Bienen-Volksbegehren: Keine Mobilisierung mehr

Die Reduktion der chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel um 40 – 50 Prozent bis 2030, der Ausbau des Anteils der ökologischen Landwirtschaft auf 30 – 40 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche bis zum Jahr 2030 sowie die Umsetzung des Verbots von Pflanzenschutzmitteln in ausgewiesenen Naturschutzgebieten sind zentrale Punkte eines von der baden-württembergischen Landesregierung vorgelegten Eckpunktepapiers und Gesetzentwurfs zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg (Biodiversitätsstärkungsgesetz - BiodivStärkG). Er ist das Ergebnis intensiver Gespräche zwischen der Landesregierung, vertreten unter anderem durch Peter…

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Für gemeinsame Lösungen!

Es treibt viele Bäuerinnen und Bauern auf die Straße. Hinter dieser Bewegung stehen die Organisatoren von Land schafft Verbindung. Mit ihren Traktoren waren sie in Bonn, Hamburg und Berlin. Proteste um den Status quo zu erhalten? Veränderungen durch die Düngeverordnung und den Insektenschutz abzulehnen? „Vielen Kollegen ist klar, dass Veränderungen kommen.“ schreibt Phillip Brändle im Kommentar der unabhängigen Bauernstimme seinen Eindruck nach vielen Gesprächen. Deutliche Veränderungen wollen die Organisatoren und die Bäuerinnen und Bauern im Januar auf der Wir haben es satt!-Demonstration erreichen. Mit ihrem Trecker nach Berlin fährt auch Elisabeth…

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Preise für Biofleisch stabil und für Bio- Milch in 2019 leicht gesunken

Während die konventionellen Erzeugerpreise für Fleisch und Milch im ablaufenden Jahr wieder in Anlehnung an die Weltmarktentwicklung schwankten, blieben die Bio- Preise relativ stabil. Wie der Agrarmarkt- Informationsdienst (AMI) mitteilte, waren z.B. die Erzeugerpreise für Bio- Schweine im ganzen Jahr bei 3,77 €/kg (Handelsklasse E) und die Ferkel bei etwa 140 € konstant. Damit sind die Schweinepreise seit vier Jahren auf gleicher Höhe - dem höchsten Stand seit 2000. Erneut zeigt sich, dass Ware der Bioverbände deutlich über dem Wert der EU-Ware lag. EU- Schweine brachten nur etwa 3,55 €/kg. Die Marktversorgung ist regional unterschiedlich, in der…

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DBV setzt Milcherzeuger mit „hausgemachten Auflagen“ unter Druck

Seit Monaten sind Bauern und Bäuerinnen immer wieder mit ihren Treckern auf der Straße, um unter anderem gegen immer mehr Auflagen seitens der Politik zu demonstrieren, und auch der Bauernverband (DBV) kritisiert die „Auflagen-Flut“. Zum 1.01.2020 treten für die Milchbauern jetzt aber „Auflagen“ respektive deren Auswirkungen in Kraft, die der DBV maßgeblich selbst mit zu verantworten hat. Mit Beginn des Jahres 2020 gilt eine neue „Futtermittelvereinbarung über den Einsatz von Futtermitteln in der Milcherzeugung“. Erarbeitet und unterzeichnet vom Verein QM-Milch, dessen Träger der DBV., der Deutscher Raiffeisenverband und der Milchindustrie-Verband…

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Kenia-Koalition in Sachsen will Pflanzenschutzmittel-Einsatz bis 2030 halbieren

In Sachsen hat eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD, eine sogenannte Kenia-Koalition, die Regierungsarbeit aufgenommen. Das Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft hat Wolfram Günther (Bündnis 90/Die Grünen) übernommen. Im Koalitionsvertrag bekennt sich die Koalition zu einer ökologisch verträglichen und regional wertschöpfenden Landwirtschaft. „Konventionelle und ökologische Landwirtschaft sind in Sachsen gleichberechtigt“, heißt es da, eine leistungs- und wettbewerbsfähige Landwirtschaft“ wird angestrebt. Regionale Wirtschaftskreisläufe sollen gefördert und der Ausbau regionaler Verarbeitungs- und…

