Non-GMO Summit 2026: Starker Impuls – „Ohne Gentechnik“ hat Zukunft!

Die „Ohne Gentechnik“ und Bio-Kennzeichnung von Lebensmitteln dürfte durch die EU-Deregulierung für Neue Gentechnik (NGT) in Zukunft noch wichtiger werden. Landwirtschaft und Lebensmittelbranche können und werden die mit den neuen Regeln verbundenen Herausforderungen bewältigen, so das Fazit des Non-GMO Summit 2026 wie der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) mitteilt. Über 120 Vertreter:innen aus Lebensmittelwirtschaft, Wissenschaft, Laboren, Marktforschung, Recht, Behörden, Verbänden und Medien aus 14 Ländern haben sich am 13. Mai 2026 in Frankfurt bei der internationalen Branchenkonferenz über die Zukunft von „Ohne Gentechnik“ im Vorfeld der…

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Illegale Gentechnik-Soja nach Europa importiert

Niederländische Behörden haben die EU-Staaten seit Mitte Februar vor sieben Schiffsladungen Sojaschrot aus Argentinien und Brasilien gewarnt: Sie enthielten Spuren gentechnisch veränderter HB4-Soja, die in der EU nicht als Futtermittel zugelassen ist. Einige Abnehmerländer versuchten daraufhin, die Soja vom Markt zu nehmen. Zwei Lieferungen nach Deutschland waren jedoch bereits verfüttert. Die EU-Kommission will nach eigenen Angaben jetzt prüfen, ob für Sojalieferungen aus Argentinien und Brasilien zusätzliche Labortestes notwendig sind. In Südamerika wird derweil das Nachweisverfahren angezweifelt. Im Europäischen „Schnellwarnsystem“ für Lebens- und…

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Neue Studien zu Umweltrisiken von Gentechnik-Pflanzen

Aktuelle wissenschaftliche Publikationen beschäftigen sich mit unterschiedlichen Fällen einer möglichen Ausbreitung von transgenen Pflanzen in der Umwelt. So konnten chinesische Wissenschaftler:innen in einer aktuellen Publikation erstmals zeigen, dass die Auskreuzung von glyphosat-tolerantem Gentechnik-Reis in Wildreis über lange Zeiträume hinweg zu ausgeprägten Fitnessvorteilen der Hybriden führt. Auch weitere Studien zu Soja und Raps bzw. Rübsen liefern neue Hinweise auf Umweltrisiken. Das teilt das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech mit. Gentechnisch veränderte Pflanzen mit Glyphosattoleranz dominieren…

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Termin-HINweise

Die AbL lädt zum Thema „Wie kann die Klimawirkung der Milchproduktion gemessen werden und wie zeigt sie sich konkret auf den Höfen?“ online am 3. Juni um 19.30 Uhr ein +++ Die AbL NRW lädt zum Agroforst-Feldtag am Gut Marienhof zum Thema „Wasserrückhalt & Zukunftsbaumarten“ am 10. Juni 2026 von 18.00 bis 21.00 Uhr in Heinsberg ein.

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Die Unabhängige Bauernstimme wird 50 Jahre - das wollen wir mit Euch feiern!

Das 50ste Jahr ihres Erscheinens möchte die Unabhängige Bauernstimme mit ihren Leser:innen und Wegbegleiter:innen feiern und lädt dazu zum 4. und 5.Juli auf den Hof der AbL-Urgesteine Ulrike Hasenmeier-Reimer und Wolfgang Reimer, der in den frühen Jahren der Bauernstimme auch mal Redakteur der Zeitung war, und des jungen Hof-Nachfolgeteams um Judith Boulos ein. In der Einladung heißt es: „In diesen politisch so bewegten Zeiten möchten wir ein ganz besonderes Jubiläum mit Euch feiern: den 50. Geburtstag unserer Unabhängigen Bauernstimme. Ohne Euch Leserinnen und Leser und ohne die gute jahrelange Unterstützung von unserer Herausgeberin, der…

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Bio-Schweinepreis: Unerwarteter Einbruch nach langer Hochphase - Markt bleibt intransparent und gespalten

