KLJB: Letzte Chance für 1,5-Grad-Ziel

Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) nimmt mit einer siebenköpfigen Delegation als Beobachterin an den digitalen UN Klima-Zwischenverhandlungen teil, seit 2018 hat sie diese Möglichkeit. Die Verhandlungen, die auch der Vorbereitung auf die UN-Klimakonferenz COP 26 im November in Glasgow dienen sollen, finden vom 31. Mai bis 17. Juni 2021 digital statt, pandemiebedingt ist es die erste Konferenz dieser Art seit anderthalb Jahren. „Als Verband junger Menschen und zukünftiger Generationen begrüßen wir sehr, dass die internationalen Klimaverhandlungen im Rahmen der Klima-Zwischenverhandlungen nun wieder aufgenommen wurden“, unterstreicht…

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Wettbewerbszentrale: „Klimaneutral“-Werbung irreführend und intransparent

Die Wettbewerbszentrale, eine Selbstkontrollinstitution der Wirtschaft, hat Werbe-Aussagen mit dem Attribut „klimaneutral“ als „irreführend“ abgemahnt, da die dort suggerierte Klimaneutralität lediglich durch den Kauf von CO₂-Ausgleichszertifikaten erreicht wird. Namen nennt die Wettbewerbszentrale nicht. Laut Medienberichten ist auch Aldi-Süd darunter. Die Wettbewerbszentrale hat nach eigenen Angaben Beschwerden zur Werbung mehrerer Unternehmen – darunter auch namhafte Markenhersteller – mit der Aussage „klimaneutral“ erhalten. In den Werbemaßnahmen wurde das Attribut „klimaneutral“ entweder auf das eigene Unternehmen, auf eigene Produkte oder gar…

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Tier- und Umweltschutzorganisationen kritisieren Verlauf des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung

Die an den Arbeitsgruppen des Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung beteiligten Organisationen Deutscher Tierschutzbund, Deutsche Umwelthilfe, PROVIEH und VIER PFOTEN haben sich in einem offenen Brief an den Vorsitzenden Jochen Borchert gewandt. Darin kritisieren sie den bisherigen Arbeitsverlauf, die sich abzeichnenden Ergebnisse und dass der Eindruck vermittelt wurde, ein Konsens sei in Sicht. Stattdessen fordern die Organisationen den Vorsitzenden auf, deutlich mehr Tierwohl einzufordern. Kein Verständnis für die Äußerungen der Tierschützer zeigt der agrarpolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Friedrich Ostendorff. Und in der aktuellen…

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Verbände-Plattform ruft den Bundestag zu einer bedarfsgerechten Nachbesserung der Gesetzentwürfe zur Umsetzung der EU-Agrarpolitik in Deutschland auf

Anlässlich der im Bundestag anstehenden Entscheidungen zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik respektive deren nationaler Umsetzung hat die Verbände-Plattform die Bundestagsabgeordneten in einer von 25 Organisationen unterzeichneten Stellungnahme aufgerufen, die vorliegenden Gesetzentwürfe zur nationalen Ausgestaltung der EU-Agrarpolitik in Deutschland nachzubessern. Nach Ansicht der Verbände kommt es jetzt darauf an, für eine ausreichende Bereitstellung naturschutzfachlich hochwertiger Lebensräume zu sorgen, den Ausstieg aus der Basisprämie einzuleiten und sozial gerecht zu gestalten, die Weidehaltung von Milchkühen zu honorieren und mehr Anreize…

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Trilog-Verhandlungen in Brüssel vorläufig gescheitert

In Brüssel ist es bei den jüngsten Trilog-Verhandlungen zwischen Rat, Parlament und Kommission zu keiner Einigung gekommen. Die Verantwortung für das Scheitern wird je nach Interessenlage beim jeweils Anderen gesehen, wobei Kommission und Parlament sich insoweit einig zu sein scheinen, dass der Agrarrat nicht bereit ist, beim Umwelt- und Klimaschutz den Vorschlägen des Parlaments stärker entgegenzukommen. Hier habe sich der Rat von vornherein gesperrt, erklärte der CDU-Europaabgeordnete Norbert Lins, der mehr Respekt seitens des Rates gegenüber dem Parlament anmahnt. Häusling: Mit Politik von gestern kann man in Zukunft nicht bestehenFür Martin…

