BÖLW begrüßt Haushaltsbeschluss pro Bio-Forschung

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) begrüßt den Beschluss des Haushaltsauschusses des Bundestags, die Mittel für die bisherigen Programme ,Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL)', ,Ackerbaustrategie' und ,Proteine der Zukunft/Chancenprogramm Höfe' auch für 2026 auf nahezu gleich hohem Niveau bereitzustellen.   „Es ist gut, dass der Bundestag die notwendigen Korrekturen bei den Budgets vorgenommen hat. Nur so können auch künftig wichtige Forschungsprojekte und Maßnahmen für – und mit – den Unternehmen der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft stattfinden“, erklärt Peter Röhrig, geschäftsführender BÖLW-Vorstand. Es sei an…

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Neue Publikation bestätigt fundamentale Unterschiede zwischen Neuer Gentechnik und konventioneller Züchtung

Eine neue Studie, die jetzt vorab als Preprint veröffentlicht wurde, untersucht die Unterschiede zwischen konventioneller Pflanzenzüchtung und Neuer Gentechnik (NGT). Dabei zeigt sich, dass „rekombinante enzymatische Mutagene“ wie CRISPR/Cas zu Ergebnissen führen, die sich oft stark von denen der konventionellen Züchtung unterscheiden. Die Unterschiede sind weitgehend unabhängig von der Anzahl der Mutationen. Diese Erkenntnisse sind für die Risikobewertung von NGT-Pflanzen entscheidend. Das teilt das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech mit. In der konventionellen Pflanzenzüchtung gibt es Einschränkungen, die…

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Termin-HINweise

Die Verbände-Plattform lädt ein zu der Veranstaltung „Die Vorschläge zur GAP nach 2027 - Gute Perspektive für Bauern, Umwelt- und Tierschutz?“ am 1. Dezember um 17.30 Uhr in Berlin +++ Germanwatch und AbL laden ein zur Fachveranstaltung „Faire Preise für Ernährungssicherung, Klimaschutz und Erhalt bäuerlicher Landwirtschaft: welchen Beitrag muss unsere Agrar- und Entwicklungspolitik leisten?“ am 4. Dezember 2025 von 9:00 bis 12:30 Uhr in Berlin

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Wichtiges Signal: Vorstandsmitglied Allgäu Käse Milch e.G. fordert marktpolitische Maßnahmen

Die Milchpreise befinden sich im freien Fall. Die nationale Liefermenge ist angezogen und auch weltweit steigt die Milchmenge. Auf Molkereiversammlungen wird schon prognostiziert, dass der Milchpreis auf unter 40 Cent/kg abrutschen soll. Die durchschnittlichen Produktionskosten liegen bei rund 53 Cent, wie das MEG Milch Board jüngst hat veröffentlichen lassen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßt, dass aufgrund dieser dramatischen Marktentwicklung Andreas Steidele, der Vorstandsvorsitzende der Allgäu Käse Milch e.G., in einem offenen Brief im Allgäuer Bauernblatt Bundeslandwirtschaftsminister Rainer auffordert, politische…

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Öffnen die Bundesregierung und die EU die Tür für Neue Gentechnik?

Weiterhin wird sehr kontrovers über den Verordnungsvorschlag der EU-Kommission zu Neuen Gentechnik-Pflanzen debattiert – auf EU-Ebene im sogenannten Trilog zwischen EU-Parlament, EU-Ministerrat und EU-Kommission - aber auch in der Bundesregierung, die sich aktuell in der Ressortabstimmung dazu befindet. Das Bundeskanzleramt, das Forschungsministerium, aber auch das Bundeslandwirtschaftsministerium wollen nach Informationen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) die Tür für die Neue Gentechnik öffnen. Die vorliegenden Kompromissvorschläge sind nicht tragfähig, da sie den Verbraucherschutz, das EU-Vorsorgeprinzip und die gentechnikfreien…

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Verantwortung für Bäuerinnen, Bauern und Natur übernehmen!

