Wissenschaftliche Erkenntnise zum Insektensterben und ihre Interpretation

Das Thema „Insektensterben“ und das Ausmaß des dazu beitragenden menschlichen Einflusses sind seit Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen und öffentlicher Debatten. Das gilt auch für eine jüngst veröffentlichte sogenannte Meta-Studie. Und weil die Ergebnisse wissenschaftlicher Erkenntnisse häufig je nach Interessenlage sehr unterschiedlich „interpretiert“ werden, finden sich nachfolgend in der vollständigen Originalfassung die Pressemitteilung des an der Studie beteiligten Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig, die Meldung von top agrar-online, die von der Heftredaktion mit dem Hinweis…

weiter lesen...


Hochgefährliche Pestizide von Bayer und BASF

Bayer und BASF vermarkten hochgefährliche Pestizide im globalen Süden, darunter auch solche, die in der EU längst verboten worden sind oder erst gar keine Genehmigung bekommen haben. Das zeigt die Studie „Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF - ein globales Geschäft mit Doppelstandards“ von Misereor, dem INKOTA-netzwerk und der Rosa-Luxemburg-Stiftung hin. Der Bayer-Konzern ist nach der Fusion mit Monsanto 2018 zweitgrößter Pestizidhersteller, Nummer drei ist die BASF. Deutschland ist hinter China zweitgrößter Pestizidexporteur weltweit. Mehr als ein Viertel aller aus Deutschland exportierten Wirkstoffe sind als „hochgefährlich“ einzustufen. Diese…

weiter lesen...


Schweinefleischkonsum sinkt weiter – und nun?

Bei deutschen Verbrauchern ist (Schweine-) Fleisch immer weniger gefragt. Nach der vorläufigen Fleischbilanz der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ging der Pro-Kopf-Verzehr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 2,6% auf 59,5 kg zurück. So wenig Fleisch haben die Bundesbürger zuletzt auf dem Höhepunkt der BSE- Krise 2001 konsumiert. Besonders Schweinefleisch ist der Verursacher dieses Trends. Um über 4 % sank der Anteil auf 34,1 kg. Damit verlängerte sich die Tendenz der letzten Jahre. Dagegen stagnierten Rind- und Kalbfleisch sowie das weiße Geflügelfleisch bei 10 kg bzw. 13,8 kg. Geflügel bleibt aber der Trendsetter unter den…

weiter lesen...


Der Wald der Zukunft wird anders aussehen

Zum Tag des Baumes am 25. April heißt es aus dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur‑ und Verbraucherschutz In NRW: „Der Wald der Zukunft wird anders aussehen“ und „wir benötigen vielfältige und resistente Mischwälder“. Mit Blick auf die aktuelle und in den letzten Jahren zu verzeichnende Trockenheit und erste Waldbrände in diesem Jahr erklärt die zuständige NRW-Ministerin Ursula Heinen-Esser (CDU): "Die Wiederbewaldung der Schadflächen muss einhergehen mit der Entwicklung von vielfältigen und klimastabilen Mischwäldern. Diese sind nicht nur ökologisch wichtig. Sie sind auch weniger gefährdet durch Stürme, Borkenkäfer und Waldbrände. Für die…

weiter lesen...


Kraftfutterreduzierte Milcherzeugung stärkt Artenvielfalt und kann Wirtschaftlichkeit der Milchviehbetriebe stärken

Das Kasseler Institut für ländliche Entwicklung e.V. fordert in einem sogenannten Policy Paper „gezielte politische Anreize“, um die Wettbewerbsfähigkeit einer kraftfutterreduzierten Milcherzeugung zu stärken und so die Artenvielfalt im Grünland zu steigern. Dauergrünland hat eine herausragende Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Rund ein Drittel aller heimischen Farn- und Blütenpflanzen und rund 40 Prozent der in Deutschland als gefährdet eingestuften Farn- und Blütenpflanzen haben ihr Hauptvorkommen im Grünland. Grünlandlebensräume sind jedoch stark bedroht. Milcherzeuger- und Milcherzeugerinnen wiederum, die zu den Hauptnutzern des…

weiter lesen...


