Fehler im Erbgut bei hornlosen Gentechnik-Rindern übersehen

Gentechnikverfahren sind nicht so präzise wie behauptet. Nach Untersuchungen von MitarbeiterInnen der U.S. Food and Drug Administration (FDA) werden beim Einsatz von neuen Gentechnikverfahren an Tieren fehlerhafte Veränderungen des Erbgutes oft übersehen. Das teilt das Institut Testbiotech mit. Demnach hatte die FDA Genom-Analysen von Rindern ausgewertet, die gentechnisch so verändert sind, dass ihnen keine Hörner wachsen. Die Tiere wurden von der Firma Recombinetics entwickelt und zum Patent angemeldet. Sie werden seit mehreren Jahren als Positiv-Beispiel für den Einsatz der neuen Gentechnikverfahren angepriesen und wurden bereits mehrfach öffentlich…

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Bauern stellen Strafanzeige gegen Facebook wegen Beitrag einer Tierrechtsorganisation

Wegen Verunglimpfung verstorbener Berufskollegen und des ganzen Berufsstands hat die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Regensburg Strafantrag und Strafanzeige wegen eines Facebook-Beitrages der Organisation „Animal Peace“ gestellt. Ein Bauer und sein Vater waren in Bayern durch einen Bullen auf der Weide in tragischer Weise getötet worden Der Fall hatte bundesweit Betroffenheit ausgelöst. Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der AbL, begründet die Strafanzeige: „In dem Facebook-Beitrag von Animal Peace werden die verstorbenen Bauern als ‚Sklavenhalter‘ herabgewürdigt und der Bulle als ‚Held‘…

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Demo für eine zukunftsfähige Landwirtschaft in Dresden

Unter dem Motto „Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft – Wir haben Agrarindustrie satt!“ demonstrieren wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen Bauern und Bäuerinnen im Schulterschluss mit Organisationen der Zivilgesellschaft in der Dresdener Innenstadt für bäuerliche Betriebe, mehr Unterstützung für artgerechte Tierhaltung sowie eine klimaschonende Bewirtschaftung. „Bei der Landtagswahl am 1. September werden die Weichen in der Landwirtschaftspolitik neu gestellt. Deswegen darf die Agrarwende, also der Umbau zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft, auch in Sachsen nicht mehr warten“, ruft Danilo Braun, Landessprecher Sachsen der…

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Wissenschaft: Mehr Tierwohl durch „kraftvolle“ Politik möglich

Das Thema Tierwohl hat in der Bevölkerung „eine sehr hohe Bedeutung“. Und „sofern die Gesellschaft dies mehrheitlich wünscht, könnte die Politik (z.B. mit Hilfe einer Tierwohlprämie) Deutschland-weit ein hohes Tierwohl-Niveau durchsetzen, ohne dass es – wie oft befürchtet wird – zu einer Verlagerung der Tierhaltung an ausländische Standorte kommt, die niedrigere Tierwohlstandards haben“. Das teilt die Deutsche Agrarforschungsallianz (DAFA) als ein Ergebnis in ihrem jetzt vorgelegten Zwischenbericht ihres vor sieben Jahren eingerichteten Fachforums Nutztiere mit. Insgesamt sei durch die wissenschaftliche Arbeit der vergangenen Jahre klarer geworden,…

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Regenwaldzerstörung wirksam sanktionieren

Die Zerstörung des Amazonas-Regenwalds nimmt in Brasilien seit dem Amtsantritt von Präsident Jair Bolsonaro dramatisch zu. Im Juli wurde laut brasilianischem Weltrauminstitut INPE drei Mal so viel Regenwald illegal abgeholzt wie im gleichen Monat des Vorjahres. Bolsonaro hatte bereits bei seinem Amtsantritt angekündigt, Schutzgebiete für die Ausbeutung freizugeben. In Reaktion auf diese Zahlen werden aus der Politik und von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) unterschiedliche Vorschläge gemacht, um die Abholzung zu stoppen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) kündigte an, eine geplante finanzielle Förderung zum Beispiel von Wald- und…

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Noichl für deutliche Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik

