Katholische Landvolk Bewegung fordert strengere Regulierungen im Bodenmarkt

In einem Schreiben an die Mitglieder der Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Ernährung der sich abzeichnenden Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP fordert die Katholische Landvolk Bewegung Deutschland (KLB) für die nächste Legislaturperiode strengere Regulierungen des Bodenmarktes, damit bäuerliche Familienbetriebe zukünftig besser geschützt sind. Seit Jahren werden hinsichtlich der Verbesserung der Agrarstruktur in Deutschland Vorhaben benannt, die bislang nicht realisiert wurden. Mit Blick auf die vergangenen Jahre muss laut KLB festgestellt werden, dass sich die Situation stetig weiter verschlechtert hat: die Kaufpreise von Agrarflächen sind weiter…

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Agrardialog: Verhandlungen gibt es nur auf Augenhöhe!

Die Verbändegemeinschaft der landwirtschaftlichen Organisationen des Agrardialogs hat sich darauf verständigt, einer Integration in die „Zentrale Koordinierungsstelle Handel-Landwirtschaft (ZKHL)“ - einem Parallelkonstrukt des DBV - nicht zuzustimmen. Das gleiche gilt für eine Überführung der im Agrardialog erarbeiteten Sachstände. Die landwirtschaftliche Verbändegemeinschaft des Agrardialogs macht sich nicht zum „Juniorpartner“ der ZKHL. Vor zehn Monaten ist das Gesprächsformat des Agrardialogs entstanden. Ziel: deutliche Wertschöpfungssteigerungen für die landwirtschaftlichen Betriebe. Besetzt wurde der Agrardialog durch Vertreter des…

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Soziale Situation auf den Höfen bei der Transformation der Landwirtschaft stärker beachten

Die „Plattform landwirtschaftliche Sozio-Ökonomie“, ein Zusammenschluss von Vertreter:innen aus Wissenschaft, Verbänden und landwirtschaftlichen Institutionen, hat ein Memorandum zu sozialen Aspekten einer nachhaltigen Landwirtschaft vorgelegt und fordert SPD, Grüne und FDP auf, in ihren Koalitionsverhandlungen zum Thema Landwirtschaft die sozialen Rahmenbedingungen stärker zu berücksichtigen. Das Memorandum versteht sich als Petition zur Verankerung agrarsozialer Fragen im anstehenden Transformationsprozess der Landwirtschaft und geht in sieben Punkten auf den konkreten Handlungs- und Forschungsbedarf ein. Frieder Thomas vom AgrarBündnis e.V., der…

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Preisführerschaft bei Schweinen ade

Lange Zeit glaubten Agrarökonomen, dass die deutsche Schweinehaltung sich vor allem am weltweiten Wettbewerb zu orientieren hat. Auch bei Verbandsvertretern und Beratern war die Kostenführerschaft auf dem globalen Markt das Ziel. Jetzt rudern viele zurück. Für die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) ist die Kostenführerschaft nicht mal in Europa anzustreben. „Gegen die Spanier und Holländer können wir nicht gewinnen.“ Das zeigen auch die aktuellen Importe von Schweineteilen, gegen die selbst mit Billigangeboten nicht zu bestehen ist. Obwohl Deutschland aktuell zu den Ländern mit dem niedrigsten Preis in der EU gehört, ist die…

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Meldungen von Märkten, Handel und Vermarktern

Oetker vor Tönnies, Nestlé und Ferrero ++ Rindfleischpreise auf Höhenflug ++ Rindfleischimporte rückläufig

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Fünf Maissaatgut-Proben mit GVO-Spuren gefunden

Bei den jährlichen Untersuchungen von Saatgutpartien auf Gentechnik fanden die Behörden im Monitoringjahr 2021 insgesamt fünf Maisproben mit GVO-Anteilen. Das verunreinigte Saatgut gelangte nach Behördenangaben nicht zur Aussaat. Greenpeace, Bioland und die IG Saatgut forderten die Bundesländer auf, ihre Saatgutkontrollen zu verstärken und Saatgut auch auf Verunreinigungen mit neuer Gentechnik zu überprüfen. Die kommende Bundesregierung müsse dafür sorgen, dass neue Gentechniken wie CRISPR/Cas entgegen den Plänen der EU-Kommission auch zukünftig unter dem Gentechnikrecht reguliert bleiben, heißt es in der gemeinsamen Pressemeldung. Laut Bundesamt für…

