Thüringen fördert Sommerweidehaltung bei Rindern

Mit einer Prämie für die Maßnahme „Sommerweidehaltung Rinder“ will Thüringen den Weidegang für Rinder fördern, die bisher überwiegend im Stall gehalten werden. Für die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL „besser spät als nie“, dass „Thüringen erstmalig laufende Kosten bei Tierwohlmaßnahmen fördert“. Die AbL sieht in der jetzt vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft veröffentlichten Tierwohlrichtlinie einen ersten Schritt in die richtige Richtung und sie hofft auf möglichst viele Anträge bis zur Antragsfrist am 30.06.2021. Laut der Richtlinie betrifft die Regelung Milchkühe, Aufzuchtrinder und Mastrinder,…

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Starker Auftakt für Alleenschutz in Thüringen

Zehn Verbände, unter ihnen auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland (AbL), haben mit Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund und der Landrätin des Ilm-Kreises Petra Enders drei Sommerlinden an der Deutschen Alleenstraße bei Arnstadt gepflanzt. Alleen sind ein hohes Kulturgut, gestalten unsere Kulturlandschaft und bieten einen vielfältigen Lebensraum. Dennoch werden es in Thüringen immer weniger! Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen und ein Zeichen für eine Trendwende zu setzen, fand jetzt diese Pflanzaktion statt. In einer Zeitkapsel mit der Inschrift „Wenn Ihr dieses Schriftstück lest, weil die Bäume nicht…

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Handlungsempfehlungen für Klimaneutralität der Landwirtschaft

Drei zentrale Handlungsfelder auf dem Weg zur Klimaneutralität im Agrar- und Ernährungssystem Deutschlands benennt eine Gruppe von Agrarwissenschaftlern der Universitäten Berlin/Harald Grethe und Ferike Thom, Göttingen/José Martinez und Kiel/Friedhelm Taube sowie des Thünen-Instituts/Bernhard Osterburg in einem Gutachten im Auftrag der Stiftung Klimaneutralität. Die drei Felder lauten: 1) Stickstoffeffizienz verbessern, 2) Konsum und Produktion tierischer Produkte verringern, 3) Moore wiedervernässen. „Die Bundesregierung hat einen Entwurf zu einem überarbeiteten Klimaschutzgesetz beschlossen, das THG-Minderungen von 65% bis 2030 und 88% bis 2040…

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AbL-Kampagne zur Gemeinwohlverpachtung: „Öffentliches Land in Bauern- und Bäuerinnenhand!“

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) hat gemeinsam mit Aktion Agrar direkt vor dem Landtag in Magdeburg, noch vor der Landtagswahl, auf einen eklatanten Missstand aufmerksam gemacht: Bereits zum zweiten Mal hat es eine Landesregierung in Sachsen-Anhalt nicht geschafft, Landgrabbing zu verhindern – nach wie vor kaufen außerlandwirtschaftliche Investoren Landwirtschaftsbetriebe ungehindert auf. Im Rahmen der Aktion hat die AbL auch die Kampagne zur Gemeinwohlverpachtung unter dem Motto „Öffentliches Land in Bauern- und Bäuerinnenhand!“ gestartet. Denn Städten, Gemeinden, Ländern und Kirchen gehört häufig viel Land und sie verpachten es…

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Meldungen von Märkten, Handel und Vermarktern

10,80 Euro Mindestlohn in der Fleischwirtschaft beschlossen + Streit um Schweinepreise verschärft sich + Greenpeace protestiert bei Edeka

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Weinbauern und Imker verklagen Bayer wegen Dicamba-Abdriftschäden

In Texas haben Anfang Juni 57 Weinbauern und vier Traubenverarbeiter Klage gegen Bayer und die BASF erhoben, weil sie aufgrund von Dicamba-Abdriften „Hunderte von Millionen Dollar" Schäden erlitten hätten. Einige der Weinbauern hätten irrsinnige Ertragsrückgänge von über 90 Prozent hinnehmen müssen, heißt es in der Klageschrift. Betroffen sei eine Fläche von über 1.200 Hektar Weinreben in den High Plains, einer Region, in der sich die meisten Weinberge Texas befinden. Durch die Dicamba-Abdrift sei es zu dramatischen Produktionsrückgängen gekommen, das was noch an Trauben wächst, wird oft wegen schlechter Qualität zurückgewiesen, Verträge wurden…

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foodwatch wirft Grünen Falschaussagen zu CETA-Handelsabkommen vor

Vor dem anstehenden Wahl-Parteitag der Grünen hat die Verbraucherorganisation foodwatch der Parteispitze Falschaussagen zu CETA vorgeworfen. Die Parteiführung versuche, vor der Öffentlichkeit und den Parteimitgliedern ihre Entscheidung zu kaschieren, das EU-Kanada-Handelsabkommen nicht mehr stoppen zu wollen. Der Grüne Außenpolitik-Experte Jürgen Trittin hatte in einem Interview mit dem Spiegel behauptet, seine Partei könne die Rücknahme des Abkommens nicht versprechen, weil dies schlichtweg nicht möglich sei: „Kein EU-Staat wird, selbst wenn er es wollte, die vorläufige Anwendung dieses Deals zurücknehmen können“. Tatsächlich kann Deutschland lau…

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Klimaschutzleistung des Waldes honorieren - aber richtig

Auf dem 2. Nationalen Waldgipfel am 2.Juni hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ein Modell zur Honorierung der Klimaschutzleistung der Wälder vorgestellt. Für den AbL-Waldexperten Gregor Kaiser ein wichtiger und guter Ansatz, der in zentralen Punkten jedoch nachgebessert werden muss. Zur Vorstellung ihres Modells erklärt die Ministerin: „Der Wald ist unser bester Mitkämpfer gegen den Klimawandel: Land- und Forstwirtschaft sind die beiden einzigen Sektoren, die CO2 speichern können. Jährlich entlastet der deutsche Wald die Atmosphäre um etwa 62 Millionen Tonnen Kohlenstoff, das sind sieben Prozent aller Emissionen in Deutschland. Wenn…

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Reserveantibiotika müssen aus den Ställen komplett verschwinden

Reserveantibiotika für die Humanmedizin dürfen in der Tierhaltung nicht mehr eingesetzt werden. Das fordert die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation Germanwatch anlässlich der heutigen Expert:innen-Anhörung zum Thema im Bundestag. Das Verbot müsse in das neue Tierarzneimittelgesetz (TAMG) aufgenommen werden, über das der Bundestag wahrscheinlich bereits am Donnerstag dieser Woche abstimmen wird. Bestätig sieht sich Germanwatch durch ein Gutachten im Auftrag der Ärzte gegen Massentierhaltung. Und auch die Bundesärztekammer fordert den Einsatz von Reserveantibiotika ausschließlich in der Humanmedizin. Reserveantibiotika kommen in der Humanmedizin…

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Mit Aktionen in ganz Europa starten Milchbauern eine Offensive für Existenzsicherung

Anlässlich des Internationalen Tags der Milch am 1. Juni haben Europas MilcherzeugerInnen unter dem Motto der „Milchpreis muss dauerhaft nach oben!“ eine Offensive für Existenzsicherung gestartet. Den Auftakt für diverse Aktionen über den ganzen Juni hinweg haben belgische Milchbauern im Schulterschluss mit Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Brüssel gemacht und dabei in einem Brief an die EU-Kommission einen nachhaltigen und fairen Milchsektor unter anderem auch in Westafrika gefordert, wo seit einigen Jahren europäische Agrarkonzerne auf den Markt drängen. Und auch in Italien haben südtirolische ErzeugerInnen die Notwendigkeit eines…

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