HBB: Biomassepaket hängt noch in Brüssel – Sonderregelungen zur Sicherung der Kapazitäten dringend erforderlich

Am Dienstag hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) für die Bioenergieanlagen/Biogasanlagen die Ausschreibungsbedingungen für die Oktoberausschreibung nach den Bedingungen der am 24. Februar 2025 geltenden Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) veröffentlicht und somit ohne die behilferechtlich relevanten Regelungen des Anfang des Jahres auf den Weg gebrachten Biomassepakets, das unter anderem eine Erhöhung des Ausschreibungsvolumens vorsieht, vom Hauptstadtbüros Bioenergie (HBB) als Durchbruch für die Biogasbranche bezeichnet wurde, aber noch auf eine notwendige Notifizierung aus Brüssel wartet. Angesichts der jetzt erfolgten…

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FAO: Hungersnot in Gaza erfordert sofortige und umfassende Hilfe und sofortigen Waffenstillstand

Mehr als eine halbe Million Menschen in Gaza sind von einer Hungersnot betroffen, die durch weit verbreiteten Hunger, Elend und vermeidbare Todesfälle gekennzeichnet ist. Sofortige umfassende humanitäre Hilfe und ein sofortiger Waffenstillstand sind unerlässlich. Das teilen FAO, UNICEF, WHO und WFP mit Bezug auf eine jetzt veröffentlichte neue Analyse der Integrierten Klassifizierung der Ernährungssicherheit (IPC) in einer gemeinsamen Erklärung mit. Es wird demnach erwartet, dass sich die Hungersnot in den kommenden Wochen vom Gouvernement Gaza auf die Gouvernements Deir Al Balah und Khan Yunis ausweiten wird. Die Ernährungs- und…

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Agroforst in der Praxis: Zwei Betriebe geben Einblick

Am 23. Juli 2025 lud der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL NRW) im Rahmen des Projekts „Bäuerliche Agroforste“ zu einer Exkursion nach Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh in Ostwestfalen ein. 28 Interessierte – darunter Landwirt:innen und einige Nebenerwerbslandwirt:innen – nutzten die Gelegenheit, sich zwei ganz unterschiedliche Agroforstsysteme in der Praxis anzusehen. Walnussanbau auf dem Hof Sandhäger Den Auftakt bildete der Besuch des Hofs Sandhäger in Rheda-Wiedenbrück. Der Betrieb hält Sauen mit Fokus auf Tierwohl und setzt verstärkt auf Direktvermarktung – unter anderem über einen kleinen…

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Streitfeld Umbau der Tierhaltung und Tierschutz geht in die nächste Runde

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Der Streit um die Tierhaltung und ihre Umgestaltung geht auch mit der neuen Regierung unvermindert weiter. Im Mittelpunkt stehen nach wie vor die Finanzierung, die Umsetzungen der Empfehlungen der Borchert-Kommission sowie die Praxistauglichkeit des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes (THKG) und des Bundesprogramms. Bisher ist nur das Inkrafttreten des THKG um sieben Monate auf März 2026 verschoben. Der neue Minister Alois Rainer hat zwar große Unterstützung des Umbaus versprochen, aber noch nicht geliefert. Für die Förderung stehen laut den derzeitigen Haushaltentwürfen im laufenden Kalenderjahr insgesamt 200 Mio.…

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AbL zum Angriff auf die Saatgutbank in Hebron

Anlässlich der Zerstörung der Saatgutbank des Union of Agricultural Work Committees (UAWC) in Hebron durch israelische Streitkräfte fordert die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft ein umgehendes Ende der Hungerblockaden durch die israelische Regierung, einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand sowie einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen. Die Einhaltung der Menschenrechte, des Völkerrechts, der Rechte von Bäuerinnen und Bauern weltweit sind für die AbL politisch unverhandelbar. Auch Friends of the Earth International „verurteilt auf das Schärfste den militärischen Angriff auf eine Saatgutbank im Westjordanland“. Am 31. Juli…

