CRISPR-Senfpflanzen für den US-Markt

Die US-Firma Pairwise, zu deren Investoren auch die Investmentabteilung des Bayer-Konzerns gehört, hat angekündigt, in den USA schon bald Braunen Senf als Salat vermarkten zu wollen. Die Pflanzen, die mittels Neuer Gentechnik (NGT) so verändert wurden, dass ihre Blätter weniger scharf schmecken, sind auch zum Patent (WO2021030738) angemeldet. Laut einer wissenschaftlichen Publikation von 2022 wurden mittels CRISPR/Cas insgesamt 17 Gene verändert, wie das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech mitteilt. Brauner Senf (Brassica juncea) wird weltweit als Ölpflanze und zur Herstellung von Senf angebaut. Er kann sich…

weiter lesen...


Agri-Photovoltaik-Anlagen schützen Pflanzen vor Dürre

Agri-Photovoltaik kann die Folgen von Dürreperioden auf die Produktion pflanzlicher Nahrungsmittel abschwächen: Die Beschattung, die bei ausreichend Wasser oft die Ernteerträge senkt, kann bei Dürre sogar zu Ertragssteigerungen führen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Hohenheim in Stuttgart. Der Effekt kann laut einer Mitteilung der Universität besonders für Regionen wichtig werden, in denen es gleichzeitig ein starkes Bevölkerungswachstum und ausgeprägte Dürreperioden gibt, wie beispielsweise in Indien oder Afrika. Aber auch in Europa muss in Zukunft mit längeren Trockenperioden gerechnet werden. Aus Sicht der…

weiter lesen...


Aufruf zum gemeinsamen Protest von Landwirt:innen und Klimaaktivist:innen gegen das EU-Mercosur-Abkommen

„Besondere Zeiten erfordern außergewöhnliche Bündnisse. Zum ersten Mal treten Fridays for Future und Landwirtschaft verbindet Deutschland e.V. mit einer gemeinsamen Erklärung an die Öffentlichkeit. Was treibt uns, die Gruppen Fridays for Future, Parents for Future, Landwirtschaft verbindet Deutschland e.V. und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft an, diese besondere Kooperation einzugehen? Mit großer Besorgnis verfolgen wir die Entwicklungen rund um das EU-Mercosur-Abkommen und die durch Mitglieder der Bundesregierung geäußerte Unterstützung.“ So beginnt eine gemeinsame Erklärung der genannten Organisationen, die mit Hinweis auf diese…

weiter lesen...


Breites Bündnis fordert mehr Unterstützung bei Umsetzung von Agroforstsystemen

Agroforstsysteme tragen zur Klimaanpassung bei, sorgen in der Landwirtschaft für mehr Klima-, Boden- und Gewässerschutz und fördern die Artenvielfalt. Gleichzeitig zeichnen sie sich durch eine hohe Flächenproduktivität aus. Trotz dieser Vorteile wird die Anlage und Bewirtschaftung von Agroforstsystemen seitens Bund und Länder nicht nennenswert unterstützt. Die Berufsstandvertretungen Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) und Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW) fordern daher gemeinsam mit dem Deutschen Fachverband für Agroforstwirtschaft e.V. (DeFAF) in einem offenen Brief an die Ministerinnen und Minister,…

weiter lesen...


Dialognetzwerk zukunftsfähige Landwirtschaft präsentiert erste Handlungsempfehlungen für die Politik

Das Dialognetzwerk zukunftsfähige Landwirtschaft als gemeinsames Netzwerk des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium (BUMV) hat nach eigenen Worten einen wichtigen Meilenstein erreicht: Bei seinem zweiten Treffen am 8. und 9. Mai 2023 in Berlin übergaben die rund 50 Mitglieder erste Ergebnisdokumente ihrer Arbeit mit Handlungsempfehlungen an die Politik. In dem Netzwerk besteht die Hoffnung, „dass wir die politischen Entscheidungsprozesse auch mitgestalten werden“, erklärt Bernhard Barkmann, Sprecher einer Arbeitsgruppe im Netzwerk und auch Ottmar Ilchmann, Mitglied im Dialognetzwerk, Milchbauer in…

weiter lesen...


Agrarsubventionen 2022: Top-Empfänger und Liste jetzt online

Alle Empfänger von Agrarsubventionen in Deutschland können seit heute (24.05.2023) leicht zugänglich auf www.proplanta.de eingesehen werden. In Deutschland erhielten demnach 315.000 Begünstigte rund 7 Milliarden Euro an Agrarzahlungen in 2022. Ganz vorne dabei auch das „Aldi-Geflecht“. Die Agrarsubventionen machen mit jährlich rund 55 Milliarden den Löwenanteil im EU-Haushalt aus. Der Anteil der Direktzahlungen und die Marktmaßnahmen (erste Säule der GAP) betragen rund 75 % der Mittel für die Landwirtschaft, während der Anteil der Mittel für die Entwicklung des ländlichen Raums (zweite Säule) sich auf 25 % belaufen. Die Basisprämie sinkt gegenüber…

weiter lesen...


Umweltkosten in Milliardenhöhe durch Fleisch- und Milchproduktion: Deutsche Umwelthilfe fordert Anpassung der Mehrwertsteuer für tierische Erzeugnisse und faire Preisstruktur

Durch konventionelle Tierhaltung für Fleisch- und Milchprodukte sowie die damit verbundene Umweltbelastung entstehen in Deutschland jedes Jahr externe Kosten von bis zu 22 Milliarden Euro. Das ergibt eine neue Studie des Wissenschaftsinstituts CE Delft im Auftrag der True Animal Protein Price Coalition (TAPP). Demnach bewegen sich die externen Kosten zwischen 0,29 Euro für einen Liter Milch und 10,16 Euro pro Kilogramm Rindfleisch. Die Studie wurde in Berlin gemeinsam von der TAPP Coalition, dem Ecologic Institute und der Deutschen Umwelthilfe (DUH) vorgestellt. Gemeinsam fordern die Organisationen von Bundesfinanzminister Christian Lindner, die…

weiter lesen...


EU-Kommission: Ohne Pestizidreduktion keine neue Gentechnik

Die EU-Kommission pokert mit hohem Einsatz. Sie will das Gentechnikrecht nur dann zugunsten neuer gentechnischer Verfahren aufweichen, wenn die konservativen Parteien ihren Widerstand gegen die Pestizidreduktionspläne aufgeben. Das sagte Vize-Kommissionspräsident Frans Timmermans  im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments. Die Abgeordneten beeindruckte er damit allerdings nicht. Der Agrarausschuss hatte Timmermans am Montag eingeladen, um über die Verordnungsentwürfe der Kommission für einen nachhaltigen Pestizideinsatz (SUR) und zur Wiederherstellung der Natur (NRL) zu sprechen. Gegen beide Vorhaben läuft die Agrarlobby seit über einem Jahr…

weiter lesen...


Das Recht auf gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung muss gesichert werden

AbL, BDM und KLB warnen davor, bewährtes EU-Gentechnikrecht aufgrund hypothetischer Versprechen zu opfern.

weiter lesen...


Kostenloser Nachrichtenbrief

Kontakt

Bahnhofstraße 31
59065 Hamm

Email: verlag@bauernstimme.de
Telefon: 02381-49-22-88
Telefax: 02381-49-22-21

Lesen Sie auch Artikel der Bauernstimme

27.08.2026

Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…