Zahl der akut Hungernden könnte sich durch COVID-19 verdoppeln

Etwa 135 Millionen Menschen weltweit litten im Jahr 2019 an akutem Hunger. Das geht aus einem Bericht hervor, der am 21. April vom Food Security Information Network (FSIN) veröffentlicht wurde, einem Netzwerk von 16 UN- und Entwicklungsorganisationen. Und diese Zahlen könnten sich 2020 infolge der Corona-Pandemie auf 265 Millionen Menschen verdoppeln, warnt das Welternährungsprogramm (WFP), einer der Herausgeber. Laut dem „2020 Global Report on Food Crises” stieg die Zahl von 113 Millionen Menschen mit akutem Hunger in 53 Ländern im letzten Jahr auf 135 Millionen Menschen in 55 Ländern. Zu den Hauptursachen für akuten Hunger zählen dem Bericht zufolge…

weiter lesen...


Resistente Keime in Gülle

Mit Gülle aus Schweineställen gelangen antibiotikaresistente Keime und Antibiotika großflächig in die Umwelt. Das ist das Ergebnis einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen Laboranalyse von 15 Gülleproben aus Schweineställen in fünf Bundesländern. Zwölf der 15 Proben enthielten Bakterien mit Resistenzen gegen Antibiotika, in elf Proben ließen sich Bakterien mit Resistenz gegen Colistin nachweisen. Colistin ist als Reserveantibiotikum eines der letzten Mittel gegen bestimmte Infektionskrankheiten beim Menschen. „Es ist unverantwortlich, Antibiotika und resistente Keime über die Gülle großflächig auf Äckern zu verteilen“, sagt…

weiter lesen...


AbL: Bayer handelt verantwortungslos gegenüber Bauern

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) fordert den Bayer-Konzern anlässlich der am 28. April virtuell stattfindenden Bayer-Hauptversammlung auf, Gentechnik-Produkte vom Markt zu nehmen. „Bayer profiliert sich gerne als transparenter und verantwortungsvoller Konzern – aber die Praxis sieht ganz anders aus. Der Konzern macht weiter Geschäfte mit Gentechnik-Saatgut und Pestiziden, will aber für die Folgen der Produkte auf die landwirtschaftliche Erzeugung, die Umwelt und menschliche Gesundheit keinerlei Verantwortung übernehmen,“ kritisiert Bernd Schmitz, Landesvorsitzender der AbL in Nordrhein-Westfalen. „Bei den neuen…

weiter lesen...


Noichl: Der Milchsektor braucht neue Marktregeln

Infolge der Covid-19-Krise ist für die EU-Abgeordnete Maria Noichl (SPD) „bereits jetzt abzusehen, dass der Milchmarkt in eine neue Krise rutscht“. Die Gemeinsame Agrarpolitik sieht für solche Krisen Maßnahmen, wie etwa die private Lagereinhaltung oder den öffentlichen Aufkauf, vor. „Das geht mir aber nicht weit genug. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass diese nur vorübergehend Abhilfe bringen. Die Mengen verschwinden schließlich nicht, sondern müssen zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf den Markt gebracht werden. Um das strukturelle Problem des europäischen Milchsektors zu beheben, braucht es neue Marktregeln, wie das von mir geforderte verbindliche…

weiter lesen...


Weltweiter Klimastreik am 24. April wird zum Livestream

Ein breites Bündnis aus Sozial-, Umwelt- und Klimaschutz-Organisationen unterstützt den dritten weltweiten Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung am 24. April. Dieser wird erstmals rein virtuell als Livestream organisiert, da Klimaschutz-Demonstrationen mit Millionen Teilnehmenden aktuell nicht möglich sind. „Die Pandemie zeigt uns: Um Krisen zu bewältigen, ist es entscheidend, auf die Wissenschaft zu hören, solidarisch zusammenzustehen und entschlossen zu handeln. Genau das gilt auch für die Klimakrise“, so das Unterstützerbündnis. „Alle Konjunkturpakete, die jetzt auf den Weg gebracht werden, müssen sozial gerecht sein und können, richtig…

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

27.08.2026

Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…