Spendenaufruf von AbL und FaNaL

Bis zuletzt wurde das Gesetz zur Deregulierung neuer Gentechnik-Pflanzen sehr kontrovers diskutiert. Trotzdem hat Mitte Juni das Europaparlament dem zugestimmt. Das ist aus Sicht der AbL e.V. verantwortungslos! Die wirtschaftliche Grundlage für viele Saatgutzüchtende, landwirtschaftliche und gärtnerische Betriebe sowie Lebensmittelverarbeiter, die gentechnikfrei erzeugen, ist damit in großer Gefahr. Das akzeptieren wir nicht! Deshalb prüfen die AbL e.V. und FaNaL e.V., ob gegen das Deregulierungs-Gesetz in Form einer „Direktklage" gerichtlich vorgegangen werden kann. Für eine Direktklage gilt eine sehr kurze Klagefrist, aber wir sind dran! Die…

weiter lesen...


Online-Umfrage – Studie über die Umsetzung und die Auswirkungen der sozialen Konditionalität

Noch bis zum 17. Juli findet eine Online-Umfrage – Studie über die Umsetzung und die Auswirkungen der sozialen Konditionalität statt. Die Umfrage zielt darauf ab, aus erster Hand Erkenntnisse über die Umsetzung und die Auswirkungen sozialer Auflagen von wichtigen Akteuren aus dem gesamten Agrarsektor zu gewinnen. Die Umfrage ist Teil einer unabhängigen Studie, die von der Europäischen Kommission (GD AGRI) bei der ADE (Aide à la Décision Économique SA) in Auftrag gegeben wurde, um die Umsetzung und die ersten Auswirkungen des mit der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) 2023–2027 eingeführten Mechanismus der sozialen Konditionalität zu bewerten. Die…

weiter lesen...


Termin-HINweis: GENOPOLY 2.0. - Die Neue-Gentechnik-Gesetzgebung der EU und ihre Folgen für Landwirtschaft, Ernährung und Natur

Zu einer Veranstaltung in München, online und in Präsenz, am 16. Juli 2026, von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr, zum Thema „GENOPOLY 2.0. - Die Neue-Gentechnik-Gesetzgebung der EU und ihre Folgen für Landwirtschaft, Ernährung und Natur“ laden das Münchner Forum Nachhaltigkeit und der BUND Naturschutz in Bayern e.V. ein. Referent:innen: Dr. Martha Mertens (Bund Naturschutz Bayern), Dr. Christoph Then (Testbiotech) und Barbara Endrass (Bäuerin und AbL-Vorsitzende Baden-Württemberg). Am 17. Juni 2026 fand auf EU-Ebene – von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen – ein Paradigmenwechsel und weiterer Rollback statt: Trotz intensiver, jahrelanger Proteste seitens der…

weiter lesen...


Nach vorne gehen: GAP im Sinne der gesellschaftlichen und betrieblichen Bedarfe ausrichten

Am Montag hat Norbert Lins (CDU) als zuständiger Berichterstatter im Agrarausschuss des EU-Parlaments seinen Bericht zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2027 vorgestellt. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) sieht darin einige wichtige Schritte in die richtige Richtung, warnt jedoch zugleich vor gravierenden Schwächen, die dringend korrigiert werden müssen, damit die GAP künftig tatsächlich dort wirken kann, wo sie betrieblich und gesellschaftlich am meisten gebraucht wird. Eine Verbesserung der Vorschläge von Norbert Lins fordert der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Der Bauernverband (DBV) unterstützt zentrale…

weiter lesen...


Blick auf die Märkte im Sommer 2026

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Im Sommer liegt die Konzentration auf der Ernte, den (heißen) Wetterfolgen, der funktionierenden Technik und den Arbeitszeiten. Der Markt tritt vorübergehend in den Hintergrund. Deshalb hält sich der Protest über die schlechten Preise und Einkommensbedingungen zurzeit in Grenzen – wie auch der Bauerntag in Freiburg gezeigt hat. Aber der Herbst wird kommen und anderes auf die Tagesordnung setzen. Nach allen Wettervorhersagen wird der Sommer heiß. Ob auch der Herbst heiß wird, hängt von der Organisationsbereitschaft und -fähigkeit der Bäuerinnen und Bauern ab. Und von politischen Herbststürmen und dem Vertrauen auf…

weiter lesen...