Marktbeobachtungen von Hugo Gödde +++ Alle Marktexperten geben sich überrascht. Geradezu von einem Monat auf den anderen hat sich der Markt für Bio-Schweinefleisch gedreht. Hieß es seit Jahren, dass Bio-Schweine gesucht würden, weil die Nachfrage das Angebot übersteige, ging nun ein Aufschrei durchs Land, als mit Edeka Südwest ein führender Abnehmer aus Süddeutschland den Erzeugern zum 1. April mitteilte, den Preis um ca. 15% zu senken. Plötzlich sprachen auch andere Vermarkter von fehlendem Absatz und vom Preisdruck aus dem Handel. Sie reduzieren ihre Preise aber (noch?) nicht so stark. Im März ist „offiziell“ von der Agrarmarkt…

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Schlachthöfe als Regionalstrukturen im Ausverkauf

Der internationale Fleischkonzern Vion hat für einen weiteren seiner deutschen Standorte einen Käufer gefunden: Den Rinderschlachthof Buchloe im schwäbischen Ostallgäu wird die ABP Food Group aus Irland übernehmen – wenn alle Bedingungen für den Abschluss erfüllt sind und das Vorhaben kartellrechtlich genehmigt wird. In Buchloe werden jährlich rund 90.000 Rinder geschlachtet, der Standort beschäftigt etwa 270 Mitarbeitende. ABP ist nach eigenen Angaben einer der führenden europäischen Fleischverarbeiter, vor allem im Rinderbereich, mit 50 Standorten in Irland, Großbritannien und in weiteren europäischen Ländern. Mit der Übernahme verschafft sich der…

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Neue Gentechnik verschoben

Eigentlich sollte der Umweltausschuss des Europaparlaments (ENVI) am 5. Mai über den Gesetzesentwurf zu Neuen Gentechnik (NGT)-Pflanzen abstimmen. Dies ist nun vertagt worden, aufgrund der vielen Änderungsanträge. Insgesamt sollen 37 eingereicht sein, von den Sozialdemokraten, den Grünen und den Linken. Laut Medienberichten reichte die Zeit nicht aus für Übersetzung und Prüfung der Änderungsanträge. Bisher ist noch nicht klar, wann die Abstimmung im ENVI stattfindet. Wahrscheinlich ist der 1. oder 2. Juni, da dort die nächste reguläre Sitzung des ENVIs stattfinden soll. Danach wird das Plenum des Europaparlaments über den Gesetzesentwurf zur…

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Rechtsgutachten: Neue-Gentechnik-Verordnung rechtswidrig

Die im Trilog geeinte EU-Verordnung über neue genomische Techniken („NGT-Verordnung") bricht geltendes Recht gleich zweimal. Zu diesem Schluss kommt ein Rechtsgutachten der Berliner Kanzlei GGSC im Auftrag des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Die NGT-Verordnung will bestimmte gentechnisch veränderte Organismen aus dem Gentechnikrecht ausnehmen und damit etwa von der Pflicht zur Risikoprüfung und zur Kennzeichnung befreien. Das EU-Parlament muss der Verordnung noch zustimmen. Der Verzicht auf jegliche Risikoprüfung verstößt laut GGSC doppelt gegen geltendes Recht: Es verletzt das in den EU-Verträgen vorgesehene Vorsorgeprinzip…

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Wiedervernässung von Mooren: Agora Agrar schlägt Prämienzahlung vor

Trockengelegte Moore verursachen rund 40 Prozent der Treibhausgasemissionen aus Landwirtschaft und landwirtschaftlicher Moornutzung. Wiedervernässung ist daher ein wirksamer Hebel für den Klimaschutz. Für Betriebe geht sie jedoch häufig mit Einkommensverlusten einher. Deshalb braucht es für einen Übergangszeitraum verlässliche Ausgleichszahlungen. Das teilt die Denkfabrik Agora Agrar mit und zeigt bezogen auf Landkreisebene, wie hoch eine Wiedervernässungsprämie dafür sein müsste.  Wenn landwirtschaftliche Betriebe trocken bewirtschaftete Moore wiedervernässen, sollten sie nach Ansicht von Agora Agrar für entgangene Einnahmen innerhalb eines…

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Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…