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Bündnis fordert von SPD, Grünen und FDP: Ernährungswende jetzt anpacken und „Zukunftskommission Ernährung“ einrichten

Während der laufenden Koalitionsverhandlungen appellieren 15 Dachorganisationen, Verbände und Fachgesellschaften aus Gesundheit, Sozialem, Ernährung und Umwelt an die Parteien, Ernährungspolitik endlich wirksam anzugehen. Nur so gelingt es nach Ansicht des Bündnisses, dass sich die Menschen in Deutschland künftig gesund und nachhaltig ernähren können - unabhängig vom eigenen Geldbeutel. Deutschlands derzeitiges Ernährungssystem sei ungesund, unsozial und höchst klima- und umweltschädlich. Es „stellt die planetaren und gesellschaftlichen Belastungsgrenzen zunehmend auf die Probe", heißt es in dem Appell, der auch den Verhandlerinnen und Verhandlern zur…

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Agrarjugendverbände fordern Existenzgründungsprämie für Junglandwirte in NRW

Der Ring der Landjugend in Westfalen-Lippe, das junge Bioland, die junge AbL, das Öko-Junglandwirtenetzwerk und das Bündnis junge Landwirtschaft haben einen gemeinsamen Vorschlag zur Einführung einer Existenzgründungsbeihilfe für Junglandwirt:innen in der 2. Säule der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) in NRW vorgelegt. Von NRW-Landwirtschafsministerin Ursula Heinen-Esser fordern sie nun deren Umsetzung. Die Jugendverbände verweisen auf die in Sachsen-Anhalt bereits seit einigen Jahren existierende Richtlinie „über die Gewährung von Existenzgründungsprämie für Junglandwirte“ in der 2. Säule der GAP. Erst vor kurzem hat zudem Brandenburg…

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Umweltbundesamt für Abschaffung umweltschädlicher Subventionen – auch in der Landwirtschaft

Das Umweltbundesamt (UBA) plädiert in einem jetzt vorgelegten Bericht „Umweltschädliche Subventionen in Deutschland“ für eine drastische und zeitnahe Abschaffung dieser Subventionen auch in der Landwirtschaft. Diesbezüglich nennt das UBA die Mehrwertsteuerermäßigung für tierische Lebensmittel, den Agrardiesel und die Befreiung landwirtschaftlicher Fahrzeuge von der Kraftfahrzeugsteuer. „Es ist paradox, wenn der Staat mit vielen Milliarden den Klimaschutz fördert und gleichzeitig klimaschädliche Produktions- und Verhaltensweisen subventioniert. Beim Klimaschutz rennt uns bekanntlich die Zeit davon. Es ist daher wichtig, auch beim Abbau…

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Saisonarbeit: Zu wenig Lohn, schlechte Unterkünfte und kein Gesundheitsschutz

Ein jetzt von der Initiative Faire Landarbeit veröffentlichter Bericht „Saisonarbeit in der Landwirtschaft“ listet zahlreiche Verstöße im Umgang mit den Rechten von Saisonarbeiter*innen auf. Gewerkschaften fordern auch mit Verweis auf die Ergebnisse der Zukunftskommission Landwirtschaft die nächste Regierung auf, der Ausbeutung auf deutschen Feldern endlich ein Ende zu setzen. „Während der gesamten Zeit, als wir dort arbeiteten, mussten wir unsere Pässe als Kaution abgeben. Wir mussten Dokumente unterzeichnen, die wir nicht kannten. Man sagte uns, das sei der Arbeitsvertrag, ein eigenes Exemplar bekamen wir aber nicht. Der nach Akkordarbeit…

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