AgrarBündnis fordert Rückenwind für nachhaltige Betriebe

Fünf Jahre nach Veröffentlichung der Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) fordert das AgrarBündnis e.V. mit seinen 25 Mitgliedsverbänden deren konsequente Umsetzung – und formuliert dazu fünf zentrale Forderungen an Politik und Gesellschaft. Anlass ist ein gemeinsamer Round-Table-Workshop von AgrarBündnis und Akademie Schloss Kirchberg im April 2026 auf Schloss Kirchberg/Jagst zur Zukunft bäuerlicher Wertschöpfung. Vertreter:innen aus Landwirtschaft, Naturschutz, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutierten dort über neue Einkommens- und Wertschöpfungsperspektiven an der Schnittstelle von Landwirtschaft, Klima-, Umwelt-…

weiter lesen...


50 Jahre Unabhängige Bauernstimme

Die Sommerausgabe der Unabhängigen Bauernstimme ist da! Wie immer ist es die Doppelausgabe für die Monate Juli und August – weiter geht es im September. Ein halbes Jahrhundert klingt spektakulärer als 50 Jahre - so lange gibt es sie schon unsere Zeitung von Bauern und Bäuerinnen, die ihre Stimmen in Politik und Gesellschaft trägt. Zeit für einen festlichen Schwerpunkt – passend zum Jubiläumsfest am 4. und 5. Juli auf dem Hof GutSo im baden-württembergischen Reippersberg. Es finden sich verschiedenste Texte und Stimmen zur Entwicklung und den Themen der Unabhängigen Bauernstimme im Laufe der Zeit. Vera Thiel kommt als Geschäftsführerin des AbL-Verlages…

weiter lesen...


Agrar-Jugendverbände fordern festes Budget und zielgenaue Förderung für Junglandwirt:innen

Mehrere Agrar-Jugendverbände – namentlich der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) e.V., Junges Bioland e.V., die junge Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (jAbL), die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands e.V., Öko-Junglandwirt:innen-Netzwerk, Bündnis JÖLL, Bündnis Junge Landwirtschaft e.V. – setzen sich gemeinsam für eine zielgerichtete und innovative Förderung junger Landwirt:innen ein. In einer Stellungnahme fordert das Bündnis, dass neben Investitionsbeihilfen Niederlassungsbeihilfen besonders Betriebe mit tragfähigen Konzepten berücksichtigen sollen, die nachweislich Umwelt-, Klima-, Biodiversitäts- oder Tierwohlleistungen oder…

weiter lesen...


Glyphosatklagen: Bayer siegt vor oberstem US-Gericht

Der krebskranke Amerikaner John Durnell kann sich im Schadenersatzprozess gegen den Chemiekonzern Bayer nicht mehr darauf berufen, dass der auf der Packung seines glyphosathaltigen Spritzmittels Roundup nicht vor dessen Gefahren gewarnt hat. Das entschied vergangene Woche das höchste US-Gericht, der Supreme Court, in einem Grundsatzurteil. Da die nationale US-Umweltbehörde Roundup für ungefährlich hält, könnten auch einzelne US-Bundesstaaten in ihren Gesetzen keine Warnhinweise verlangen, urteilten die Richter mit sieben zu zwei Stimmen. Bundesrecht gehe vor. John Durnell hatte Monsanto geglaubt, dass das Totalherbizid Roundup ungefährlich sei. Als er…

weiter lesen...


Agroforstwirtschaft auf Grünland: Mehrwert für Tierwohl, Erträge und Klimaanpassung

Die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels stellen die Grünlandbewirtschaftung vor große Herausforderungen. Insbesondere häufigere und längere Hitzewellen führen vielerorts zu sinkenden Grünlanderträgen, einer geringeren Futterverfügbarkeit und einer zunehmenden Belastung für Weidetiere. Darauf weist der Deutsche Fachverband für Agroforstwirtschaft (DeFAF) hin und fordert vor diesem Hintergrund eine Erleichterung der Etablierung von Agroforstsystemen auf Grünland als zukunftsweisende Anpassungsmaßnahme an die sich ändernden Klimabedingungen. In vielen Regionen leiden Grünlandbestände bereits heute unter Trockenstress und hohen Temperaturen. Die…

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

02.07.2026

Wenn man von historischen Tagen spricht, dann nimmt seit vielen Jahren der 17. Juni einen denkwürdigen Platz in meinem Gedächtnis ein. Über eine…