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Kappung der Direktzahlungen befürwortet

Vertreter:innen mehrerer Fraktionen des EU-Parlaments befürworten eine Kappung der Direktzahlungen. Herbert Dorfmann, der agrarpolitische Sprecher der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament, der auch die Vertreter:innen von CDU und CSU angehören, die EU-Abgeordnete der SPD Maria Noichl und der grüne Martin Häusling äußerten sich entsprechend nach Bekanntwerden der Reformpläne der EU-Kommission. Bereits mit Blick auf die vorherige EU-Agrarreform hatte unter anderem auch die CSU-Abgeordnete Monika Hohlmeier eine Kappung befürwortet. Im Interview mit Agra Europe erklärt Dorfmann, dass er vor allem vom Vorschlag für den MFR zum…

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Ökolandbau: mehr Fläche, weniger Betriebe

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat die Strukturdaten für die Ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft für das Jahr 2024 veröffentlicht. Demnach wuchs die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Deutschland leicht um 1,3 Prozent auf 1,91 Millionen Hektar – damit wird in Deutschland nun auf 11,5 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche „Bio“ produziert. Die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe nahm leicht um 2,2 Prozent ab. Jetzt wirtschaften 35.881 Höfe in Deutschland ökologisch. Zwar nutzten auch 2024 Betriebe die Chance und stellten auf den Ökolandbau um – unter anderem führen laut BMLEH aber…

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Weidepflicht-Wende: Verbände fordern kurzfristig Brückenlösung von Bund und Ländern

Eine Verbände-Initiative aus Bayerischer Bauernverband, Bioland, Demeter, Demeter Österreich, Deutscher Bauernverband und Naturland fordert angesichts der von EU-Agrarkommissar Christophe Hansen angekündigten praxistauglichen Umsetzung der Weidepflicht im Öko-Landbau eine kurzfristige und pragmatische Umsetzung von den Bundesländern. Auch der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) fordert, dass Änderungen innerhalb der nächsten Wochen wirksam werden. Mit Blick auf die von Hansen gemachten Äußerungen im Rahmen des Pichelsteiner Volksfestes in Bayern heißt es in einer Stellungnahme der Verbände-Initiative: „Weil eine Änderung der…

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Völkerrecht verpflichtet: Internationaler Gerichtshof verlangt Übernahme von Verantwortung für Klimaschutz und Schäden

Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat in einer Stellungnahme verkündet: Staaten haben konkrete rechtliche Pflichten, um klimawandelbedingte Schäden zu verhindern, und sie müssen entsprechende rechtliche Vorgaben für Unternehmen treffen. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht in dem jetzt veröffentlichten Gutachten des IGH zu den völkerrechtlichen Verpflichtungen von Staaten im Umgang mit der Klimakrise einen Meilenstein für ambitionierten Klimaschutz weltweit. Christoph Bals, Politik-Vorstand von Germanwatch: „Dies ist ein Meilenstein, der die internationale Verpflichtung der hochemittierenden Staaten zu Klimaschutz…

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„Historisches Urteil“ in Spanien: Menschenrechtsverletzung durch behördliche Untätigkeit gegen Umweltverschmutzung durch industrielle Tierhaltung

Das Oberste Gericht in Galizien/Spanien hat ein „historisches Urteil“ gefällt, in dem bestätigt wird, dass die staatlichen und regionalen Behörden die Menschenrechte der Anwohner in der Region A Limia sowohl nach der spanischen Verfassung als auch nach den europäischen Menschenrechtsvorschriften verletzt haben, indem sie es versäumt haben, die beispiellose dortige Umweltverschmutzung durch industrielle Tierhaltung zu kontrollieren. Geklagt hatten die Umweltschutzorganisationen ClientEarth und Amigos de la Tierra España (Friends of the Earth) sowie die spanische Verbraucherschutzorganisation CECU und sechs weitere Einzelkläger. Beklagt wurden zu hohe…

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Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…