Nächste Runde in der Debatte um eine Änderung des EU-Gentechnikrechts: Bei den Trilog-Verhandlungen am Donnerstag wird unter anderem über Nachhaltigkeitskriterien und die drohende Patente-Flut auf Pflanzen und deren Eigenschaften diskutiert. Trotz der ursprünglichen Forderung des Europäischen Parlaments, Landwirte und Züchter vor dieser Entwicklung zu schützen, könnten die Verhandler nach Ansicht von Bioland auf die unzureichende „Pseudo-Lösung“ der dänischen Ratspräsidentschaft eingehen. „Solange Patente auf klassische Züchtung und natürliche Genvarianten weiterhin möglich sind, darf der NGT-Gesetzesentwurf nicht verabschiedet werden“, unterstreicht…

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Patent auf Mais mit natürlichen Eigenschaften bleibt bestehen

Am 6. November entschied das Europäische Patentamt (EPA) über ein Patent (EP3560330) des deutschen Unternehmens KWS, einer der weltweit größten Saatguthersteller. Dabei wendete das EPA eine neue Regel an, die Patente auf Pflanzen aus klassischer Züchtung verhindern soll. Doch dabei wurden nur kleine, eher formale Änderungen vorgenommen. Auch nach der Entscheidung erstreckt sich das Patent weiterhin auf Maispflanzen, die mit Hilfe einer Selektion auf natürlich vorkommende Genvarianten selektiert werden. Keine Patente auf Saatgut! fordert, dass die EU aktiv wird, um klarzustellen, dass nach europäischem Patentrecht nur gentechnische Verfahren…

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Masthuhn-Report 2025: Tierschutz funktioniert

Während mehr als 110 Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft mittlerweile höhere Tierschutzstandards umsetzen, blockieren Branchengrößen weiterhin jede Verbesserung. Seit 2022 prüft die Albert Schweitzer Stiftung systematisch, ob Unternehmen der Lebensmittelbranche ihre Selbstverpflichtungen zur Masthuhn-Initiative (MHI) einhalten. Das Ergebnis des jetzt vorgelegten Masthuhn-Reports 2025: Es gibt Lichtblicke – aber auch hartnäckige Verweigerer, die den Fortschritt bremsen. Die Kriterien der MHI sind: Umstellung auf langsamere Zuchtlinien, mehr Platz bei der Haltung und schonendere Schlachtung. Der Masthuhn-Report analysiert fünf Schlüsselbranchen der…

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16 Hilfsorganisationen fordern Kurskorrektur für den Bundeshaushalt 2026

Wenige Tage vor der heutigen Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses für den Bundeshaushalt 2026 haben 16 zivilgesellschaftliche Organisationen unter dem Motto „Die Kürzungen von heute sind die Krisen von morgen!“ vor weiteren Einschnitten bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe gewarnt. In einem Appell und mit einer Protestaktion fordern sie, den Haushaltsentwurf anzupassen, damit Deutschland seiner globalen Verantwortung gerecht wird. Die Organisationen kritisieren, dass die geplanten Kürzungen den Zielen widersprechen, die sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag und im Hinblick auf die Agenda 2030 gesetzt hat: Armut, Hunger…

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EVP entkernt Lieferkettenrichtlinie mit Stimmen der extremen Rechten - gefährlicher Dammbruch für Europas Werte

Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Germanwatch kritisiert inhaltlich und vom Vorgehen her scharf, dass die heute im Europäischen Parlament verabschiedete Verhandlungsposition zum Omnibus-I-Paket zur Abschwächung der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) und der Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichtserstattung (CSRD) durch ein Bündnis der Europäischen Volkspartei (EVP) mit extrem rechten Parteien zustande gekommen ist. Damit wird eine der wichtigsten Schutzmauern der europäischen Demokratie - die Brandmauer gegen Rechtsradikale - weiter eingerissen. Zudem ist die massive Abschwächung ein schwerer Schlag für den Schutz von Menschenrechten und Umwelt.…

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Unter diesem Titel hat die AbL Niedersachsen/Bremen schon 2018 eine Tagung in der Weideregion Ammerland veranstaltet – damals noch mit…