IG Nachbau: Nicht Aufgabe der Politik, jetzt für Ordnung im Erntegut-Streit zu sorgen

Bundesregierung sieht bei Erntegut-Urteil keinen Handlungsbedarf. So oder so ähnlich titelten kürzlich einige Medien anlässlich von Äußerungen der Bundesregierung, die diese als Antwort auf eine Anfrage der AfD im Bundestag gemacht hatte. Keinen Handlungsbedarf für die Bundesregierung sieht auch die IG Nachbau. "Es ist nicht Aufgabe der Politik, jetzt für Ordnung im Erntegut-Streit zu sorgen“, erklärt Georg Janßen, Geschäftsführer der IG Nachbau. „Es ist die Frage, ob sich der landwirtschaftliche Berufsstand der Inkassoorganisation vom Bund der Deutschen Pflanzenzüchter unterwirft oder ob die Verbände für das Recht auf Nachbau ohne Gebühren bereit sind…

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Erzeuger:innen in der Wertschöpfungskette stärken

In der vergangenen Woche hat die neu eingerichtete „EU-Beobachtungsstelle für Landwirtschaft und Lebensmittelkette“ ihre Eröffnungssitzung abgehalten. Auf dem ersten Treffen der Mitgliedstaaten, des EU-Parlaments und diverser Verbände wurde nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) deutlich, dass die EU-Kommission und auch einige Vorreiter-Mitgliedsländer wie Frankreich, Spanien und Belgien ein ernsthaftes Interesse haben, die Erzeuger:innen in der Wertschöpfungskette zu stärken. Das Ziel der Arbeit der Beobachtungsstelle ist es laut einer Mitteilung der Europäischen Kommission, „unter Wahrung der Vertraulichkeit und der…

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Von der Leyen verkündet faire Preise innerhalb planetarer Grenzen – jetzt müssen den Worten Taten folgen

Die Wiederwahl von Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin ist überwiegend begrüßt worden. Und es herrscht, trotz zum Teil unterschiedlicher Interessenlagen, Einigkeit: den „schönen Worten“ von ihr und den genannten ersten Schritten müssen jetzt Taten folgen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) gratuliert zur Wahl und verweist dabei insbesondere auf die von ihr geäußerte proklamierte Einhaltung der planetaren Grenzen sowie die Notwendigkeit fairer Erzeugerpreise. Der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, begrüßt die klare Positionierung der neuen Präsidentin für eine wettbewerbsfähige, nachhaltige und…

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Rentenbank: Der Trend zu mehr Tierwohl setzt sich fort

Bis zum Jahr 2027 werden fast die Hälfte der Landwirtinnen und Landwirte in Deutschland ihre Tiere in den höheren Haltungsformen 3 und 4 halten. Das größte Umstellungspotenzial besteht dabei in schweinehaltenden Betrieben. Das teilt die Landwirtschaftliche Rentenbank als Ergebnis einer Befragung im Rahmen des von ihr jetzt vorgelegten Agrarbarometers mit. Nach Ansicht von Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir zeigt die Befragung der Rentenbank eindrucksvoll, dass die Tierhalterinnen und Tierhalter bereit sind, sich auf die veränderten Rahmenbedingungen einzustellen. Von der Politik benötigen die Landwirtinnen und Landwirte laut Özdemir „Verlässlichkeit…

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Rentenbank setzt Zuschussprogramm des BMUV im Rahmen des „Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz“ um

Die Landwirtschaftliche Rentenbank setzt im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) ein Zuschussprogramm im Rahmen des „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ (ANK) um. Dabei werden Investitionen in Maschinen und Geräte zur Erhöhung der Kohlenstoffspeicherfunktion von Böden sowie der Biodiversität in Agrarlandschaften gefördert. Die Fördermaßnahme sieht Zuschüsse in Höhe von bis zu 65 % der Investitionskosten vor. Dafür stellt der Bund insgesamt bis zu 100 Mio. Euro zur Verfügung. Das Programm, das sich an landwirtschaftliche Betriebe, landwirtschaftliche Lohn- und…

