Japan: CRISPR-Fisch zugelassen

In Japan sollen erstmals CRISPR-Speisefische auf den Markt kommen. Im Erbgut der Roten Seebrasse haben Wissenschaftler:innen der Universitäten Kyoto und Kindai Gene mit CRISPR ausgeschaltet. Diese Gene unterdrücken das Muskelwachstum. So würden die Tiere in gleicher Zeit etwa 16 Prozent mehr Fleisch ansetzen und das Futter besser verwerten, so die Universität. Gleichzeitig zeigen die Seebrassen eine verkürzte Körperlänge und eine Fehlstellung der Rückenwirbel auf. Die Tiere nehmen schneller zu und scheinen sich weniger zu bewegen, so eine Auswertung von Testbiotech. Die Rote Seebrasse wurde keiner eingehenden Risikoprüfung der japanischen Behörden…

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Europäisches Patentamt streicht Patentansprüche auf Lachs und Forellen

Politik muss Missbrauch des Patentrechtes stoppen!

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Schwerin: Rot-rote Koalition fordert Zulassung neuer Züchtungstechniken

In der am Wochenende von den Parteigremien von SPD und "Die Linke" verabschiedeten Koalitionsvereinbarung für Mecklenburg-Vorpommern findet sich ein Absatz zu neuen gentechnischen Verfahren. Beide Parteien fordern darin Bund und Europäische Union (EU) auf, neue Züchtungstechniken „zuzulassen“. Gentechnikkritiker fürchten, dass nun auch bei den laufenden Koalitionsverhandlungen im Bund die bisher ablehnende Position der SPD wackeln könnte. Denn der alte und neue mecklenburg-vorpommersche Landwirtschaftsminister Till Backhaus leitete für die SPD die Verhandlungen der Arbeitsgruppe Landwirtschaft für den künftigen Ampel-Vertrag auf Bundesebene. Der…

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HfWU: Nicht mehr das Ertragsmaximum, sondern das ökologische Optimum als Richtschnur

Intensive Landnutzung, veränderte Fruchtfolgen, Dünger- und Pflanzenschutzmitteleinsatz – der Rückgang der Artenvielfalt in der Landwirtschaft hat viele Ursachen. Die eigentliche aber liegt im wirtschaftlichen Druck, dem die Landwirte ausgesetzt sind. Darin waren sich laut einer Mitteilung der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) die Referentin und der Referent des Studium-generale-Abends an der HfWU einig. Es ging um die Chancen und Hemmnissen einer biodiversitätsfördernden Landwirtschaft. Notwendig sei ein Paradigmenwechsel, indem nicht mehr das Ertragsmaximum, sondern das ökologische Optimum die Richtschnur in Lehre,…

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Meldungen von Märkten, Handel und Vermarktern

Unterdurchschnittliche Ernte, Höchstpreise für Getreide und Ölsaaten, aber große Logistikprobleme ++ Düngerpreise explodieren ++ Geflügelpest weitet sich in Europa wieder aus

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MEG Milch Board: Ökologischer Umbau der Landwirtschaft geht nur über den Preis

Die Bio-Milcherzeugungskosten in Deutschland betrugen im Wirtschaftsjahr 2020/21 64,39 Cent pro Kilogramm. Der Bio-Milch Marker Index (Bio-MMI) liegt bei 96 Punkten und damit um vier Prozent geringer als im Basisjahr 2015/16. Der Bio-Milchauszahlungspreis lag in diesem Zeitraum bei 48,66 Cent und deckt damit nur 76 Prozent der Erzeugungskosten. Darauf weist die Deutsche Milcherzeugergemeinschaft (MEG) Milch Board hin und fordert, dass der Biomilchpreis deutlich steigen muss. Frank Lenz, Vorstand der MEG Milch Board, attestiert dem Biomilchmarkt eine große Anziehungskraft. „Die Biomilchzeugung war in den letzten Jahren für zahlreiche Betriebe ein Weg,…

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Flächenplattform Brandenburg vermittelt erfolgreich Ackerland an Junglandwirtinnen

Auf ein „besonderes Erfolgserlebnis“ mit der Vermittlung von Ackerland an Junglandwirtinnen durch die Flächenplattform Brandenburg weist das Bündnis Junge Landwirtschaft hin. Auf fünf Hektar zusätzlicher Ackerfläche, was einer Verdoppelung der bisherigen Betriebsgröße entspricht, können Maria Natt und Isabel Burmeister vom Gärtnerinnenhof Blumberg zukünftig regionales Gemüse anbauen. „An Ackerflächen zu kommen, ist hier im Berliner Umland sehr schwer geworden“ sagt Maria Natt, Jungbäuerin und Miteigentümerin des Gärtnerinnenhof Blumberg. „Umso erfreulicher, dass wir von einer Flächeneigentümerin fünf Hektar zur Pacht in direkter Nachbarschaft…

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Backhaus nennt Urteil zur Düngelandesverordnung einen „Pyrrussieg“ für die Landwirte

Am 5. November 2021 hat das Oberverwaltungsgerichts (OVG) Greifswald in zwei Musterverfahren klagender Landwirte die Düngeverordnung des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom 23. Juli 2019 und auch die geänderte Fassung vom 20. Dezember 2020 für unwirksam erklärt. Nachdem jetzt die schriftliche Urteilsbegründung im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt eingegangen ist und nach einer ersten rechtlichen Prüfung spricht der zuständige Minister Dr. Till Backhaus von einem „Pyrrussieg“ für die Landwirte. Jetzt könnten statt der bisher 13 Prozent bis zu 85 Prozent landwirtschaftliche Fläche zu roten Gebieten erklärt werden. „Wir haben zwar das Verfahren…

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In NRW erteilt Schwarz-Gelb der Volksinitiative Artenvielfalt eine Absage

Mit Unverständnis reagieren die nordrhein-westfälischen Landesverbände des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und des Naturschutzbund Deutschland (NABU) auf den Beschluss des Umweltausschusses im Landtag von Nordrhein-Westfalen (NRW) zur Ablehnung der Volksinitiative Artenvielfalt. Damit werde die Chance verpasst, zum Ende der Legislaturperiode, in NRW wird im Mai 2022 ein neuer Landtag gewählt, etliche Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre zu korrigieren und die Weichen für mehr Artenvielfalt in NRW zu stellen. Im Umweltausschuss hat die Mehrheit aus CDU und FDP gegen die Stimmen…

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Regierungsbildung: Bio-Branche fordert radikale Wende in der Ernährungspolitik

Anlässlich der laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Grünen und FDP fordert der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. eine radikale ökologische Wende in der Lebensmittelwirtschaft. Um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen, müssen Klimaschutz und Ökonomie Hand in Hand gehen. Doch bislang ist nach Ansicht des BNN Nachhaltigkeit für Verbraucher*innen und Unternehmen noch immer ein Nachteil. Die Bundestagswahl ist für den BNN ein Signal für Erneuerung und Aufbruch. Das Ergebnis: Nach den Sondierungsgesprächen verhandeln erstmalig auf Bundesebene SPD, Grüne und FDP über einen Koalitionsvertrag. Nun müssten die drei Parteien…

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