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Meldungen von Märkten aus aller Welt

+ EU- Schweinefleischexporte boomen – aber nicht aus Deutschland + Neuseeland kündigt höhere Milchpreise an + Streitschlichtung um Milchprodukte zwischen USA und Kanada + US- Schweinehalter gegen langsamere Schlachtbänder

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BDM macht Eingabe beim Bundeskartellamt

Die Milchviehhalterinnen und Milchviehhalter des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) haben – unterstützt durch die Verbändegemeinschaft „Milchdialog“ – im Rahmen einer öffentlichen Aktion eine Eingabe beim Bundeskartellamt in Bonn gemacht, um das Augenmerk der obersten Wettbewerbsbehörde auf die unverändert schlechte Wettbewerbsstellung der Milchviehbetriebe im Verhältnis zu ihren Abnehmern, den Molkereien, zu richten. Zuvor hatte der BDM Anträge zur Verbesserung der Marktstellung der Milchbauern sowohl der grünen Bundestagsfraktion als auch der Regierungskoalition aus CDU, Grünen und FDP in Schleswig-Holstein begrüßt und andere Parteien zur…

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Thüringen setzt im Bundesrat ein starkes Zeichen für die Agroforstwirtschaft

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Mitteldeutschland begrüßt die Initiative des Landes Thüringen im Bundesrat mit dem Titel "Initiative Biodiversität- und Klimaschutz - Neue Wege der Landnutzung wagen - Agroforstwirtschaft im Verwaltungssystem verankern". Die anderen Bundesländer ruft die AbL dazu auf, sich dieser Initiative anzuschließen. Unter Agroforstwirtschaft wird allgemein eine nachhaltige Landnutzung verstanden, bei der Landwirtschaft mit dem Anbau von Gehölzen kombiniert wird, um möglichst vielseitige Synergieeffekte aus ökonomischer und ökologischer Sicht zu generieren. Der von Thüringen nun eingebrachte…

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Lebensmittelhandel fordert klare Regulierung Neuer Gentechniken

Mit einer Resolution fordern führende Unternehmen des europäischen Lebensmitteleinzelhandels, dass auch neue GVO (gentechnisch veränderte Organismen) nach der bestehende EU-Gentechnik-Gesetzgebung zu regulieren seien, zentrale Säulen müssten das Vorsorgeprinzip und Transparenz sein, so die Hauptforderungen der Einzelhändler. Damit beziehen sich die Unterzeichner*innen auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom Juli 2018, der klargestellt hatte, dass alle Produkte, die aus den neuen Gentechnik-Verfahren wie CRISPR/Cas als GVO eingestuft werden müssen, genauso wie die bisherigen GVO. Zu den Erstzeichnenden der Einzelhandels-Resolution…

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Neue Gentechnik im Agrarrat

Beim Treffen der EU-Agrarministerinnnen und -minister Ende Mai in Brüssel stellte Gesundheitskommissarin Dr. Stella Kyriakides den Kommissionsbericht zu neuen Gentechniken vor. Ihrer Meinung nach könne man mit Hilfe der neue Gentechniken Pflanzen leichter an den Klimawandel anpassen, sie könnten zur Pestizidreduktion und damit zu den Zielen der Farm-to-Fork-Strategie beitragen. In der Befragung der Mitgliedstaaten und Stakeholder seien aber auch Bedenken genannt worden, vor allem hinsichtlich Koexistenz sowie Umwelt- und Gesundheitsrisiken. Das Vorsorgeprinzip müsse die Richtschnur für zukünftiges Handeln sein. Es gäbe jedoch starke Hinweise darauf,…

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Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…