Greenpeace-Recherche: Supermärkte informieren schlecht an Fleisch-Bedientheken

Supermärkte enttäuschen bei Transparenz und Tierhaltung die Erwartungen. Drei Viertel der Supermarkt-Kundschaft (77 Prozent) erwartet nach einer repräsentativen Umfrage von Kantar an Bedientheken eher ein Fleischangebot aus artgerechter Tierhaltung als im Selbstbedienungsregal zur Art der Haltung und eine gute Beratung nennen 88 Prozent der befragten Kund:innen wichtig. Diesen Erwartungen werden Supermärkte in der Regel nicht gerecht, zeigt eine bundesweite stichprobenartige Recherche von Greenpeace aus dem Frühjahr 2021. Nur 22 von 99 besuchten Edeka-, Kaufland- und Rewe-Filialen kennzeichneten überhaupt Produkte in den Bedientheken mit der…

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DNR: Gemeinsam für Demokratie und gegen Vereinnahmung von Natur und Umwelt für rechtsextreme Zwecke

„Gemeinsam für Demokratie und gegen Vereinnahmung von Natur und Umwelt für rechtsextreme Zwecke“ hat sich das Präsidium des Deutschen Naturschutzrings (DNR), dem Dachverband der deutschen Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen, in einer Erklärung anlässlich des Tages der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai vor 76 Jahren ausgesprochen. Die Erklärung des Präsidiums im Wortlaut: Vor 76 Jahren wurde Deutschland vom Nationalsozialismus befreit. Der 8. Mai ist deshalb ein Tag, der Anlass zu Freude gibt. Er ist aber auch ein Tag, um sich aus der Vergangenheit auf die Verantwortung für die Zukunft zu besinnen. Rechtsextremes Gedankengut ist…

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Umbau der Nutztierhaltung noch vor den Bundestagswahlen einleiten

Das Johann Heinrich von Thünen-Institut hat in einer Folgenabschätzung untersucht, wie sich der von der Borchert-Kommission vorgeschlagene Umbau der Nutztierhaltung auf die Branche, auf die Betriebe und die Verbraucher auswirkt. Die Ergebnisse hat Bundesministerin Julia Klöckner heute gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kompetenznetzwerks, Jochen Borchert, sowie mit Prof. Folkhard Isermeyer, Präsident des Thünen-Instituts, vorgestellt. Nach Ansicht von Jochen Borchert zeigt die Studie, „wir sind auf dem richtigen Weg“. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) mahnt die Umsetzung der Vorschläge noch vor den Bundestagswahlen an. Anlässlich…

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Kein Wiederaufbau der Ferkelzuchtanlage Alt-Tellin! - AbL protestiert gemeinsam mit Bürgerinitiative und Greenpeace

Einen Monat nach dem verheerenden Brand von Deutschlands größter Ferkelzuchtanlage in Alt-Tellin (Mecklenburg-Vorpommern), bei dem Ende März 55.000 Schweine unter Qualen starben, besuchte MV-Landwirtschaftsminister Till Backhaus vergangenen Freitag die Brandruine. Entgegen seiner Erwartungen traf er sich dort nicht nur mit dem Betreiber der Anlage, sondern musste sich auch der Kritik von Bürger*innen und Landwirt*innen stellen. Mehr als 70 Demonstrierende empfingen den Minister mit lauten Sprechchören, Original-Tonaufnahmen der panischen Schweine und bunten Schildern – unter anderen einem riesigen Greenpeace-Banner mit der Aufschrift „Schluss mit dem…

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AbL Hessen: Wolfsmanagementplan des Landes nimmt Sorgen der Weidetierhalter nicht ernst

Hessens grüne Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Priska Hinz, hat einen neuen Wolfsmanagementplan vorgestellt, in dessen Mittelpunkt laut Mitteilung des Ministeriums das neu gegründete Wolfszentrum Hessen (WZH) im Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) steht. „Sorgen der Bevölkerung und der Nutztierhalterinnen und -halter nehmen wir dabei sehr ernst“, erklärt die Ministerin. Das Ziel ist es laut Hinz, „mit größtmöglicher Aufklärung, Unterstützung der Weidetierhaltung und in enger Zusammenarbeit mit den Verbänden aus Landwirtschaft, Naturschutz und Jagd die Rückkehr des Wolfes transparent…