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EFSA: Privilegierung von Gentech-Pflanzen nicht risikobasiert

Anfang des Jahres hatte die für Lebensmittelsicherheit zuständige französische Behörde Anses die Europäische Kommission massiv kritisiert: Die im Verordnungsentwurf vorgeschlagenen Kriterien, nach denen die meisten mit neuen gentechnischen Verfahren (NGT) hergestellten Pflanzen gleichwertig mit herkömmlich gezüchteten Pflanzen seien, wären wissenschaftlich nicht fundiert. Die Gentechnik-Expert:innen der EU-Lebensmittelbehörde EFSA wiesen diese Kritik vergangene Woche zurück. Doch in einem gaben sie der Anses Recht: Die Kriterien sagen nichts über das von einer NGT-Pflanze ausgehende Risiko. „Diese Kriterien sind nicht dazu gedacht, Risikoniveaus zu…

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Korrektur Bildquelle

Zur Meldung „Gene Drives für Pflanzen: ‚Keimzellen-Killer‘“ in der letzten Ausgabe des Nachrichtenbriefes und auf der Homepage der Unabhängigen Bauernstimme war als Bildquelle „Testbiotech“ angegeben. Das war falsch. Richtig lautet die Quelle „Fachstelle Gentechnik und Umwelt/FGU“. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

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Ampelregierung setzt Millionen Menschenleben aufs Spiel

Ein Bündnis von mehr als 30 Hilfs- und Entwicklungsorganisationen hat heute vor dem Bundeskanzleramt in Berlin gegen Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe demonstriert. Ausgestattet mit einem 12 Meter langen Rotstift mit der Aufschrift „Die Kürzungen von heute sind die Krisen von morgen“ forderten sie die Rücknahme der Kürzungspläne. Bereits zuvor hatten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, die Welthungerhilfe sowie das Hilfswerk der evangelischen Kirche, Brot für die Welt, scharfe Kritik am Haushaltsentwurf der Ampel-Regierung geübt. Vor dem Kanzleramt forderte heute das Bündnis #LuftNachOben den Bundestag…

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Verzockt – BayWa mit Milliardenschulden ein Sanierungsfall

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Die Krise des größten deutschen Agrar- und Baustoffhändlers BayWA AG, München (24.000 Mitarbeiter) hat sich in den letzten Wochen dramatisch verschärft. Mit dem Auftrag eines Sanierungsgutachten soll die sehr angespannte Finanzlage überprüft werden, wie der Vorstand am 12. Juli bekannt gab. Der hochverschuldete Konzern steht unter dem Druck der Banken und Kapitalgeber, die einen schlüssigen Sanierungsplan verlangen. Nur mit einem positiven Gutachten könnte die BayWa eine Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit abwenden und belegen, dass der Konzern überhaupt sanierungsfähig ist. Die Aktiengesellschaft gehört (Stand…

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Mit Umsetzung von Art. 148 Odyssee der Milchbauern beenden

Milchviehbetriebe betreiben trotz leicht verbesserter Kostendeckung weiterhin ein Minusgeschäft. Das belegt der aktuelle Milch Marker Index (MMI). Der Vorstandsvorsitzende der MEG Milch Board, Frank Lenz, fordert daher unter anderem, den Art. 148 GMO umzusetzen. Das fordert mit Blick auf eine jüngst von der Landwirtschaftskammer in Nordrhein-Westfalen (NRW) für die Milchviehbetriebe vorgelegte Auswertung des Wirtschaftsjahres 2023/2024 auch Elmar Hannen, Milchbauer und AbL-Mitglied in NRW.   Im April 2024 betrugen die Milcherzeugungskosten 46,30 Cent pro Kilogramm. Der Milch Marker Index ist gegenüber dem vorherigen Stichmonat Januar 2024 von 104…

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