Für eine deutliche Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik hat sich die SPD-Europaabgeordnete Maria Noichl ausgesprochen. Da Steuergelder dafür da seien, um zu steuern, werde sie sich dafür einsetzen, dass die EU-Agrargelder „nicht mehr für Flächenbesitz, sondern für ein Mehr an Tier-, Klima-, Wasser- und Bestäuberschutz“ eingesetzt werden, sagte sie in einem Interview mit dem Presse- und Informationsdienst Agra-Europe. Und „Mehr“ bedeutet für Noichl „Leistungen über dem gesetzlichen Maß“. Ihre Prämisse laute: “Öffentliche Gelder für öffentliche Leistungen“. Im Fall der Eco-Schemes fordert Noichl „eine verpflichtende Einführung auf Ebene der Mitgliedstaaten…

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Klimakrise: Land- und Forstwirte zu Klimarettern machen

Zu einem sofortigen Handeln beim Klimaschutz haben Natur- und Umweltschutzverbände die Bundesregierung aufgefordert und dazu ein Handlungsprogramm zur wirksamen Eindämmung der Klimakrise veröffentlicht, das neben den Sektoren Verkehr, Energie, Industrie und Wohnungsbau/Gebäude auch Maßnahmen für die Landwirtschaft beinhaltet. Die Verbände fordern von der Bundesregierung, endlich effektive Maßnahmen zum Schutz des Klimas und der Einhaltung des 1,5-Grad-Erhitzungs-Limits von Paris zu ergreifen. "Wir befinden uns am Anfang einer gefährlichen Klimakrise. Dürresommer und Hitzewellen, Überflutungen und Sturmschäden werden uns mit Regelmäßigkeit treffen.…

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AbL-Bayern: Gülle ist besser als ihr Ruf – sofern wir was Gutes aus ihr machen!

Nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Bayern (AbL-Bayern) schaffen bei der Gülleausbringung Schleppschlauch, Schleppschuh und Schlitzverfahren eher Probleme, als diese zu lösen. Einerseits gilt es die Ammoniak-Emissionen zu verringern, andererseits gibt es Probleme mit der Bodengesundheit und mangelnder Bodenfruchtbarkeit, mit verschmutztem Futter und nicht zuletzt sind da die hohen Kosten für die bodennahe Ausbringtechnik. Deshalb möchte die AbL-Bayern zusammen mit Jens Keim als Sprecher der 'IG gesunde Gülle' erreichen, dass entsprechend § 6 Abs. 3 der Düngeverordnung (DüV) andere emissionsmindernde Verfahren wie die…

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LINKE fordert Anerkennung von Parkinson als Berufskrankheit in der Landwirtschaft

Die Frage, ob der berufliche Umgang mit Pestiziden Morbus Parkinson auslösen kann, wird zurzeit vom Ärztlichen Sachverständigenbeirat „Berufskrankheiten“ (ÄSVB) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) geprüft. „Aufgrund der hohen wissenschaftlichen Anforderungen ist noch von einem mehrjährigen Beratungszeitraum auszugehen.“ Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der LINKEN ‚Anerkennung von Morbus Parkinson als Berufskrankheit im landwirtschaftlichen Bereich‘. „Angesichts der Situation der Betroffenen ist es zynisch, wenn die Anerkennung von Parkinson als Berufskrankheit weiter verweigert wird. Das nach…

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AbL-Aufruf: Wirtschaftswert beim Finanzamt erfragen

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) empfiehlt aus aktuellem Anlass allen bei der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) krankenversicherten und beitragspflichtigen Bäuerinnen und Bauern, bei ihrem Finanzamt um schriftliche Auskunft über den Wirtschaftswert in ihrer Gemeinde nachzufragen. Auf Grundlage des Wirtschaftswertes berechnet die SVLFG den Beitrag zur landwirtschaftlichen Krankenversicherung (LKV-Beitrag). In einem konkreten Fall hat ein Bauer im Rheinland von seinem Finanzamt die schriftliche Mitteilung angefordert und bekommen. Demnach beträgt der Wirtschaftswert in seiner Gemeinde 2422 DM pro…

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