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Niederländische Milchbauern verklagen Bank

Auch Banken sind Teil der „Wertschöpfungskette“ in der Landwirtschaft. Eine Gruppe von zwölf niederländischen Milchbauern hat jetzt die Rabobank, nach eigenen Worten einer der weltweit führenden Finanzpartner im Agrar- und Lebensmittelsektor, verklagt. Sie werfen der Bank vor, sie nicht vor den Risiken einer Betriebsaufstockung gewarnt zu haben, Hypotheken für den Bau neuer Ställe hätten nicht gewährt werden dürfen. Den Hintergrund bildet die Abschaffung der Milchquote Anfang 2015. Mit Blick auf diesen Termin hatten die Milchbauern in den Jahren 2013 bis 2015 mithilfe Bank den Bau neuer Ställe in Angriff genommen. Die so erfolgte Aufstockung der…

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Bauern und Zivilgesellschaft bewältigen Herausforderungen nur gemeinsam

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) rufen zur Agrardemonstration am 18. Januar 2020 in Berlin auf. „Bäuerinnen und Bauern fürchten angesichts der von ihnen geforderten Veränderungen um die Zukunft ihrer Betriebe. Das zeigen die aktuellen Bauernproteste deutlich“, so Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und Anmelder der „Wir haben es satt–Demonstration“, die am 18. Januar 2020 erneut zur Grünen Woche stattfindet. „Dennoch ist klar, dass Landwirtschaft sich weiter verändern muss. Viele Bäuerinnen und Bauern sind auch bereit…

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Umwelt- und Klimaleistungen in der EU stärken

„Bei der gemeinsamen Agrarpolitik darf es kein ,Weiter so‘ geben. Das Niveau bei Umwelt- und Klimaleistungen muss ansteigen. Gleichzeitig müssen wir die Landwirte mitnehmen, denn Umwelt- und Naturschutz gehen nur zusammen. Wenn Landwirte mehr Umweltleistungen erbringen, müssen diese auch honoriert werden!“ Das erklärt die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) anlässlich eines Verbände-Workshops zur „Grünen Architektur“ der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Hannover, zu dem ihr Ministerium gemeinsam mit dem Umweltministerium eingeladen hatte. Die zentrale Frage: Wie lassen sich mit den Agrar-Fördergeldern der Europäischen…

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Germanwatch: Zeiten kosmetischer Klimapolitik sind vorbei

Mit einem „schwachen Kompromiss“ ist nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Weltklimakonferenz (COP25) in Madrid zu Ende gegangen. Das zeige die Stärken und Schwächen des Pariser Klima-Abkommens aber auch die tiefen Gräben bei Schlüsselthemen innerhalb der Staatengemeischaft. „Dieses Ergebnis in Madrid zeigt, dass die Zeiten nur kosmetischer Klimapolitik vorbei sind. Einige Staaten, deren Regierungen eng mit der Kohle- und Öl-Lobby verbandelt sind, spüren die Wirkung des Pariser Abkommens und versuchen massiven Widerstand dagegen zu organisieren“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Die…

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Berlin will mehr regional und ökologisch essen

Der Berliner Senat hat eine Ernährungsstrategie gestartet, deren Ziel es ist, eine nachhaltige Ernährung in Berlin zu fördern, die Qualität der Gemeinschaftsverpflegung zu verbessern und die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. „Wir wollen mehr regionale, mehr saisonale und mehr biologische Lebensmittel auf die Teller der Berlinerinnen und Berliner bringen. Diese Strategie bildet die Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsfähige Ernährung aller Berlinerinnen und Berliner“, erklärt dazu der Verbraucherschutzsenator Dr. Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen). Die Strategie beschreibt insgesamt acht Handlungsfelder und sieht beispielsweise vor,…

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