AbL: "Uns wurden 25 Prozent für die Öko-Regelungen versprochen!“

Das Kabinett hat in der letzten Woche die ursprünglich dort vorgesehene Beschlussfassung zu den Durchführungsverordnungen zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) verschoben. Der Grund soll noch vorhandener Abstimmungsbedarf zwischen dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) und dem Umweltministerium sein, in dem es unter anderem um offene Fragen zum Budget zu den Öko-Regelungen gehen soll. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) erinnert an den Beschluss der Agrarministerkonferenz (AMK) vom Frühjahr und fordert das BMEL darauf bezugnehmend auf, das Budget der Öko-Regelungen auf mindestens 25 Prozent festzulegen und…

weiter lesen...


Milchmarktpreise explodieren – Erzeugerpreise dümpeln

Die Milchmarktkrise 2021 bleibt eine Erzeugerpreiskrise. Während seit Monaten die Marktpreise nur die Richtung nach oben kennen und in den letzten Wochen geradezu explodieren, erholen sich die Erzeugerpreise im Schneckentempo – und das bei einer wachsenden Kostenlawine für Futter, Dünger, Treibstoff, Strom, Baumaterialien und Maschinen. Dabei stellt sich der Milchmarkt in exzellenter Verfassung dar. Hintergrund in Deutschland ist das knappe Rohmilchaufkommen, denn seit Monaten liegt die Anlieferung unter Vorjahr. Da auch europa- und weltweit die Nachfrage und die Preise anziehen, erstaunt selbst altgediente Marktkenner die Zurückhaltung der…

weiter lesen...


12 Jugendverbände mit Forderungen an die kommende Bundesregierung für ein zukunftsfähiges Landwirtschafts- und Ernährungssystem

Ein breites Bündnis von Jugendverbänden aus der Landwirtschaft, dem Umwelt- und Tierschutz und dem Lebensmittelhandwerk hat sich geschlossen auf konkrete Forderungen für ein zukunftsfähiges Landwirtschafts- und Ernährungssystem verständigt und diese in einem offenen Brief an die Spitzen der möglichen Ampel-Koalition überwiesen. Zu den Forderungen gehören unter anderem „faire Erzeuger:innenpreise“ als „essentieller Baustein“, eine Reduzierung der tierischen Produktion, die Reduktion von chemisch-synthetischen Pflanzenschutz, eine an die Fläche gebundene Tierhaltung, versorgt mit hofeigenen oder regionalen Futtermitteln, und die Stärkung regionaler…

weiter lesen...


ISN befürchtet Strukturbruch in der Schweinehaltung, wenn nicht gehandelt wird

Die Schweinehaltung in Deutschland steckt nach Ansicht der Interessengemeinschaft der Schweinhalter Deutschlands (ISN) tief in der Strukturkrise. Neben der aktuell finanziell desaströsen Lage seien die Summe immer wieder neuer Auflagen, die fehlende Perspektive und die mangelnde Planungssicherheit verant­wortlich dafür, dass mehr als die Hälfte der Schweinehalter beabsichtigt, in den nächsten Jahren auszusteigen. Die ISN fordert deshalb von den drei Ampel-Parteien in Berlin, jetzt in ihren Koalitionsverhandlungen den Rahmen für Planungssicherheit und Perspektive für Schweinehalter zu schaffen. Ein Umbau der Schweinehaltung geht laut ISN nur, wenn…

weiter lesen...


Meldungen von Märkten, Handel und Vermarktern

Aldi schwächelt – vom Umsatz bis zur Warenversorgung ++ Handelskonzerne sind große ++ 29% der Mutterkühe leben auf Biobetrieben

weiter lesen...


Greenpeace-Abfrage: Billigfleisch in Supermärkten wird zum Auslaufmodell

Eine Greenpeace-Abfrage bei den großen Supermarktketten zeigt, dass der Handel bereit ist, Billigfleisch der schlechtesten Kennzeichnung Haltungsform 1 und 2 langfristig aus dem Sortiment zu nehmen. “Der Lebensmitteleinzelhandel hat erkannt, dass die massenhafte Fleischproduktion auf Kosten von Tier, Mensch und Klima keine Zukunft hat”, sagt Stephanie Töwe, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace. “Jetzt ist es an der neuen Bundesregierung, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen.” Umstellung des Fleischsortiments hat bereits begonnenFrischfleisch der Haltungsformen 1 und 2 stammt von Tieren, die nach Ansicht von Greenpeace unter qualvollen und…

weiter lesen...


Kein Koalitionsvertrag ohne Tierschutz

Führende Tierschutzorganisationen Deutschlands fordern Tierschutzwende von zukünftiger Regierung

weiter lesen...


Studie: Klimawandel wirkt sich schon 2030 erkennbar auf Erträge aus

Der Klimawandel wird schneller als erwartet die Erträge wichtiger Nutzpflanzen beeinflussen und vor allem Landwirt*innen im globalen Süden vor große Herausforderungen stellen. Bereits bis zum Ende dieses Jahrhunderts könnten die Maiserträge im weltweiten Durchschnitt um etwa 24% einbrechen, während beim Weizen hingegen deutliche Ertragszuwächse möglich sind. Das sind die Ergebnisse einer neuen Studie von NASA und Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), die am 1. November im Fachjournal „Nature Food“ veröffentlicht wurde. „Wir stellen fest, dass die neuen Klimabedingungen die Ernteerträge in immer mehr Regionen erheblich beeinflussen. Die…

weiter lesen...


Forderungen der Landwirtschaft an den Koalitionsvertrag 2021-2025

Die im Agrardialog zusammengeschlossenen Verbände sehen in ihrem breiten Bündnis ein Signal an die Politik und haben sich mit konkreten Punkten zu einigen ihrer Themen an die Verhandlungsführer in den Koalitionsgesprächen im Themenfeld Landwirtschaft gewandt. „Wir hoffen auf erfolgreiche Verhandlungen und gute Entscheidungen im Sinne der deutschen Landwirtschaft“, heißt es vom Agrardialog. Die Verbändegemeinschaft nennt in den folgenden Punkte ihre Forderungen an einen zukünftigen Koalitionsvertrag:#Leitbild: Unser Ziel ist eine von vielen ortsansässigen selbständigen Landwirten getragene Land­wirtschaft. Das bedeutet Vielfalt an Betriebsgrößen und…

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

27.08.2026

Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…