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Studie der EU-Kommission zur neuen Gentechnik erntet deutlichen Widerspruch

Pflanzen, die durch neue genomische Verfahren (New Genomic Techniques, NGT) wie die sogenannte Genschere entstanden sind, haben das Potenzial, im Einklang mit dem europäischen Deal zu einem nachhaltigen Lebensmittelsystem beizutragen. Der derzeit geltende Rechtsrahmen für genveränderte Organismen aus dem Jahr 2001 ist für diese innovative Technologie jedoch nicht zweckmäßig. Das teilt die EU-Kommission als Ergebnis einer Studie mit, die sie auf Ersuchen der EU-Staaten erstellt und jetzt veröffentlicht hat. Die Kommission wird nun nach eigenen Angaben einen breit angelegten und offenen Konsultationsprozess einleiten, um die Gestaltung eines neuen…

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EU-Mercosur-Handelsabkommen: Nur Neuverhandlungen können Schutz von Mensch und Natur gewährleisten

MISEREOR und Greenpeace haben ein neues Rechtsgutachten zum geplanten EU-Mercosur-Abkommen veröffentlicht. Es belegt die Mängel der bisherigen Bestimmungen zu Menschenrechten und Nachhaltigkeit und sieht Neuverhandlungen als einzigen Ausweg. Letzte Woche hatte der Vizepräsident der EU-Kommission Dombrovskis seine Absicht bekräftigt, das Abkommen mithilfe einer Zusatzvereinbarung mit Brasilien zum Umweltschutz zu retten. Auch die Bundesregierung setzt sich trotz der zwischenzeitlich kritischen Töne der Bundeskanzlerin für einen Abschluss ein. “Dieses Abkommen taugt nichts. Die Bundesregierung ist jetzt gefordert, sich gegen diesen Klimakiller-Deal…

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Historischer Erfolg für Klima-Verfassungsbeschwerde auch aus bäuerlicher Sicht

Die Resonanz in den Medien ist so groß wie die Freude aller Beteiligten über den „historischen Erfolg“: Seit dem 29.04.2021 ist generationsübergreifender Klimaschutz ein Grundrecht. Das Bundesverfassungsgericht entschied zugunsten der neun jungen Menschen, die die Verfassungsbeschwerde eingereicht hatten. In dem Beschluss wurde entschieden, dass das aktuelle Klimaschutzgesetzes von Dezember 2019 nicht mit den Grundrechten vereinbar ist. Dem Klimaschutzziel und der bis 2030 zulässigen Jahresemissionsmengen fehlen hinreichende Maßgaben für die weitere Emissionsreduktion ab dem Jahr 2031. Es ist die erste Umweltklage, die vor dem Verfassungsgericht Erfolg…

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Meldungen von Märkten, Handel und Vermarktern

+ Rohstoffwert Milch steigt, Erzeugerpreis nicht + Schlachtindustrie – weniger Schweine, mehr Konzentration + Edeka auch 2021 Coronagewinner + Aldi und die Kinderarbeit in der Kakaobranche

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Ohne Junglandwirte keine Zukunft der europäischen Milcherzeugung

Eine düstere Perspektive der europäischen Landwirtschaft sieht das European Milk Board (EMB) in der Tatsache, dass nur noch 5% der ErzeugerInnen in der EU jünger als 35 Jahre und nur noch 14% zwischen 35 und 44 Jahre alt sind. Verstärkt werde dies dadurch, dass weiterhin in vielen Ländern die Produktionskosten von den Milcherzeugerpreisen bei Weitem nicht gedeckt werden, in manchen Ländern gar nur zur Hälfte. Die auf ihrer halbjährlichen Mitgliederversammlung vor diesem Hintergrund erfolgte Feststellung: „Ohne Junglandwirte keine Zukunft der europäischen Milcherzeugung“. Den anwesenden MilcherzeugerInnen lagen bei der Versammlung Zahlen einer in Kürze…

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