung u.a. die zunehmenden Wetterextreme: „Als Bäuerinnen und Bauern sind wir vom Klimawandel unmittelbar wirtschaftlich betroffen. Gleichzeitig müssen wir auch selbst einen größeren Beitrag zum Klimaschutz…

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BDM: Wirtschaftliche Schieflage nimmt dramatisch zu

Konstant niedrige Milcherzeugerpreise verbunden mit höheren Kosten für die Betriebsmittel haben zu einem Rückgang der Gewinne auf den Milchviehbetrieben um 30 Prozent geführt. „Zu den schlechten Milcherzeugerpreisen kommen Preise für Kälber hinzu, die mit einem unteren Niveau von 10 Euro/Kalb eine Katastrophe und Ausdruck völligen Werteverfalls sind“, kritisiert vehement der Vorsitzende des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter Stefan Mann. Im Wirtschaftsjahr 2018/19 lag laut Situationsbericht des Deutschen Bauernverbandes der durchschnittliche Gewinn der Milchviehbetriebe bei 66.600 Euro je Betrieb bzw. bei 44.000 Euro je Familienarbeitskraft. „Es…

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Tierschutzbund: Tierschutzbericht ist „Tiernutzbilanz“

Die Bundesregierung hat am 11. Dezember 2019 den von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgelegten Bericht über den Stand der Entwicklung des Tierschutzes (Tierschutzbericht der Bundesregierung 2019) beschlossen. Der Schwerpunkt der Aktivitäten lag laut Bundeslandwirtschaftsministerium insbesondere im Bereich der Nutztierhaltung. „In den vergangenen Jahren haben wir gerade im Bereich der Nutztierhaltung viel erreicht", erklärt dazu die Ministerin und verweist auf wichtige Ergebnisse insbesondere auf folgenden Handlungsfeldern: Nicht-kurative Eingriffe bei Nutztieren beenden; Schlachten hochträchtiger Tiere verhindern; Schaffung eines…

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BÖLW zur Ackerbaustrategie: Ökologische Anbaupraxis als Leitbild

In einer Stellungnahme zur geplanten Ackerbaustrategie der Bundesregierung fordert der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) von der Politik angesichts der „massiven negativen Umweltschäden“ im Ackerbau konkrete Maßnahmen für einen nachhaltigen Ackerbau. „Ackerbau muss enkeltauglich werden. Damit Bienen, Böden und Gewässer sich erholen können, muss die Bundesregierung mit der Ackerbaustrategie den Umbau starten. Die Bäuerinnen und Bauern müssen aber wissen, wo die Reise hingeht. Wie sieht der Ackerbau der Zukunft aus, auf die die Bundesregierung zusteuern will“, erklärt Alexander Gerber, Vorstand Landwirtschaft des BÖLW. Wie zahlreiche…

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BMU legt „Eckpunkte für eine Ackerbaustrategie“ vor

Zum Schutz von Boden, Wasser, Luft, Klima und biologischer Vielfalt ist mehr Nachhaltigkeit im Ackerbau notwendig. Das ist laut Bundesumweltministerium (BMU) die zentrale Botschaft des Expertenpapiers „Eckpunkte für eine Ackerbaustrategie“, das im Auftrag des BMU erstellt und jetzt veröffentlicht wurde. Die Empfehlungen sollen in die Beratungen zu einer nationalen Ackerbaustrategie einfließen, die im Koalitionsvertrag vereinbart ist. „Wie wir den Ackerbau der Zukunft nachhaltig gestalten können, dazu brauchen wir einen Dialog mit allen Beteiligten. Ein grundlegender Wandel in der Landwirtschaftspolitik und -förderung ist notwendig. Denn maximale…

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Niedersachsen verlängert Ringelschwanz-Förderung

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium verlängert die sogenannte Ringelschwanzprämie bis Ende November 2020. Schweinehalter bekommen wie bisher 5 Euro pro Ferkel und 16,50 Euro pro Schwein, das seinen Schwanz behält. Die neue Förderperiode laufe seit Anfang Dezember, hat das Ministerium in Hannover auf Anfrage dem NDR mitgeteilt. Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) hatte im Sommer 2018 angekündigt, dass die vom früheren Agrarminister Christian Meyer (Grüne) eingeführte Prämie nicht dauerhaft gezahlt werde und Ende 2019 ihre Beibehaltung überprüft werden solle. Das routinemäßige Kürzen der Schweineschwänze ist seit Jahren in…

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Fleischwirtschaft setzt auf Isoflurannarkose

Die Fleischwirtschaft unterstützt die Zulassung von Isofluran zur Ferkelkastration durch den Landwirt mit Sachkundenachweis. Wie der Verband der Fleischwirtschaft (VdF) in einer Mitteilung äußert, berücksichtigt der Beschluss, dass die Marktrealität beim Übergang auf das Verbot der betäubungslosen Kastration ab 2021 nicht außer Acht gelassen werden kann. Nur mit der Zulassung von Betäubungsverfahren, die von Landwirten angewendet werden dürfen, wird sichergestellt, dass der Markt auch ab 2021 weiter problemlos mit Schweinefleisch aus Deutschland bedient werden kann. Als Mittler zwischen Landwirtschaft und Fleischkunden akzeptiere die Fleischwirtschaft…

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Deutsche Forscher wollen Gentechnikrecht ändern

Die Politik darf sich nicht auf „interessengeleitete Stellungnahmen von Forschern“ stützen. Das erklärt der Geschäftsführer des Verbands Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) Alexander Hissting und bezieht sich dabei auf eine gemeinsame Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Darin fordern die Forscher, das EU-Gentechnikrecht zu ändern. Die Zulassung von Nutzpflanzen, die durch Neue Gentechnik hergestellt werden, soll dabei deutlich erleichtert und eine Kennzeichnung vermieden werden. Konkret schlagen die…

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Regierung droht Brütereien mit Verbot des Kükentötens

Die Bundesregierung droht laut einer Meldung in der Rheinischen Post (RP) den Brütereien in Deutschland mit einem gesetzlichen Verbot des Kükentötens, wenn sie nicht in absehbarer Zeit auf das Schreddern der männlichen Tiere verzichten. Über ihre Forderung nach einem konkreten Vorschlag der Wirtschaftsseite für einen abgestuften Ausstieg aus dem Töten der Eintagsküken habe Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zuletzt Mitte Oktober mit den „wesentlichen Beteiligten“ gesprochen, teilte ihr Ministerium in einer Antwort auf eine schriftliche Frage der Grünen mit. „Ein solcher Vorschlag liegt noch nicht vor“, heißt es in dem Schreiben, das der…

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